D-Jugend männlich

Stehend v.li.: Leo Stöhr, Alexander Elsner, Adrian Dorschky, Sebastian Hörl, Philipp Leeder, Leon Stamminger, Bastian Elsner, Jannis Dierner, Vincent Becker, Moritz Reichl, Klaus Schuberth
Knieend v.li.: Julius Rivera, Severin Uelpenich, Sebastian Schwarz, Ben Bauer, Paul Brem, Grigoris Xanthakis, David Rudolph


Trainingszeiten:
Montag; 17:00 – 18:30 Uhr; Haberlohhalle
Mittwoch; 18:00 – 20:00 Uhr; Bitterbachhalle

  • Nach zuletzt drei Siegen in Folge wollte die D-Jugend des TV 1877 die Serie am 5. Spieltag gegen die Gegner die SG Auerbach/Pegnitz und den HC Erlangen ausbauen. Entsprechend frohgemut ging man zu Werke und erspielte sich einen 6:4 Halbzeitstand. Wer aber dachte, dass dieses Spiel so weitergehen würde, wurde herb enttäuscht. Lauf stellte nun eine schwache Abwehr, die es dem gegnerischen Linksaußen ermöglichte, drei Tore in Folge zu werfen. Auch der Angriff war zu dieser Zeit indisponiert – es wurden Würfe genommen, die gegen den Tabellendritten zu harmlos waren. Die robuste Spielweise der Gegner beeindruckte die 77er wohl mehr als sie zugeben würden. Es ist schade, dass drei Laufer Spieler nach Fouls auf die Bank mussten und die fehlbaren Spieler der Gegner weitgehend ungeschoren davonkamen. Da wünscht man sich von Schiedsrichter und Trainer mehr Schutz und Rückbesinnung aufs Spiel. Aber so erspielt man sich Respekt und der Körperlichkeit der Auerbacher hatten die Laufer Jungs durch ihr Fair Play zu wenig entgegen zu setzen. So wurde aus der Zwei-Tore-Führung ein 7:9-Rückstand in Minute 21 und letztlich auch in der Höhe eine verdiente 11:14-Niederlage; da beide Mannschaften jeweils sechs Torschützen aufzubieten hatten, wird das Spiel mit 17:20 gewertet. 77er: TW Dierner, Elsner (3), Dorschky (2), Xanthakis (1), Reichl, Rudolph (1), Bauer (2), Schwarz (2/1), Uelpenich Im zweiten Spiel des Tages lag der Fokus darauf, es dem hochfavorisiertem HC Erlangen nicht allzu leicht zu machen. Ziel war, den Ball lange in den eigenen Reihen zu halten und so Erlangen nicht ins Tempospiel kommen zu lassen. Sei es, dass das vorherige Spiel zu viel an Kraft, Energie und damit an Konzentration gekostet hat oder was auch immer… der Plan ging nicht auf. Auf der einen Seite wurde die Vorgabe schön umgesetzt, um kurz danach in hektische Schludrigkeit zurückzufallen. Bälle wurden unsauber zugespielt, einfache Bälle nicht gefangen und die nunmal notwendige Bewegung im Handball schlichtweg vergessen. Auf der anderen Seite wurde der Matchplan zeitweise auch überinterpretiert und Torchancen zugunsten des sicheren Spiels mutlos ausgelassen. Was folgte, war genau das, was befürchtet wurde: Erlangen eroberte den Ball, spielte ihn sicher vors Laufer Tor und ließ dem Laufer Schlussmann Jannis Dierner ein ums andere Mal durch freie Würfe keine Gelegenheit, sich auszuzeichnen.  Erst nach der Auszeit beim Stand von 19:1 in der 22. Minute konnten die 77er die Vorgabe besser umsetzen. Jetzt fielen Tore, zaghaft zwar, aber immerhin. Gegenüber dem letzten Vergleich beider Mannschaften war Lauf offensiv nun besser. Fast alle Spieler konnten sich in die Torschützenliste eintragen – ein schöner Beleg für die Homogenität der Mannschaft. Letztlich ging das Spiel mit 27:5, nach Torschützen 36:10, verloren. 77er: TW Dierner, Elsner (1), Dorschky (1), Xanthakis (1), Reichl, Rudolph (1), Bauer (1/1), Schwarz, Uelpenich Trotz der zwei Niederlagen stimmt der Spieltag dennoch optimistisch. Der Ehrgeiz der Jungs ist ungebrochen und die Stimmung innerhalb des Teams ist hervorragend. Die Spieler verstehen sich untereinander gut, was manchmal jedoch auch zu Lasten der Aufmerksamkeit gegenüber Traineransprachen führt. Wir freuen uns auf den nächsten und damit letzten Spieltag der Vorrunde, der sicher spannend wird. Gegen beide Gegner stehen jeweils ein Sieg und eine Niederlage zu Buche. Bericht: Alexander Elsner

