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  • Zum letzten Saisonspiel des Jahres 2019 ist die Spielgemeinschafft aus Lauf und Heroldsberg noch einmal auswärts gefragt gegen die „Störche“ des MTV Stadeln. Mit einem Sieg gegen den Tabellenvorletzten aus dem Fürther Umland kann sich die HSG nicht nur zwei Punkte unter den Weihnachtsbaum legen, sondern auch eine ganz passable Ausgangssituation für das neue Handballjahr schaffen. Coach Korn mahnte aber, solche bereits auf dem Papier glasklar erscheinende Spiele müssen erstmal gewonnen werden. Wenn man sich die Ergebnisse der Stadelner anschaut, gingen die Spiele gegen die Spitzenteams aus Cham, Fichtelgebirge und Münchberg nur knapp verloren. Gegen die überraschend starke Truppe des TV Roßtal konnte man sogar ein Unentschieden herausspielen. So ist man gewarnt und wer das Spiel auf die leichte Schulter nimmt und mit dem Kopf schon in der vorweihnachtlichen Glühweinzeit ist, der wird sich schwer tun auswärts etwas Zählbares mitzunehmen. Die Schwarz-Gelben gehen allerdings mit ordentlich Rückenwind in die Partie. Letztes Wochenende schaffte man es mit einer unfassbaren Mannschaftsleistung einen 8 Tore Pausen-Rückstand binnen 30 Minuten aufzuholen und das Spiel am Ende mit einem Tor Unterschied zu gewinnen. Spannend wie in jedem Spiel gegen die Störche wird auch das Brüderduell der Familie Scheuerer. So reisen die Tigerenten hoch motiviert zu ihrem letzten Spiel für dieses Jahr, leider muss man aber auf das geliebte Haftmittel verzichten. Anpfiff ist Samstag um 16 Uhr in der Stadelner Julius-Hirsch-Sportzentrum.

  • Der amtierende Handball Abteilungsleiter Hans Wittmann hatte zum Ende November 2019 zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung der Handball-Abteilung des TV 1877 Lauf geladen. Grund hierfür war die Amtsaufgabe aufgrund privater Verpflichtungen, da er sich als Vorsitzender des Hans-Bößner-Hilfswerks zukünftig verstärkt um Hilfsprojekte in Tansania kümmern wird. Alle Handballer und Handballerinnen des TV 1877 Lauf und der Spielgemeinschaft HSG Lauf/Heroldsberg dankten Hans Wittmann für seinen persönlichen Einsatz der letzten Jahre, anfangs als Kassenverwalter und später als Leiter der Handballabteilung. Unter seiner Leitung ist beim TV 1877 Lauf u.a. seit Jahren wieder eine Damenmannschaft entstanden und die Jugendmannschaften stehen vollständig wie erfolgreich in ihren Ligen da. Einstimmig wurde von der Mitgliederversammlung sein jetziger Stellvertreter Sven Wittig als neuer Abteilungsleiter gewählt. An seiner Seite stehen weiterhin Anita Hümmer als Finanz-Verwalterin und Gregor Common als Jugendleiter. Das Dreigestirn freut sich auf die zukünftigen Herausforderungen rund um das Thema „Handball“ beim TV 1877 Lauf. Ziel wird es sein, den Jugendbereich weiter auszubauen. Dies zum Einen, um eine noch festere Brücke zur Spielgemeinschaft der HSG Lauf/Heroldsberg mit Nachwuchsspielern schlagen zu können und zum Anderen, um die neu gegründete Damenmannschaft mit weiteren Spielerinnen aus den eigenen Reihen zu verstärken. Gleichzeitig werden auch die Online-Auftritte und die Sozial-Media-Auftritte modernisiert und aktualisiert gehalten. Zum Schluss dankte der neue Abteilungsleiter Sven Wittig allen Anwesenden, Helfern, Übungsleitern und insbesondere seinem Vorgänger Hans Wittmann in der Hoffnung, diesen auch zukünftig bei Spielen der Handballer in der Haberloh-Halle begrüßen zu können. Wittig schloss mit dem Appell an alle, auch außenstehende Besucher zu den Spielen aller Teams in die Haberloh-Halle zu animieren. Besucher und Förderer sind stets willkommen. Termine findet man auf der stets aktuellen Seite www.tv1877-handball.de. Bericht: Sven Wittig

