D-Jugend männlich

Stehend v.li.: Leo Stöhr, Alexander Elsner, Adrian Dorschky, Sebastian Hörl, Philipp Leeder, Leon Stamminger, Bastian Elsner, Jannis Dierner, Vincent Becker, Moritz Reichl, Klaus Schuberth
Knieend v.li.: Julius Rivera, Severin Uelpenich, Sebastian Schwarz, Ben Bauer, Paul Brem, Grigoris Xanthakis, David Rudolph


Trainingszeiten:
Montag; 17:00 – 18:30 Uhr; Haberlohhalle
Freitag; 15:00 – 16:30 Uhr; Haberlohhalle

  • Am vergangenen Freitag konnte die Laufer Handball männliche D-Jugend endlich wieder das Training aufnehmen. Unter Leitung des Trainers Alexander Elsner wurde in vier Gruppen durch Gregor und Moritz Common sowie Leo Stöhr Athletik, Koordination, Kondition sowie Pass- und Wurftraining auf dem Handball-Beachplatz den 16 Jungs abgefordert. Die „Corona-Pause“ war den Jungs anzumerken. Sie waren heiß auf das Training und hatten eine Menge Freude an den Trainingseinheiten. Knappe zwei Stunden ging das Programm bei herrlichstem Wetter auf dem Vereinsgelände des TV 1877 Lauf. Ein riesen Dankeschön an die Verantwortlichen des Vereins für die Zurverfügungstellung des Platzes, der Desinfektionsmöglichkeiten etc. Alle Übungen konnten unter Einhaltung der aktuellen Regelungen durchgeführt werden ohne dass den Spielern der Spaß genommen wurde. Gleichzeitig wurden in anderen Bereichen des Haberloh-Sportpark-Geländes Rugby und Tennis trainiert. Es ist wunderbar, dass die wichtigen Vibes des Sports endlich wieder versprüht werden können. Die Motivation ist hoch und die weiteren Handballmannschaften des TV 1877 Lauf folgen in der kommenden Woche mit ersten Trainings. Bericht: Gregor Common

  • Nachdem der Spielbetrieb am Donnerstag, 12.03.2020, eingestellt wurde, ist die Saison für beide D-Jugend-Mannschaften abgeschlossen. Unsere D2 konnte sich zumindest in einigen Spielen schon mal ausprobieren und die neuen Spieler in das neue Spielsystem reinschmecken lassen. Für die D1 ist es schade und gut zugleich. Gut ist: wir beenden die Spielrunde auf dem ersten Tabellenplatz der Bezirksliga West. Und ein wenig ärgern wir uns, denn die Ausgangsposition für die letzten beiden Spiele war gar nicht schlecht, dass wir mindestens Zweiter werden konnten. Damit hätten wir uns für den Ostbayern-Cup qualifiziert, der zwischen den jeweils besten Mannschaften der Staffeln Ost und West ausgespielt wird. Immerhin hatten wir uns gute Chancen ausgerechnet, ein gewichtiges Wort mitreden zu können. Aber sei’s drum, es ist jetzt anders gekommen. Wir können uns als Sieger der Herzen fühlen, das hätte nach dem zugegeben schwachen Auftritt beim ersten Heimspieltag niemand für möglich gehalten. Man sieht, dass durch die konstant hohe Trainingsbeteiligung und die hohe Motivation von Trainern, Spielern (ja, und auch der Eltern!) Spaß am Spiel erwächst und auch, dass das vorhandene Talent konsequent ausgebaut werden konnte. Ausnahmslos jeder Spieler hat sich im Lauf der Saison weiterentwickeln und verbessern können. Wir sind froh, dass wir im Lauf des Jahres so viele Spieler dazu bekommen haben, dass wir zwei D-Jugend-Mannschaften melden konnten. Für die Saison 2020/2021 sehe ich uns auch deswegen gut gewappnet, wenngleich ich mich immer über neuen Nachwuchs freue. Vielleicht gelingt es uns ja wieder, so viele Kinder neu für Handball zu begeistern, dass wir erneut genug Spieler für zwei Mannschaften haben werden. Wir können mit gutem Gewissen einen gut ausgebildeten Jahrgang 2007 in die C-Jugend entlassen und es wird ein Vergnügen sein, die Jungs in ihrer Entwicklung verfolgen zu dürfen. Es haben vielleicht schon einige mitbekommen: unser Headcoach Klaus wird nach der Saison sein Amt abgeben. Ich möchte mich bei Dir, Klaus, ganz herzlich für die geleistete Arbeit bedanken und auch dafür, dass Du mich damals sanft genötigt hast, ins Traineramt einzusteigen. Ich denke, wir waren ein gutes Gespann, die Früchte unserer „Arbeit“ (und auch die Früchtchen selber…) können sich wirklich sehen lassen! Für die kommende Saison konnten wir mit Gregor einen alten Hasen des Handballgeschäfts gewinnen, der neben seiner Tätigkeit als Jugendwart nun auch wieder aktiv ins Geschehen einsteigen wird. Darüber freue ich mich sehr und bin mir auch sicher, dass er großen positiven Einfluss auf die Jungs haben wird. Vielen Dank auch an Leo und Jakob, die durch ihr Engagement die Trainingsarbeit erheblich vereinfacht haben! Danke dafür, dass Ihr auch nächste Saison wieder mit am Start seid. Euch Eltern gebührt auch mein Dank für die Unterstützung Eurer Kids. Seien es die vielen Fahrten zum Training oder zu den Spielen, die Arbeit bei den Heimspieltagen oder auch die Organisation im Hintergrund wie Kasse, Sondertrainings und -events. Ohne diese viele Arbeit stünden wir nicht da, wo wir jetzt sind. Dann beschließen wir nun diese Saison und wir freuen uns, wenn die Coronakrise soweit eingedämmt ist, dass wir wieder den Betrieb aufnehmen können. Viele Grüße, Alex

