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  • Nach der ernüchternden Heimniederlage gegen die HC Erlangen U 21 und dem damit verbundenen Verlust der Tabellenführung war erstmal Wundenlecken angesagt bei der ambitionierten HSG Lauf/Heroldsberg. Statt Trübsal zu blasen wollen die Tigerenten schnell wieder zurück in die Erfolgsspur und die nächsten 2 Punkte am Samstag den 3.12.2022 um 19:30 Uhr in der Gründlachhalle gegen die Reserve des TV Erlangen Bruck holen. Die Gäste befinden sich zwar im Abstiegskampf und somit sollte die Favoritenrolle klar bei den Tigerenten liegen, der geneigte WM Zuschauer weiß mittlerweile, dass vermeintliche Underdogs nicht unterschätzt werden sollten. Zwar konnte Erlangen Bruck erst 6 Punkte einfahren, jedoch gelangen diese unter anderem gegen die Topteams aus Cham und Münchberg/Helmbrechts, wodurch sich das Team von Coach Klaus Watzinger schon fast das Prädikat Favoritenschreck verdient hat. Bei den bisherigen Niederlagen war oft eine Menge Pech dabei – sage und schreibe vier mal wurde ein Spiel nur mit einem Tor Unterschied verloren. Handballerisch sind die Gäste durchweg gut ausgebildet, da sehr viele eine Historie bei der Kaderschmiede des HC Erlangen haben – Ausnahme ist Lauri Philippi, den es bekanntermaßen aus der Laufer Jugend studienbedingt nach Erlangen verschlagen hat. Last but not least ist das Spiel auch ein waschechtes Derby, was dafür Sorgen wird, dass die Gäste eine Extraportion Motivation haben werden, den Tigerenten ein Bein zu stellen. Den Hausherren steht hingegen ein echter Charaktertest ins Haus. So braucht es genau jetzt eine Reaktion, die zeigt, dass man gewillt ist aus Rückschlägen zu lernen. Und so haben sich die Tigerenten vorgenommen, eine entsprechende „jetzt erst recht“ Mentalität an den Tag zu legen. Ansatzpunkte für Verbesserungen wurden in den letzten zwei Trainingswochen genug  gefunden, wobei vor allem die hohe eigene Fehlerquote im Angriff in den Griff bekommen werden muss. Und so geht es am Samstag nicht nur darum die nächsten 2 Punkte einzufahren, sondern darum wieder das eigene Potenzial voll auszuschöpfen. Und so will das Team trotz der krankheitsbedingt engen Personalsituation alles in die Waagschale werfen und auch spielerisch wieder einen großen Schritt nach vorne machen.

  • Am Sonntag war das Team vom SG-Rohr / Pavelsbach zu Gast in Lauf a.d.Pegnitz bei der weiblichen C Jugend Team II im Haberloh. Die Laufer Gastgeber erwischten den besseren Start und gingen in der 13. Minute mit 8:4 in Führung. Ein konzentriertes Passspiel war die Basis. Allerdings hielt das nicht lange an. Viele technische Fehler verhinderten den Zug Richtung Tor. Acht Minuten ging nichts im Team Haberloh. Dies nutzten die spielstarken Spielerinnen der Gäste und glichen aus. Zur Halbzeit verabschiedeten sich beide Mannschaften mit einem Zwischenstand 11:11 in die Pause. Nach Anpfiff der 2. Halbzeit bemühten sich die Laufer acht Minuten ohne Erfolg. Es wurde die Team Time out Karte von der Trainerin Kerstin Wilsdorf sehr früh gezogen, um alle Mädels wach zu rütteln. Den Ball in der Bewegung annehmen, drei Schritte, den Blick zum Mitspieler und weiter passen. Füreinander Laufen im Angriff sowie in der Abwehr Die Laufer wachten auf und gingen zum Gegenangriff. Es lief eine Zeitlang richtig gut für die 77er. Schöne Passkombinationen waren zu sehen. Vor allem über Allegra, Lena und Vanessa, welche dann zum Torerfolg über die Torschützin Lisa erfolgten. 43. Minute 19:16 für die Gastgeber war ein gutes Zwischenergebnis. In den nun folgenden 6 Minuten bis Abpfiff, nutzten die Rohr/ Pavelsbacher die aufkommende Unkonzentriertheit unserer Mannschaft und legten einen 0:4 Torerfolg auf die Platte. Das ständige auf und ab der heimischen Spielleistung sowie die vier nicht getroffenen Strafwürfe ließen die Gäste knapp mit 19:20 gewinnen. Unter dem Strich war es trotz alledem ein gelungenes Spiel. 5 Torschützen, zeitweise schönes Zusammenspiel bzw Teamgeist. Kader: Allegra Tudor (5), Lena Arnold (1), Mia Klemen, Emilia Danner (1), Leni Schösser, Vanessa Stotz (3), Monika Grün, Vicky Rudolph (TW) Julia Lein, Lisa Reichel (9), Linn Zitzmann

