Saison der „Zweiten“

  • Die HSG lud zum dritten Heimspiel der Saison in die Heroldsberger Gründlachhalle ein. Der Gegner war das Tabellenschlusslicht aus Wendelstein. Diese standen mit 0:16 Punkten alles andere als gut da. Somit sollte man denken, dass der Spielverlauf recht einseitig, mit klaren Vorteilen für die Heimmannschaft, verläuft. Doch Spielertrainier Felix Ehler warnte schon in den Trainingseinheiten davor, das Spiel nicht auf die leichte Schulter zu nehmen und hoffte, dass seine Spieler mit dem nötigen Biss in die Partie gehen. Doch dies war leider nicht der Fall. Der Anfang des Spiels wurde meist von technischen Fehler dominiert. Ideen fehlten im Angriff und in der Abwehr war man meist nicht spritzig genug. Dementsprechend oft kam man in den Abwehraktionen zu spät, was 2-Minuten Strafen zur Folge hatte. Einzig allein dem wieder einmal sehr gut aufgelegten Torhüter Neukirchen war es zu verdanken, dass die HSG-Reserve keinem Rückstand hinterherrannte. Nur vereinzelt kam die Klasse der jungen Heimmannschaft zum Vorschein. Mit größerer Aggresivität in der Abwehr und schnellem Konterspiel konnte man eine doch eher schmeichelhafte 15:13-Halbzeit-Führung herausspielen. Die Halbzeitansprache, geführt von Markus Ehler, der seinen krankheitsbedingt nich anwesenden Bruder Felix vertrat, war dementsprechend deutlich. Somit war die Devise klar. Man wollte vom Gegner nun recht schnell davonziehen und zeigen, dass man nicht zu Unrecht auf dem 2. Tabellenplatz steht. Bis zur 38. Minute gelang dies eher mittelmäßig, aber durch schön ausgespielte Angriffe, sowie nun einer besseren Abwehrarbeit, wurde die Führung kontinuierlich ausgebaut. Somit stand ein doch verdienter 32:25 Sieg auf der Anzeigentafel. Bereits am kommenden Freitag um 20 Uhr bestreitet die Zweite ihr letztes Spiel für dieses Jahr. Gegner ist der Tabellennachbar HBC Nürnberg, eine neu gegründete Spielgemeinschaft der Mannschaften Post SV Nürnberg und Eibach. Somit verspricht dies, eine packende Partie zu werden, waren doch die letzten Spiele gegen den Post SV meist an Spannung kaum zu überbieten. HSG: Neukirchen, Müller (beide TW), Hinkelmann (4), Pinzer (4), Hager (2), Mayer (1), Roder (6), Wilsdorf (1), Polster (3), Götschel (7),  M. Ehler (3), Nöth (1) Wendelstein: Geilhofer, Hölzl (4), Mangold (4), T. Steigerwald (1), Behr (2), Spiegel (4), L. Müller (2), A. Steigerwald (5), Gocke (2), Röthenbacher, H. Müller (1), Kalisch Die dritte Mannschaft der HSG bleibt weiterhin voll in der Erfolgsspur und konnte mit einem 43:24-Kantersieg bei der SG Altenfurt/Feucht II ihren Platz an der Sonne bestätigen.