  • Im letzten Saisonspiel dieses Kalenderjahres empfing die männliche B-Jugend des TV 1887 Lauf in der Haberlohhalle den TV Gefrees. Die Mannschaft aus Gefrees befand sich vor dem Spiel auf dem dritten Tabellenplatz. Außerdem haben sie am Spieltag zuvor den HSC Coburg mit 35:21 aus ihrer eigenen Halle gefegt. So war jedem Spieler und Trainer Philipp Götschel klar, dass dies ein hochinteressantes Spiel werden könnte. Und zu diesem gestaltete sich die Angelegenheit auch. Beide Mannschaften präsentierten ein Offensivspektakel und die Zuschauer konnten sich über ein sehr attraktives Handballspiel freuen. Die Laufer Mannschaft zeigte ihre, über 50 min hinweg gesehen, beste Saisonleistung. Im Angriff spielte man den Ball geduldig durch seine eigenen Reihen und nutzte die sich ergebenen Räume nach Auslösehandlungen. Besonders erfreulich für Trainer Philipp Götschel war hierbei, dass der Ball bis zum endgültigen Durchbruch weitergespielt wurde. Doch auch Gefrees zeigte in dem Spiel immer wieder, weshalb sie nach den Laufer Jungs die beste Offensive haben. Diese spielten den Ball auch sehr gut durch und stellten die Laufer immer wieder vor Probleme. Auch umgestellte Abwehrformationen brachten hierbei keine Wirkung. So war es auch nicht verwunderlich, dass nach der ersten Hälfte ein Ergebnis von 21:21 auf der Anzeigetafel stand. Nach der Halbzeitpause stellte man auf eine doppelte Manndeckung um. Außerdem machte Trainer Götschel seinen Spielern klar, dass die Gäste ihr hohes Tempo mit nur wenigen technischen Fehlern nicht über die volle Spielzeit halten können, haben sie doch in Hälfte 1 kein einziges Mal gewechselt. Zudem kam hinzu, dass ab Halbzeit 2 Jannis Harenz für die Laufer zur Verfügung stand und mit seiner dynamischen Spielweise dem Laufer Spiel seinen Stempel aufdrückte. Durch gute Kombinationen, unter anderem mit Kreisläufer Elias Wolf, gelang es hierbei die gegnerische Abwehr auszuhebeln. Auch die eigene Abwehr stabilisierte sich durch die geänderte Formation. Dadurch schaffte man sich mit zunehmender Spieldauer weiter vom Gegner abzusetzen. Am Ende stand ein Ergebnis von 39:33 für die Laufer Jungs zu Buche. Die beste Saisonleistung kam hierbei genau zur richtigen Zeit. Gegen einen stark aufspielenden Gegner konnte man vor allem im Angriff zeigen, wie sehr man sich weiterentwickelt hat und die Leistung macht Freude auf mehr im neuanstehenden Jahr. Hierbei nehmen die Spieler zunächst am Allgäucup teil. Anschließend stehen dann noch einige Freundschaftsspiele gegen Landesligamannschaften an, bevor es in der Liga am 02.02. gegen den Tabellenzweiten SV Buckenhofen weitergeht. TV 1877 Lauf: Keller (TW); Vlajic; Stöhr (6); Hunold (9); Wolf (6); Hinkelmann (8); Harenz (4); Lautenschlager (1); Bauer; Mayer (4); Lanfer (1)

  • Am Sonntag den 08.12.2019 traf die männliche A-Jugend des TV 1877 Lauf auf den ungeschlagenen Tabellenführer TSV Rothenburg. Und somit war vor dem Spiel klar, dass es das Laufer Team gegen diesem Gegner nicht leicht haben würde. Von dieser Tatsache völlig unbeeindruckt starteten die Laufer jedoch mit einem 5:2 Lauf in das Spiel. Leider konnte man die starke Leistung nicht halten, so dass in der 15. Minute der Ausgleichstreffer zum 5:5 für die Gäste aus Rothenburg fiel. Daraufhin wechselten sich beide Teams mit der Führung ab und es kam zu einem hin und her. Drei Minuten vor der Halbzeit bekam ein Spieler des TSV Rothenburg eine zwei Minuten Strafe, jedoch konnte das Laufer Team diese Chance nicht nutzen und es ging mit einem Halbzeitstand von 11:12 für Rothenburg in die Halbzeitpause. Nach der Halbzeit startete man unkonzentriert und so gelang es dem Rothenburger Team, sich in der 36. Minute mit einer Führung von 4 Toren abzusetzen. Davon ließ sich die A-Jugend des TV 1877 Lauf nicht beeindrucken und holte schnell wieder den Ausgleich und darauf auch gleich noch die Führung zurück. In der 53. Minute erkämpfte sich Lauf eine 5 Tore Führung, und von diesem Zeitpunkt an spielten die Laufer die letzten Minuten solide runter und gewannen verdient mit 27:23. Somit konnte sich die A-Jugend aus Lauf zum Jahresende mit einem Heimsieg belohnen, und überwintert mit einem ausgeglichenen Punktekonto auf Platz 4. 