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  • Überraschender Abschied Mit großem Bedauern müssen wir Euch leider mitteilen, dass unsere Anita gestern nicht mehr aufgewacht ist. Alle Handballer, Handballerinnen, Kinder, Trainer und Verantwortliche sind geschockt. Mit Anita verläßt uns nicht nur eine fleißige und zuverlässige Vereinsfunktionärin, sondern auch ein großer Fan, Bewunderer und Förderer des Handballsports. Ob im Hauptverein des TV1877 oder im Haberloh-Kirchweihverein, auf Anita war immer Verlass. Wir bedauern den Verlust sehr und wünschen der Familie und den Angehörigen viel Kraft in dieser schweren Zeit. In stiller Trauer.Sven WittigAbt. Leiter Handball

  • Nachdem der Spielbetrieb am Donnerstag, 12.03.2020, eingestellt wurde, ist die Saison für beide D-Jugend-Mannschaften abgeschlossen. Unsere D2 konnte sich zumindest in einigen Spielen schon mal ausprobieren und die neuen Spieler in das neue Spielsystem reinschmecken lassen. Für die D1 ist es schade und gut zugleich. Gut ist: wir beenden die Spielrunde auf dem ersten Tabellenplatz der Bezirksliga West. Und ein wenig ärgern wir uns, denn die Ausgangsposition für die letzten beiden Spiele war gar nicht schlecht, dass wir mindestens Zweiter werden konnten. Damit hätten wir uns für den Ostbayern-Cup qualifiziert, der zwischen den jeweils besten Mannschaften der Staffeln Ost und West ausgespielt wird. Immerhin hatten wir uns gute Chancen ausgerechnet, ein gewichtiges Wort mitreden zu können. Aber sei’s drum, es ist jetzt anders gekommen. Wir können uns als Sieger der Herzen fühlen, das hätte nach dem zugegeben schwachen Auftritt beim ersten Heimspieltag niemand für möglich gehalten. Man sieht, dass durch die konstant hohe Trainingsbeteiligung und die hohe Motivation von Trainern, Spielern (ja, und auch der Eltern!) Spaß am Spiel erwächst und auch, dass das vorhandene Talent konsequent ausgebaut werden konnte. Ausnahmslos jeder Spieler hat sich im Lauf der Saison weiterentwickeln und verbessern können. Wir sind froh, dass wir im Lauf des Jahres so viele Spieler dazu bekommen haben, dass wir zwei D-Jugend-Mannschaften melden konnten. Für die Saison 2020/2021 sehe ich uns auch deswegen gut gewappnet, wenngleich ich mich immer über neuen Nachwuchs freue. Vielleicht gelingt es uns ja wieder, so viele Kinder neu für Handball zu begeistern, dass wir erneut genug Spieler für zwei Mannschaften haben werden. Wir können mit gutem Gewissen einen gut ausgebildeten Jahrgang 2007 in die C-Jugend entlassen und es wird ein Vergnügen sein, die Jungs in ihrer Entwicklung verfolgen zu dürfen. Es haben vielleicht schon einige mitbekommen: unser Headcoach Klaus wird nach der Saison sein Amt abgeben. Ich möchte mich bei Dir, Klaus, ganz herzlich für die geleistete Arbeit bedanken und auch dafür, dass Du mich damals sanft genötigt hast, ins Traineramt einzusteigen. Ich denke, wir waren ein gutes Gespann, die Früchte unserer „Arbeit“ (und auch die Früchtchen selber…) können sich wirklich sehen lassen! Für die kommende Saison konnten wir mit Gregor einen alten Hasen des Handballgeschäfts gewinnen, der neben seiner Tätigkeit als Jugendwart nun auch wieder aktiv ins Geschehen einsteigen wird. Darüber freue ich mich sehr und bin mir auch sicher, dass er großen positiven Einfluss auf die Jungs haben wird. Vielen Dank auch an Leo und Jakob, die durch ihr Engagement die Trainingsarbeit erheblich vereinfacht haben! Danke dafür, dass Ihr auch nächste Saison wieder mit am Start seid. Euch Eltern gebührt auch mein Dank für die Unterstützung Eurer Kids. Seien es die vielen Fahrten zum Training oder zu den Spielen, die Arbeit bei den Heimspieltagen oder auch die Organisation im Hintergrund wie Kasse, Sondertrainings und -events. Ohne diese viele Arbeit stünden wir nicht da, wo wir jetzt sind. Dann beschließen wir nun diese Saison und wir freuen uns, wenn die Coronakrise soweit eingedämmt ist, dass wir wieder den Betrieb aufnehmen können. Viele Grüße, Alex