  • Liebe Leser, kann es etwas schöneres geben als einen Bericht für ein verlorenes Spitzenspiel in Schwabach zu schreiben? Ich denke ja. Allerdings können auch Siege wie der gegen Flügelrad berichtetechnich durchaus kompliziert sein. Apropos Flügelrad, dort konnte Meisterdetektiv Doktor Hinkelstein zwei Schwabacher Spione auf dem Spielfeld enttarnen und das nicht zum ersten Mal in dieser Saison. Diese hatten sich äußerst geschickt und bis zur Unkenntlichkeit als Schiedsrichter getarnt und notierten fleißig alle HSG Spielzüge auf ihren Kärtchen. Geschickterweise stellte man dort nach dieser messerscharfen Entdeckung das Handballspielen ein, um den Schwabachern keinen Vorteil zu verschaffen. Ehrlicherweise muss man zugeben, daß die beiden Schiedsrichter beide Partien souverän und aufstiegsreif leiteten (ok ein bisschen geschleimt, falls sie uns nochmal pfeifen). Genug geplänkelt, kommen wir zum Spiel, zum Spitzenspiel, der besten BOL Mittelfranken aller Zeiten, oder so. Zum gefühlt achten Auswärtsspiel hintereinander. Die HSG trat mit vollem Kader an. Nur Ankurbler Götschi und Timmney fehlten verletzungsbedingt. Dafür hatte man einen Müsliriegel im Gepäck. Die Voraussetzungen waren optimal, bis auf die Vollsperrung auf der A6. Und die fehlenden Basketballkörbe störten die gewohnte Aufwärmroutine. Und man brauchte ungewöhnlich viel Klopapier.Aber egal. Keine Ausreden. Anpeitscher Ehler nahm in der Kabinenansprache kein Blattgold vor den Mund. Wer dieses Jahr aufsteigen will, muss hier gewinnen. Aber das müssen wir ja nicht. Deshalb ging man ohne Druck, aber mit viel Ehrgeiz und Freude in das Spiel. Die viermal Thai 2 Abwehr legte man wieder ad acta. Der Druck lag also bei den Goldschlägerjungs und die legten auch gut los. Die HSG Zwoler, ungern auch Tigerentenreservisten genannt, fingen sich nach etwas holprigen Start und bekamen immer besser Zugriff in der Abwehr. Vorne lief der Ball und bei den Schwabachern schlich sich der F.ehlerteufel ein. So konnte man sich peu a peu vom Tabellenführer absetzen und sich mit einem komfortablen fünf Toni Polster in die Halbzeit verabschieden. In der zweiten Halbzeit wollte man dort weitermachen, wo man aufgehört hatte. Das klappte anfänglich auch noch ganz gut, allerdings verlor man im Laufe der zweiten Halbzeit den Zugriff in der Abwehr, musste zu häufig auf der Bank zwei Minuten durchschnaufen und auch vorne lief der Ball nicht mehr ganz so rund. Zudem versiebten die sonst so gewohnt treffsicheren Außenspieler, den ein oder anderen Ball aus aussichtsreicher Position (eine schöne Aussicht kann man ja auch mal genießen). So kam es wie es kommen mußte. Das Spiel kippte. Schwabach glich in der 52 Minute zum ersten Mal aus, übernahm auch wenig später die Führung und gewann schließlich mit 32:30 ihr achtes Spiel in Folge. Das Klopfen auf Holz hatte nichts genützt. Der Buddha evtl. schon oder war der nur bei den Damen auf der Bank? Wer weiß… Fazit 1: Glückwunsch an die Schwabacher Mannschaft zu einem nicht unverdienten Sieg. Die LaufHeros brauchen sich nach einem starken Auftritt auch nicht allzu sehr zu grämen. Am Ende hat nicht viel gefehlt. Naja ok, zwei Tore haben gefehlt. Aber es gibt ja auch noch ein Rückspiel.Fazit 2: In dieser Form sind die Goldschlägerjungs wohl klarer Aufstiegsfavorit (nur erwähnt um den Druck nochmal um 1-2 bar zu erhöhen).Fazit 3: Leider fiel die Bedienung während der Burgerversammlung leistungsmäßig stark ab und warum musste die Oma in Schwabach das Internet kaputt machen?Fazit 4: Udo Ende gut alles gut, auch wenn dieser Bericht wohl mal wieder nicht den Qualitätsmaßstäben des Laufer Boten entspricht oder gibt es dort auch einen mutigen Redakteur? SC Schwabach 04: Ott(TW), Walwei(TW), Geck(5/3), Halbig(5), Schwarz(1), Meyer(2), Reichel(2), Lutsch(6), Hufnagel(6), Reitz(2), Sluik, Götz(3) HSG 2: Müller (TW), Neukirchen (TW), Hinkelstein(4), Pinzer(2), Hägar(1), Mayer(1), Roder(4), Vollmer(2), Wilsdorf(2), Polster(5), Korn(1), M. Ehler(1), F. Ehler(4), Nöth(3)

