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  • Am vergangenen Sonntag empfing die Reserve der HSG Lauf/Heroldsberg den TV Gunzenhausen in der heimischen Halle im Haberloh. Ziel war es, nicht erneut ein so knappes Spiel wie in der Hinrunde gegen den TV Gunzenhausen zu bieten, sondern einen sicheren Sieg zuhause einzufahren und weiterhin ohne Punktverlust in 2026 zu bleiben. Schlussendlich hat die HSG Lauf/Heroldsberg II einen verdienten und unterhaltsamen 46:36-Heimsieg gegen den TV Gunzenhausen eingefahren. In einer offensiv geprägten Partie vor heimischem Publikum im Sportpark Haberloh setzte sich die HSG nach einer ausgeglichenen Anfangsphase zunehmend durch. Die Gäste aus Gunzenhausen erwischten den besseren Start und gingen früh mit 0:2 in Führung. Doch Lauf/Heroldsberg fand schnell ins Spiel, angeführt von einem treffsicheren Torsten Artz und Tim Hager, und drehte die Partie zum 3:2. In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem sich keine Mannschaft zunächst entscheidend absetzen konnte. Ab Mitte der ersten Halbzeit übernahm die HSG jedoch mehr und mehr die Kontrolle. Eine konzentrierte Angriffsleistung und schnelle Tore aus dem Rückraum sorgten für einen Zwischenspurt zum 12:6. Danach hielt jedoch der Schlaf Einzug in Angriff und Abwehr der HSG, was von Gunzenhausen gnadenlos ausgenutzt wurde. Somit ging es mit einer geschrumpften Führung von 20:18 für die Gastgeber in die Pause ging. Die Kabinenansprache der HSG wurde deutlich: die schlaffe Phase ablegen und wieder wach beim Spiel sein, zudem ein kompaktes Zusammenarbeiten in der Abwehr. Nach dem Seitenwechsel zeigte die HSG dann ihre beste Phase. Innerhalb weniger Minuten wurde der Vorsprung auf sechs Tore ausgebaut (26:22), ehe die HSG endgültig davonzog. Besonders Artz, Kemper und Roder sorgten immer wieder für einfache Tore, während Gunzenhausen dem hohen Tempo zunehmend Tribut zollen musste. Spätestens beim 32:23 war eine Vorentscheidung gefallen. Die HSG spielte weiter konsequent nach vorne und ließ sich auch durch einige Treffer der Gäste nicht mehr aus dem Konzept bringen. Am Ende stand ein deutlicher 46:36-Erfolg, der vor allem durch eine geschlossene Mannschaftsleistung und hohe Effektivität im Angriff verdient war. Tore HSG Lauf/Heroldsberg II: Hager T. (10), Kemper (8), Artz (8), Roder (7), Besser F. (5), Kurz (4), Fliegauf (2), Hager J. (1), Pompl (1), Ehler M., O’Reilly, Winderle, Müller (TW), Reichl (TW) Tore TV Gunzenhausen:  Debrassine (7), Teufel (7), Seßler (7), Koller (6), Bergemann (6), Pfahler (2), Breit (1), Kosar, Sern, Schäfer

  • Was für ein Jahresauftakt! Die B-Jugend des TV 1877 Lauf hat nach dem Auswärtssieg in Amberg nun auch das Heimspiel gegen den Tabellenzweiten HaSpo Bayreuth mit 36:31 gewonnen – und das in beeindruckender Manier. Wer das Hinspiel noch im Kopf hatte, sah diesmal eine Mannschaft, die sich sichtbar weiterentwickelt hat. Die Antwort auf das Hinspiel 29:21 hatte man in Bayreuth verloren. Die offensive Abwehr des Gegners hatte die Laufer Jungs damals vor große Probleme gestellt. Trainer Alexander Elsner machte genau diesen Punkt zum Schwerpunkt der Trainingsarbeit – und die Mannschaft zeigte eindrucksvoll, wie viel sie daraus mitgenommen hat. Von Beginn an war zu spüren: Heute wird es ein anderes Spiel. Egal, wer auf dem Feld stand – jeder Spieler riss sich für das Team auf, und auch von der Bank kam lautstarke, leidenschaftliche Unterstützung. Ein Rückstand, der das Team