  • Am vergangenen Samstag traf die Reserve der HSG Lauf/Heroldsberg auf die zweite Mannschaft des TSV Rothenburg. Obwohl die Gäste am Ende der Tabelle der Bezirksoberliga stehen, wollte die Spielgemeinschaft die Partie nicht auf die leichte Schulter nehmen. Da im Anschluss beide Vereine mit ihren ersten Mannschaften aufeinandertrafen, war nicht klar ob einige Landesliga Nachwuchskräfte der Gäste zum Einsatz kamen. Trotz des kurzfristigen Ausfalls von Spielertrainer Felix Ehler und Neuzugang Erik Bär kam die HSG gut ins Spiel und ging mit 4:0 in Führung. Aufgrund einiger Abstimmungsprobleme in der Abwehr bekamen die Gäste Anschluss an die Partie, so dass der Vorsprung auf zwei Tore schrumpfte (7:5). Wie auch schon in den letzten Begegnungen zeigte die HSG nun, warum sie die Tabelle der Bezirksoberliga anführt. Kleine Rückschläge im Spiel werden schnell erkannt und umgehend abgestellt. Durch eine starke Torwartleitung und eine hohe Laufbereitschaft im erweiterten Gegenstoß erzielte die Spielgemeinschaft Angriff um Angriff leichte Tore. Beim Spielstand von 16:8 gingen beide Mannschaften in die Halbzeit. Aufgrund des klaren Vorsprungs war allen Spielern klar, dass man sich im zweiten Spielabschnitt nur selbst schlagen kann. Dank einer guten Einstellung konnte der Vorsprung bis zur 40. Minute auf 25:12 ausgebaut werden. Im letzten Spieldrittel bekam nun jeder Spieler seine Spielzeit und konnte seinen Teil zum Heimsieg beitragen. Am Ende entschied die HSG Lauf/Heroldsberg das Spiel mit 33:24 klar für sich. Der Fokus geht nun voll auf das kommende Wochenende. Hier empfängt das Team den Tabellenzweiten des SC Schwabach zum Spitzenspiel. Aufgrund einer knappen 30:32 Niederlage im Hinspiel hat die HSG noch eine Rechnung offen. Mit einem Sieg kann der erste Tabellenplatz gefestigt werden. Angepfiffen wird die Partie am Sonntag den 15.03.20 um 18:00 Uhr in der Haberlohhalle in Lauf. Zu diesem Topspiel hofft das Team auf die Unterstützung zahlreicher Fans. HSG Lauf/Heroldsberg: Neukirchen, Müller, Hinkelmann, Pinzer 7/5, Hager 1, Roder 3, Vollmer 2, Wilsdorf 2, Polster 6, Götschel 7, Ehler 2, Nöth 3, Mayer (MV), Bär (MV) TSV Rothenburg: Ulrich 1, Adolf 4, Wild, Rouviere 2, Metz 3, Rank, Schubart 4, Keine 1, Bijelic 6, De Angelis 3, Baumann, Sand, Schubart (MV) Bildquelle: Homepage TSV Rothenburg; M. de Angelis

  • In einem umkämpften Spiel gewinnt die HSG Lauf/Heroldsberg mit 34:32 gegen den TSV Rothenburg. Von Anfang an entwickelte sich eine spannende Landesligapartie. Auch wenn in dieser Saison für beiden Mannschaften nicht mehr viel geht in der Tabelle, boten beide Teams einen großen Kampf und zeigten was eigentlich möglich gewesen wäre. Aufgebaut auf eine starke Abwehr- und Torhüterleistung, die auch schon in Mainburg die Sieggarantan waren, spielte sich das Team von Korn/Peer nach zehn Minuten einen 3 Tore Vorsprung heraus. Doch auch der Bayernligaabsteiger aus Rothenburg mit seinem wurfgewaltigen Rückraum, zeigte ein ums andere Mal seine Qualitäten. So ging es mit 15:13 für den Tigerentenclub in die Pause. Nach der Halbzeit bot sich aber für die zahlreichen Zuschauer in Heroldsberg ein ganz anderes Bild. Nun waren es vor allem die Offensivreihen, die das Spielgeschehen bestimmten. Viele einfache Tore aus dem Rückraum und dem erweiterten Gegenstoß waren die Folge. Die HSG verstand es in dieser Phase ein wenig besser, ihren Vorteil daraus zu ziehen. Das 20:14 in der 41. Spielminute war die Folge. Trotzdem steckte der Gast aus Rothenburg nicht auf und hielt das Spiel bis in die Schlussphase der Partie offen. Erst als Konstantin Scholz in der 59. Minute das 34:30 erzielte, war der zweite Sieg in Folge perfekt. Am Ende stand ein verdientes 34:32 auf der Anzeigetafel. Positiv zu erwähnen ist, dass sich jeder Feldspieler der HSG in die Torschützenliste