77er: Max Melzer (TW), Niklas Vollmer (TW), Bauer Noah (5), Hunold Paul (2), Wachter Paul (2), Wilsdorf Lars (1), Hinkelmann Rico(2), Vollmer Andreas (10/6), Mai Paul, Gruber Marc (4), Mosler Max, Egermann Simon (1), Knauer Kai

  • Als letzte Mannschaft am Heimspieltag in Heroldsberg empfing die erste Herrenmannschaft der HSG Lauf-Heroldsberg die zweite Mannschaft aus Erlangen-Bruck. Bereits vor dem Spiel war klar, dass dieses Spiel alles andere als einfach wird. Die Brucker haben in einigen Spielen bereits gezeigt, dass sie sich im Vergleich zur Vorsaison deutlich verstärkt haben. Dass die erste Halbzeit allerdings so verläuft, konnte keiner vorherahnen. Die Hausherren, die in den ersten Minuten den besseren Start erwischten, verloren in den folgenden Minuten komplett den Faden. Vorne konnte man teilweise freie Würfe nicht im Tor unterbringen und hinten in der Abwehr gelang es nicht, die athletisch starken Brucker in den Griff zu bekommen. Nach der anfänglichen Führung der HSG ging es dann sehr schnell in die andere Richtung und man musste aus Sicht der HSG erschreckenderweise einen zwischenzeitigen Rückstand von 10 Toren auf der Anzeigetafel lesen. Zur Halbzeit konnte dieser zumindest auf 8 Tore (9:17) reduziert werden. Nach anfänglicher Betroffenheit in der Kabine waren sich das Team und die Trainer schnell einig, dass das in Halbzeit zwei über eine geschlossene Teamleistung besser laufen muss und besser laufen wird. Die Zuschauer in der Gründlachhalle erlebten in der zweiten Hälfte eine komplett andere Heimmannschaft, die es über Teamgeist, Kampf und Entschlossenheit schaffte sich Tor für Tor heran zu kämpfen, um somit den Grundstein für eine spannende Schlussphase zu legen. Besonders Niko Schöffel konnte mit sechs seiner neun erzielten Rückraumtore für Hoffnung und letztendlich auch Euphorie sorgen. Als in der 54. Minute das erste Mal wieder der Ausgleich erzielt wurde, begann eine nervenaufreibende Schlussphase mit allem, was dazu gehört. 2-Minuten Strafen, ein von Götz parierter Siebenmeter und der beim Stand von 27:26 mit dem Schlusspfiff gegebene Freiwurf für Erlangen-Bruck. Als dieser nicht verwandelt werden konnte, war die kleine Sensation perfekt und der Jubel bei der Heimmannschaft und ihren Fans groß. Mit dieser Euphorie kann die HSG sich nun auf das letzte Spiel des Jahres nächste Woche in Stadeln vorbereitet, um den Jahresabschluss positiv zu gestalten und mit einem guten Gefühl in die kurze Winterpause zu gehen. HSG: von Borstel, Götz; Schnippering, Scholz, Schöffel (9), Kister (2), Meier (1), Laugner (2), Kemper, Zahn (1), Räbel (1), Scheuerer (6/3), Reisinger L. (5) Bruck: Will (3), Resimius (5), Schalk (2), Faber, Ripper (2), Baumeister, Frey (2), von der Burg, Paduch (3), Schmautz, Großhauser (8/5), Wolf, Grote (1), Mayer