  • Am vorletzten Spieltag der Saison traf die männliche D-Jugend auf die Vertreter des TSV Feucht und der SG Auerbach/Pegnitz. Gerade das Spiel gegen Feucht versprach spannend zu werden, war Feucht doch mit nur zwei Minuspunkten Tabellenführer. Und dass wir gegen Auerbach gewinnen können, haben wir am letzten Spieltag bereits bewiesen. Trainer Alexander Elsner schwor seine Mannschaft ein, dass jede einzelne Aktion wichtig ist; nicht nur jeder Treffer vorn, sondern insbesondere jeder gewonnene Zweikampf in der Abwehr. Traditionell fällt das erste Spiel des Tages der Mannschaft immer etwas schwerer und die ungewohnt frühe Uhrzeit tat ihr Übriges dazu, dass die Vorteile bei Feucht lagen. Zwar erarbeiten wir uns gleich zu Anfang einen Siebenmeter, der jedoch nicht verwertet werden konnte. Danach zeigte uns Feucht mit einem 3:0-Lauf wie man gut in ein Spiel startet, ehe der starke achtfache Torschütze Basti mit einem verwandelten Strafwurf den Bann brach und den Anschlusstreffer zum 3:1 erzielte. Die 77er holten langsam auf ohne wirklich aufschließen zu können. Zur Pause stand es 9:7, aber es lag in der Luft, dass das Spiel noch lange nicht entschieden war. Leo kam nach der Halbzeit und führte sich sogleich mit einem Steal hervorragend ein, anschließend traf er zum 11:11 Ausgleich. Feucht gab sich aber nicht geschlagen und legte wieder zwei Tore vor. Adrian und Ben glichen wieder aus, ehe Sebastian in der 23. Minute die erste Führung für die Laufer zum 14:13 erzielte. Die Führung wechselte nun hin und her und fast hätten wir zwei Sekunden vor Schluss mit einem Gewaltwurf aus der gegnerischen Hälfte noch ein Gegentor bekommen, hätte unser Aushilfstorwart Moritz nicht auch diesen Wurf grandios pariert. So endete das Spiel 19:19 unentschieden, durch unsere acht (!) Torschützen gewannen wir aber 27:25. Und es bewahrheitete sich einmal mehr, was vor dem Spiel gesagt wurde: ein jeder Laufer Spieler hatte durch seine guten Aktionen seinen Anteil am gemeinsamen Erfolg. Kader: Reichl (TW), Elsner (8/1), Dorschky (1), Pesavento (1), Rudolph (1), Rivera, Bauer (2/1), Stamminger (4), Saif (1), Uelpenich, Schwarz (1) Das zweite Spiel ging gegen die viertplatzierte SG Auerbach/Pegnitz, die uns mit ihren starken Individualkönnern in der Vorrunde das Leben mehr als einmal schwergemacht hatten. Das Hinspiel gewannen wir unlängst knapp und wir wollten allen mitgereisten Eltern zeigen, dass dieser Sieg nicht zufällig entstanden war und wir noch eine Schippe drauflegen können. Unser verletzter Torwart Jannis ließ es sich nicht nehmen, die