eintragen konnte und so die geschlossene Mannschaftsleistung unterstreicht. Mit diesen Erfolgserlebnis empfängt man nächste Woche den Tabellenführer aus Cham im heimischen Haberloh. Die HSG Lauf/Heroldsberg hofft auf zahlreiche Unterstützung. Im Anschluss findet das Topspiel um die Meisterschaft der BOL in Mittelfranken statt. Dort trifft die HSG II auf den Verfolger aus Schwabach. HSG: von Borstel, Götz ; Scholz (4), Schöffel (3), Kister (1), Meier (2), Laugner (3/1), Kemper (2),     Zahn (4), Räbel (6), Scheuerer (5/1), Hericks (4) Rothenburg: Kiss, Sand ; Wurst (1), Kulas, Keller, Ehrlinger T., Schmidt (2), Koppler (3), Ehrlinger A. (3), Winheim (8/2), Jasarevic (4), Stojanov (5), Krauter, Skaramuca (6/2)

  • Wenn am Samstag den 7.3.2020 um 19:30 Uhr die HSG Lauf Heroldsberg den TSV Rothenburg in der Gründlachhalle empfängt, würde der geneigte Handballinteressierte aus der Region nicht zu Unrecht ein absolutes Topspiel der Landesliga Süd erwarten. Ein Blick auf die Tabelle offenbart dann aber schnell, dass bei dem Duell des Tabellensiebten gegen den Tabellenachten zum Mittelfeldgipfel angepfiffen wird. Es lässt sich also nicht verleugnen, dass zwei Mannschaften aufeinandertreffen, die etwas hinter den Erwartungen zurückgeblieben sind. Das gilt fast noch mehr für die Gäste die mit einem Kader, dem nicht Wenige Bayernligaformat bescheinigen, in der Saison keine Konstanz in ihre Leistung bringen konnten. Nach einem schwachen Start wechselten sich bei Rothenburg fast wöchentlich gute mit schlechten Auftritten ab. Erst mit der Rückkehr von Skaramuca von der TG Heidingsfeld in der Winterpause weist die Formkurve in den letzten Wochen nach oben und eine Siegesserie wurde nur von der Heimpleite gegen den enorm starken HC Erlangen 3 unterbrochen. Unterm Strich stehen aber bereits 19 Minuspunkte und somit ein weiter Abstand zu den Topteams. Hintergrund dieser Entwicklung ist zum einen das große Verletzungspech der Rothenburger, aber auch die Philosophie Eigengewächse im Schatten der ehemaligen Bayernligacracks an die Landesliga heranzuführen. Das noch große Leistungsgefälle innerhalb des Teams dient also als ein Erklärungsansatz. Ein weiterer Grund liegt wohl an der für den Handball so wichtigen Torhüterposition, bei der nach dem Abgang von Starkeeper Amann die Lücke von dem jetzigen Gespann noch nicht konstant ausgefüllt werden konnte. Dass die Rothenburger aber richtig guten Handball spielen können lässt, sich nicht nur an dem ein oder anderen Ergebnis der letzten Wochen, wie dem 32:18 gegen den Tabellendritten HSG Fichtelgebirge oder dem 28:28 Unentschieden gegen Spitzenreiter ASV Cham, ablesen. Der Kader verfügt mit der Achse Winheim-Stojanov-Skaramuca über einen exzellent besetzten Rückraum, der sowohl in Einzelaktionen als auch im Zusammenspiel schwer zu stoppen ist. Eine weitere Waffe ist das Rothenburger Umschaltspiel, das in Person von Außen Philipp Schemm brandgefährlich ist. Auf der anderen Seite haben die Tigerenten mit dem Auswärtssieg in Mainburg wieder ein deutliches Lebenszeichen von sich gegeben und den Abwärtstrend der letzten Wochen erstmal unterbrochen. Außerdem ist das Team zusammengerückt und hat die interne Vereinbarung getroffen noch das Maximale aus der Saison herauszuholen. Größter Stellhebel ist dabei die eigene Fehlerquote in den Griff zu bekommen, was in Mainburg der Schlüssel für einen souveränen Auswärtssieg war. Ein besonderes Spiel wird es zudem für Andreas Kister, der selbst jahrelang für Rothenburg aktiv war. Außerdem will das Team seinem Keeper Max von Borstel am Vortag seines 29. Geburtstags ein vorzeitiges Geburtstagsgeschenk machen. So sind alle Weichen dafür gestellt, dass die Zuschauer am Samstag ungeachtet der Tabellensituation echten Landesliga-Spitzenhandball zu sehen bekommen. Bis auf die verletzten Reisinger-Brüder steht den Trainern der vollständige Kader zur Verfügung.