  • Die HSG lud zum dritten Heimspiel der Saison in die Heroldsberger Gründlachhalle ein. Der Gegner war das Tabellenschlusslicht aus Wendelstein. Diese standen mit 0:16 Punkten alles andere als gut da. Somit sollte man denken, dass der Spielverlauf recht einseitig, mit klaren Vorteilen für die Heimmannschaft, verläuft. Doch Spielertrainier Felix Ehler warnte schon in den Trainingseinheiten davor, das Spiel nicht auf die leichte Schulter zu nehmen und hoffte, dass seine Spieler mit dem nötigen Biss in die Partie gehen. Doch dies war leider nicht der Fall. Der Anfang des Spiels wurde meist von technischen Fehler dominiert. Ideen fehlten im Angriff und in der Abwehr war man meist nicht spritzig genug. Dementsprechend oft kam man in den Abwehraktionen zu spät, was 2-Minuten Strafen zur Folge hatte. Einzig allein dem wieder einmal sehr gut aufgelegten Torhüter Neukirchen war es zu verdanken, dass die HSG-Reserve keinem Rückstand hinterherrannte. Nur vereinzelt kam die Klasse der jungen Heimmannschaft zum Vorschein. Mit größerer Aggresivität in der Abwehr und schnellem Konterspiel konnte man eine doch eher schmeichelhafte 15:13-Halbzeit-Führung herausspielen. Die Halbzeitansprache, geführt von Markus Ehler, der seinen krankheitsbedingt nich anwesenden Bruder Felix vertrat, war dementsprechend deutlich. Somit war die Devise klar. Man wollte vom Gegner nun recht schnell davonziehen und zeigen, dass man nicht zu Unrecht auf dem 2. Tabellenplatz steht. Bis zur 38. Minute gelang dies eher mittelmäßig, aber durch schön ausgespielte Angriffe, sowie nun einer besseren Abwehrarbeit, wurde die Führung kontinuierlich ausgebaut. Somit stand ein doch verdienter 32:25 Sieg auf der Anzeigentafel. Bereits am kommenden Freitag um 20 Uhr bestreitet die Zweite ihr letztes Spiel für dieses Jahr. Gegner ist der Tabellennachbar HBC Nürnberg, eine neu gegründete Spielgemeinschaft der Mannschaften Post SV Nürnberg und Eibach. Somit verspricht dies, eine packende Partie zu werden, waren doch die letzten Spiele gegen den Post SV meist an Spannung kaum zu überbieten. HSG: Neukirchen, Müller (beide TW), Hinkelmann (4), Pinzer (4), Hager (2), Mayer (1), Roder (6), Wilsdorf (1), Polster (3), Götschel (7),  M. Ehler (3), Nöth (1) Wendelstein: Geilhofer, Hölzl (4), Mangold (4), T. Steigerwald (1), Behr (2), Spiegel (4), L. Müller (2), A. Steigerwald (5), Gocke (2), Röthenbacher, H. Müller (1), Kalisch Die dritte Mannschaft der HSG bleibt weiterhin voll in der Erfolgsspur und konnte mit einem 43:24-Kantersieg bei der SG Altenfurt/Feucht II ihren Platz an der Sonne bestätigen.

  • Nach der enttäuschenden Niederlage in Ingolstadt haben die Tigerenten die Tabellenspitze erstmal aus den Augen verloren und müssen sich eigentlich erst einmal neu sortieren. Dazu wird aber kaum Zeit sein, denn wenn etwas Holbares bei dem Match gegen die Reserve des TV Erlangen-Bruck am 07.12.2019 um 19:30 Uhr in der Gründlach Halle in Heroldsberg herauskommen soll, muss das Team wieder an die starken Leistungen dieser Hinrunde anknüpfen. Die Oberligareserve aus der bayerischen Handball-Hauptstadt Erlangen präsentiert sich nämlich zur Zeit in starker Form und will in dem Match mit Derbycharakter unbedingt punkten. In ihren drei letzten Matches schlugen die Brucker im Derby den HC3, gewannen überraschend in Mainburg und besiegten anschließend auch noch Bayernligaabsteiger Rothenburg und ließen mit dieser Serie die Liga aufhorchen. Das Team setzt sich dabei aus einem breiten Pool Erlanger Talente zusammen, dabei setzen die Brucker aber einen Gegenpol zum rein leistungsorientierten HC Erlangen. Ohne viel finanziellen Spielraum ist der Gemeinschaftsgedanke beim TV prägend. Dennoch ist die Reserve auch ein Sprungbrett für den ein oder anderen Spieler zu einer der Erlanger Topmannschaften. Ein Gros der Spieler des TV Erlangen Bruck kommt aus der Talentschmiede des HC Erlangen und haben die Jugendmannschaften des großen Stadtrivalen durchlaufen. Auf die HSG wartet also ein hochmotiviertes, junges Team, das über eine hervorragende Handballausbildung verfügt. Dazu kommt, dass die aufstrebende Reserve gerade