  • Am vergangenen Samstag spielten die Handballerinnen aus Lauf, nach sechs langen Wochen der Spielpause, in Schönwald. Gleich nach Anpfiff setzten sich die Gegnerinnen mit zwei Toren ab. Erst mal ins Spiel kommen, sichere Pässe spielen und fangen war angesagt. Kurz darauf konnte Lauf ausgleichen. Auf Augenhöhe lief das Spiel bis zur Halbzeit. 14:13 für die Gastgeber. Mehr Konzentration auf in der Abwehrarbeit auf die spielstarken Spielerinnen der Gegner sowie sichere Ballübergaben wurde in der Pausenbesprechung, durch die Trainerin Kerstin Wilsdorf, definiert. Motiviert starteten die Haberloher Mädels in einen 6:1 Lauf und überraschten damit die Gastgeber. An die Spieler übertragene Aufgaben über Außen, freilaufen mit und ohne Ball waren die Basis zum nächsten Treffer ins gegnerische Tor. Ein ums andere Mal gab es technische Fehler, aber nicht mehr so häufig, wie in der ersten Halbzeit. Unsere Torhüterin Vicky war wie so oft eine Stütze des Laufer Teams. Mit 18 Paraden vereitelte sie die Torwürfe der Hochfrankener Mannschaft. Das Spiel endete für Lauf mit 28:25 Kader: Allegra Tudor (1), Ella Wiesenhütter, Joceline Karg (5), Emilia Danner, Nele Schlosser, Lisa Reichel (1), Johanna Linn Dick (1), Lena Arnold (2), Lia Krammer (7), Theresa Wilhelm (10), Victoria Rudolph (TW)

  • Die Stadt Lauf zeichnet bei einem großen Ehrenabend am 18.11.2022 im Haberloh ihre erfolgreichsten Sportler der Saison aus.  „Sie haben alle mit Teamgeist, Toleranz, Engagement und persönlichem Einsatz für unsere Stadt geworben“, gratulierte Bürgermeister Thomas Lang. Beim Laufer Sportlerempfang in der vollen Turnhalle des TV 1877 im Haberloh hat der Rathauschef zahlreiche Topleistungen aus der abgelaufenen Saison gewürdigt. Die Ehrung ist ein angenehmer Kontrapunkt zu den Negativmeldungen über die Fußball-WM in Katar, sagte Thomas Lang. Er betonte den hohen Stellenwert der Funktionäre und Helfer in den Vereinen, ganz gleich in welchem Amt, ob beim Fahrdienst, Trikotwaschen oder als Vorsitzende. Denn der Erfolg der Sportler habe neben Talent, Zielstrebigkeit und Trainingsfleiß im Hintergrund viele Mütter und Väter. Unterstützung leiste auch der in der Turnhalle gut vertretene Stadtrat, so der Bürgermeister. Denn: „Beim Thema Sport sitzen wir alle im gleichen Boot und rudern in die gleiche Richtung.“ Die Augen der Gäste, darunter Europaabgeordnete Marlene Mortler, richteten sich dann erst einmal auf die Tanzcrew des TV 1877 Lauf. Die zeigte nämlich eine schwungvolle Darbietung unter dem Motto „The Greatest Showman“ und erntete stürmischen Applaus. Zusammen mit Vorsitzender Monika Vollmer vom Gastgeberverein, der die Veranstaltung mustergültig organisierte, überreichte Thomas Lang die Auszeichnungen. Für die Ehrung hatte sich qualifiziert, wer Meister von der mittelfränkischen Ebene an aufwärts geworden ist, ein allgemein herausragendes Ergebnis erzielt hatte oder mit seiner Mannschaft aufgestiegen war. Auch die ausgezeichneten Mannschaften sind ein Beleg, wie vielfältig die Laufer Sportlandschaft ist, strich das Stadtoberhaupt heraus. Die Laufer Wölfe (TV 1877) sind Landesmeister im Baseball geworden und erhielt die Glückwünsche von Thomas Lang und Monika Vollmer. Außerdem freut sich der TV 1877 über die Rugby-Mädchen des TV 1877 als Zweite der Deutschen U18-Titelkämpfe und die Nord-Ost-Meisterschaft der B-Jugend-Handballer. Die Ehrung nahmen stellvertretend für die ganze Mannschaft (von links):  Jan Lautenschlager, Paul Hunold, Elias Wolf, Philipp Götschel (Trainer) und Luca Schindler entgegen.

