Saison der „Zweiten“

  • Am vergangenen Sonntag empfing die Reserve der HSG Lauf/Heroldsberg den TV Gunzenhausen in der heimischen Halle im Haberloh. Ziel war es, nicht erneut ein so knappes Spiel wie in der Hinrunde gegen den TV Gunzenhausen zu bieten, sondern einen sicheren Sieg zuhause einzufahren und weiterhin ohne Punktverlust in 2026 zu bleiben. Schlussendlich hat die HSG Lauf/Heroldsberg II einen verdienten und unterhaltsamen 46:36-Heimsieg gegen den TV Gunzenhausen eingefahren. In einer offensiv geprägten Partie vor heimischem Publikum im Sportpark Haberloh setzte sich die HSG nach einer ausgeglichenen Anfangsphase zunehmend durch. Die Gäste aus Gunzenhausen erwischten den besseren Start und gingen früh mit 0:2 in Führung. Doch Lauf/Heroldsberg fand schnell ins Spiel, angeführt von einem treffsicheren Torsten Artz und Tim Hager, und drehte die Partie zum 3:2. In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem sich keine Mannschaft zunächst entscheidend absetzen konnte. Ab Mitte der ersten Halbzeit übernahm die HSG jedoch mehr und mehr die Kontrolle. Eine konzentrierte Angriffsleistung und schnelle Tore aus dem Rückraum sorgten für einen Zwischenspurt zum 12:6. Danach hielt jedoch der Schlaf Einzug in Angriff und Abwehr der HSG, was von Gunzenhausen gnadenlos ausgenutzt wurde. Somit ging es mit einer geschrumpften Führung von 20:18 für die Gastgeber in die Pause ging. Die Kabinenansprache der HSG wurde deutlich: die schlaffe Phase ablegen und wieder wach beim Spiel sein, zudem ein kompaktes Zusammenarbeiten in der Abwehr. Nach dem Seitenwechsel zeigte die HSG dann ihre beste Phase. Innerhalb weniger Minuten wurde der Vorsprung auf sechs Tore ausgebaut (26:22), ehe die HSG endgültig davonzog. Besonders Artz, Kemper und Roder sorgten immer wieder für einfache Tore, während Gunzenhausen dem hohen Tempo zunehmend Tribut zollen musste. Spätestens beim 32:23 war eine Vorentscheidung gefallen. Die HSG spielte weiter konsequent nach vorne und ließ sich auch durch einige Treffer der Gäste nicht mehr aus dem Konzept bringen. Am Ende stand ein deutlicher 46:36-Erfolg, der vor allem durch eine geschlossene Mannschaftsleistung und hohe Effektivität im Angriff verdient war. Tore HSG Lauf/Heroldsberg II: Hager T. (10), Kemper (8), Artz (8), Roder (7), Besser F. (5), Kurz (4), Fliegauf (2), Hager J. (1), Pompl (1), Ehler M., O’Reilly, Winderle, Müller (TW), Reichl (TW) Tore TV Gunzenhausen:  Debrassine (7), Teufel (7), Seßler (7), Koller (6), Bergemann (6), Pfahler (2), Breit (1), Kosar, Sern, Schäfer

