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  • Die Damen starten in die Rückrunde Das erste Spiel der Damen Rückrunde in der Bezirksliga Ostbayern wurde in Mintraching ausgetragen. Auf Grund eines Muskelfaserrisses von Laetitia, musste das Team leider kurzfristig auf eine wichtige Mitspielerin verzichten.  Trotzdem starteten die Laufer Mädels motiviert und gut vorbereitet in die Partie gegen die derzeit Drittplatzierten. Beide Teams waren auf beiden Seiten stark eingestellt. Als sich bei den Laufer Mädels die ersten Abwehrlücken auftaten, wurde dies von den Spielerinnen aus Mintraching genutzt.  Immer wieder mussten unsere Angriffe aufgrund technischer Fehler abgebrochen werden. Damit setzten sich unsere Gegner nach 6 Minuten mit 3 Toren Vorsprung ab. Jetzt waren Konzentration und schnelle Beine gefragt. Das Laufer Team besann sich ihrer letzten Trainingseinheiten und glich nach 10 Minuten aus. Die Absprachen in der Abwehr wurden besser umgesetzt. Starke Rückendeckung bekamen die Laufer Mädels von ihrer Torhüterin Lisa. Viele Torwürfe der Gegner wurden von ihr abgewehrt. Der erste gehaltene 7m läutete die erste kurze Führung für Lauf ein. Im Angriffsspiel waren starke Aktionen zu sehen.  Die verbleibenden 10 Minuten bis zur Halbzeit (11:11) blieb die Partie ausgeglichen. In der Pause wurden die Schwerpunkte, mehr Cleverness im Angriff und die bessere Chancenverwertung, für die zweite Spielhälfte besprochen. Die Trainerin verwies wiederholt auf das Binden der gegnerischen Abwehr durch unsere wurfstärkste Spielerin Karo. Das Unentschieden sollte gehalten bzw. die Führung ausgebaut werden. Gleich nach Anpfiff der zweiten Halbzeit überraschten die Gegner mit 2 Kontersituationen. Unser Team hatte nicht viel dagegenzusetzen. Immer wieder ließen wir uns von der körperlich starken Abwehr beeindrucken. Zu viele Angriffe erfolgten zu hektisch und damit führten sie zu keinem Torerfolg. Die Damen aus Mintraching unterbrachen immer wieder das Angriffsspiel der Laufer. Erst in der 53. Minute konnte sich Lauf auf zwei Treffer Unterschied heranarbeiten.  Mit einem starken Spiel und einem Endstand von 19:22 musste sich Lauf geschlagen geben. Trainer: Kerstin Wilsdorf Kader:  Rosalie Eichelsbacher, Anna Schneider (2), Sofia Frank (2), Sophia Kloß (3), Karolina Seufert (8), Marie Maier, Lisa Bach (TH), Amelie Roth (TH), Anna Träger (3), Marie Eichelsbacher (1)

  • Anpfiff für das Spitzenspiel des Spieltags in der BOL Mittelfranken war am vergangenen Sonntag um 18:00. Austragungsort des Spiels der HSG Lauf/Heroldsberg II gegen die SG Kernfranken war die heimische Haberlohhalle, welche einmal mehr durch eine gute Zuschauerkulisse zu überzeugen wusste. Die „Zweite“ erwischte einen guten Start in die Partie, ließ den Gegner dann jedoch aufgrund einiger technischer Fehler und mangelnder Chancenverwertung die Führung übernehmen. Zur Halbzeit stand es somit 13:15 für die Gäste aus Kernfranken. Der Start in die zweite Hälfte des Spiels gelang der HSG II sehr gut, so stand es nach gut 40 Spielminuten 20:18 für die Spielgemeinschaft Lauf/Heroldsberg. Einige Unaufmerksamkeiten auf beiden Seiten sorgten für eine sehr unterhaltsame und spannende Schlussphase, welche durch einen Treffer der „Zweiten“ in den letzten Spielsekunden mit dem Endstand 28:28 beendet wurde. Für die HSG II geht es in der BOL Mittelfranken am kommenden Samstag, den 2.2.2020, um 17:30  gegen Gunzenhausen in der Heroldsberger Gründlachhalle weiter. HSG II: Neukirchen, Bär, Pinzer (9/5), Hager T. (4), Philippi, Roder (3), Vollmer, Wilsdorf (1), Polster (2), Götschel (5), Müller, Ehler M. (3), Ehler F. (1), Nöth SG Kernfranken: Schmidt B. (2), Colosimo (3), Haspel (2), Gruber (2), Mayer (2), Neubauer (6/4), Riederer (1), Merkel (3), Wenzlik (3), Schuh (4), Eschenbacher, Wattenbach, Geiselseder-Wörlein, Schmidt E.