wachrüttelte Bayreuth erwischte den besseren Start, doch der TV 1877 ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. Dann kam der Moment von Tom: Drei Tore in kürzester Zeit, das Spiel kippte – und Lauf war vorne. Tom war es auch, der den Assist zum Treffer von Fabi zur 17:15-Pausenführung spielte. In der Halbzeit erinnerte der Trainer eindringlich daran, dass man in Amberg trotz klarer Führung noch einmal ins Wanken geraten war. „Heute passiert uns das nicht noch einmal“, war die klare Botschaft. Nach der Pause: Ein Team im Flow Und genau so trat die Mannschaft auf. Angriff für Angriff wurde sauber ausgespielt, die Abwehr arbeitete konzentriert, und vorne war Fabi mit zwölf Toren kaum zu stoppen. Zudem übernahm Joni Toms Part auf Halbrechts und steuerte mehrere Treffer bei. Vier Minuten vor Schluss führte Lauf mit vier Toren – eine Parallele zum Spiel in Amberg. Doch diesmal blieb das Team ruhig. Statt noch einmal Spannung aufkommen zu lassen, spielte die Mannschaft reif weiter und baute den Vorsprung sogar aus. Theo zeigte mehrfach seine individuelle Klasse und führte das Team zum verdienten Heimsieg. Es passte vieles an diesem Tag: die Einstellung, der Wille, das Zusammenspiel und die sichtbare Entwicklung der Mannschaft – eine Entwicklung, die sich auch in der konsequenten Trainingsarbeit widerspiegelt. Wenn die Jungs so weitermachen, dürfen wir uns auf eine spannende Rückrunde freuen. Es spielten: Juan Luckner (TW), Elias Säger (TW), Mete Chousein (3), Julius Neubig (1), Jonah Anhalt (1), Hannes Maußner, Lennart Lehmeier, Noor Saif, Jonathan Kramp (3), Florian Jochim (1), Theo Heindl (8), Jasper Kupper (2), Tom Dippold (3), Noel Kaiser (2), Fabian Schellermann (12)

  • Hektische Partie – Am 18. Januar 2026 trafen die Damen der HSG Lauf/Heroldsberg daheim, in der Haberloh-Halle, auf die zweite Mannschaft des TSV Wendelstein. Von Beginn an entwickelte sich eine hektische Partie, in der beide Teams nur schwer zu einem ruhigen Spielaufbau fanden. Anfangs war das Spiel geprägt von vielen Ballverlusten auf beiden Seiten. Trotz einer starken Torhüterleistung der HSG nutzte der TSV Wendelstein II immer wieder schnelle Gegenstöße, um zu einfachen Toren zu kommen. Positiv hervorzuheben war zu Beginn die offensive Abwehrarbeit der HSG, die den Gegner häufig unter Druck setzte und zu Fehlern zwang. Dennoch blieb das Spiel ein ständiges Kopf-an-Kopf-Rennen. In der ersten Hälfte verteilte der Schiedsrichter bereits zwei gelbe Karten sowie zwei Zwei-Minuten-Strafen gegen die HSG, was den Spielfluss der Damen zusätzlich beeinträchtigte. In der 26. Minute musste die HSG zudem eine verletzungsbedingte Unterbrechung verkraften. Gute Anspiele an den Kreis von unseren Damen wurden vom Schiedsrichter zurückgepfiffen, was die Gegnerinnen mit darauffolgenden Kontern weiter in Führung brachte. Gegen Ende der ersten Hälfte ließ die Abwehr der HSG nach, sodass sich Wendelstein einen Vorsprung von 14:19 erspielen konnte. Mit diesem Spielstand ging es in die Halbzeitpause. Aufholjagd ohne Erfolg – Nach dem Seitenwechsel setzte der TSV Wendelstein II vermehrt auf Rückraumwürfe, die die HSG-Abwehr vor große Herausforderungen stellte. Zwar erarbeiteten sich die HSG-Damen durch gewonnene Bälle immer wieder gute Möglichkeiten, doch zu häufig gingen diese durch unnötige Ballverluste wieder verloren. In der 41. Minute wuchs der Rückstand auf 18:25 an. Die HSG zeigte jedoch Kampfgeist und startete eine Aufholjagd, bei der sie