  • Für die Zweitvertretung der HSG Lauf/Heroldsberg ging es nach der Winterpause am Samstag, den 10.01.2026, endlich wieder los. Im ersten Spiel im neuen Jahr hatte man mit dem Auswärtsspiel beim Tabellennachbarn SC 04 Schwabach direkt eine schwere Aufgabe vor der Brust. Hatte man zum Saisonauftakt noch vor heimischer Kulisse mit breit besetztem Kader einen 36:30-Sieg gegen die Schwabacher feiern können, standen die Vorzeichen beim Rückspiel etwas anders. Die Zweite musste doch auf einige Leistungsträger verzichten, sodass der Kader der HSG II bereits mit drei 17-jährigen A-Jugendspielern aufgefüllt wurde. Die Gastgeber aus Schwabach hatten auf der anderen Seite im November und Dezember 2025 kein einziges Spiel verloren, sodass ein umkämpftes und schweres Spiel zu erwarten war. Die HSG Lauf/Heroldsberg II startete zunächst wach und konzentriert ins Spiel und konnte nach fünf gespielten Minuten bereits auf eine 3:0-Führung stellen. Hier musste dann jedoch der dünn besetzte Kader der HSG Lauf/Heroldsberg II einen ersten Dämpfer hinnehmen, nachdem sich Jonas Hager verletzte und für den Rest des Spiels ausfiel. Zunächst gelang es der HSG II dennoch an die gute Angriffsleistungen anzuknüpfen. Besonders A-Jugendspieler Grigorios Xanthakis zeigte eine engagierte Leistung und übernahm im Offensivspiel der Zweiten viel Verantwortung. In der Defensive konnte man im Zusammenspiel mit dem gut aufgelegen Niklas Müller im Tor immer wieder Ballgewinne erzielen und ein relativ konstantes Polster von zwei bis drei Toren halten. Kurz vor der Halbzeitpause gelang den Schwabachern zwar noch der Ausgleich, jedoch konnte man kurz vor der Sirene den ursprünglichen Vorsprung wieder herstellen und mit einer 12:14-Führung in die Pause gehen. Zur Halbzeitpause konnte man auf Seiten der HSG II um Coach Baha mit dem Ergebnis auf Grund der Gegebenheiten sicher zufrieden sein. Nachdem die HSG II zunächst gut in die zweite Halbzeit startete und man zum ersten Mal im Spiel auf eine Führung von vier Toren stellen konnte, kam es sowohl in der Offensive als auch in der Defensive zu einem Bruch im Spiel. Die Zahl der technischen Fehler häufte sich auf Seiten der Zweiten und auch die Abwehrreihe der Schwabacher steigerte sich. Im weiterhin kompakt verteidigenden Defensivverbund der Mannschaft aus Lauf und Heroldsberg rutschte der ein oder andere Wurf aus dem Rückraum unglücklich ins Tor und es fehlte das nötige Spielglück. Den Schwabachern gelang infolge der Ausgleich und das Spiel stand auf Messers Schneide. Sechs Minuten vor Ende gelang den Gastgebern dann die erste Führung der Partie zum 23:22. In der entscheidenden Phase gelang es der HSG II jedoch, noch einmal eine Schippe draufzulegen. Insbesondere Torsten Artz im Angriff und der eingewechselte Torwart aus der Laufer Jugend Moritz Reichl konnten sich in der Crunchtime mit wichtigen Aktionen auszeichnen. 50 Sekunden vor Ende konnte die HSG wieder auf eine 26:25-Führung stellen. Der letzte Angriff der Schwabacher verpuffte und die Zweite konnte letztlich in einem engen Spiel den Sieg und wichtige zwei Punkte gegen die direkte Konkurrenz einfahren. In einem Spiel, was eher durch zwei gut verteidigende Defensivreihen geprägt war und offensiv sicherlich kein Leckerbissen war, kann man mit dem Ergebnis auch auf Grund der dünnen Personaldecke sicherlich zufrieden sein. Insbesondere ist an dieser Stelle noch einmal die positive Leistung unserer Laufer A-Jugend-Spieler hervorzuheben, die viel Verantwortung übernehmen mussten. Weiter geht es für die Zweite bereits nächsten Sonntag am 18.01.2026 um 16:30 Uhr im heimischen Haberloh in Lauf gegen den TV Gunzenhausen. HSG Lauf/Heroldsberg: Müller (TW), Reichl (TW); Fliegauf (1), Xanthakis (4), Denzinger (1), F. Besser (1), Artz (7), Kemper (2), Pinzer (3), J. Hager, T. Hager (5/2), Pompl (2) SC 04 Schwabach: Mark (TW), Walwei (TW); Rösch (7), Haaf (2), Schwarz, Harandt (5), Pianka (2), Meyer (5/3), Fröse (2) Pfeiffer, Schreckenbach, Osiander, Sluik (2), Spiegel