  • Kurz vor der Winterpause hat sich der TV 1877 Lauf dazu entschieden, in die Rückrunde mit zwei D-Jugend-Mannschaften zu gehen. Ziel dieser Überlegung war, dass sich beide Mannschaften für die Qualifikation bzw. die kommende Saison 2020/2021 einspielen und kennenlernen können. Ein weiterer wesentlicher Vorteil ist natürlich, dass die Spieler, die bisher eher wenig Spielanteile erhalten haben, nun Spielpraxis sammeln können. Daher besteht die D1 aus Spielern des älteren 2007er Jahrgangs und die D2 aus dem jüngeren Jahrgang 2008, aufgefüllt mit Spielern des Jahrgangs 2009, die eigentlich erst nach Ostern dazu stoßen müssten. Und nachdem die D1 am vergangenen Wochenende mit zwei Siegen in die Rückrunde gestartet war, wollte die D2 dem natürlich beim ersten Turnier nicht nachstehen und sich in der Haberlohhalle gut präsentieren. Im ersten Spiel gegen den SC Eltersdorf war ein Erfolg leider nicht möglich. Dazu waren die Gegner körperlich und spielerisch zu stark, bzw. mussten sich auf Laufer Seite erst einige Spieler, die bisher noch nie oder nur im E-Jugend-Bereich gespielt haben, an das gesteigerte Niveau gewöhnen. Stetig zogen die Eltersdorfer davon ohne dass sie von den Laufern aufgehalten werden konnten. Nachdem der Fokus aber ganz klar auf der Entwicklung der Mannschaft liegt, waren dennoch einige Erfolge zu verbuchen. So hat unser Torwart Elias Säger – frisch aus der E-Jugend gekommen – seinen ersten Strafwurf pariert und die gleichalten Florian Jochim und Theo Heindl ihre ersten Tore erzielt. Auch dass ein Spiel von der Nervenbelastung etwas anders ist als ein Training musste erfahren werden; der im Training so sichere Siebenmeterschütze Simon Rupprecht scheiterte nur knapp am gegnerischen Torwart. Fast jeder Laufer Spieler konnte sich in die Torschützenliste eintragen. Das Spiel endete nach Toren mit 15:8 für den SC Eltersdorf, nach Torschützen wird es mit 18:14 für Eltersdorf gewertet. Kader: Säger (TW), Singer, Heidl (1/1), Jochim (1), Schwarz (2/1), Reichl (1), Brem (2), Rupprecht, Xanthakis (1/1) Das zweite Spiel  des Tages ging gegen den HC Sulzbach-Rosenberg, der sein erstes Spiel gegen die HG Eckental mit 14:13 gewinnen konnte. Die 77er legten los wie die Feuerwehr und führten nach sechs Minuten mit 5:0. Dinge, die im ersten Spiel noch nicht so gut geklappt hatten, wurden nun deutlich besser ausgeführt: es wurden kaum technische Fehler begangen, Einsatzbereitschaft und Kampfwille waren da, und die eigenen Chancen wurden konsequent genutzt. Das Zusammenspiel von Moritz Reichl und Paul Brem verdient besondere Anerkennung, da sie immer wieder Wege fanden, die gegnerische Abwehr auszuhebeln. Zur Pause stand es verdient 10:2 für Lauf. In Halbzeit zwei allerdings ließ die Konzentration nach, vermutlich tat der eigene komfortable Vorsprung sein