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  • Der Gegner im zweiten Auswärtsspiel dieser Saison war die HSG Fichtelgebirge. Somit stand die zweite Auswärtsfahrt im Mannschaftsbus an. Im Vorfeld der Partie gab es erneut einige Diskussionen innerhalb der Mannschaft ob der Sinnhaftigkeit der Handball-Saison angesichts der aktuellen Corona-Situation. Da der BHV sich aber weiter für eine Fortführung der Saison ausspricht, trat die Erste zum Auswärtsspiel an.  Angekommen in Wunsiedel startete die HSG Lauf/Heroldsberg sehr gut in die Partie. Auch dank einiger überragender Paraden von Keeper Max von Borstel stand es nach 12 Minuten 8:4 für die Erste. Nach einem Time out der Heimmannschaft ließen sich die Gäste leider aus ihrem Spielfluss bringen und gaben die Spielführung eher in die Hand der Gäste. Zur Halbzeit führte die HSG Fichtelgebirge mit einem Tor.  Die zweite Hälfte setzte sich in ähnlicher Manier fort, die HSG Lauf/Heroldsberg lief immer einem Rückstand hinterher. 10 Minuten vor Schluss lag man sogar mit fünf Toren hinten. In den letzten Spielminuten gelang es den Gästen mit einer offensiven Deckung und guten Ballgewinnen bis auf zwei Tore heranzukommen. Das reichte jedoch leider nicht und am Schluss wurde das Spiel unglücklich mit 24:29 verloren. HSG Lauf/Heroldsberg: Schnippering, Scheuerer S. (1), Reisinger D., Götschel (1), Kister, von Borstel, Meier (2), Laugner (2), Kemper, Zahn (2), Hinkelmann, Scheuerer J. (11/7), Reisinger L. (5), Hericks HSG Fichtelgebirge: Englbrecht, Petricevic (6), Burger (5), Bralic, Berger, Flasche (3), Wippenbeck, Gruber, Hammer (7), Rieß, Tröger M. (4), Mocker (4), Tröger S., Birner

  • Nach 7 Monaten Pflichtspielpause gelang den Laufer Damen, trotz ungünstiger Vorbereitungsphase auf Grund von mangelnden Hallenzeiten und minimiert durch 3 Spielerabgängen, ein guter Start in die neue Saison. Gleich nach dem Anpfiff setzten sich die Mädels vom TV 1877 mit 4:1 von Ihren Gästen aus Diepersdorf ab. Nach und nach kamen auch diese ins Spiel und legten in den Zweikämpfen zu. Nach 15 Minuten konnten diese mit 9:9 ausgleichen. Die Laufer ließ sich nicht aus ihrem Konzept bringen. Sie spielten die Spielfeldbreite aus und ließen sich Zeit den Ball ins Tor der Gegnerinnen zu platzieren. Sofia Frank versenkte einen 7m nach dem anderen. In der Halbzeit stand es 15:13 für die Heimmannschaft. Nach dem Seitenwechsel setzten sich die 77er wieder mit 3 Toren ab. Unstimmigkeiten in der Laufer Abwehr waren der Grund, dass für die Diepersdorfer   Lücken entstanden. Welche sofort zum Gegentor genutzt wurden.  Einige unnötige Ballverluste waren zu verzeichnen und somit gelang es den Gästen in der 48. Minute erstmalig in Führung zu gehen. Nach einem Team Time out, setzten die Mädels aus Lauf verstärkt auf ihre Abwehrfähigkeiten. Vor allem Marie und Anna T erschwerten den Rückraumspielerinnen der Gäste Passmöglichkeiten. Im Angriff verteilte Laetitia souverän die Bälle. Geduldig wurde bis zum richtigen Moment gespielt, um gezielt die Lücke der Diepersdorfer Abwehr für ein Gegentor zu nutzen. Eine 5:1 Deckung, stellte das Damen Team aus Lauf in der letzten Saison noch unter Druck, doch das wurde heute richtig gut und individuell gelöst. Das Derby endete mit 31:29 für Lauf. Ein großes Lob galt unseren neuen, erst 16-jährigen, Spielerinnen. Im Feld Vivienne, heute noch ohne Tor, aber mit souveräner Abwehrleistung.  Annabell konzentriert im Tor mit den ersten Paraden.   Kader: Rosali Eichelsbacher (1), Anna Schneider ( 3), Sofia Frank (10), Sophia Klooss (3), Laetitia Klooss (4), Tanja Tscherpers (1), Vivienne Distler, Kristina Weinzierl(2), Marie Eichelsbacher (2), Anna Träger (5), Lisa-Marie Bach (TW), Annabell Gross (TW) Trainer: Kerstin Wilsdorf