  • Am 16.11.2019 standen für die D-Jugend beim Spieltag in Erlangen als Gegner der HC Sulzbach-Rosenberg und der HC Forchheim an. Die Mannschaften kannten sich bereits vom zweiten Spieltag; hier unterlagen die 77er dem HC Sulzbach-Rosenberg zwar mit 19:29, aber schon hier war zu erkennen, dass man spielerisch ebenbürtig ist. Die Abwehrleistung war damals schon sehr gut, wie so oft wurde das Spiel im Angriff verloren. Gestützt auf die gleiche Abwehrtaktik wie beim Hinspiel zeigten die Laufer Jungs von Anfang an, dass mit ihnen zu rechnen war. Nach der 3:2-Führung durch einen Siebenmeter von David Rudolph erspielten sich die Sulzbacher allerdings eine 11:6-Führung, zur Pause stand es 8:12 aus Laufer Sicht. Es spricht für die grandiose Moral der 77er, dass sie an ihre Chance geglaubt haben und weiter gekämpft haben. Jeder stand für den anderen ein, die Abwehr stand wieder sicher und man ließ den drei herausragenden Sulzbacher Akteuren nur wenig Platz zur Entfaltung. Nach und nach kam der TV 1877 an den Gegner heran und in der 25. Minute erzielte Ben Bauer den 17:17 Ausgleich. Mit seinem Siebenmeter zum 19:18 traf Moritz Reichl in der 27. Minute zur ersten Führung für Lauf seit dem oben genannten 3:2. Grigoris Xanthakis machte mit seinem dritten Tor schließlich den Deckel zum 20:18 drauf. Nach Torschützen wird das Spiel mit 26:23 für den TV 1877 Lauf gewertet. 77er: TW Dierner, Elsner (1/1), Hörl, Xanthakis (3), Reichl (1/1), Rudolph (5/1), Bauer (6), Stamminger (4), Brem Beflügelt durch den Erfolg wollten die 77er natürlich auch gegen den vermeintlich leichteren Gegner HC Forchheim punkten. Allerdings war man gewarnt, da das Hinspiel deutlich mit 15:23 verloren ging. Zu Anfang gestaltete sich das Spiel als munteren Schlagabtausch bis sich der TV Lauf erstmals durch ein Tor von Bastian Elsner auf 10:6 absetzen konnte. Direkt im Anschluss hatte Forchheim einen 5:0-Lauf und es stand plötzlich 11:10 für den Gegner. Eine von Trainer Klaus Schuberth geschickt gewählte Auszeit unterbrach aber den Spielfluss und so zogen die 77er durch Tore von Leon Stamminger, Moritz Reichl, Sebastian Hörl und Ben Bauer auf 15:13 zwei Minuten vor dem Ende davon. Jetzt wurde es noch einmal spannend, da Forchheim drückte und einen Siebenmeter zugesprochen bekam. Aber der erneut starke Jannis Dierner im Tor der Laufer hielt den Ball und Ben Bauer besorgte mit dem Tor zum 16:14 den Endstand; das Spiel wird nach Torschützen mit 24:18 für Lauf gewertet. Besonders für die beiden Trainer war, dass die Mannschaft nach dem Erfolg im ersten Spiel nicht nachlässig in das zweite Spiel gegangen ist und konzentriert gespielt wurde. Dadurch konnten sich alle acht Feldspieler in die Torschützenliste eintragen. Nun hat man bis auf den hohen Favoriten HC Erlangen gegen jede gegnerische Mannschaft gewinnen können. Dieser Auftritt hat das Potenzial der Mannschaft erkennen lassen, besonders unter dem Gesichtspunkt, dass einige starke Spieler der 77er nicht dabei waren. Die Mannschaft wächst zusammen und wird noch mehr Spiele gewinnen! 77er: TW Dierner, Elsner (5), Hörl (1), Xanthakis (1), Reichl (1/1), Rudolph (2), Bauer (2), Stamminger (3), Brem (1/1) Bericht: Alexander Elsner