Übriges. Jetzt war die Offensive nicht mehr so schlagkräftig, aber durch den Grundstein in der ersten Hälfte, erreichten die Laufer einen nie gefährdeten 13:6 Erfolg, nach Torschützen 17:9. Wenn die Jungs weiter so schnell lernen wie heute, lässt sich an den heutigen Erfolg prima anknüpfen. Kader: Säger (TW), Singer, Heindl, Saif, Jochim, Schwarz (1), Reichl (4), Brem (6), Rupprecht, Xanthakis (2) Bericht: Alexander Elsner

  • Die Vorzeichen beim schwierigen Auswärtsspiel bei der Spielgemeinschaft aus Münchberg und Helmbrechts waren klar. Man wollte die Blamage von letzter Woche revidieren und zwei Punkte mit nach Hause nehmen. Doch das war alles andere als leicht. Die Mannschaft musste immer noch auf Spielmacher Jens Scheuerer verzichten, Nils Kemper war auf der Skihütte und Lukas Luggi Reisinger klagt immer noch über Rückenbeschwerden. Es musste also über Kampf und Emotionen kommen, was in den ersten Minuten des Spiels gut funktionierte. Vorne gab es immer wieder klare Tore durch Durchbrüche und hinten stand noch ein Max von Borstel, wenn doch mal ein Ball aufs Tiegerentenclub Gehäuse kam. Doch die 4-Tore Führung hielt durch unkonzentrierte Aktionen nicht lange an und man ging mit 12:12 zum Pausentee. Trainer Korn appellierte, dass jeder verantwortungsvoll in den kommenden 30 Minuten mit den Ball umgehen muss, was die Mannschaft auch beherzte. Die Abwehr stand mit Abwehrchef Dominik Reisinger bombenfest und konnte lediglich mit der schnellen Mitte der Heimmannschaft überwunden werden. Im Angriff trafen Niko Schöffel und Andreas Kister immer wieder die richtigen Entscheidungen, wodurch man einen hoch verdienten Auswärtssieg mitnehmen konnte. Das Wichtige an diesem Tag waren nicht nur die zwei Punkte, sondern das gute Gefühl für das kommende harte Spiel daheim gegen MTV Ingolstadt nächsten Samstag um 19:30 Uhr in Heroldsberg. Man sieht, dass es nur mit der richtigen  Einstellung klappt und man in dieser Liga nicht mit 80% Einstellung gewinnt. HSG: Schnippering (4), Reisinger D. (2), Scholz (2), Schöffel (5), Kister (5), Meier (5), Laugner (6/1), Zahn (3), Max von Borstel, Götz, Räbel, Reisinger L., Hericks TV Münchberg: Oberländer (4), Kalas (3), Panzer (2), Merz (1), Winterstein, Bär (8/6) Mayer (2), Biller, Leupold, Lad (4), Hurt, Roßner (1), Eckardt (3)

  • Nach der desolaten Heimvorstellung gegen Bayreuth droht der HSG Lauf/Heroldsberg wieder das Prädikat Wundertüte. Gegen den TV Münchberg haben die Tigerenten aber die Chance, verlorene Punkte wieder „zurückzuholen“, denn gegen die unheimlich heimstarken Oberfranken ist ein Auswärtssieg mit einem Husarenstreich gleichzusetzen und vor einer Saison nie einzuplanen. Mit einem Auswärtssieg könnte man wieder einigermaßen in die Spur zurückkommen, auf Tuchfühlung mit den Topplätzen bleiben und zeigen, dass das