Mannschaft zu besuchen und sich das Spiel anzuschauen. Das ist Teamgeist! Der Start war für beide Mannschaften furios: nach nicht einmal vier Minuten stand es 4:4. Dann drehte Ben auf und erzielte sieben seiner zehn Tore vor Ende der ersten Halbzeit, so dass wir mit einer komfortablen 14:7-Führung in die Pause gehen konnten. Allen war wichtig, hier ein Ausrufezeichen zu setzen und nicht nachzulassen, auch wenn die Kräfte bei dem ein oder anderen langsam schwanden. Amir erzielte das erste Laufer Tor in der zweiten Hälfte und Leon, der am Vortag noch siegreich mit der C-Jugend unterwegs war und dort sieben Tore erzielte, legte zum 16:8 nach. Erneut konnte sich Moritz im Tor auszeichnen und einen Strafwurf der Gegner halten, aber ab dann waren wir nicht mehr so souverän wie in Halbzeit eins. Der körperlich unfassbar starke Halblinke der Gegner drehte auf und wir konnten ihm in der Abwehr nicht wirklich etwas entgegen setzen. Dieses Manko glichen wir durch eine starke Leistung im Angriff aus, denn nahezu jeder Wurf fand nun seinen Weg ins Tor. Haben Ben mit sieben und Basti mit vier Toren in der ersten Halbzeit den Grundstein gelegt, so traf nun Leon viermal nach der Pause und auch unser Kreisläufer Adrian erwies sich als treffsicher. So endete das Spiel nach Toren 26:20, nach Torschützen 32:25 für den TV 1877 Lauf! Kader: Reichl (TW), Elsner (5), Dorschky (2), Pesavento, Rudolph (1), Rivera, Bauer (10/1), Stamminger (6), Saif (2), Uelpenich, Schwarz Jeder einzelne Spieler hatte heute seinen Anteil an den beiden Siegen. Jeder hat seine Rolle angenommen, umgesetzt und ausgefüllt. Die Jungs bilden ein wahnsinnig sympathisches Kollektiv und sind zu einer echten Einheit gewachsen. Wie es vor der Saison angeklungen ist: haben wir gemeinsam Freude, kommt der Erfolg und mit dem Erfolg noch mehr Freude. Durch den etwas überraschenden heutigen Sieg von Auerbach gegen Forchheim sind wir jetzt die Gejagten und stehen bis zum letzten Spieltag Ende März auf Platz eins. Dann aber kommen zwei richtige Endspiele um den Sieg der Rückrunde mit Spielen gegen die Zweit- und Drittplatzierten HC Forchheim und TSV Feucht, die nur einen bzw. zwei Punkte Rückstand auf uns haben. Bis dahin erfreuen wir uns an der starken Leistung der gesamten Mannschaft, aus der unser wurfstarker Rückraum mit Ben, Basti und Leon hervorsticht. Ben und Basti führen zudem die Torschützenliste aller Spieler der Liga mit je 43 Toren aus acht Spielen an, das einen Schnitt von 5,38 Toren pro Spiel ergibt. Bericht: Alexander Elsner Fotos: Caroline Uelpenich und Markus Bauer