  • Langsam zieht das „new normal“ auch in die Welt der Handballer ein. Obwohl es schwer ist sich an die Unsicherheit im Zusammenhang mit der Entwicklung der Pandemie und die korrespondierenden Hygienemaßnahmen zu gewöhnen, nimmt die Saison langsam an Fahrt auf. So hält der Spielplan der HSG Lauf Heroldsberg eine Mammutaufgabe bereit – bei der stets zum engsten Favoritenkreis zählenden HSG Fichtelgebirge müssen die Mannen von Trainer Korn am Samstag um 16:30 Uhr in der Volksschule Wunsiedel ihre Visitenkarte abgeben. Zwar ist man nach der Pflichtaufgabe gegen die Zweitvertretung der SG Regensburg wieder einigermaßen im Soll, um die ärgerliche Niederlage in Niederraunau gänzlich vergessen zu machen, soll aber ein unplanmäßiger Erfolg im Fichtelgebirge her. Nur so kann man sich schon gleich zu Beginn der Saison in der Tabellenspitze festsetzen. Die umtriebigen Gastgeber haben da aber sicherlich gehörig etwas dagegen. Nachdem das Team jetzt unter dem Namen HSG 2020 Fichtelgebirge aufläuft – vor Rundenbeginn gesellte sich auch der ASV Markleuthen mit unter das Dach der Spielgemeinschaft aus Marktredwitz und Wunsiedel – steht mal wieder das Ziel „Aufstieg“ auf den Fahnen. Dieses wurde in der abgebrochenen Saison als Dritter nur denkbar knapp verfehlt und nicht wenige Experten hätten der HSG auch noch den Sprung in die aufstiegsberechtigten Top-2 zugetraut. Um den langersehnten Sprung in die bayerische Eliteklasse zu schaffen haben die Fichtelgebirger nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und mit Martin Setlik – Sohn des früheren tschechischen Nationalspielers – einen großen Namen für die Kreisposition verpflichtet.   Weil die Heimmannschaft aber schon überraschend einen Punkt gegen die Zweitvertretung aus Bayreuth abgegeben hat, steht sie auch etwas unter Druck. Zwar konnte am letzten Wochenende gegen den Aufsteiger aus Zirndorf ein klarer Auswärtssieg eingefahren werden, aber eigentlich waren bei dem Auftaktprogramm 4 Pluspunkte fest eingeplant gewesen. So müssen die Punkte gegen die Namensvetter aus Lauf und Heroldsberg unbedingt verbucht werden, um das Ziel Aufstieg nicht gleich am Saisonanfang mit drei Minuspunkten aus den Augen zu verlieren.  Dies soll vor allem der starke Rückraum richten, bei dem Shooter Johannes Wippenbeck und Denker und Lenker Petar Petricevic herausstechen, sich aber auch Philipp Mocker immer mehr in den Vordergrund spielt. Weitere Waffe der Mannschaft ist ihr schnelles Umschaltspiel, das aus der zupackenden Abwehr immer brandgefährlich ist. Während die Heimmannschaft also schon fast gewinnen muss, steht bei der HSG Lauf Heroldsberg das Wollen im Vordergrund. Zu oft hat man in den letzten Jahren knappe Niederlagen aus dem Fichtelgebirge mit heimnehmen müssen und will diese Scharte endlich auswetzen. Außerdem will die Mannschaft die harte Arbeit in der Vorbereitung endlich auch in Big Points ummünzen und zeigen, dass man einen guten Schritt nach vorne gemacht hat. Dies gelang bisher nur phasenweise, was aber auch dem Verletzungspech kurz vor Rundenbeginn geschuldet war. Bis auf Abwehrboss Dominik Reisinger kann Coach Korn aber wohl das erste Mal aus dem Vollen schöpfen. Das Team kann vor allem auf der guten Stimmung der ersten Spiele aufbauen , will aber nicht nur kämpferisch sondern auch spielerisch eine Topleistung abliefern. So können die 80 zugelassenen Zuschauer durchaus ein spannendes Spitzenspiel erwarten, bei dem auch der ein oder andere Punkt herausspringen kann.