  • Am letzten Spieltag sicherte sich die Handball D-Jugend des TV 1877 Lauf die Meisterschaft in der Bezirksklasse die Meisterschaft und macht sich selbst mit dem Aufstieg in die Bezirksliga am ersten Advent ein Vorweihnachtsgeschenk. Die Spiele gegen die direkten Konkurrenten um den Aufstieg, den HC Hersbruck und die SG Auerbach versprachen am Sonntagmorgen nicht nur Spannung, sondern verlangten auch höchste Konzentration. An dieser fehlte es aber den Laufern in es in den ersten Minuten der Begegnung gegen den HC Hersbruck. Nach zwei Minuten lagen die 77er mit 0:2 im Rückstand ehe in der dritten Minute der Anschluss zum 1:2 gelang. Wer aber von den mitgereisten Fans gedacht hatte, dass die Jungs aus der Kunigundenstadt jetzt im Spiel angekommen sind, sah sich leider enttäuscht. Unkonzentriertheit in der Abwehr gepaart mit einer Abschlussschwäche ließen die Gastgeber aus Hersbruck auf 2:6 in der siebten Spielmute davonziehen. Erst jetzt ging ein Ruck durch die Mannschaft und die nun erwachten Laufer konnten sich Tor um Tor heranarbeiten, was sich in einem Pausenstand von 12:11 widerspiegelte. Eine „Hallo-Wach-Ansprache“ in der Halbzeitpause zeigte Wirkung und so brachte auch der zwischenzeitliche Ausgleich der Hersbrucker zum 12:12 den Laufer Handballnachwuchs nicht aus dem Rhythmus. Mit einer hochkonzentrierten Abwehrarbeit, die nur noch ein weiteres Tor der Gastgeber ermöglichte, zog man nach einem 13:13 kontinuierlich davon und legte mit einem Endstand von 19:13 nach Toren den Grundstein für die Meisterschaft. Das zweite Spiel an diesem Adventssonntag gegen den SG Auerbach verlangte dem Laufer Kollektiv alles ab. Auch hier verschlief man die Anfangsminuten und lag in Minute 3 bereits mit 0:4 im Rückstand. Aber auch jetzt bewiesen die Nachwuchshandballer aus Lauf Moral und glichen zur Mitte der ersten Hälfte zum 4:4 aus. In der letzten Minute der ersten 15 Minuten gelang durch drei sehenswerte Treffer die Pausenführung zum 11:8. Der zweite Durchgang dieser Partie war geprägt von starken Abwehrreihen auf beiden Seiten sowie guten Torhüterleistungen. So stand es nach 30 Minuten 15:11 für Lauf, die sich verlustpunktfrei die Meisterschaft in der Bezirksklasse sicherten. Es spielten: Jakob Bößl, Max Scharrer, Lennart Lehmeier, Jonas Dörnemann, Leo Ertel, Jakob Weisert, Julian Jochim, Bejamin Berger, Julius Neubig, Fabian Landwehr, August Steffl

  • In einer gut gefüllten Halle in Lauf hat die HSG das Spitzenspiel gegen die Reserve vom HC Erlangen knapp verloren.  Das Spiel begann mit zwei starken Abwehrreihen und vielen technischen Fehler. So stand es nach 10 Minuten 2:3. Im Laufe der ersten Halbzeit fanden dann die Gäste etwas besser in die Partie. Die vielen Unkonzentriertheiten der HSG wurden mehr und mehr bestraft, sodass auf der Halbzeittafel ein 4-Tore Rückstand stand (8:12).  