  • Der Spieltag in Forchheim begann mit mehreren Hiobsbotschaften: im Abschlusstraining verletzte sich unser in letzter Zeit so stark aufspielender Torwart Jannis an der Hand und wird bis zum Saisonende ausfallen. Und am Vormittag mussten unsere Stammspieler im rechten Rückraum und auf Linksaußen, Leon und David, krankheitsbedingt absagen. Ihren Part übernahmen Moritz, Sebastian und Grigoris aus der D2-Jugend. Vielen herzlichen dafür, dass Ihr so kurzfristig einspringen konntet! Im ersten Spiel trafen wir auf die SG Auerbach/Pegnitz, deren Leistungen in der Rückrunde wir gar nicht einschätzen konnten. Gegen Erlangen hatten sie das Hinspiel sehr hoch gewonnen, um dann das Rückspiel deutlich zu verlieren. Allerdings waren sie in diesen Spielen auch nie in Bestbesetzung angetreten – den Worten ihres Trainers nach, war das gegen uns dann aber nicht mehr der Fall und sie hatten alle Spieler an Bord. Die erste Halbzeit gestaltete sich aus Laufer Sicht überraschend ausgeglichen, es konnte sich keine Mannschaft absetzen und so stand es nach zehn Minuten 7:7. Dann zogen unsere Gegner allerdings davon und wir lagen zur Pause mit 11:8 in Rückstand. Trainer Klaus Schuberth appellierte an seine Spieler, nicht mehr so fahrlässig mit den eigenen Chancen umzugehen. Es war ja nicht so als hätten die 77er sich nicht genug Chancen zum Torwurf erarbeitet, sie scheiterten schlicht am letzten Pass oder am gegnerischen Torwart. Trotz vergebener Siebenmeter konnten wir zum 13:13 ausgleichen und es blieb bis zum Ende spannend. Ein vergebener Strafwurf der Gegner beim Stand von 17:17 ließ die Hoffnung aufkeimen, dass heute ein Sieg möglich wäre. Der 9-fache Torschütze Ben Bauer und Nachrücker Sebastian Schwarz machten kurz vor Schluss den Deckel drauf und erzielten die letzten beiden Tore für den TV 1877 zum Endstand von 19:18. Da beide Mannschaften je sechs Torschützen ausweisen konnten, änderte sich der Torabstand nicht mehr und Lauf gewann das Spiel mit 25.24. Kader: Reichl (TW), Elsner (5), Leeder (1), Xanthakis (1/1), Schwarz (2/1), Rivera, Bauer (9), Saif (1), Uelpenich, Hörl Durch dieses Ergebnis waren wir aufgrund unserer tollen Tordifferenz Tabellenführer und es ging gegen die nur einen Punkt schlechteren HC Forchheim. Die Ausgangslage war klar: wenn wir gewinnen, sind wir souverän vorn, verlieren wir, rutschen wir in dieser ausgeglichenen Liga nach hinten. Und das zweite Spiel ähnelte sehr dem ersten. Wir hielten gut mit: Basti hatte einige starke Aktionen, erzielte drei Tore und legte einige auf. Ben und Philipp zeigten sich sehr agil und erspielten sich tolle Kominationen und so stand es nach zehn Minuten 11:11. Dann passierte offensiv leider nichts mehr bei uns und es ging mit einem Viertorerückstand in die Kabine. Aber wir hatten ja bewiesen, dass wir einen Rückstand drehen können und dass wir auch heute gut aufgelegt waren. Forchheim zog uns leider den Zahn dann recht schnell, sie spazierten immer wieder durch unsere Abwehr und lagen dann mit sieben Toren in Front. Da half es leider auch nichts, dass unser Rechtsaußen Sebastian Hörl fünf Treffer beisteuern konnte. Als Basti mit zwei Treffern auf fünf Tore Abstand zum 16:21 und 17:22 verkürzen konnte, wäre vielleicht noch mal etwas möglich geworden, aber dafür war unser Gegner einfach zu stark. Forchheim ließ nicht nach und traf konsequent. Moritz im Tor konnte einem fast leid tun. Er war bei so vielen Würfen aus der Nahdistanz machtlos. Wir verloren das Spiel nach Toren mit 27:20, nach Torschützen gar 35:26 und befinden uns nun vorerst auf dem undankbaren dritten Tabellenplatz.   Unsere Leistung gegen Erlangen am vergangenen Spieltag war nicht gut und wir haben knapp verloren. Gegen Forchheim, die wie ihr Trainer danach sagte, ihr bisher bestes Spiel gegeben hatten, haben wir höher verloren, aber deutlich besser gespielt. Dieses Spiel zu verlieren, war keine Schande. Der Gegner war einfach besser und mehr war heute, trotz der guten Leistung, nicht drin. Kader: Reichl (TW), Elsner (5), Leeder (4), Xanthakis (1), Schwarz , Rivera, Bauer (3), Saif (2/1), Uelpenich, Hörl (5) Bericht: Alexander Elsner Fotos: Markus Bauer