  • Nachdem das erste angesetzte Pflichtspiel gegen Fürther Land aufgrund vieler Ausfälle in den eigenen Reihen verlegt werden musste, fand nun eine Woche später der Pflichtspielauftakt gegen die TG Heidingsfeld statt. Auch vor diesem Spiel mussten die Laufer Jungs mit Leo Stöhr, Tristan Költsch, Vincent Imolauer und dem noch nicht spielberechtigten Kilian Dittmar auf einige Akteure verzichten. Für die Heimmannschaft aus Heidingsfeld war dies bereits das zweite Saisonspiel. In ihrem ersten Spiel verloren sie 32:20 gegen Ansbach. Trotz der deutlichen Niederlage der Hätzfelder Bullen war man gewarnt vor dem Gegner, hat man doch in der Qualifikationsrunde vor zwei Jahren gegen den gleichen Jahrgang schlechte Erfahrungen gemacht. Nicht nur deshalb war es wichtig sich auf die eigene Leistung zu konzentrieren und mit einem positiven Resultat in die Saison zu starten. In der ersten Halbzeit sahen die Zuschauer im Sportzentrum der TG Heidingsfeld ein sehr packendes und ausgeglichenes Spiel. Nach erfolgreichen Angriffen der Laufer schafften es die Heidingsfelder dies immer wieder zu neutralisieren. Im Ansatz hat das Spiel der Laufer durchaus zu Gefallen gewusst, doch unnötige Torabschlüsse und lapidare Abwehrfehler sorgten für ein Ergebnis, in dem das Heimteam zur Pause mit 13:11 führte. In der Halbzeitpause sprach Trainer Götschel den Spielern ins Gewissen, dass das Ergebnis nicht die Stärken der Teams wiederspiegelt. Elementar wichtig war es, in Halbzeit zwei eine reifere Leistung auf dem Platz zu bringen und die naiven Fehler abzustellen. Durch ein dominantes Spiel war man sich auch sicher die teilweise giftige Atmosphäre in der Halle verstummen zu lassen. Dieses Auftreten zeigten die Laufer Jungs von der ersten Sekunde an in Halbzeit 2. Dadurch verschaffte man sich in Minute 40 eine 20:25 Führung. Zu dem Zeitpunkt schien das Spiel entschieden. Doch die Heimmannschaft aus Heidingsfeld zeigte eine großartige Moral und nutzte die folgende Schwächephase der Laufer Jungs. So stand es 3 min vor Ende nur noch 25:26. Letztlich setzte sich allerdings die Qualität durch und die Laufer gewannen mit 26:28. In einem von beide Seiten attraktiv geführten Match war der beste Werfer der Laufer Paul Hunold, der sich 16-mal in der Torschützenliste eintrug. Ebenfalls ist die gute Abwehrleistung von Elias Wolf und die starke Torhüterleistung von Max Steinbinder hervorzuheben. Diese Woche geht es zuhause gegen den derzeitigen Tabellenzweiten aus Wertingen weiter (Sonntag 15 Uhr im Haberloh). Die Mannschaft würde sich über zahlreiche Unterstützung freuen. Für den TV 77 spielten: Steinbinder (TW); Common (TW); Hunold (16/2); Wolf (6); Bauer; Harenz (3/1); Lautenschlager (2); Zuber (1)

  • Nach der knappen und unglücklichen Niederlage in Niederraunau ging es dieses Wochenende in der heimischen Gründlachhalle gegen die Zweitvertretung der SG Regensburg weiter. Damit auch Fans das erste Heimspiel nach sieben Monaten miterleben konnten, wurde ein aufwendiges Hygienekonzept umgesetzt. Vielen Dank an alle Beteiligten und Zuschauer, dass dies so reibungslos funktioniert hat. Der Tigerentenclub musste in diesem Spiel neben dem weiterhin verletzten Abwehrchef Dominik Reisinger zusätzlich noch auf Steffen Scheuerer und Coach Korn aus privaten Gründen verzichten. Umso mehr schwor sich die Mannschaft um Aushilfstrainer Peter Faderl ein, ein gutes Spiel abzuliefern, die zwei Punkte zu Hause zu behalten und die Niederlage vom letzten