sich auf 21:25 annäherte. Trotz des kämpferischen Einsatzes gelang es jedoch nicht, den Abstand weiter zu verkürzen und dem Spiel noch eine entscheidende Wendung zu geben. Zu oft scheiterten die Abschlüsse der HSG an den Paraden der gegnerischen Torhüterin. Eine unglückliche Zwei-Minuten-Strafe in der 58. Minute, die die HSG in Unterzahl brachte, erschwerte die Schlussphase zusätzlich. Am Ende musste sich die HSG Lauf/Heroldsberg dem TSV Wendelstein II mit einem Spielstand von 27:31 geschlagen geben. Eine Partie mit vielen Ballverlusten und teils interessanten Entscheidungen des Unparteiischen, in der es der HSG zu selten gelang, Ruhe ins eigene Spiel zu bringen und sich für Ballgewinne konsequent zu belohnen. HSG Lauf/Heroldsberg: Wagner, Geitner (beide TW), Zitzmann (1), Schneider (1), Danner (5), Dick (2), Reiniger, Distler (4), Weinzierl, Wilhelm (9), M. Eichelsbacher, Breitemeyer, Becker (1), S. Dummert (1), K. Dummert (3) TSV Wendelstein II: Larsen, Koch (1), Franke (2), Enghardt (9), Beuschel (2), Erb, Szabo (6), Gaulke, S. Galonska (2), T. Galonska, Kapusi (2), J. Bretzner (3), M. Bretzner (1), Sczeponik (3)

  • Aufgrund von Doppelbuchungen in den Hallen des HSV Hochfranken waren die Gastgeber gezwungen mit Ausnahmegenehmigung in die nahezu fertiggestellte Halle in Selb auszuweichen. Das Spiel musste ohne Zuschauer und ohne elektronische Zeitmessanlage stattfinden. Die HSG startete konzentriert und mit viel Struktur in die Partie. Von Beginn an zeigte sich, dass die Mannschaft aus den letzten Spielen gelernt hatte: Der Ball lief sicher durch die eigenen Reihen, technische Fehler wurden weitgehend vermieden und die Abschlüsse konsequent genutzt. Gestützt auf eine kompakte Abwehr setzte sich Lauf/Heroldsberg früh ab und bestimmte das Spieltempo. Besonders Torhüter Max von Borstel erwies sich als wichtiger Faktor. Mit mehreren starken Paraden, darunter auch freie Würfe der Gastgeber, gab er seinem Team früh Sicherheit. Zur Halbzeit hatte sich die HSG mit dem 16:12 bereits einen komfortablen Vorsprung erarbeitet. Auch nach dem Seitenwechsel blieb Lauf/Heroldsberg die spielbestimmende Mannschaft. Hochfranken versuchte, mit mehr Druck im Angriff den Anschluss herzustellen, biss sich jedoch immer wieder an der gut organisierten Abwehr der HSG die Zähne aus. Wenn doch einmal ein Durchbruch gelang, war meist Max von Borstel zur Stelle und vereitelte die Chancen der Gastgeber. Im Angriff agierte die HSG weiterhin geduldig, nutzte ihre Möglichkeiten konsequent und baute den Vorsprung Schritt für Schritt aus. In der Schlussphase ließen die Tigerenten nichts mehr anbrennen. Trotz einzelner Wechsel und kleiner Umstellungen blieb das Team konzentriert und spielte den Vorsprung souverän herunter. Am Ende stand ein verdienter 33:26-Auswärtssieg auf der Anzeigetafel, der vor allem durch eine geschlossene Mannschaftsleistung, deutlich weniger technische Fehler als in den vergangenen Spielen und einen starken Rückhalt im Tor getragen wurde. HSG: von Borstel (1), Teichert (beide TW) – Weigl (9), Stancic (5/3), Reisinger (1), Scholz, Bauer (6), Kallmeier (2), Meier (4), Stöckl A. (3), Schneider (2)HSV Hochfranken: Stöckert, (2) Shannar, Sümmerer, Dietel (3), Diener, Baumann, Mocker (6), Danielka (5/1), Seidel (1), Pasek (2), Wolf (1), Herkt (4), Matijasic (2)