Bayreuthspiel als kleiner Betriebsunfall abgehakt werden kann. Um die Punkte am 25.01.2020 um 19:45 Uhr in der Sporthalle Helmbrechts zu entführen, muss die HSG aber ihr anderes Gesicht zeigen und vor allem in Punkto Einstellung alles in die Waagschale werfen. Dass dies kein leichtes Unterfangen wird, lässt sich schnell an den Ergebnissen der letzten Jahre ablesen – da gab es nämlich zum Teil deutliche Klatschen gegen die zukünftige Spielgemeinschaft aus Münchberg und Helmbrechts. Jedoch stehen Trainer und Spieler nach dem Heimdebakel in der Pflicht und wollen zeigen, dass sie die Saison noch lange nicht abgeschrieben haben. Der Gastgeber steckt dabei aber in einer ähnlichen Situation wie die HSG. Mit jeweils 11 Minuspunkten haben sich beide Teams zusammen mit dem TV Erlangen-Bruck 2 im Verfolgerfeld hinter der Spitze eingereiht und dürfen sich keinesfalls weitere Ausrutscher leisten. Die Oberfranken sind – nachdem die Fusion mit der Herrenmannschaft des TV Helmbrechts verkündet wurde – mit großen Ambitionen in die Runde gestartet. Dies wurde mit der Verpflichtung von Thomas Wilke von Absteiger SG Auerbach/Pegnitz unterstrichen. Da der letztjährige Vize-Torschützenkönig aber bisher nicht wie erhofft gezündet hat, müsste Münchberg doch schon einige Federn lassen. Im Gegensatz zur HSG hat Münchberg jedoch nur Punkte gegen absolute Topteams eingebüßt, während die Pflichtaufgaben alle erfüllt wurden. Diese Tatsache zeigt der HSG schon, dass man vom Team des Coaches Lichtinger keine Geschenke erwarten braucht. Ein weiterer Beleg für die Schwere der Aufgabe ist, dass Ligaprimus Cham seine bisher einzige Saisonniederlage bei den Münchbergern zu verzeichnen hatte. Die Stärken der Gastgeber sind hinlänglich bekannt. Mit dem letztjährigen Torschützenkönig Vid Kalas spielt der wohl beste Linkshänder der Liga für das Team. Weiterer Aktivposten ist Jan Lad, der es wie kaum ein anderer Mittelmann in der Liga versteht, das Spiel zu lesen und den Takt anzugeben. Dazu kommt die abgezockte und disziplinierte Münchberger Spielweise. Verzichten muss Münchberg jedoch auf Wilke, der aufgrund einer Schiedsrichterbeleidigung noch gesperrt ist. Da der Kader nach der Fusion mit der Helmbrechtser Mannschaft aber an Breite gewonnen hat, wird Coach Lichtinger diese Lücke kompensieren können. Obwohl dadurch die Favoritenrolle klar an die Münchberger geht, will das Team der Coaches Peer und Korn die Chance nutzen ein Zeichen zu setzen. Dass man dazu in der Lage ist hat das Team schon oft genug bewiesen, muss dafür aber enger zusammenrücken und eine Top-Einstellung an den Tag legen. Denn nur wenn alle Rädchen bei der HSG ineinandergreifen, wird man eine Chance auf was Zählbares haben. Personell steht hinter Jens Scheuerer noch ein Fragezeichen, Rückraumshooter Nils Kemper ist verhindert.