Wochenende vergessen zu lassen. So startete man zwar hochmotiviert in dieses Spiel, lag nach 10 Minuten aber mit 4 Toren zurück (3:7). In dieser Zeit fand der Angriff der Lauf-Heroldsberger noch gar nicht ins Spiel und auch die Abwehr der HSG packte noch nicht so beherzt zu, wie man es sich vorgenommen hatte. Trotzdem schaffte es der Gast aus Regensburg nicht, sich weiter abzusetzen. So kämpfte sich die Mannschaft mit einer geschlossenen Leistung zurück in das Spiel und konnte in der 29. Minute durch einen Treffer von Jens Scheuerer erstmals in Führung gehen, das 15:14 war dann gleichzeitig auch der Halbzeitstand. In der Halbzeitpause nahmen sich die Hausherren vor, die letzten 10 Minuten des ersten Durchgangs mitzunehmen und genauso weiterzumachen. Leider wurden die ersten Minuten wieder verschlafen und die Gäste gingen in der 36.Minute nochmals mit 16:17 in Führung. Gleichzeitig sah Steffen Hericks seine dritte Zwei-Minutenstrafe und wurde damit vom Spiel ausgeschlossen. Im Anschluss konnten sich die Tigerenten jedoch wieder fangen und zwei schnelle Treffer von Kister bedeuteten wieder die Führung (18:17 in Minute 37.). Nach und nach konnte sich der Tigerentenclub nun absetzen, über 21:18, 26:23 auf am Ende 30:25 auf der Anzeigetafel. Hervorzuheben ist das Laufer Eigengewächs Linksaußen Janik Hinkelmann, der in seinem ersten Spiel in der Landesliga gleich vier Treffer bei vier Versuchen zum Sieg der Tigerenten beisteuerte. Nächstes Wochenende geht es nun zum Spitzenspiel zur HSG Fichtelgebirge. Danke an alle Fans für die Unterstützung! HSG: Götz, von Borstel – Scholz, Schöffel (4), Kister (2), Meier (2), Laugner (3), Kemper, Zahn (2), Hinkelmann (4), Scheuerer J. (8/2), Reisinger L. (3), Hericks (2) SG Regensburg: Zapf, Thienel – Turtenwald, Sigl, Hildebrand (3), Dzolic (3), Brilz (2) Dachser (3), Federmann (3), Bauer (4/3), Groß (4), Trumann (3)

  • Nach der langen coronabedingten Pflichtspielpause freut sich die B-Jugend auf die kommende Saison 2020/2021. Aufgrund der derzeitigen Lage sieht man allerdings dem Start der diesjährigen Saison skeptisch entgegen. Die derzeit steigenden Zahlen von Neuinfektionen und die Ausbreitung des Virus stellt nicht nur den Bayerischen Handball Verband vor schwere Aufgaben, sondern auch die einzelnen Vereine. Die Einhaltung der Hygiene-Maßnahmen erfordern einen erheblichen Mehraufwand. Eine spätere Ansetzung der neuen Saison wird daher als sinnvoll erachtet. Nichtsdestotrotz versucht sich die B-Jugend bestmöglich auf die neue Saison vorzubereiten. Zunächst arbeitete man dabei vor allem an der Grundlagenausdauer und Athletik. Nachdem Körperkontakt wieder erlaubt war, wurde vor allem Wert auf das Spielen mit dem Ball gelegt. Im Angriff bemerkte man nach der Vorbereitungsphase enorme Verbesserungen beim Erkennen des freien Raumes und des freien Mitspielers. Unterstrichen wurden diese Aufschlüsse bei den Testspielen gegen Waldbüttelbrunn und dem HBC Nürnberg. Allerdings machten sich dabei auch die defensiven Defizite bemerkbar. Es war daher nicht überraschend, dass sich die Freundschaftsspiele zu einem Schützenfest entwickelten. An den bekannten Abwehrschwächen galt es dann den Rest der Vorbereitung zu arbeiten. Die aufgrund der Corona-Pandemie fehlenden Hallenzeiten in der Bitterbachhalle und die teilweise zierliche Anzahl an Trainingsteilnehmern während der Sommerferien machten dieses Unterfangen allerdings nicht einfacher. Dennoch ist das Trainergespann