  • Am kommenden Sonntag, den 18. Januar 2026, steht für die HSG Lauf/Heroldsberg das nächste Auswärtsspiel in der Oberliga auf dem Programm. Um 15 Uhr gastieren die Schwarz-Gelben beim HSV Hochfranken in der Halle der Realschule Selb – unter ungewöhnlichen Umständen. Aufgrund noch nicht abgeschlossener Sanierungsarbeiten wird die Partie ohne Zuschauer ausgetragen, was dem Spiel einen eher trainingsähnlichen Charakter verleihen dürfte. Sportlich geht die HSG als Neunter der Tabelle mit 11:13 Punkten in die Begegnung. Der HSV Hochfranken rangiert mit 13:11 Zählern auf Platz sechs und liegt damit nur knapp vor den Mittelfranken. Das Hinspiel in der Haberlohhalle in Lauf konnte die HSG mit 22:19 für sich entscheiden, damals vor allem dank einer kompakten Abwehrleistung und eines nervenstarken Auftritts in der Schlussphase. Gerade diese defensive Stabilität wird auch in Selb erneut gefragt sein. Schon im Rückspiel gegen den MTV Stadeln zeigten die Tigerenten eine engagierte und aggressive Abwehrarbeit, ließen jedoch in der Offensive zu viele klare Möglichkeiten ungenutzt. Ähnliche Muster waren bereits im Hinspiel gegen Hochfranken zu erkennen: Viel Kontrolle über das Spiel, aber ein zähes Ringen um jedes Tor. An diese Leistung will man anknüpfen, zugleich jedoch die Chancenverwertung verbessern. Erschwert wird die Aufgabe durch einen personellen Rückschlag. Spielmacher Christian Stöckl zog sich im letzten Heimspiel einen Nasenbruch zu und wird verletzungsbedingt fehlen. Damit verliert die HSG einen wichtigen Akteur im Rückraum, was zusätzliche Verantwortung auf die verbleibenden Spieler verteilt. Trotzdem reist das Team mit dem Wissen nach Selb, den Gegner bereits einmal bezwungen zu haben. Die Voraussetzungen für ein enges und umkämpftes Spiel sind gegeben. Gelingt es der HSG, erneut eine stabile Abwehr zu stellen und im Angriff konsequenter aufzutreten, sind auch unter den besonderen Rahmenbedingungen zwei wichtige Auswärtspunkte möglich.

  • Vor heimischem Publikum erkämpfte sich die HSG Lauf/Heroldsberg in einem intensiven Oberliga-Spiel ein 19:19-Unentschieden gegen den MTV Stadeln, Pausenstand 8:8. Die Gastgeber starteten konzentriert in die Partie und legten früh vor. Mit einer stabilen Abwehr und ruhigem Spielaufbau setzte sich die HSG bis zur Mitte der ersten Halbzeit auf 5:2 ab. Auch mehrere vergebene Siebenmeter der Gäste spielten den Hausherren in die Karten. Trotz einiger Zeitstrafen blieb Lauf/Heroldsberg zunächst die tonangebende Mannschaft. Stadeln kämpfte sich jedoch bis zur Pause wieder heran, sodass es mit einem ausgeglichenen 8:8 in die Kabinen ging. Nach dem Seitenwechsel erwischte der MTV die bessere Phase. Die Gäste nutzten kleine Unkonzentriertheiten der HSG konsequent und zogen auf vier Tore davon. Doch Lauf/Heroldsberg ließ sich davon nicht beeindrucken und zeigte große Moral. Mit mehr Tempo im Angriff und einer wieder aggressiveren Abwehrarbeit kämpfte sich das Team Tor um Tor zurück. In der Schlussphase entwickelte sich ein echter Krimi. Beide Mannschaften schenkten sich nichts, die Führung wechselte mehrfach. Ben Bauer erzielte in dieser Phase vier tolle Treffer für die Tigerenten. Die HSG ging kurz vor dem Ende sogar noch einmal in Führung, musste jedoch wenige Sekunden vor dem Abpfiff den Ausgleich hinnehmen. Am Ende steht ein leistungsgerechtes Unentschieden auf der Anzeigetafel. HSG: von Borstel, Teichert – Xanthakis, Reisinger, Scholz (2), Kallmeier (2), Meier, Weigl (3), Stöckl A., Bauer (4), Schneider (2), Stancic (4/2), Stöckl C. (2) MTV: Kraft, Fuchs, Michalowski (4), Rohe, Heilmann (1), Bauernschmidt (2), Männl, Wirth (1), Brossog (7), Jahns, Nagel, Mangels (4), Schaller