  • Mit ihrer bislang besten Saisonleistung konnten die Handballdamen vom TV 1877 Lauf ihren zweiten Heimsieg in Folge einfahren. Gegen den ASV 1863 Cham holten sie wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Für die Handballerinnen vom TV 1877 Lauf geht es derzeit in jeder Partie nur um eines, Punkte sammeln, um doch noch den Verbleib in der Bezirksliga Ost zu sichern. Am vergangenen Spieltag stand ihnen dabei der ASV 1863 Cham im Weg, eine Mannschaft aus dem Mittelfeld der Liga, gegen welche die 77er im Hinspiel mit vier Toren Rückstand den Kürzeren gezogen hatten. In dieser ersten Begegnung hatten die Lauferinnen zwar über weite Strecken gut mithalten können, waren jedoch, wie in so vielen Partien, immer einem knappen Rückstand hinterhergelaufen. Im Rückspiel vor heimischem Publikum wollte man es nun anders machen. Karolina Seufert bei einem ihrer neun Siebenmetertore Der Siegeswille der Gastgeberinnen zeigte sich von der ersten Minute an. Sie zeigten ein Spielverhalten wie sie es zuletzt in den ersten Partien der laufenden Saison auf das Parkett gebracht hatten. Schnelle, aber trotzdem kontrollierte Angriffe, gepaart mit einer aggressiven, aber nicht zu überstürzt agierenden Defensive, brachten ihnen schnell die Kontrolle über das Spiel ein. Sichtlich überrascht zeigten sich die Gäste aus Cham. Diese hatten eine derart ambitionierte Spielweise vom Schlusslicht der Tabelle wohl nicht erwartet. In der Folge schienen sie häufig überfordert mit ihren Gegnerinnen. Insbesondere die Verteidigung der Gäste schwächelte, was die 77er gekonnt ausnutzten. Souverän und ohne viele Leichtsinnsfehler ließen sie in der Offensive den Ball laufen, nutzten die Lücken in der Verteidigung aus und kamen so zu vielen schönen Toren, sowie Siebenmetern, welche in dieser Begegnung auch alle ihren Weg ins gegnerische Tor finden sollten. Im Vergleich zu den vorangegangenen Spielen durften die Laufer Fans eine ganz neue Damenmannschaft erleben und bejubeln. Diesmal waren sie es, welche der anderen Mannschaft davon zu laufen versuchten. Verdient trat man nach der ersten Halbzeit mit einer drei-Tore-Führung den Weg in die Kabine an. In der zweiten Spielhälfte schlossen die 77er dort an, wo sie in Halbzeit eins aufgehört hatten. Besonders positiv stach dabei die Breite in der Laufer Offensive heraus. Das Spiel in der Hälfte ihrer Gegnerinnen fokussierte sich weniger nur auf eine oder zwei Spielerinnen. Alle Laufer Akteure bewiesen Torgefährlichkeit und machten es der Chamer Verteidigung so umso schwerer. Diese konnten als Resultat allzu häufig nur noch die Notbremse ziehen und die Laufer mit harten Fouls am Punkten hindern. Mit fortschreitender Spielzeit machte sich auf der Seite der Gäste zunehmend Ratlosigkeit und vor allem Erschöpfung breit. Immer öfter feuerten sie nur noch unplatzierte Würfe auf den Laufer Kasten ab. Ihr Rückstand wuchs dabei immer weiter an. Dass sie mit der Schlusssirene bei einem stand von 32:27 aus Laufer Sicht trotzdem nur mit fünf Zählern hinten lagen, war dabei größtenteils ihrer stark aufspielenden Torhüterin zu verdanken. Die 77er nehmen aus der Partie ein durchweg positives Gefühl mit. Nun stehen ihnen noch zwei harte Spiele bevor, von welchen sie mindestens eines gewinnen müssen, um weiter im Rennen um den Klassenerhalt dabei bleiben zu dürfen. Mit einer Leistung, wie jener gegen des ASV, stehen die Chancen dafür aber zumindest schon einmal nicht schlecht. Die nächste Partie findet am 07. März um 19 Uhr beim FC Neunburg, dem derzeit Tabellenzweiten, statt. Tore TV 1877 Lauf: Karolina Seufert 16 (9/9), Rosalie Eichelsbacher 4, Anna Träger 3, Laetitia Klooß 3, Sophia Klooß 3, Anna Schneider 2, Kristina Weinzierl 1, Lisa Heinrich, Marie Maier, Amelia Roth (TW), Lisa-Marie Bach (TW) Bericht: Tobias Tattermusch Fotos: Annabelle Gross