Götschel/Vollmer voller Zuversicht, gut in die Saison zu starten. Ziel der B-Jugend ist auf jeden Fall ein Platz im oberen Tabellendrittel der Landesliga. Die Mannschaft freut sich auf zahlreiche Zuschauer (soweit erlaubt) bei den Heimspielen. Werben werden die Laufer Jungs hierfür mit guten Leistungen. Für die B-Jugend spielen: Wolf Elias; Lautenschlager Jan; Harenz Jannis; Dittmar Kilian; Stöhr Leo; Steinbinder Max; Common Moritz; Bauer Nick; Hunold Paul; Zuber Philip; Költsch Tristan; Imolauer Vincent Trainer: Götschel Philipp; Vollmer Andreas

  • Nach einer abgebrochenen Saison, schier ewig langer Zeit ohne den geliebten Ballsport und zu Beginn einer Saison, die unter vielen Fragezeichen startet, geht es nun auch zu Hause wieder rund. Die Gelb-Schwarzen erwarten zu Hause um 19:30 Uhr die Bayernliga-Reserve der SG Regensburg. Nachdem die Spieler um Coach Markus Korn den Saisonauftakt mit einer bitteren Lastminute Niederlage gegen den TSV Niederraunau wahrnehmen mussten, heißt es nun zu Hause die Weichen für die kommende Saison zu stellen. So konnte man aus dem ersten Saisonspiel viel Positives mitnehmen, allerdings sah man auch, wo man für die kommenden Spiele noch Handlungsbedarf hat. Man merkte schnell, dass die Motivation bei jedem einzelnen von Minute eins am Höhepunkt war. Egal ob auf dem Spielfeld, auf der Bank oder im Trainerstab – diese Begeisterung gilt es für die weiteren Spiele in der noch jungen Saison mitzunehmen. Leider muss die HSG weiterhin auf ihren Abwehrchef Dominik Reisinger verzichten. Daher ist jeder einzelne gefragt den einen berühmten Schritt mehr zu gehen. Auch im Angriff geht es darum, dass sich die Spielgemeinschaft für die herausgespielten Chancen öfter belohnen muss. An diesen Stellschrauben müssen die Schwarz-Gelben arbeiten, um den ersten Erfolg einzufahren. Die Spieler der HSG Lauf/Heroldsberg freuen sich auf das erste Heimspiel der Saison in der Heroldsberger Gründlachhalle.

  • Die Umstände waren schon vor Antritt auf die wohl längste Auswärtsreise nicht optimal. Der komplette Mittelblock konnte nicht eingesetzt werden. Dominik Reisinger verletzte sich im Abschlusstraining unglücklich. Andreas Kister wurde Opfer der Umstände um die Quarantänebedingungen. Aufgrund von wichtigen Prüfungen war die Entscheidung klar, nicht teilzunehmen, da es sich in der Landesliga weiterhin um Amateursport handelt. Weitere Spieler überlegten die Reise nicht anzutreten, aufgrund der Durchführungsbestimmungen hätte dies aber zu weitgehenden sportlichen Konsequenzen geführt. Nun zum Spiel. Die HSG startete etwas überrascht gegen den forsch spielenden Gegner. Dabei wurde man vor allem am Anfang von der Geschwindigkeit überrumpelt und hatte das ein oder andere Mal das Nachsehen. Mit der Zeit kamen die Spieler von Trainer Markus Korn aber immer besser ins Rollen und sicherten sich nach und nach einen kleinen Vorsprung, der sich bis zur Halbzeit auf zwei Tore verteidigt werden konnte. In der zweiten Halbzeit hatten die Gäste mehrmals die Chance auf vier Tore weg zu ziehen, dies wurde aber mehrmals liegen gelassen. Herauszuheben waren in dieser Phase des Spiels vor allem die Torhüter Max von Borstel und Andreas Götz, die nicht nur das 7m Duell für sich entscheiden konnten, sondern auch viele freie Würfe parierten. Durch fehlende Wechselmöglichkeiten im Angriff, vor allem im Rückraum, fehlte es in den letzten 20 Minuten an Durchschlagskraft aus der zweiten Reihe. Jens Scheuerer wurde kurz