  • Am vergangenen Sonntag begab sich eine kleine aber feine Truppe der HSG 2 mit 11 Spielernnach Rothenburg. Trainer F. Ehler erwartete ein hart umkämpftes Spiel, da die Mannschaft des TSV Rothenburg, in der Tabelle zwar weit hinten platziert, ihren bisherigen Gegner das Leben in jedem Spiel schwer gemacht und erst gegen Ende verloren hatten. Das Ziel war es somit, denDruck auf die Rothenburger bis in die Schlussminuten zu halten.Das Spiel lief in einem Hin und Her an, bei dem die HSG Reserve meist mit einem Tor vorlegen konnte. Am Ende der ersten Hälfte gelang es der „Zweiten“ sich auf einen Pausenstand von 11:15 abzusetzen. In der zweiten Halbzeit holte diesen Vorsprung der TSV Rothenburg jedoch wieder auf, sodass es in der 45 Minute 20:22 stand. In diesem Spiel gelang der HSG Reserve besonders das Spiel zum Kreis, sodass hier wichtige Tore und große Lücken für Mitspieler geschaffen wurden. Symbolisch dafür steht das 30te Tor durch Kreisläufer Erik Wilsdorf, der mit diesemTor zum 24:30 die Schlussphase und letztendlich auch den Sieg der HSG (26:32) einläutete.Im Laufe der kommenden Woche gilt es nun für die Handballspielgemeinschaft Lauf/Heroldsberg sich auf das Topspiel der BOL in Schwabach vorzubereiten. HSG 2: Neukirchen (TW), Müller (TW), Hinkelmann (4), Pinzer (1), J. Hager (3), Mayer (3), Roder (6), Wilsdorf (6), Polster (2), M.Ehler (3), F.Ehler (4) TSV Rothenburg 2: Vorlaufer, T. Schubart (1), Ehrlinger (2), Ulrich, Adolf (4), Rühl, Rouviere, Metz (1), Löhner, Opaczek (1), D. Schubart (4/1), Ebner (3), Bijelic (10/3), Baumann

  • Am vergangenen Sonntagabend trafen sich die HSG Lauf/Heroldsberg II und die HG Ansbach zum Vorspiel des Krachers HSG Lauf/Heroldsberg III gegen TSV Roßtal IV. Mit der HG Ansbach kam ein hochmotivierter Gast in Topbesetzung in die Haberlohhalle, der in den letzten Jahren regelmäßig in den oberen Tabellenregionen zu finden war. Und auch die Zweite konnte mit Selbstbewusstsein in Spiel gehen, nachdem mit 8:2 Punkten der Saisonstart durchaus geglückt war. Wie zu erwarten entwickelte sich ein hochspannendes Duell, in dessen Startphase die HG Ansbach das ein oder andere Ausrufezeichen setzen konnte. Beide Abwehrreihen starteten offensiv, jedoch fanden die Ansbacher bessere Lösungen und kamen regelmäßig zu Durchbrüchen, so dass nach einer Viertelstunde ein 7:11-Rückstand zu Buche stand. Doch dann schlug die Stunde des Niklas Müller im Tor der HSG. Bis zum Ende Spiels vernagelte er das Tor und hielt Unhaltbare am Fließband. Es schien als wurde eine Katze mit einem Hexer gekreuzt. So konnte man bis zur Halbzeit das Ergebnis ausgeglichen gestalten und im zweiten Durchgang einen knappen Vorsprung über die Zeit retten. Hervorzuheben sind noch Jannik „the weasel“ mit einem schönen Tor vom eigenen 6-Meter-Kreis mit minimaler Unterstützung des gegnerischen Keepers sowie Jonas „the spinning doctor“ der den Ansbacher Abwehrspielern reihenweise den Kopf verdrehte. Zuletzt ein Dank an die Ansbacher Gästemannschaft zu einem spannenden und robusten, aber stets fairen Spiel und an die jungen Schiedsrichter aus Puschendorf – schönen Gruß an die Neumänner – zu einer guten Leistung. Den Kracher HSG Lauf/Heroldsberg III gegen TSV Roßtal IV entschied die Heimmannschaft mit 26:25 für sich – wobei die Highlights in den letzten Minuten 3 vergebene 7m waren, einer bei der HSG und zwei bei Roßtal. HSG 2: Müller, Neukirchen – Hinkelmann (11/2), Hager (4), Roder (3), Wilsdorf (2), Polster (3), Kamleiter (2), Mehler (3), Fehler (4/1), Nöth (1), Mayer, Götschel HG Ansbach: Segerer (3), Braun (7/3), Hammeter (5), Landsgesell S., Rößl, Schober (4), Heckel (1), Landsgesell J., Braun, Lebkuchen (2), Kammberger (1), Schröferl (6), Heckel, Nohns