  • Zu Beginn des neuen Kalendermonats März empfingen die Laufer Jungs in der Haberlohhalle den TV Marktleugast. Die Gäste rangierten vor dem Match auf dem letzten Tabellenplatz, so war die Favoritenrolle der Laufer nicht zu leugnen. Allerdings waren die Vorzeichen aus Sicht der Heimmannschaft trotzdem nicht rosig. Mangelnde Trainingsbeteiligung gepaart mit Krankheitsausfällen und Skiausflügen erschwerten die Vorbereitung in den letzten Wochen. So musste man vor dem Spiel hinnehmen, dass die Spieler Vlajic und Wolf A. krankheitsbedingt ausfielen. Auf den Spieler Hinkelmann musste man ebenfalls verzichten, da dieser bei der A-Jugend mitmischte. Letztlich trat man das Spiel mit sieben Feldspielern und zwei Torhütern an. Jannis Harenz kämpfte sich hierbei trotz krankheitsbedingtem Handicap durch die Partie und verhalf den Mitspielern zu Verschnaufpausen. Wichtig war der Mannschaft trotzdem, dass man couragiert auftritt und zeigt, dass man nicht ohne Grund auf Tabellenplatz 1 ohne Minuspunkt steht. Die Anfangsminuten begannen auch verheißungsvoll. Nach sechs Minuten schaffte man, sich bereits auf 7:1 abzusetzen und der Gegner hatte Probleme mit der gespielten 3-2-1 Abwehr der Laufer. Doch nach dem guten Start setzte langsam der Schlendrian ein. Im gebundenen Spiel wurde nicht mehr der letzte notwendige Schritt vollzogen und beim Umschaltspiel in die eigene Defensive war man zu behäbig. So kämpften sich die Gäste Tor für Tor wieder in die Partie und das Spiel ging mit einem Ergebnis von 19:16 in die Halbzeit. Auch in Halbzeit zwei war vor allem das Abwehrverhalten nicht zufriedenstellend. Zu häufig bot man den Gästen gute Wurfmöglichkeiten an, die diese dann auch nutzten. Nichtsdestotrotz ist das Spiel nie gefährlich geworden. Dank einem starken Finn Lanfer, der auf Mitte die Stricke gezogen hat und mit neun Treffern bester Torschütze der Laufer war, konnte man die Führung stetig ausbauen. Am Ende stand ein Ergebnis von 39:33 in einem torreichen Spiel zu Buche. Die Laufer Jungs haben noch drei Saisonspiele bis zum Meisterschaftsturnier. Will man dieses gewinnen, muss schnellst möglichst wieder die Form von Dezember 2019 / Januar 2020 gefunden werden, mit der man unter anderem den Allgäucup gewann. Dazu ist allerdings eine andere Trainingsbeteiligung und -einstellung notwendig.  Die Mannschaft bedankt sich bei allen Zuschauern, die den Weg in die Halle gefunden haben. Das nächste Spiel der Laufer Jungs findet am 07.03. um 17:00 Uhr in Auerbach statt. Kader: Keller (TW), Schindler (TW, 1), Stöhr (5), Hunold (7), Wolf (7), Harenz (4), Lautenschlager (3), Mayer (3), Lanfer (9) Bericht: Philipp Götschel