  • Am Sonntag, den 11. Januar 2026, trafen die Damen der HSG Lauf/Heroldsberg auswärts auf den HC Neustadt/Aisch. Nachdem man in der Hinrunde leer ausgegangen war, war die Motivation groß, dieses Mal die zwei Punkte mitzunehmen. Die Partie begann jedoch holprig: Trotz eines starken Rückhalts im Tor durch K. Geitner gerieten die HSG Damen in der ersten Halbzeit zwischenzeitlich deutlich mit 7:1 in Rückstand. Dennoch bewiesen die Damen Kampfgeist und arbeiteten sich trotz mehrerer vergebener Siebenmeter bis zur Halbzeitpause an den Gegner heran. Hier muss besonders die eindrucksvolle Aufholjagd erwähnt werden. Zwei Jugendspielerinnen, „die Linn’s“, Linn Zitzmann und Linn Johanna Dick waren in dieser Phase Garant des späteren HSG Sieges. Jeweils aus dem Rückraum und von Linksaußen warfen die beiden Jugendspielerinnen ein Tor nach dem anderen und ermöglichten so den Halbzeitstand von 14:10. Entsprechend motiviert ging es in den zweiten Durchgang, wo die Aufholjagd weiter ging, während Torhüterin E. Wagner ihr Tor dicht machte. Mit zahlreichen Paraden und zwei gehaltenen Siebenmetern hielt sie ihr Team im Spiel. In der 38. Minute erzielte S. Sörgel schließlich den 16:16-Ausgleich.Die kurz darauf folgende Führung gab der Mannschaft den entscheidenden Schwung, um das Spiel endgültig zu drehen und verdient für sich zu entscheiden, sodass sich die weite Anfahrt nach Neustadt am Ende mehr als lohnte. Die Partie endete 21:26. HSG Lauf/Heroldsberg: Wagner, Geitner (beide TW), Schneider (1), Dick (3), Reiniger, Distler, Zitzmann (4), Weinzierl (2), Sörgel (1), S. Dummert (3), K. Dummert (12) HC Neustadt Aisch: Lechner, Stöckert, Glassner (8), Betz, Gackstetter, Hufnagel (4), Hoopmann (6), Schönleben (1), Kestler, Friedrich (2)

  • Mit einem knappen, aber verdienten 23:22-Auswärtssieg bei der HG Amberg ist die männliche B-Jugend erfolgreich in die Rückrunde gestartet. Trainer Alexander Elsner verzichtete bewusst auf einen großen Kader und reiste mit einer schlagkräftigen Rumpftruppe in die Oberpfalz. Jede Feldspielerposition war einfach besetzt, ergänzt durch einen Allrounder sowie einen C-Jugendlichen. Die erste Halbzeit gehörte klar den 77ern. Erst nach gut sieben Minuten gelang Amberg der erste Treffer, Lauf hatte bis dahin bereits viermal erfolgreich abgeschlossen – mit vier unterschiedlichen Torschützen. Nach 15 Minuten stand eine 9:3-Führung zu Buche, die bis zur Pause Bestand hatte. Mit einem 14:8 ging es in die Kabinen.Ausschlaggebend für diesen Zwischenstand war vor allem die bewegliche und aggressive Abwehrarbeit der Laufer Jungs, die die Hausherren immer wieder zu unvorbereiteten Würfen zwang. Dahinter präsentierte sich Juan in herausragender Form und parierte nahezu alles, was dennoch den Weg aufs Tor fand. Da klar war, dass Amberg nicht aufstecken würde, galt es nach dem Seitenwechsel, die Konzentration hochzuhalten und den eingeschlagenen Weg fortzusetzen. Eine Umstellung der Amberger Abwehr brachte die 77er jedoch zunehmend aus dem Rhythmus. Die Gastgeber verkürzten bis zur 35. Minute auf zwei Tore. In dieser Phase zeigte sich Theo vom Siebenmeterstrich nervenstark und hielt den Gegner auf Distanz. In der zweiten Halbzeit ließ die Abwehrarbeit insgesamt etwas nach, was zu Gegentoren führte, die so vermeidbar gewesen wären. Vier Minuten vor dem Ende betrug der Vorsprung erneut vier Treffer – eigentlich eine komfortable Ausgangslage. Doch