gedeckt und die Gelb-Schwarzen konnten nur noch durch Einzelaktionen glänzen. Leichte Tore fehlten. Ein sehr gutes Spiel lieferte Lukas Reisinger ab, der für ordentlich Druck auf der rechten Außenbahn sorgte und oftmals im eins gegen eins nicht zu halten war. Nachdem man bis zu den letzten 5 Minuten die Zwei Tore Führung halten konnte, zeichnete sich eine spannende Schlussphase ab. In dieser kam für die HSG alles zusammen. Zwei aus HSG-Sicht unglückliche Schiedsrichterentscheidungen die jeweils zum Tor der Heimmannschaft führten, und ein verworfener 7-Meter von Daniel Laugner, der vorher noch alle Würfe souverän verwandelt hatte. Obendrauf kam noch eine unglückliche Aktion von Steffen Hericks, als er im Mittelblock einen Spieler am Hals traf und zurecht mit der roten Karte vom Feld geschickt wurde. Diese Aneinanderreihung von Fehlern und unglücklichen Umständen konnte die HSG nicht kompensieren und bekam in die letzten Sekunden noch einen 7-Meter gegen sich ausgesprochen. Die erste Führung seit über 55 Minuten für die Hausherren reichte letztendlich zum Sieg und die Gäste mussten mit dieser bitteren Niederlage die lange Heimfahrt antreten.

  • Dass dies eine besondere Saison werden wird, war klar. Viele Vereine hatten seit dem Lockdown nur eingeschränkt trainieren können, weil sie keine Hallenzeiten zur Verfügung hatten. Zum Glück gehört der TV 1877 Lauf nicht zu dieser Gruppe und verfügt über eine eigene Halle und einen Außenbereich, in dem auch Ballspiele geübt werden können. Die Laufer Jungs konnten seit Juni wieder zweimal die Woche trainieren. Ganz anders die Gegner von der HG Amberg, die erst seit wenigen Wochen wieder im Trainingsbetrieb stehen. Eigentlich hätte das erste Spiel der D-Jugend auswärts in Amberg stattfinden sollen. Da die Halle in Amberg aber noch nicht freigegeben war, wurde das Spiel kurzfristig von Amberg nach Lauf verlegt. Die Laufer waren von Anfang an „on fire“ und legten los wie die Feuerwehr. Beim Stand von 4:0 nahmen die Gäste ihre erste Auszeit und es dauerte bis zum 7:1 ehe sie erstmals ein Tor erzielen konnten. Lauf hielt das Tempo im Angriff hoch und stand ausgesprochen aggressiv, aber nie unfair, und sehr kompakt in der Abwehr. Zur Halbzeit stand es 12:2 für die Hausherren. Trainer Alexander Elsner musste somit während der Halbzeitpause auch nicht viel ansprechen. Es galt allenfalls, nicht zu übermütig zu werden und weiter konzentriert zu spielen. Aber nun mussten die 77er dem hohen Tempo der ersten Halbzeit Tribut zollen. Die Kondition ließ nach und damit merklich auch die Konzentration. Die Abwehr war nicht mehr so beweglich und das Aufbauspiel kam immer mehr ins Stocken. Der Ball lief bei weitem nicht mehr so flüssig wie zu Anfang, stattdessen häuften sich die Fehler bei Ballabgabe und Ballannahme. Natürlich ist dies aber auch dem geschuldet, dass nun munter durchgetauscht wurde und Spieler sich auf Positionen wiederfanden, die für sie ungewohnt waren. Da fehlte trotz aller Trainingseinheiten die Routine und Eingespieltheit. Dennoch wurde auch die zweite Halbzeit gewonnen, knapp zwar, aber gut für’s Gemüt. So ging das Spiel 17:6 für Lauf aus, nach Torschützenwertung 26:9. Besonders hervorzuheben ist die Abwehrleistung der ersten Halbzeit. Üblicherweise wird in dieser Altersklasse vor allem auf die Wirkung auf das gegnerische Tor geblickt, mit der heute gezeigten Leistung aber wird deutlich: wenn man hinten stabil steht, darf man sich vorne Fehler erlauben und ein Spiel wird dennoch gewonnen. Zudem war die geschlossene Mannschaftsleistung ein wesentlicher Erfolgsfaktor. 