Vor allem im Positionsangriff war noch deutlich Luft nach oben. Fest entschlossen in der zweiten Halbzeit die Fehler abzustellen und den Rückstand zu drehen, gingen die Mannen der HSG aus der Kabine. In den ersten Minuten der zweiten Halbzeit zeigte sich dies jedoch noch nicht an der Anzeigetafel. Nach 43 gespielten Minuten stand immer noch ein 4-Tore Rückstand zu Buche. Aber wer dachte, die HSG gibt sich geschlagen, lag falsch. Tor um Tor wurde sich bis zum 17:18 herangekämpft. Für mehr sollte es heute jedoch leider nicht mehr reichen. Durch unglückliche Entscheidungen im Angriffsspiel in der Schlussphase konnte die HSG das Spiel nicht mehr drehen und verlor letztendlich nicht unverdient mit 19:23. Jetzt heißt es das Spiel aufzuarbeiten und beim nächsten Saisonspiel am 03.12. um 19.30 Uhr in Heroldsberg gegen den TV Erlangen Bruck die nächsten zwei Punkte zu sammeln. Wir freuen uns auf eure Unterstützung. HSG Lauf/Heroldsberg: Götz, Scheuerer S., Reisinger (1), Scholz, Hinkelmann (1), Meier (1), Laugner (7/2), Kemper (2), Mosler (1), Scheuerer (3), Ehler, Frank, Heitz (2) Erlangen: Sauter, Poser (5), Hein, Gömmel (2), Weber, Grieshammer (2), Hübner (1), Sehnke, Kühle (7), Marterstock (3), Loreck, Abend (3/3), Winicki

  • Nachdem die HSG am vergangenen Wochenende ihre Pflichtaufgabe erfüllt hat, wartet am kommenden Spieltag das nächste Highlight auf die Mannen von Coach Ehler. In heimischer Haberlohhalle geht es am Sonntag, den 20.11.2022 um 16:30 Uhr im nächsten Derby gegen den HC Erlangen III um die Tabellenspitze in der Landesliga Nord.Beide Mannschaften mussten bisher erst eine Niederlage im Saisonverlauf hinnehmen – interessanterweise jeweils bei Auswärtsauftritten ohne Haftmittel. Dieses wird am Sonntag reichlich vorhanden sein, dementsprechend ist alles angerichtet für einen spannenden Handballnachmittag. Mit der U21 des HCE erwartet die Tigerenten eine technisch bestens ausgebildete Mannschaft, die mit vielen Spielern, die in der Jugend die höchsten handballerischen Klassen durchlaufen haben und nun perspektivisch für die dritte Liga aufgebaut werden sollen, aufläuft. Heraus stechen hierbei die beiden Torjäger Kokott und Grieshammer, insgesamt aber wartet auf die HSG eine sehr ausgeglichene Mannschaft, bei der jeder Spieler in der Lage ist Akzente zu setzen. Interessant wird sicherlich sein, inwiefern der Stamm um weitere Spieler aus der Kaderschmiede des HC Erlangen ergänzt wird.   Die HSG tut gut daran sich auf die eigenen Stärken zu besinnen, möchte man auch am Sonntag die Punkte in heimischer Halle behalten. Gestützt auf die gewohnt starke Defensive muss man im Umschalt- und Offensivspiel wieder mindestens eine Schippe drauflegen. Nachdem mittlerweile die Krankheits- und Verletzungsausfälle bei der HSG wieder auf ein Minimum zurück gegangen sind, konnte an diesen Themen in der Trainingswoche fokussiert gearbeitet werden. Gelingt den Mannen von Coach Ehler hier jetzt auch die praktische Umsetzung, steht einem weiteren großartigen Heimspiel und der damit verbundenen alleinigen Tabellenführung nichts im Weg.

