Saison der „Zweiten“

  • Anpfiff für das Spitzenspiel des Spieltags in der BOL Mittelfranken war am vergangenen Sonntag um 18:00. Austragungsort des Spiels der HSG Lauf/Heroldsberg II gegen die SG Kernfranken war die heimische Haberlohhalle, welche einmal mehr durch eine gute Zuschauerkulisse zu überzeugen wusste. Die „Zweite“ erwischte einen guten Start in die Partie, ließ den Gegner dann jedoch aufgrund einiger technischer Fehler und mangelnder Chancenverwertung die Führung übernehmen. Zur Halbzeit stand es somit 13:15 für die Gäste aus Kernfranken. Der Start in die zweite Hälfte des Spiels gelang der HSG II sehr gut, so stand es nach gut 40 Spielminuten 20:18 für die Spielgemeinschaft Lauf/Heroldsberg. Einige Unaufmerksamkeiten auf beiden Seiten sorgten für eine sehr unterhaltsame und spannende Schlussphase, welche durch einen Treffer der „Zweiten“ in den letzten Spielsekunden mit dem Endstand 28:28 beendet wurde. Für die HSG II geht es in der BOL Mittelfranken am kommenden Samstag, den 2.2.2020, um 17:30  gegen Gunzenhausen in der Heroldsberger Gründlachhalle weiter. HSG II: Neukirchen, Bär, Pinzer (9/5), Hager T. (4), Philippi, Roder (3), Vollmer, Wilsdorf (1), Polster (2), Götschel (5), Müller, Ehler M. (3), Ehler F. (1), Nöth SG Kernfranken: Schmidt B. (2), Colosimo (3), Haspel (2), Gruber (2), Mayer (2), Neubauer (6/4), Riederer (1), Merkel (3), Wenzlik (3), Schuh (4), Eschenbacher, Wattenbach, Geiselseder-Wörlein, Schmidt E.

  • Nach der Weihnachtspause hieß es für die HSG Reserve das letzte Spiel einer bis jetzt soliden Hinrunde zu bestreiten. Wie die „Erste“ im Spiel davor ging es auch für die „Zweite“ gegen den TSV Roßtal und man war im Spiel der Reserven an der Reihe sich ebenfalls die zwei Punkte einzustecken. Das Spiel begann auf Laufer Seite schleppend. Die Absprache in der Abwehr funktionierte noch nicht einwandfrei und es wurden viele sichere Torchancen vergeben. Dies war der Grund, warum man es zu Beginn nicht schaffte, sich deutlicher von den Gästen aus Roßtal abzusetzen. Mit einem Halbzeitstand von 14:11 gingen beide Mannschaften in die Kabinen. Kurz nach Beginn der zweiten Spielhälfte musste sich leider Philipp Götschel aufgrund einer unglücklichen Verletzung vorzeitig aus dem Spiel verabschieden. Trotz des Ausfalls schaffte es die HSG, wieder mehr Fluss in das Spiel zu bringen. Das Überzahlspiel der Gäste konnte in der Abwehr durch verbesserte Absprache besser gebunden werden. Die technischen Fehler des TSV nutzte das Laufer Team immer öfters mit Distanzwürfen auf das leere Tor der Gegner und konnte sich so eine größere Tordifferenz erarbeiten. Janik Hinkelmann beendete das Spiel mit einem Treffer in letzter Sekunde zum 31:21. Nach einem erarbeiteten zweiten Platz in der jetzt beendeten Hinrunde heißt es sich nun voll auf die kommenden spielintensiven Wochen zu konzentrieren. Mit Zirndorf steht bereits nächste Woche (Samstag, 17:30 Uhr, Gründlachhalle Heroldsberg ) ein starker Gegner für die Reserve auf der Liste. HSG II: Neukirchen (2), Hinkelmann (4), Pinzer (6), Hager (1), Bär (1), Roder, Wilsdorf (1), Polster (6), Götschel (2), Müller, M. Ehler (6), F. Ehler (2) TSV Roßtal: Bühler, Schatz (2), Olschewski (2), Heldauer (6), Pelz (2), Lunau (1), Ortner (4), Kurrer, Schmidt (4)