  • Wie bereits am ersten Spieltag der Saison, hießen die Gegner wieder HC Erlangen und SG Auerbach/Pegnitz. Nach den aktuellen Erfahrungen mit diesen beiden Mannschaften war die Hoffnung auf einen Sieg bei den Spielern gering. Und im ersten Spiel des Tages gegen den HC Erlangen zeigte sich, dass die Befürchtungen durchaus gerechtfertigt waren. Die Abwehr, einschließlich Torwart J. Dierner, haben ein solides Spiel gezeigt und 22 Tore zugelassen, der Angriff hat in diesem Spiel – auch durch ein hervorragendes Defensivverhalten des HC Erlangen – kaum funktioniert. Lediglich ein Ball (Torschütze: A. Dorschky) fand den Weg ins Netz. Doch trotz dieser deutlichen Niederlage (nach Torschützen 2:29) haben die Spieler der D-Jugend des TV1877 nicht aufgegeben und sich nach einem „Wunden lecken“ mit voller Kraft der Mannschaft der SG Auerbach/Pegnitz gestellt. Nach gerade einmal 9 Sekunden hieß es schon 1:0 für die Mannschaft aus Auerbach/Pegnitz. Doch nach knapp 5 Minuten hatten die Laufer das Spiel gedreht und waren mit 4 Toren in Führung. Zur Halbzeit konnte dieser Vorsprung gehalten werden und die Laufer Jungs gingen erstmals mit einer Führung in die Pause. In der zweiten Spielhälfte konnten sich die Spieler aus Lauf teilweise mit 8 Toren absetzen. Gegen Ende wurde es nochmal knapp, aber nach 30 Minuten stand es 16 zu 13 für den TV 1877 Lauf und die Freude und Erleichterung von Spielern und Trainern waren groß. Nach Torschützen wird das Spiel mit 19 zu 23 für den TV 1877 Lauf gewertet. Ein Schlüssel des Erfolgs war unter anderem, dass Trainer Klaus Schuberth durch intensive Beobachtung der gegnerischen Mannschaft unsere Jungs sehr gut auf die SG Auerbach ein- und umgestellt hatte. Hervorzuheben sind auch die starke Torhüterleistung von J. Dierner, der von vier Siebenmeter-Würfen zwei gehalten hat, die erfreuliche Anzahl von sieben verschiedenen Torschützen und die stabile Abwehrleistung während des Spiels. Durch diesen Sieg kam spürbar der Spaß zurück und jetzt gilt es, während der vierwöchigen Pause bis zum nächsten Spieltag, weiter zu trainieren und an diese Leistung anzuknüpfen. 77er: TW Dierner, Elsner (3), Dorschky (3), Leeder (1), Xanthakis, Reichl, Rudolph (1), Bauer (6), Stamminger (2), Schwarz (1)

  • Nach dem ersten Spieltag mit zwei Niederlagen, sollte der zweite Spieltag in Pegnitz die erhofften ersten Punkte der männlichen D-Jugend bringen. Gerade im ersten Spiel gegen den HC Forchheim rechnete man sich doch eine Chance aus, waren doch die Forchheimer genau wie die Laufer Jungs noch ohne Sieg. Allerdings zeigte sich hier, dass „Fangen und Werfen“ im Handball einfach essentiell ist. Durch eine Vielzahl technischer Fehler gerieten die Laufer in einen Rückstand, den sie nicht mehr aufholen konnten. Körperlich wusste man dagegen zu halten; gern hätten es die Laufer gesehen, dass der Schiedsrichter mehr laufen lässt, eigene Angriffe wurden oft sehr zeitig unterbrochen obwohl das jeweilige Foul die Laufer Spieler nicht beeinträchtigt hat. So wurde Lauf um einige Tore gebracht, die – das muss man der Fairness aber sagen – das Ergebnis nicht grundlegend geändert hätten. Dem Laufer Torwart Jannis Dierner war es zu verdanken, dass das Ergebnis nicht noch höher ausfiel. Nach Torschützen wird das Spiel mit 15:23 gewertet. Nach dieser Niederlage konnte man unbeschwert in das zweite Spiel des Tages starten, Gegner war die Mannschaft des HC Sulzbach-Rosenberg. Die Spieler kennen sich noch in Teilen aus der vergangenen Saison und man wusste um die individuelle Stärke einzelner Akteure. Um die gefährlichen Rückraumspieler des Gegners zu entzaubern, stellte Trainer Klaus Schuberth die Abwehr um. Der Fokus lag nun im Spiel gegen den Rückraum, da man wusste, dass die Außenspieler des Gegners nicht allzu treffsicher sind. Und genau die drehten nun auf. Das Abwehrkonzept griff, den Rückraum hatte man sehr gut unter Kontrolle, und nun trafen die Außenspieler ein ums andere Mal – etwas, was sie im Spiel vorher so gar nicht gezeigt hatten. Lauf hielt dagegen, kam auch zu ansehnlichen Treffern, aber die Chancenverwertung bleibt ausbaufähig. So gingen einige freie Würfe neben das Tor oder direkt an den Torwart des Gegners, während im Gegenzug nahezu jeder Wurf auch ein Treffer wurde. Aber die Laufer Jungs hielten die Köpfe hoch, sie gaben nie auf und waren spielerisch auf Augenhöhe mit Sulzbach. Auch wenn das Spiel letztlich mit 19:29 und damit einer höheren Tordifferenz verloren ging als das erste Spiel, so war doch den Laufern die Spielfreude anzumerken und auch der Wille zu zeigen, was in ihnen steckt. Man merkt, dass sich hier eine Mannschaft entwickelt, die über das Kollektiv kommt und durchaus in der Lage ist, kommende Spiele spannend zu gestalten. 77er: TW Dierner (1/1), Elsner (2), Dorschky, Hörl, Xanthakis (1), Reichl (5), Rudolph (4), Rivera, Bauer (4), Stamminger (4), Uelpenich (1)

Tabelle Saison

Spielplan