  • Nach gut drei  Wochen  Spielpause mussten die Jungs der A-Jugend in der Landesliga Nord zum Auswärtsspiel  gegen die SG Kernfranken in Neuendettelsau antreten.  Der Mannschaft gelang es in der ersten Viertelstunde des Spiels vom Trainings -in den Spielmodus umzustellen. Aber durch mehrere Abspielfehler der Laufer Jugend ging die Heimmannschaft mit 14:12 in die erste Halbzeit.  Auch in der zweiten Hälfte gelang es den Laufern nicht, die Abspielschwächen zu beseitigen. Deshalb lag die Heimmannschaft dann bis zur 50min mit vier Toren in Führung. Nur die beiden Torhüter, Max Melzer, der eine überagende erste Hälfte gespielt hatte, und Niklas Vollmer der 20min in der zweiten Hälfte seine Fähigkeiten zeigte, konnten einen höheren Rückstand verhindern. Nach einer Auszeit und der Umstellung auf Manndeckung hätte es fast noch zu einem Unentschieden gereicht. So aber mussten die Punkte mit 31:29 an den Gegner überlassen werden. Bericht: Andreas Vollmer

  • Die Landesligareserve der HSG Lauf/Heroldsberg bleibt weiterhin Tabellenführer der Bezirksoberliga Mittelfranken. Mit einem souveränen 23:34 (Halbzeitstand 13:17) Auswärtssieg bei der HG Ansbach festigten sie den Platz an der Spitze des Tableaus. Am vergangenen Samstag musste die HSG Lauf/Heroldsberg II zum schweren Auswärtsspiel nach Ansbach reisen. Die mittelfränkische Regierungshauptstadt war der Ort des Geschehens, an dem die Konkurrenz aus Schwabach ihren Tabellenplatz eins an die HSG abgeben musste. Damals überraschten die heimstarken Ansbacher den Ligaprimus und entschieden das Spiel mit 34:31 erfolgreich für sich. Das Team der HSG war also vorgewarnt. Zusätzlich war die Vorbereitung durch die Ferien und krankheitsbedingten Ausfälle nicht optimal. Es fehlten mit Hager, Müller, Mayer, Hinkelmann und Wilsdorf gleich mehrere Spieler. Gleich zu Beginn wollte die Heimmannschaft die Gäste aus Lauf/Heroldsberg mit einer offensiven Abwehrformation überraschen. Dies gelang den Ansbachern aber nicht, da die Spielgemeinschaft durch munteres Laufspiel immer wieder Lücken in der unorganisierten Defensive der Gastgeber fand. Schnell konnten sich die Gäste auf 2:6 absetzen. Im Laufe der ersten Spielhälfte spielte sich die HSG durch eine stabile Abwehr und einem konzentrierten Angriffsspiel sogar eine Sieben-Tore-Führung zum 10:17 heraus. Insbesondere Neukirchen im Tor präsentierte sich in starker Form. Bis zur Halbzeit verkürzten die Gastgeber nochmal auf 13:17. Die HSG II nahm sich für die zweite Spielhälfte ein noch kompakteres Abwehrspiel mit einem fokussierten Umschaltspiel vor, um die Ansbacher in ihrem Rückzug zu überspielen. Immer wieder schaffte man es dadurch einfache Tore zu erzielen. Vor allem Roder und Pinzer überzeugten mit einer treffsicheren Vorstellung. Aus dem gebundenen Angriff tankte sich Götschel ein ums andere mal energisch durch die Abwehr der Heimmannschaft. 16:23 und 18:30 lauteten die zwischenzeitlichen Spielstände. Dabei wusste jeder einzelne Spieler auf dem Spielfeld zu überzeugen. Besonders erfreulich war der starke Auftritt von Melzer, der aus der A-Jugend des TV Lauf aushalf. Zum Schluss feierte die HSG Lauf/Heroldsberg II einen souveränen und verdienten 23:34 Auswärtssieg und festigte damit die Tabellenspitze in der BOL Mittelfranken. Ein Lob muss man den guten Schiedsrichtern aus Schwabach zusprechen, für die es sicherlich keine einfache Situation war, das Spiel des direkten Konkurrenten um die Bezirksoberligameisterschaft, zu pfeifen. Am kommenden Samstag, dem 7. März, trifft man um 17:30 Uhr in der Heroldsberger Gründlachhalle auf die Landesligareserve aus Rothenburg. Die HSG Zwo würde sich über reichlich Unterstützung von den Rängen