  • Am 18.01.2020 traf die A-Jugend des TV 1877 Lauf in der Handball Landesliga zum Rückspiel auf den MTV Pfaffenhofen. Schon nach kurzer Zeit konnten sich die 77er durch aggressive Abwehrarbeit und Schnelligkeit im Angriff einen Vorsprung erspielen, so dass es in der 10. Spielminute bereits 8:2 stand. Nach einer Auszeit des Gastes fand der MTV Pfaffenhofen dann auch in das Spiel und kämpfte sich bis zur Halbzeit auf 16:11 an die Laufer heran. Doch durch eine souveräne Abwehrleistung und Konzentration auf das Angriffsspiel ging es auch in der zweiten Halbzeit für den TV Lauf sehr gut weiter, so dass sich der Abstand wieder vergrößerte. Nach 60 Minuten war das Spiel mit 31:23 klar für den TV 1877 Lauf entschieden und die Mannschaft bleibt in heimischer Halle ungeschlagen. Kader: Max Melzer (TW), Niklas Vollmer (TW), Noah Bauer (2), Jannis Trunzer (1), Lauri Philippi (3), Paul Wachter (4), Rico Hinkelmann (11/4), Andreas Vollmer (3), Marc Gruber (2), Max Mosler (1), Simon Egermann (3), Kai Knauer (1) Bericht: Andreas Vollmer

  • Nachdem der Aufgalopp in der vorherigen Woche gegen die Reserve aus Roßtal das Ende der Hinrunde markierte, wurde letzten Samstag mit der HG Zirndorf gleich wieder eine ambitionierte Mannschaft zum Start in die Rückrunde der BOL in der Heroldsberger Gründlachhalle vorstellig. Aus der Vergangenheit erwartete man ein Duell auf Augenhöhe und wusste um die Stärke aus dem Rückraum der Gäste. Obwohl man die letzten Spiele stets für sich hatte entscheiden können, wollte man dem Gegner nicht auf die leichte Schulter nehmen und von Anfang an aus einer starken Abwehr heraus einfache Tore über Konter generieren.  Bevor es aber auf dem Spielfeld ernst werden sollte, hieß es noch einmal innehalten und Abschied nehmen. So gedachte man mit einer Schweigeminute dem kürzlich verstorbenen Christian Ehler, der über viele Jahre die Stimme und eines der prägenden Gesichter der HSG Lauf Heroldsberg war. Die Mannschaft möchte auch auf diesem Weg ihr tiefstes Mitgefühl für die Angehörigen zu Geltung bringen und sich für die vielen, tollen Jahre bedanken, in denen Christian den Handball in Lauf und Heroldsberg bereichert hat.  Mit dem Startpfiff übernahm zunächst die HSG II das Kommando und erzielte in Person von Spielertrainer Felix Ehler und Christian Roder auch prompt die ersten beiden Tore der Partie. Diese Führung konnte noch zu einem 7:3 ausgebaut werden.  Allerdings entwickelte sich in der Folge der erwartete Schlagabtausch auf Augenhöhe, gelegentlich gespickt mit technischen Fehlern und Nachlässigkeiten auf beiden Seiten. Hierbei konnten sich besonders die Gäste über schmeichelhafte Tore freuen und gingen in der 23. Minute das erste Mal beim Stand von 11:10 in Führung. Bis zur Halbzeitpause sollte die Führung noch häufiger wechseln, wobei die Zweite durch einen Torwartwechsel auf Müller neue Impulse setzen konnte. Letztlich ging es beim Stand von 19:17 aus Sicht der HSG zur Halbzeit in die Kabinen. Die Pause wurde genutzt, um sich neu auf die von Anfang an ausgegebene Marschrichtung einzuschwören: aus einer stabilen Defensive heraus wollte man schnelle und einfache Tore erzielen und so den Gegner gar nicht erst wieder ins Spiel finden lassen.  