  • Am vergangenen Freitag traf die HSG Reserve zur Primetime um 20:15 Uhr auf die Postmen des HBC Nürnberg. Bedingt durch Weihnachtsfeiern und Verletzungen, musste das Team auf die Oldies Neukirchen, Polster und Nöth verzichten. Zumindest war Spielertrainer Felix Ehler für den nominierten 11er Kader genesen und konnte seiner Mannschaft wieder helfen. Der Matchplan für das Spiel gegen die von Jahr zu Jahr immer jünger werdenden „Posterer“ war klar. Dem dünnen Kader blieb nichts anderes übrig als die Angriffe mit Ruhe und Bedacht aufzubauen. Dabei kam für die HSG das Ein oder Andere Mal ein schön herausgespieltes Tor zu Stande. Ging der Ball mal daneben, wurden die gesparten Körner für das Rückzugsverhalten gegen schnelle Gastgeber benötigt. Auf diese Weise konnte bis zur 22. Minute ein 5-Tore Vorsprung herausgespielt werden. Beim Spielstand von 13:17 gingen beide Teams in die Halbzeit. In der Halbzeitansprache machte Trainer Ehler seinen Schützlingen nochmal klar, dass im Laufe des Spiels jeder Einzelne benötigt wird um am Ende als Sieger vom Feld zu gehen. Auch ein verbessertes Rückzugsverhalten sollte ein Schlüssel zum Sieg sein. Gesagt, Getan! Über eine geschlossene Mannschaftsleistung und einen stark aufspielenden Linken Flügel gab die HSG die Führung in der zweiten Hälfte nicht mehr ab. Janik Hinkelmann und Phillip Götschel waren in diesem Spiel sehr erfolgreich im Abschluss und konnten sich mit jeweils 7 Toren in die Torjägerliste eintragen. Wie auch schon in einigen Spielen zuvor, gelang dies in diesem Spiel allen Feldspielern. Wären die Pfostentreffer in Halbzeit 2 nicht gewesen, hätte die HSG das Spiel früher für sich entschieden und den Sack zu gemacht. Am Ende konnte das Spiel mit 26:27 gewonnen und der volle Fokus auf die Weihnachtsfeier gelegt werden. Die HSG Reserve bedankt sich für eine tolle Unterstützung im Jahr 2019 und wünscht allen Fans eine besinnliche Weihnachtszeit. HBC Nürnberg: Kurtzius 2/1, Strauß 2, Gaus 3, Montag 1, Schlosser 1, Harenberg, Köhler, Südmeyer 5, Nerreter 3, Roth 1, Murrmann 4, Mittag 4/1, Schießl HSG 2: Müller, Braun, Hinkelmann 7, Ehler F. 3, Hager 1, Roder 3, Korn 1, Wilsdorf 1, Pinzer 3/2, Ehler M. 1, Götschel 7

  • Die HSG lud zum dritten Heimspiel der Saison in die Heroldsberger Gründlachhalle ein. Der Gegner war das Tabellenschlusslicht aus Wendelstein. Diese standen mit 0:16 Punkten alles andere als gut da. Somit sollte man denken, dass der Spielverlauf recht einseitig, mit klaren Vorteilen für die Heimmannschaft, verläuft. Doch Spielertrainier Felix Ehler warnte schon in den Trainingseinheiten davor, das Spiel nicht auf die leichte Schulter zu nehmen und hoffte, dass seine Spieler mit dem nötigen Biss in die Partie gehen. Doch dies war leider nicht der Fall. Der Anfang des Spiels wurde meist von technischen Fehler dominiert. Ideen fehlten im Angriff und in der Abwehr war man meist nicht spritzig genug. Dementsprechend oft kam man in den Abwehraktionen zu spät, was 2-Minuten Strafen zur Folge hatte. Einzig allein dem wieder einmal sehr gut aufgelegten Torhüter Neukirchen war es zu verdanken, dass die HSG-Reserve keinem Rückstand hinterherrannte. Nur vereinzelt kam die Klasse der jungen Heimmannschaft zum Vorschein. Mit größerer Aggresivität in der Abwehr und schnellem Konterspiel konnte man eine doch eher schmeichelhafte 15:13-Halbzeit-Führung herausspielen. Die Halbzeitansprache, geführt von Markus Ehler, der seinen krankheitsbedingt nich anwesenden Bruder Felix vertrat, war dementsprechend deutlich. Somit war die Devise klar. Man wollte vom Gegner nun recht schnell davonziehen und zeigen, dass man nicht zu Unrecht auf dem 2. Tabellenplatz steht. Bis zur 38. Minute gelang dies eher mittelmäßig, aber durch schön ausgespielte Angriffe, sowie nun einer besseren Abwehrarbeit, wurde die Führung kontinuierlich ausgebaut. Somit stand ein doch verdienter 32:25 Sieg auf der Anzeigentafel. Bereits am kommenden Freitag um 20 Uhr bestreitet die Zweite ihr letztes Spiel für dieses Jahr. Gegner ist der Tabellennachbar HBC Nürnberg, eine neu gegründete Spielgemeinschaft der Mannschaften Post SV Nürnberg und Eibach. Somit verspricht dies, eine packende Partie zu werden, waren doch die letzten Spiele gegen den Post SV meist an Spannung kaum zu überbieten. HSG: Neukirchen, Müller (beide TW), Hinkelmann (4), Pinzer (4), Hager (2), Mayer (1), Roder (6), Wilsdorf (1), Polster (3), Götschel (7),  M. Ehler (3), Nöth (1) Wendelstein: Geilhofer, Hölzl (4), Mangold (4), T. Steigerwald (1), Behr (2), Spiegel (4), L. Müller (2), A. Steigerwald (5), Gocke (2), Röthenbacher, H. Müller (1), Kalisch Die dritte Mannschaft der HSG bleibt weiterhin voll in der Erfolgsspur und konnte mit einem 43:24-Kantersieg bei der SG Altenfurt/Feucht II ihren Platz an der Sonne bestätigen.