  • Am Sonntag reiste die männliche B-Jugend ins 120 km entfernte Schönwald zum Spiel gegen den HSV Hochfranken. Die Ausgangslage vor dem Spiel war diffus: Hochfranken konnte zwei knappe Siege gegen Oberviechtach und Diepersdorf aufweisen, der TV Lauf hatte gegen Oberviechtach verloren, dafür aber Diepersdorf mit über 20 Toren Unterschied bezwungen.Bereits beim Aufwärmen aber konnte man sehen, dass dieses Spiel kein Leichtes werden würde: körperlich waren die Gegner stark und auch technisch nicht ohne.Der Matchplan sah eigentlich vor, schnell komfortabel in Führung zu gehen, so dass das Nervenkostüm nicht strapaziert werden muss. Basti warf auch nach 44 Sekunden das 0:1, obwohl die Hochfranken Anwurf hatten. Allerdings ging der Matchplan so gar nicht auf und beide Teams schenkten sich nichts. Es ging hin und her, mal führte der Gastgeber mit zwei Toren, dann wieder die Laufer. In die Halbzeit ging man mit einem Stand von 11:11.Bis zur Mitte der zweiten Halbzeit folgte nun die stärkste Phase der 77er: in diesen zwölf Minuten ließen sie gerade mal zwei Tore zu, Jannis hielt überdies einen Strafwurf. Selbst eine doppelte Unterzahl konnte den Jungs nichts ausmachen und stattdessen legten sie einen 4:1-Lauf hin.Eine Viertelstunde vor Schluss führten die Laufer mit 19:12, aber wer nun dachte, dass das Spiel entschieden sei, machte die Rechnung ohne den HSV. Tor um Tor kamen sie an die 77er heran und es wurde kurz vor Schluss noch einmal spannend. Es waren noch 40 Sekunden zu spielen und die Hausherren verkürzten vor einer grandiosen Kulisse auf 20:22.Dann aber zog Leon unwiderstehlich zum Tor, legte ab auf unseren ganz großen Sebastian und der wiederum warf den Ball an den Füßen des gegnerischen Torwarts vorbei ins Netz zum vorentscheidenden 23:20 für Lauf. Das letzte Tor der Hochfranken hatte dann nur noch statistischen Wert.Ein Glück, dass das Spiel sich nicht noch länger hingezogen hat, wer weiß, wie lange die 77er noch hätten dagegen halten können. Schön ist, dass jeder Feldspieler– wie im vorangegangenen Spiel übrigens auch – getroffen hat.Den Hochfranken ist ein Kompliment auszusprechen, da sie ausschließlich mit Spielern der Jahrgänge 2007 und 2008 angetreten sind und sich nie aufgegeben haben.Kader: Steinbinder (TW), Dierner (TW), Stamminger (6), Elsner (6), Bauer (3), Brunow (1), Xanthakis (1), Saif (2/1), Schwarz (1), Hörl (2), Rudolph (1) Bericht: Alexander Elsner

  • Nach dem spannenden Derby am vorherigen Wochenende der ersten Mannschaften der HSG Lauf/ Heroldsberg gegen den HBC Nürnberg mit einem Sieg für die HSG standen sich am vergangenen Sonntag die jeweils zweiten Mannschaften beider Vereine in der Herriedenerhalle in Nürnberg gegenüber. Das klare Ziel der Gäste war es nach dem durchwachsenen Saisonstart den ersten Sieg einzufahren und sich in der Tabelle zu stabilisieren. Das Spiel begann ausgeglichen trotz einiger technischer Fehler und großen Lücken in der Abwehr bei der HSG. Nach einer Auszeit des Spielertrainers Jonas Hager konnten die Lücken geschlossen werden und die Abwehr stabilisierte sich. Zur Halbzeit verabschiedeten sich die Teams mit einem 16:13 für den HBC. In der zweiten Halbzeit fehlte es der HSG an Lösungen im Angriff und das schnelle Angriffsspiel machte außerdem weiterhin zu schaffen, wodurch sich die