Im Gegensatz zur ersten Halbzeit, schafften es die Handballer aus Lauf und Heroldsberg diese Vorgaben im zweiten Durchgang auch endlich umzusetzen. Angetrieben durch eine b(l)ockstarke Abwehr, die in Verbund mit dem stark aufspielenden Müller im Tor kaum Chancen für den Gegner zuließ, spielten sich die Männer aus Lauf und Heroldsberg förmlich in einen Rausch und konnten die Führung binnen 10 Minuten auf 26:18 ausbauen. Auch ein kurzes Aufbäumen des Gegners überstand man unbeschadet (28:22 in der 45. Minute), konnte die HSG doch auf einen vollständigen Kader zurückgreifen und somit mit den Kräften haushalten ohne in der Abwehr einzubrechen. In der 50. Minute konnten sich die Landesligareserve erstmalig mit zehn Toren absetzen (33:23) und schaffte es gar mit der vorletzten Sekunde das 40. Tor zum Endstand von 40:29 zu erzielen. Dabei konnten insbesondere die Außenspieler Nöth, Roder, Pinzer und Hinkelmann ihre Chancenverwertung im Vergleich zur Vorwoche steigern und gemeinsam mehr als die Hälfte der Tore beisteuern. Auch die Rückkehr von Tim Hager stimmt positiv, da er sich sowohl im Rückraum als auch in der Abwehr auszeichnen konnte und somit mehr Flexibilität in die Mannschaft bringt. Die Männer aus Lauf und Heroldsberg stehen mit 20:4 Punkten weiterhin auf dem zweiten Platz der BOL Mittelfranken hinter dem souveränen Spitzenreiter aus Schwabach (24:0).  Neben den besagten Schwabachern musste sich die Landesligareserve bisher lediglich einer weiteren Mannschaft geschlagen geben. So schaffte man es in fremder Halle der SG Kernfranken nicht die zwei Punkte mit nach Hause zu nehmen und sinnt nun gegen eben diese am kommenden Sonntag in der heimischen Haberlohhalle (18:00) auf Wiedergutmachung. Die Mannschaft freut sich über jede Unterstützung. HSG Lauf/Heroldsberg: Neukirchen, Müller (TW), Hinkelmann (5/1), Pinzer (7/5), T. Hager (6), Roder (6), Vollmer (2), Bär, Polster (3), Götschel (3), Kamleiter, M. Ehler (1), F.Ehler (3), Nöth (4) HG Zirndorf: Keppeler (5/3), Jäger (1), Will (1), Merk (3), Maußner (2), Rohe (9), Windisch, Spirkovski, Bachmann (3), Pfrengle, Dimper (2), Hierl  (3)

  • Der Handball schreibt manchmal seine eigenen Geschichten oder ist manchmal auch einfach eine Wundertüte. Genau das lieben die meisten Handballbegeisterten an diesem Sport. Doch was da am Samstag Abend in Heroldsberg passiert ist, kann man von HSG Seite aus einfach schwer begreifen. Eine Woche vorher hatte die HSG noch einen unglaublichen Kampf im Derby gegen Roßtal abgeliefert und mit einem Tor in heimischer Halle gewonnen. Mit Siegeswillen, einer robusten und fairen Abwehr und mit einer durchdachten Rotation der Trainer. Eine Woche verging und von diesem Kampfgeist, der Sicherheit und der Mentalität bekamen die Zuschauer vor allem in der zweiten Halbzeit kaum etwas geboten. Die HSG muss sich leider zugestehen, dass die Leistungsschwankungen aktuell nicht zu erklären sind. Zwar fehlte weiterhin Jens Scheuerer, der Lenker im Angriffsspiel der HSG, und auch der gegen Roßtal so starke Lukas Reisinger konnte nicht eingesetzt werden, aber dieses Fehlen hatte man eine Woche vorher durch unbändigen Siegeswillen wettgemacht und alle waren angesichts dieser Tatsache positiv für das Spiel gegen Bayreuth gestimmt. Die HSG verlor das Spiel nun aber mit 23:27 vor eigener Kulisse und leider kann nicht die Rede davon sein, dass es ein glücklicher Sieg der Bayreuther war. Bayreuth hat dieses Spiel verdient gegen schwache HSG‘ler gewonnen. Die Mannschaft war gewarnt durch den durchaus respektablen Saisonverlauf des Aufsteigers und der möglichen Taktik dieser Mannschaft. Genau diese Taktik war allen Zuschauern bewusst, als sie die unangenehme 3:3 Formation der Bayreuther sahen. Und diese bereitete der HSG einmal mehr große Probleme. Aber der Reihe nach. Die Coaches mussten aufgrund der Personalsituation wieder