  • Vergangenen Sonntag um 18 Uhr empfingen die Flügelrader die HSG 2. Ziel der HSG war es die Siegesserie gegen Flügelrad fortzusetzen. Nach dem mehr als eindeutigen Sieg der Heroldsberger Damen vorab in gleicher Halle war es nun die Aufgabe der Männer, den Abend erfolgreich abzuschließen.So startete die HSG 2 mit voller Stärke in die Partie. Mit einer aggressiven, aufmerksamen Abwehr und kontrolliert ausgespielten Angriffen stellten die Gäste ihr Können zur Schau. Hierdurch erreichte man eine 1:10 Führung in der 18. Minute. Im Folgenden schraubte die HSG das Tempo herunter, wodurch die Flügelrader ihren Rückstand etwas aufholen konnte. Trotzdem hielt die Reserve der HSG die Heimmannschaft auf Abstand und ging mit einem Spielstand von 6:12 in die Halbzeitpause.In der zweiten Spielhälfte wollte man das Tempo wieder hoch halten, um so an die Anfangsleistung anzuknüpfen. Dies gelang der Mannschaft jedoch nicht. Durch verfrühte Abschlüsse im Angriff, individuelle Fehler und einer weniger konsequenten Abwehrleistung kämpften sich die Flügelrader Tor für Tor an die HSG heran. In der 37. Minute fiel dann das Ausgleichtor der Heimmannschaft. Jetzt begann der Kampf der HSGler um wieder in das Spiel zurückzufinden. Bis zum Ende des Spieles lieferten sich beide Mannschaften ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Eineinhalb Minuten vor Schluss erzielte Markus Ehler das Führungstor für die HSG. Es folgte ein endloser Angriff der Heimmannschaft gegen eine starke kämpferische Leistung der Abwehr. So gelang es der HSG-Reserve um Spielertrainer Felix Ehler den Eintorevorsprung zu halten und einen letztendlich verdienten Auswärtssieg einzufahren. HSG 2: Neukirchen(TW), Müller (TW), Hinkelmann (7/3), Ehler F. (1), Hager, Pinzer, Roder (1), Vollmer, Willsdorf (1), Polster (2), Ehler M. (3), Mayer, Nöth (3), Götschel (4)ESV Flügelrad: Kittel (5), Wegmann, Flegel Mi., Flegel Ma. (1), Friedrich (2), Kleemann (5/1), Meier, Leupolz (2), Sigle, Neumüller (6), Treml, Langer, Gerstner, Kübler

Tabelle Saison

Spielplan