  • Zum letzten Spieltag des Jahres empfing die Zweite der HSG Lauf/Heroldsberg, am Sonntag, erneut die Reserve des HBC Nürnberg. Bedingt durch eine Spielverlegung und die bereits vor der Winterpause anfangende Rückrunde, trafen die beiden Mannschaft bereits vor zwei Wochen in Nürnberg aufeinander – mit dem besseren Ende für die HSG. Motiviert, die noch frische Niederlage wieder gut zu machen, erwischten die Gäste mit den ersten drei Toren der Partie den deutlich besseren Start. Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte sahen die zahlreichen Zuschauer in der Heroldsberger Gründlachhalle eine ungewohnt unkonzentrierte Leistung der Heimmannschaft und einen Gast, der es immer wieder schaffte, die Nachlässigkeiten der HSG Abwehr geduldig zu nutzen. Viele nicht genutzte Chancen auf der anderen Seite führten zu einem Pausenstand von 11:16. Leider konnte auch die zweite Halbzeit keine nennenswerte Verbesserung bringen. Weiterhin dominierten im Angriff der Heimmannschaft ungenaue Pässe und vergebene Chancen. Auch wenn die Abwehr jetzt besser sortiert schien, schaffte man es nicht die langen Angriffe der Gäste frühzeitig zu unterbinden, so dass diese irgendwann doch immer die Lücke fanden und ihrerseits die Bälle im HSG Tor platzierten. Ein letztes Aufbäumen in den letzten 10 Minuten, in denen man nochmal auf 20:23 verkürzen konnte, scheiterte an zwei Zeitstrafen gegen die Heimmannschaft und weiteren leichten Toren für Nürnberg. Endstand 22:26Trotz der bitteren, weil unnötigen Niederlage im letzten Spiel vor der Winterpause, konnten die Mannschaften der HSG an diesem Spieltag wieder auf zahlreiche Unterstützer und eine tolle Stimmung in der Halle setzen. Die Spieler und Betreuer wünschen allen Fans eine ruhige und erholsame Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Das nächste Heimspiel findet am 18.01.2026 im Haberloh in Lauf statt. HSG Lauf/Heroldsberg: Müller (1) (TW), Fischer, Xanthakis, Besser P.(1), Hager J. (2), Pinzer (2), Besser F. (2), Kurz (1), Ilg, Kemper (4), Elsner, Fliegauf, Hager T. (7/3), O´Reilly, Ehler, Pompl (2) HBC Nürnberg II: Blümchen (3), Waiblinger (2), Grüger (2), Nguyen (2), Simolka, Bauer (4), Düvel (1), Fischer (1), Deinhardt, Hüttinger, Eisenhut (9/4), Althoff (1), Kurtzius (1)