einmal taktische Änderungen im Vergleich zur Vorwoche vornehmen und veränderten die Startformation. Die 3:3 Abwehr war wie erwähnt ein Hindernis, das es zu überwinden galt. In der ersten Halbzeit konnte sich keiner der Mannschaften richtig absetzen und es war ein spannendes und umkämpftes Landesligaspiel mit vielen technischen Fehlern auf Seite der HSG, dennoch konnte man mit einer 13:12- Führung in die Halbzeit gehen. Nach der Halbzeitpause begann man sehr konzentriert und konnte die Führung schnell auf drei Tore ausbauen. Doch gerade dies sollte zum Knackpunkt des Spieles werden. Statt ruhig und souverän weiter zu spielen, wurde ein Gang zurück gestalten und dies rächte sich bitter. Der Vorsprung wurde durch Unkonzentriertheit und halbherziges Zurücklaufen verschenkt und ab Spielminute 36 lief die HSG einem Rückstand hinterher, den sie bekanntlich nicht mehr aufholen konnte. Es sah so aus, als habe man das Handballspielen verlernt. Viele einfache Ballverluste, schläfriges Abwehrverhalten, zu wenig Bewegung im Angriff und eine Vielzahl von Ballverlusten, technischen Fehlern und vergebenen Torchancen auch aus der Nahdistanz, die nicht nur der offensiven Abwehr und den starken Bayreuther Torhütern geschuldet waren. Auch alle Versuche, durch Wechseln eine nochmalige Trendwende herbeizuführen, fruchteten diesmal nicht und Bayreuth nutzte die Gunst der Stunde. Oben anzuklopfen ist aufgrund der Personal- und Trainingssituation und wohl auch daraus resultierenden großer Leistungsschwankungen von Leistungsträgern absolut unrealistisch. Dennoch müssen die unnötigen Niederlagen gegen Kellerkinder der Tabelle (Ingolstadt, Stadeln und jetzt Bayreuth) möglichst bald verarbeitet werden. Alle Beteiligten wissen, was die HSG im Stande ist zu leisten und das ist es, was mit positiver Stimmung wieder in die Köpfe der Spieler muss. Dann sind sich auch alle sicher, dass die Truppe wieder erfolgreich und konstant guten Handball spielen kann. Angefangen nächstes Wochenende beim Auswärtsspiel beim Tabellennachbarn in Münchberg, dort müssen die Mannen aus Lauf und Heroldsberg sich wieder auf Ihre Stärken besinnen und können die nächsten zwei Punkte in Angriff nehmen. HSG: von Borstel, Götz – Schnippering, Reisinger D., Scholz (1), Schöffel (9/2), Kister (6), Meier (1), Hericks, Laugner (4), Kemper, Zahn, Räbel (2), Reisinger L. Bayreuth: Müller, Balwinski (3/1), Wiesent (1), Raß (1), Koch (1), Klein (4), Gottesbüren (2), Schönfeld (4), Kroh, Meyer, Höpp (4), Eroymak (3), Lauterbach (4), Bohne

  • Nach der Vorrunde und dem Aufstieg des HC Erlangen und des HC Sulzbach-Rosenberg in die Bezirksoberliga wurde unsere Bezirksliga neu eingeteilt. Dabei blieben neben uns die bereits bekannten Mannschaften des HC Forchheim und der SG Auerbach/Pegnitz. Neu hinzu kamen die jeweiligen Sieger der Bezirksklassen: der TSV Feucht, der HC Hersbruck und die zweite Mannschaft des HC Erlangen. Alle drei Mannschaften hatten ihre Vorrunden souverän gewonnen und dabei höchstens zwei Minuspunkte hinnehmen müssen. Nachdem wir am ersten Spieltag spielfrei waren, sollten wir uns nun am zweiten Spieltag mit dem HC Hersbruck und dem HC Erlangen messen. Wir kannten die Gegner Hersbruck überhaupt nicht und wussten nur, dass sie mit je einem Sieg und einer Niederlage gestartet waren. Die 77er ließen von Anfang an die von Trainer Alexander Elsner vorgegebene Marschroute erkennen und setzten sie perfekt um. Gut gestaffelt in der Abwehr und im Angriff variabel, erzielten sie bei fast jedem Angriff ein Tor und zogen über 