Amberg blieb treffsicher und kam noch einmal bis auf ein Tor heran. Nach einem Ballverlust der 77er hatten die Hausherren sogar die Chance auf den Ausgleich. Ein technischer Fehler der Amberger eröffnete jedoch 32 Sekunden vor Schluss nochmals einen Angriff für Lauf, den Lennart mit seinem dritten Treffer zum umjubelten 23:21 nutzte. Der anschließende Treffer der Gastgeber diente lediglich der Ergebniskosmetik. Das Risiko, mit einer kleinen, aber leistungsfähigen Mannschaft anzutreten, zahlte sich damit aus.Als Spieler des Spiels sind Juan zu nennen, der insbesondere in der ersten Hälfte seine bislang stärkste Saisonleistung zeigte, sowie Lennart, der in engen Phasen ruhig blieb und drei seiner vier Würfe sicher verwandelte. Mit dem Wissen um das eigene Leistungsvermögen dürfte das Selbstvertrauen vor dem schweren Heimspiel gegen HaSpo Bayreuth am kommenden Wochenende spürbar gewachsen sein. Es spielten:Juan Luckner (TW), Elias Säger (TW), Mete Chousein, Jonah Anhalt (6), Lennart Lehmeier (3), Leo Ertel, Florian Jochim (2), Theo Heindl (7/5), Jasper Kupper (2), Noel Kaiser (3)

  • Für die Zweitvertretung der HSG Lauf/Heroldsberg ging es nach der Winterpause am Samstag, den 10.01.2026, endlich wieder los. Im ersten Spiel im neuen Jahr hatte man mit dem Auswärtsspiel beim Tabellennachbarn SC 04 Schwabach direkt eine schwere Aufgabe vor der Brust. Hatte man zum Saisonauftakt noch vor heimischer Kulisse mit breit besetztem Kader einen 36:30-Sieg gegen die Schwabacher feiern können, standen die Vorzeichen beim Rückspiel etwas anders. Die Zweite musste doch auf einige Leistungsträger verzichten, sodass der Kader der HSG II bereits mit drei 17-jährigen A-Jugendspielern aufgefüllt wurde. Die Gastgeber aus Schwabach hatten auf der anderen Seite im November und Dezember 2025 kein einziges Spiel verloren, sodass ein umkämpftes und schweres Spiel zu erwarten war. Die HSG Lauf/Heroldsberg II startete zunächst wach und konzentriert ins Spiel und konnte nach fünf gespielten Minuten bereits auf eine 3:0-Führung stellen. Hier musste dann jedoch der dünn besetzte Kader der HSG Lauf/Heroldsberg II einen ersten Dämpfer hinnehmen, nachdem sich Jonas Hager verletzte und für den Rest des Spiels ausfiel. Zunächst gelang es der HSG II dennoch an die gute Angriffsleistungen anzuknüpfen. Besonders A-Jugendspieler Grigorios Xanthakis zeigte eine engagierte Leistung und übernahm im Offensivspiel der Zweiten viel Verantwortung. In der Defensive konnte man im Zusammenspiel mit dem gut aufgelegen Niklas Müller im Tor immer wieder Ballgewinne erzielen und ein relativ konstantes Polster von zwei bis drei Toren halten. Kurz vor der Halbzeitpause gelang den Schwabachern zwar noch der Ausgleich, jedoch konnte man kurz vor der Sirene den ursprünglichen Vorsprung wieder herstellen und mit einer 12:14-Führung in die Pause gehen. Zur Halbzeitpause konnte man auf Seiten der HSG II um Coach Baha mit dem Ergebnis auf Grund der Gegebenheiten sicher zufrieden sein. Nachdem die HSG II zunächst gut in die zweite Halbzeit startete und man zum ersten Mal im Spiel auf eine Führung von vier Toren stellen konnte, kam es sowohl in der Offensive als auch in der Defensive zu einem Bruch im Spiel. Die Zahl der technischen Fehler häufte sich auf Seiten der Zweiten und auch die Abwehrreihe der Schwabacher steigerte sich. Im weiterhin kompakt verteidigenden Defensivverbund der Mannschaft aus Lauf und Heroldsberg rutschte der ein oder andere Wurf aus dem Rückraum unglücklich ins Tor und es fehlte das nötige Spielglück. Den Schwabachern gelang infolge der Ausgleich und das Spiel stand auf Messers Schneide. Sechs Minuten vor Ende gelang den Gastgebern dann die erste Führung der Partie zum 23:22. In der entscheidenden Phase gelang es der HSG II jedoch, noch einmal eine Schippe draufzulegen. Insbesondere Torsten Artz im Angriff und der eingewechselte Torwart aus der Laufer Jugend Moritz Reichl konnten sich in der Crunchtime mit wichtigen Aktionen auszeichnen. 