freuen! HG Ansbach: Symader, Rößl; Segerer 3, Hammeter 5, Landsgesell S. 1, Heckel J., Landsgesell J., Nohns 1, Lebkuchen 2, Kammberger 5, Schröferl 6/3, Heckel M. HSG Lauf/Heroldsberg II: Neukirchen, Melzer; Pinzer 9/5, Bär 1, Roder 8, Vollmer 1, Polster 2, Götschel 9, Kamleiter, Ehler M. 2, Ehler F. 2, Nöth; MV: Axel Mayer Die dritte Mannschaft der HSG unterstreicht ihre Meisterschaftsambitionen mit einem 37:28 (17:15)-Auswärtssieg beim TSV Roßtal IV. Während in der ersten Halbzeit trotz Schwächen in der Abwehr gutes Tempospiel nach vorne funktiononierte, führten unkonzentrierte Abschlüsse zunächst zu einem engen Spiel. Nach der Halbzeitansprache von Trainer Christoph Schweikert waren die neun Recken der HSG hungrig, eine bessere zweite Hz zu spielen. Die Abwehr war nun deutlich kompakter und Roßtal ging die Luft aus, was im Tempospiel mit erster und zweiter Welle gnadenlos ausgenutzt wurde. Erik Bär glänzte mit seinem fünften Spiel in Folge mit mehr als 10 Toren.

  • Die HSG Lauf/Heroldsberg gewinnt souverän mit 21:27 beim TSV 1861 Mainburg dank großem Kampf und einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Wegen einiger privaten Absagen, Erkrankungen und Verletzungen startete die HSG mit nur 11 Spielern im Kader in das Spiel gegen die bis auf die Haarspitzen hochmotivierten Gegner aus Mainburg. Die letzten Wochen mit der hohen Niederlage gegen Erlangen am letzten Wochenende saßen noch tief in den Knochen, jedoch kämpfte das Team von Korn/Peer sich direkt stark in die Partie. So bildete von Anfang an eine kompakte Deckung die Basis für den Erfolg. Durch einige schnelle Ballgewinne und konsequente Chancenverwertung durch u. A. den stark aufspielenden Halbrechten Steffen Hericks konnte man schnell mit 5:12 in Führung gehen, woraufhin die Abwehr der Hausherren von 6:0 auf 5:1 umgestellt wurde. Die sich dadurch ergebenden Räume nutzte Jens Scheuerer zu einigen herausragenden Anspielen an Peter Zahn und Daniel Laugner, sodass nach einem Anspiel hinter dem Rücken sogar einige der zahlreichen Fans des TSV 1861 Mainburg verhalten applaudierten.  Doch konnte die Konsequenz in den Aktionen aufgrund der dünnen Spielerdecke und den damit verbundenen abbauenden Kräften nicht gehalten werden, sodass die Mannen aus Mainburg zur Halbzeit den Vorsprung auf 10:14 verkürzen konnten.  Nach der Halbzeit taten sich die Gäste schwer wieder ins Spiel zu kommen, was dazu führte, dass der Vorsprung auf zwei Tore schmolz. Doch dann schlug die Zeit von Andreas Götz, der in dieser entscheidenden Phase insgesamt vier Siebenmeter hielt und so den gut aufgelegten Max von Borstel optimal unterstütze. Beim 20:26 durch Niko Schöffel war dann der Deckel drauf und so konnte der Sieg letztlich sicher heimgefahren werden. Mit guter Laune und einem 20:27 Erfolg ging es dann im Bus wieder zurück in die fränkische Heimat. Dies macht Lust auf die nächsten Wochen mit zwei Heimspielen gegen den vielversprechenden Gegner TSV Rothenburg und den noch Ligaprimus ASV 1863 Cham, welche drei Wochen zuvor noch in Mainburg mit 37:20 untergegangen waren. HSG: von Borstel (Tor), Götz (Tor), Scholz, Zahn (6), Räbel (4), Laugner (6/1), Kemper (1), Schöffel (1), Scheuerer (1), Hericks (5), Kister TSV 1861 Mainburg: H. Möser (Tor), von Horst (Tor), F. Möser, Joekel (5/2), Schmargendorf (6), Würfl (1), Covic (2), May (2), Heim, Klaus, Berndl (2), Abeltshauser (3)