Nürnberger weiter absetzen konnten. Trotz der deutlichen Führung ließ sich die HSG nicht unterkriegen und kämpfte mit ihrem dezimierten Kader bis zum Schluss. Am Ende trennten sich beide Mannschaften mit einem Endstand von 35:27 auf der Anzeigetafel. Nun heißt es die kommenden beiden spielfreien Wochen zu nutzen um sich auf das Topspiel gegen die SG Kernfranken am 03.12. vor heimischen Publikum in Heroldsberg vorzubereiten. HSG Lauf/Heroldsberg: Müller, Melzer, Götschel (7), Baha (1), Korn (2), Kamleiter (1), Pompl (3), Pinzer (2), Besser (4), Wilsdorf, Fliegauf (5), Lott (2), Winderle HBC Nürnberg II: Balwinski (6), Faltermeier (2), Rimmele (1), Sigle, Fischer (5), Merk (7), Hawly (4), Herklotz (4), Kunzmann (2), Weltzien (4), Lauer, Gerstner

  • Am Samstagmittag machten sich die Handballer der HSG Lauf/Heroldsberg mit dem Bus auf zu ihrem zweitweitesten Auswärtsspiel dieser Saison. In der Schulturnhalle in Schönwald hieß der Gegner HSV Hochfranken, auf den man sich bereits die Trainingswoche über vorbereitet hatte. Es sollte das erwartet schwere Auswärtsspiel für den aktuellen Tabellenführer der Landesliga Nord aus Lauf und Heroldsberg werden. Trotz der aktuellen Tabellensituation, die Hochfranken im unteren Drittel darstellt, wusste man aus der Erfahrung vergangener Spiele in den Hallen des HSV, dass dieses Spiel alles Andere als ein „Selbstläufer“ wird. Deutlich wurde das bereits in der Anfangsphase. Basierend auf einer wieder starken Abwehr ließ die HSG zwar wenige Tore zu, musste aber auch im Angriff der offensiv gespielten Abwehr des HSV immer wieder Tribut zollen, so dass sich ein torarmer, aber offener Schlagabtausch beider Mannschaften entwickelte. Zur Pause stand dann ein aus Sicht der Gäste zu knappes 10:12 auf der Anzeigetafel. In die Zweite Halbzeit startete die HSG wieder hochkonzentriert und konnte sich in den ersten Minuten beim Stand von 11:16 das erste Mal etwas absetzen. Vor allem Daniel Laugner, der sowohl von der Kreisläuferposition, als auch vom Sieben-Meter-Strich ein ums andere Mal sicher verwandeln konnte, trug in dieser Phase zum offensiven Erfolg bei. Die weiterhin solide Abwehrarbeit, auf die man sich bei der HSG diese Saison verlassen kann, tat ihr Übriges. Doch wer jetzt eine resignierende Reaktion der Hausherren erwartete, wurde eines Besseren belehrt. Nicht aufsteckend konnte der HSV in der 50. Minute sogar noch einmal bis auf ein Tor herankommen, ehe die HSG bis zum Spielende das Endergebnis von 21:24 herstellen konnte. Fazit der Mannschaft nach dem Spiel war ganz klar: „Gerade solche knappen Siege, gegen unangenehm spielende Gegner sind auswärts extrem wichtig.“ Mit diesem positiven Gefühl bereitet sich die Mannschaft nun die Woche über auf das nächste Topspiel vor. Am kommenden Sonntag empfängt die HSG die punktgleiche Reserve des HC Erlangen. Das Spiel findet um 16:30 im Haberloh in Lauf statt. Die Mannschaft hofft auf ähnliche Unterstützung wie bereits im letzten Spitzenspiel vor zwei Wochen. HSG: Götz, von Borstel; Pinzer, Scheuerer S. (1), Reisinger, Scholz (2), Hinkelmann (2), Meier (2), Laugner (9/3), Kemper (2), Mosler (1), Ehler (3), Frank, Heitz (2) HSV: Michanek, Gündüz; Scherdel, Wiedel (1), Ziesmann, Meinel (1), Bartos, Dietel (1), Dirr (10/4), Stöckert, Mocker (5), Schörner (1), Henkt (2)