90% der Laufer Feldspieler waren als Torschützen erfolgreich! Da die Hallenproblematik in nächster Zeit keine Wandlung zum Guten erhoffen lässt, ist es umso schöner, dass wir in Lauf privilegiert sind und unsere Spiele hier austragen können. Aller Voraussicht nach wird die Mannschaft sämtliche Spiele bis Dezember zu Hause bestreiten und kein Auswärtsspiel haben. Kader: Säger (TW), Reichl (TW), Dippold (1), Anhalt N. (2), Xanthakis (4), Hörteis, Rudolph (1), Rupprecht (1), Brem (2), Heindl (1), Weid (1), Schwarz (4) Bericht: Alexander Elsner

  • Nachdem die vergangene Saison im März coronabedingt abgebrochen wurde und die erste Herrenmannschaft den fünften Platz erringen konnte, rechnet in Lauf und Heroldsberg aufgrund der weiterhin unklaren Situation niemand mit einem normalen Ablauf der Saison, sodass ein fairer Wettbewerb als extrem schwierig umsetzbar eingeschätzt wird. So wurde bereits vor dem ersten Saisonspiel in Niederraunau offen über eine Verschiebung der Spiele diskutiert. Die Entscheidung fiel mehrheitlich gegen eine Verschiebung, da dies das eigentliche Problem nicht löst. Bereits Anfang Mai wurde in den ersten Trainingseinheiten im Freien in immer denselben Kleingruppen an Grundlagenausdauer und Athletik gearbeitet. Nach und nach entsprechend der Vorgaben der bayerischen Regierung wurden die Trainingsmöglichkeiten geändert, sodass in der Spitzenzeit der Vorbereitung fünf Trainingseinheiten inklusive Testspiele auf dem Wochenplan standen. Extrem viel Wert wurde auf die Athletik der einzelnen Spieler gelegt und darauf die neuen jungen Spieler aus der Zweiten nach und nach zu integrieren. Trainer Markus Korn ist es gelungen, das Team größtenteils zusammenzuhalten und die wenigen Abgänge gleichwertig zu ersetzen. So wird man bei der HSG Lauf/Heroldsberg zwar ohne gelernten Linkshänder auf Rechtsaußen auskommen müssen, aber Lukas Reisinger nimmt diese Position nun als Beidhänder an und überzeugte in der Vorbereitung mit seiner Dynamik in einigen Spielen. Außerdem steht Hans-Peter Peer nicht mehr an der Seite von Korn, er ist zum Damen-Drittligisten der TS Herzogenaurach gewechselt. Die Testspiele fanden gegen größtenteils bekannte Mannschaften statt und es zeigte sich das altbekannte Bild der Vorjahre. So gewann man gegen die beiden Bayernligisten TSV Roßtal mit acht Treffen und gegen die erste Mannschaft aus Erlangen Bruck mit zwei Treffern überzeugend. Diesen Ergebnissen stehen weniger rühmliche Siege gegen BOL-Mannschaften entgegen, in denen kein eklatanter Klassenunterschied bemerkbar war.  Das Ziel für die neue Saison ist vom Potential der Mannschaft her mindestens der zweite Platz und damit die Qualifikation für die Relegationsspiele gegen den Südzweiten. Die Liga stellt sich diese Saison wieder extrem breit in der Spitze auf, sodass die größten Titelkonkurrenten vermutlich die HSG Fichtelgebirge und der TSV Rothenburg sein werden. Dazu gesellen sich die als Wundertüten bekannten zweiten und dritten Mannschaften höherklassiger Mannschaften. Völlig unbekannt sind die beiden aus dem Süden hinzugekommenen Mannschaften des TSV Niederraunau und des TV Gundelfingen. Abschließend lässt sich sagen, dass alle Spieler fit für den Saisonstart in Schwaben beim TSV Niederraunau vor voraussichtlich 100 Zuschauern sind und der Saison entgegenfiebern, unabhängig der besonderen Vorzeichen.