5:2 und 10:4 davon; zur Halbzeit stand es 14:8 für Lauf. Die Jungs schalteten keineswegs einen Gang zurück, sondern behielten das Tempo bei und führten zwischenzeitlich mit neun Toren. Nun machte sich dann doch ein wenig Erschöpfung bemerkbar, aber durch den großen Kader mit fünf Auswechselspielern konnte das kompensiert werden. Amir Saif hat erst kurz vor Weihnachten mit dem Handballspiel begonnen und sich prächtig eingefunden. In seinem ersten Spiel stibitzte er gleich in der Abwehr den Ball und leitete damit einen durch David Rudolph erfolgreich abgeschlossenen Tempogegenstoß ein; später hat er dann sein erstes Tor mit einem strammen Wurf unter den Querbalken erzielt. Mit ihrer geschlossenen Mannschaftsleistung zeigten die Laufer eines ihrer besten Spiele und gewannen nach Toren mit 24:16, nach Torschützen mit 30:22. Kader: Dierner (TW), Elsner (7), Dorschky, Leeder (2), Pesavento, Rudolph (3), Rivera, Bauer (7), Stamminger (4), Saif (1), Uelpenich, Hörl Im zweiten Spiel traf man auf die zweite Mannschaft des HC Erlangen. Hier wussten wir nur, dass sie ihre beiden Spiele, zum Teil hoch, verloren hatten. Es war dennoch klar, dass dieses Spiel kein Selbstläufer werden würde. Und entsprechend schwer taten sie die 77er nun auch. Es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, bei dem sich keine Mannschaft absetzten konnte. Sebastian Hörl wurde von Leon Stamminger immer wieder schön in Wurfposition auf Rechtsaußen eingesetzt und zeigte sich nervenstark. In die Halbzeit gingen wir mit einer 7:6-Führung. Als Erlangen in der 22. Minute sich erstmals mit zwei Toren auf 8:10 absetzen konnte, mussten die Jungs in einer Auszeit an ihre Stärken erinnert werden. Viel zu leichtfertig nämlich hatten sie bis dahin insbesondere im Angriff Fehler produziert und wieder einmal unsaubere Pässe gespielt, die niemand fangen kann. So luden sie Erlangen geradewegs dazu ein, Tore zu werfen, wäre nicht Jannis Dierner im Tor in bestechender Form gewesen. Neben einem Siebenmeter hat er noch einige freie Würfe pariert und damit seine Jungs im Spiel gehalten. Mit Toren von Bastian Elsner, Leon Stamminger und Sebastian Hörl glichen sie zum 11:11 aus und David Rudolph erzielte 90 Sekunden vor Schluss den Endstand von 12:12. Hatten wir in der Hinrunde noch das Spiel gegen Forchheim zwar nach Toren gewonnen, wurde es wegen der Torschützenregelung als Unentschieden gewertet. Heute nun war Davids Tor spielentscheidend zum glücklichen Sieg, da es sein erstes Tor im Spiel war und wir somit einen weiteren Torschützen – und damit einen mehr als unser Gegner – hatten. Das Spiel wird mit 18:17 für den TV 1877 Lauf gewertet. Dieser Sieg ließ dann auch hoffentlich alle Blessuren und blaue Flecken, die sich die Jungs im Spiel zugezogen haben, vergessen. Wir wissen nun, dass wir in dieser Liga mehr als nur mithalten können. Kader: Dierner (TW), Elsner (4), Dorschky, Leeder (1), Pesavento, Rudolph (1), Rivera, Bauer (1), Stamminger (2), Saif, Uelpenich, Hörl (3) Bericht: Alexander Elsner

  • Am 7. Mai 2019 verabschiedeten wir Christian Ehler nach langer ehrenamtlicher Tätigkeit: Auf Wiedersehen Christian und DANKE für alles! Es war uns eine Freude und Ehre unter Deiner Stimme zu spielen. Deine HSG #legende#stimmedeshaberloh #stimmedergründlachhalle#dankechristian Nur ein halbes Jahr später, am 16. Januar 2020, hast Du uns auch abseits des Spielfeldes verlassen. Du warst immer ein Vorbild, Dein freundliches Wesen und Deine väterliche Art wird uns fehlen. Unsere Gedanken sind bei Dir und Deiner Familie.