50 Sekunden vor Ende konnte die HSG wieder auf eine 26:25-Führung stellen. Der letzte Angriff der Schwabacher verpuffte und die Zweite konnte letztlich in einem engen Spiel den Sieg und wichtige zwei Punkte gegen die direkte Konkurrenz einfahren. In einem Spiel, was eher durch zwei gut verteidigende Defensivreihen geprägt war und offensiv sicherlich kein Leckerbissen war, kann man mit dem Ergebnis auch auf Grund der dünnen Personaldecke sicherlich zufrieden sein. Insbesondere ist an dieser Stelle noch einmal die positive Leistung unserer Laufer A-Jugend-Spieler hervorzuheben, die viel Verantwortung übernehmen mussten. Weiter geht es für die Zweite bereits nächsten Sonntag am 18.01.2026 um 16:30 Uhr im heimischen Haberloh in Lauf gegen den TV Gunzenhausen. HSG Lauf/Heroldsberg: Müller (TW), Reichl (TW); Fliegauf (1), Xanthakis (4), Denzinger (1), F. Besser (1), Artz (7), Kemper (2), Pinzer (3), J. Hager, T. Hager (5/2), Pompl (2) SC 04 Schwabach: Mark (TW), Walwei (TW); Rösch (7), Haaf (2), Schwarz, Harandt (5), Pianka (2), Meyer (5/3), Fröse (2) Pfeiffer, Schreckenbach, Osiander, Sluik (2), Spiegel

  • MTV Stadeln zu Gast in der HaberlohhalleMit dem Beginn der Rückrunde steht für die HSG Lauf/Heroldsberg ein neues Kapitel in der laufenden Oberliga-Saison an. Am Sonntag, den 11. Januar 2026, empfangen die Schwarz-Gelben um 16:30 Uhr in der Haberlohhalle in Lauf den MTV Stadeln. Nach einer wechselhaften Hinrunde soll das neue Jahr genutzt werden, um wieder Boden gutzumachen. Die Ausgangslage ist dabei klar umrissen: Die HSG beendet die Hinserie mit 10:12 Punkten auf Tabellenplatz neun, punktgleich mit der SG Auerbach/Pegnitz auf Rang acht. Der MTV Stadeln reist als Vorletzter der Tabelle an und steht mit 7:15 Punkten auf Platz elf. Dennoch warnt das Hinspiel eindrucksvoll davor, den Gegner nicht zu unterschätzen. Denn das erste Aufeinandertreffen beider Mannschaften zum Saisonauftakt hatte es in sich. In Stadeln entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Erst in einer nervenaufreibenden Schlussphase behielt die HSG die Oberhand und entführte mit einem hart erkämpften 21:20-Auswärtssieg die Punkte. Besonders die Defensive und eine starke Torhüterleistung hielten die Tigerenten damals im Spiel, während im Angriff noch nicht alles rund lief. Neues Jahr – neue MöglichkeitenGenau dort soll nun angesetzt werden. Vor heimischem Publikum will die HSG von Beginn an klarere Akzente setzen und das Rückspiel nicht erneut bis in die letzten Sekunden offenhalten. Ein neues Jahr bringt neue Möglichkeiten – und die Mannschaft geht mit spürbarer Motivation und Vorfreude in den Auftakt der Rückrunde. Der Anspruch ist deutlich: Die Tigerenten wollen gleich im ersten Spiel ein Zeichen setzen, sich für die enge Hinrunde belohnen und den Startschuss für eine erfolgreichere zweite Saisonhälfte geben. Gegen den MTV Stadeln bietet sich dafür eine erste Gelegenheit, die es konzentriert und entschlossen zu nutzen gilt.