  • Am vergangenen Samstag empfing die Zweite die Bezirksoberligavertretung des TSV 2000 Rothenburg zum Finale der Hinrunde in der Heroldsberger Gründlachhalle. Auf Seiten der HSG nahmen es sich die Mannen um Cheftrainer Dominik Baha zum Ziel, die eigene Abwehrleistung im Vergleich zum Auswärtserfolg beim HBC Nürnberg noch etwas zu steigern und vor allem Durchbruchsversuche auf den Halbpositionen früher anzunehmen. Dass man nun mit etwas geschwächtem Kader in dieses Spiel ging und unter anderem auf die beiden Rückraumakteure Kemper und Artz und den weiterhin verletzten Rechtsaußen Roder verzichten musste, sollte sich als Aufgabe einer geschlossenen Mannschaftsleistung herausstellen.  Die Partie nahm zu Beginn recht zügig Fahrt auf und ein anfangs erspielter Vorsprung der Gastgeber egalisierte sich bis zur Hälfte der ersten Halbzeit, weil man den Gegner nach guten Verteidigungsakzenten letztlich doch zu einfachen Abschlüssen kommen lies. Nach einem überragend gehaltenen 7-Meter war nun auch HSG-Torhüter Niklas Müller endgültig im Spiel angekommen und zeichnete sich in der Folge mehrere male aus, weshalb man trotz vermehrter Zeitstrafen nicht ins Hintertreffen gelang. Man schaffte es sogar gegen Ende der ersten Halbzeit auf sechs Tore wegzuziehen, ehe Markus Ehler quasi mit dem Schlusspfiff via Distanzwurf vom eigenen Kreis zum Halbzeitstand von 21:14 stellte. Die Hausherren konnten diesen Vorsprung in Hälfte zwei zwar von Beginn an erfolgreich verteidigen, erschwerten sich das Spiel aber im Verlauf der Halbzeit durch eigene einfache oder gar doppelte Zeitstrafen selbst. Doch auch, als die Gäste in der Folge mithilfe einer Manndeckung gegen HSG-Toptorschütze Tim Hager versuchten, wieder Zugang zum Spiel zu erlangen, zeigte sich die HSG in der nach wie vor dezimierten Offensivreihe variabel und effektiv in der Wurfausbeute. Man mobilisierte sich weiterhin zu gut herausgespielten Torerfolgen und stand trotz häufiger Unterzahl weiterhin kompakt im Defensivverbund. Dadurch gelang es letztlich, die Führung aus der Halbzeitpause zu halten und die Rothenburger mit einem deutlichen 34:27 Heimsieg nach Hause zu schicken! Die Zweite rangiert somit zum Ende der Hinrunde auf dem dritten Tabellenplatz, kann den Vorsprung zum viertplatzierten Schwabach vergrößern und erhöht den Druck auf die punktgleichen Spitzenreiter Kernfranken und Flügelrad, die im zeitgleichen Spitzenduell untereinander den Rang getauscht hatten. Doch ob die HSG dort auch überwintert, wird sich erst kommende Woche zeigen, wenn die Zweite im Rahmen des Heimspieltages „Handball, Glühwein & Grill – bei uns wird`s richtig heiß!“ den HBC Nürnberg zum Rückrundenauftakt empfängt. Die HSG bedankt sich bei allen Unterstützern, die auch dieses Mal ihren Teil zum Sieg beigetragen haben und freut sich auf den Jahresendspurt nächsten Sonntag! HSG Lauf/Heroldsberg: Müller (TW), Fischer (TW), Hager T. (9), Hager J. (7), Besser P. (5), Besser F. (4), Ehler (3), Götschel (3), Ilg (2), Pinzer (1), Fliegauf, Mayer, O’Reilly TSV 2000 Rothenburg: Millichamp (TW), Kurr (8), Schmidt (5), Köhler (4), Gall (3), Keller (3), Kulas, (2), Opaczek (1), Siepmann (1), De Angelis,  Ehrlinger, Erdmann

  • Die Mannschaft um Coach Baha stand in der Pflicht, die Leistung der Vorwoche vergessen zu machen und die vielen technischen Fehler abzustellen. Dies wurde auch in der Ansprache vor dem Spiel den Spielern eindeutig kommuniziert und eingefordert. Der Beginn verlief vielversprechend und die HSG konnte mit einem 0:3 Lauf in die Partie starten, bis die Gäste nach knapp 4 Minuten ihr erstes Tor erzielten. Nach diesem gelungenen Start kam ein kleiner Bruch in das Spiel der HSG, was der HBC gekonnt auszunutzen wusste und in der 10 Minute zum 5:5 ausglich. Bis zur 20. Minute war es ein offener Schlagabtausch, bei der sich keine Mannschaft einen Vorsprung erarbeiten konnte. Ab da konnte sich die HSG auf 2 Tore absetzen was auch dem erneut gut aufgelegten Torhüter der HSG zu verdanken war. In die Halbzeit ging es mit einem 12:14. Die zweite Halbzeit begann wie die erste und die HSG konnte sich bis zur 37. Minute auf 14:19 absetzen. Es kam zwar noch ein Aufbäumen der Gastgeber, die die Abwehr auf eine Manndeckung umstellten, welches aber durch eine geschlossene Mannschaftsleistung letztlich gut gelöst wurde. Spätestens als Tim Hager bei Zeitspiel in der 55. Minute den Ball von der halb linken Position in die Gabel nagelte, war beiden Seiten bewusst, dass der doppelte Punktgewinn der HSG gehören würde. Dies bestätigte sich mit dem Endstand von 28:33. HBC: Eisenhut 7/2, Grüger 1, Neumüller 5, Röll 5, Bauer 4, Düvel 6, Fischer, Nguyen, Simoka, Waiblinger, Catalan, Kurtzius, Nerreter, Blümchen, Lehr, Gerstner HSG: Pinzer 4, Elsner 2, Besser 3, Kurz 3, Kemper 5, Hager 8/5, Artz 4, Pompl 4, Ilg, Perrey, Fliegauf, O’Reilly, Müller, Fischer

Tabelle Saison

Spielplan