  • Im Anschluss an die Spiele der D2 hatte die D1-Jugend ihren Spieltag ebenfalls in Erlangen und traf erneut auf den HC Erlangen II und den HC Hersbruck. Da das Hinspiel gegen Erlangen knapp mit 18:17 gewonnen wurde, war man also gewarnt, dass Erlangen bestimmt alles geben wird, um nicht noch einmal so knapp zu verlieren. Das Spiel hätte für Lauf nicht besser starten können: Ben Bauer und Amir Saif per Siebenmeter trafen zur schnellen 2:0-Führung für die 77er. Und das war es dann offensiv für lange Zeit. In der Abwehr standen beide Mannschaften sehr gut und schalteten sich gegenseitig aus. So ging Erlangen mit einer glücklichen 4:3-Führung in die Pause. Amir Saif In der zweiten Hälfe zogen beide Teams das Tempo an und Erlangen lag fünf Minuten vor Ende beim Stand von 8:5 mit drei Toren vorn. Lauf jedoch steckte nicht auf und kam auf 11:10 heran. 20 Sekunden vor Schluss bekam Erlangen einen Siebenmeter zugesprochen. Der erneut starke Jannis Dierner im Tor parierte den Wurf, aber der Ball kam ausgerechnet zum Erlanger Werfer zurückgeprallt, der sich die zweite Chance nicht entgehen ließ und zum Endstand von 12:10 einnetzen konnte. Jannis Dierner Der TV Lauf hatte zwar beeindruckende sechs verschiedene Torschützen und Erlangen nur fünf, für die Endabrechnung bedeutet das allerdings, dass Erlangen das Spiel mit 17:16 gewinnen konnte. In der Gesamtschau kann allerdings festgestellt werden, dass beide Mannschafen gleich stark sind und Erlangen an diesem Tag die glücklichere Mannschaft sein durfte, so wie Lauf es im Hinspiel war. Kader: Dierner (TW), Elsner (2), Dorschky (1), Rudolph (1), Rivera, Bauer (4), Stamminger (1), Saif (1), Uelpenich, Hörl Leon Stamminger Mit einer gehörigen Portion Unzufriedenheit über die eigene Leistung im ersten Spiel ging es dann gegen den HC Hersbruck. Wir wollten zeigen, dass wir deutlich besser spielen können als es im ersten Spielt getan wurde. Von Anfang an wurde konzentriert gespielt und den Hersbruckern kein Raum zur Entfaltung gelassen. In diesem Spiel passte einfach alles: als den Laufern kurz vor Ende der ersten Halbzeit ein Freiwurf zugesprochen wurde, nahm Trainer Alexander Elsner ein Team-Timeout und erläuterte den kommenden Spielzug, der genauso wie besprochen umgesetzt wurde. Ben Bauer erzielte mit einem Wurf ins kurze Eck den Treffer zur 15:5 Pausenführung. Ben Bauer In der Kabine wurden die – wenigen – Defizite angesprochen und auch, dass wir keine Sekunde nachlässig werden wollten. Wir wollten das Spiel so hoch wie nur irgend möglich gewinnen und dabei allen Spielern ausreichend Spielanteile gewähren. Bastian Elsner, Ben Bauer und Leon Stamminger legten mit ihren 20 Treffern den Grundstein für den hohen Erfolg. Bastian Elsner Durch einige schöne Kombinationen kamen nun auch Severin Uelpenich und Julius Rivera zu Torerfolgen und nun zeigte sich der ausnehmend tolle Charakter dieser Mannschaft: David Rudolph hatte als einziger Feldspieler noch kein Tor erzielen können. Und anstatt auf den eigenen Erfolg zu sehen, spielte jeder Spieler für David und man erarbeitete ihm eine Torchance, die er sich zwei Minuten vor Spielende nicht entgehen ließ. David Rudolph So konnten sich alle neun Feldspieler in die Torschützenliste eintragen und das Spiel mit 37:17 gewonnen werden. Nach diesem Spieltag steht der TSV Feucht an erster Stelle der Tabelle, dicht gefolgt von uns. Und beide Spiele gegen Feucht stehen noch aus – aber auch die Spiele gegen die altbekannten Gegner der SG Auerbach/Pegnitz und des HC Forchheim, die mindestens so spannend werden wie die Spiele gegen Erlangen. Adrian Dorschky Hoffentlich schaffen es die 77er an den kommenden Spieltagen jeweils bereits im ersten Spiel, ihr Potenzial abzurufen und nicht wie so oft, erst im zweiten Spiel. Kader: Dierner (TW), Elsner (7), Dorschky (3), Rudolph (1), Rivera (1), Bauer (7), Stamminger (6), Saif (1), Uelpenich (1), Hörl (1) Julius Rivera Eine Anmerkung sei hier noch erlaubt: In der Vorrunde spielten wir unter anderem gegen den HC Erlangen und den HC Sulzbach-Rosenberg, die aufgrund ihrer Platzierung in die Bezirksoberliga aufgestiegen sind. Beide Mannschaften hatten an diesem Wochenende ihren ersten Spieltag und trafen auf die Aufsteiger der Staffel Ost, nämlich den ESV Regensburg, den HSC Coburg und den HV Oberviechtach. Beide „alten“ Gegner gewannen ihre Spiele souverän (eines sogar mit 41:15!). Unsere anderen Kontrahenten in der Vorrunde hatten ähnlich wie wir gegen Sulzbach und Erlangen zum Teil deutlich besser abgeschnitten als die vermeintlich spielstärkeren Mannschaften der BOL es an diesem Wochenende taten. Dies zeigt doch, dass die Qualität unserer Gegner in der Hinrunde außerordentlich war und sich die drei Vereine, die sich nicht für die BOL qualifizieren konnten, nicht hinter den Teams der jetzigen BOL zu verstecken brauchen. Bericht: Alexander Elsner

Tabelle Saison

Spielplan