  • Liebe Leser, kann es etwas schöneres geben als einen Bericht für ein verlorenes Spitzenspiel in Schwabach zu schreiben? Ich denke ja. Allerdings können auch Siege wie der gegen Flügelrad berichtetechnich durchaus kompliziert sein. Apropos Flügelrad, dort konnte Meisterdetektiv Doktor Hinkelstein zwei Schwabacher Spione auf dem Spielfeld enttarnen und das nicht zum ersten Mal in dieser Saison. Diese hatten sich äußerst geschickt und bis zur Unkenntlichkeit als Schiedsrichter getarnt und notierten fleißig alle HSG Spielzüge auf ihren Kärtchen. Geschickterweise stellte man dort nach dieser messerscharfen Entdeckung das Handballspielen ein, um den Schwabachern keinen Vorteil zu verschaffen. Ehrlicherweise muss man zugeben, daß die beiden Schiedsrichter beide Partien souverän und aufstiegsreif leiteten (ok ein bisschen geschleimt, falls sie uns nochmal pfeifen). Genug geplänkelt, kommen wir zum Spiel, zum Spitzenspiel, der besten BOL Mittelfranken aller Zeiten, oder so. Zum gefühlt achten Auswärtsspiel hintereinander. Die HSG trat mit vollem Kader an. Nur Ankurbler Götschi und Timmney fehlten verletzungsbedingt. Dafür hatte man einen Müsliriegel im Gepäck. Die Voraussetzungen waren optimal, bis auf die Vollsperrung auf der A6. Und die fehlenden Basketballkörbe störten die gewohnte Aufwärmroutine. Und man brauchte ungewöhnlich viel Klopapier.Aber egal. Keine Ausreden. Anpeitscher Ehler nahm in der Kabinenansprache kein Blattgold vor den Mund. Wer dieses Jahr aufsteigen will, muss hier gewinnen. Aber das müssen wir ja nicht. Deshalb ging man ohne Druck, aber mit viel Ehrgeiz und Freude in das Spiel. Die viermal Thai 2 Abwehr legte man wieder ad acta. Der Druck lag also bei den Goldschlägerjungs und die legten auch gut los. Die HSG Zwoler, ungern auch Tigerentenreservisten genannt, fingen sich nach etwas holprigen Start und bekamen immer besser Zugriff in der Abwehr. Vorne lief der Ball und bei den Schwabachern schlich sich der F.ehlerteufel ein. So konnte man sich peu a peu vom Tabellenführer absetzen und sich mit einem komfortablen fünf Toni Polster in die Halbzeit verabschieden. In der zweiten Halbzeit wollte man dort weitermachen, wo man aufgehört hatte. Das klappte anfänglich auch noch ganz gut, allerdings verlor man im Laufe der zweiten Halbzeit den Zugriff in der Abwehr, musste zu häufig auf der Bank zwei Minuten durchschnaufen und auch vorne lief der Ball nicht mehr ganz so rund. Zudem versiebten die sonst so gewohnt treffsicheren Außenspieler, den ein oder anderen Ball aus aussichtsreicher Position (eine schöne Aussicht kann man ja auch mal genießen). So kam es wie es kommen mußte. Das Spiel kippte. Schwabach glich in der 52 Minute zum ersten Mal aus, übernahm auch wenig später die Führung und gewann schließlich mit 32:30 ihr achtes Spiel in Folge. Das Klopfen auf Holz hatte nichts genützt. Der Buddha evtl. schon oder war der nur bei den Damen auf der Bank? Wer weiß… Fazit 1: Glückwunsch an die Schwabacher Mannschaft zu einem nicht unverdienten Sieg. Die LaufHeros brauchen sich nach einem starken Auftritt auch nicht allzu sehr zu grämen. Am Ende hat nicht viel gefehlt. Naja ok, zwei Tore haben gefehlt. Aber es gibt ja auch noch ein Rückspiel.Fazit 2: In dieser Form sind die Goldschlägerjungs wohl klarer Aufstiegsfavorit (nur erwähnt um den Druck nochmal um 1-2 bar zu erhöhen).Fazit 3: Leider fiel die Bedienung während der Burgerversammlung leistungsmäßig stark ab und warum musste die Oma in Schwabach das Internet kaputt machen?Fazit 4: Udo Ende gut alles gut, auch wenn dieser Bericht wohl mal wieder nicht den Qualitätsmaßstäben des Laufer Boten entspricht oder gibt es dort auch einen mutigen Redakteur? SC Schwabach 04: Ott(TW), Walwei(TW), Geck(5/3), Halbig(5), Schwarz(1), Meyer(2), Reichel(2), Lutsch(6), Hufnagel(6), Reitz(2), Sluik, Götz(3) HSG 2: Müller (TW), Neukirchen (TW), Hinkelstein(4), Pinzer(2), Hägar(1), Mayer(1), Roder(4), Vollmer(2), Wilsdorf(2), Polster(5), Korn(1), M. Ehler(1), F. Ehler(4), Nöth(3)

Tabelle Saison

Spielplan