zu einem Zeitpunkt kommt, an dem die HSG noch mit der Enttäuschung der letzten Woche kämpft. Der Auswärtsauftritt in Ingolstadt hinterließ nämlich mal wieder einige Fragezeichen. Eigentlich wollte das Team um die Trainer Korn und Peer eine Serie starten, verlor aber bei der abgebrühten Ingolstädter Truppe schlicht die Nerven. Die mangelnde Konstanz in allen Mannschaftsteilen und die großen Schwankungen der individuellen Leistungen der Spieler bereiten den Coaches dabei besondere Sorge. Zu sehr ist man auch momentan von Ausnahmekönner Jens Scheurer abhängig. Vor allem die Überzahlsituationen werden zur Zeit nicht ausreichend genutzt. Dennoch muss das Team jetzt schnell wieder zusammenrücken, um die bisher gute Saison nicht bis Weihnachten einzutrüben. Knüpft man an die starken Leistungen, die man in der Hinrunde schon gezeigt hat, an, sollte das auch machbar sein. Grundvoraussetzung ist dabei aber auch, dass sich das Team als Einheit präsentiert. Besonders in einem echten Lokalderby ist die gegenseitige Unterstützung und ein entsprechender Kampfgeist entscheidend. Außerdem freut sich die Mannschaft auf einen Heimspieltag und das treue Heroldsberger Publikum. Den Trainern Peer/Korn steht für das Spiel der komplette Kader zur Verfügung.

  • Am 30.11.2019 ging es für die A-Jugend des TV 1877 Lauf in der heimischen Haberloh Halle gegen den TSV Rödelsee. Nach einer Ansprache durch Coach Lukas Reisinger, in der er uns die Taktik für das bevorstehende Spiel erklärte, ging es zum Aufwärmen. Zu Beginn des Spiels starteten wir sehr konzentriert in der Abwehr und konnten dadurch die Gegner zu unkontrollierten Abschlüssen zwingen. Jedoch stockte unser Angriff etwas, denn wir vergaben zu viele Chancen Tore zu machen und konnten uns aus diesem Grund nicht absetzen. In der 27 Minute nahm das Team ein Timeout , indem auf Verbesserungsmöglichkeiten und auf den Plan für das Ende der ersten Halbzeit hingewiesen wurde. Nach den verbliebenen Minuten begaben sich die Laufer, durch Tore von dem am heutigen Tag extrem stark spielenden Rico Hinkelmann und durch Marc Gruber, mit dem Stand von 13:11 in die Halbzeit. Nach der Halbzeit starteten wir unkonzentriert und ließen die Gegner aus Rödelsee in der 36 Minute durch einen 7-Meter zum 14:14 ausgleichen. In den darauffolgenden Minuten konnte sich keines der beiden Teams absetzen, da beide Mannschaften sehr ausgeglichen spielten. Jedoch fingen sich die Jungs aus Lauf gegen Ende des Spiels wieder und konnten sich mit Toren durch Simon Egermann und Paul Wachter zum Endstand von 26:24 absetzen. Nächste Woche geht es wieder in heimischer Halle gegen den TSV Rothenburg, bevor es in eine kurze Winterpause geht. 77er: Melzer Max (); Vollmer Niklas (); Bauer Noah (1); Wachter Paul (2); Wilsdorf Lars (2); Hinkelmann Rico (10); Falkner Tom (); Vollmer Andreas (2); Mai Paul (); Gruber Marc (5); Mosler Max (1); Egermann Simon (3); Knauer Kai () Bericht: Andreas Vollmer

  • Am Samstag Abend machten sich die Handballer der Spielgemeinschaft aus Heroldsberg und Lauf auf den Weg zu ihrem Auswärtsspiel bei der MTV Ingolstadt. Das Spìel war auf den 30.11. verschoben, da der eh schon dünn besetzte Kader der Ingolstädter zum ursprünglichen Termin fast komplett „außer Gefecht“ war. Die Tigerenten starteten hochmotiviert in das Spiel. In der Abwehr war man bissig und suchte den Kontakt zum Gegner. Im Angriff lag der Fokus darauf, Lücken in die Abwehr der extrem defensiv spielenden Ingolstädter zu reißen. Hauptsächlich aufgrund der fehlenden Souveränität im Abschluss der HSG entwickelte sich ein Spiel, in dem sich keine Mannschaft absetzten konnte. In der 11. Minute stand es 6:6, danach startete die HSG einen Mini Lauf angeführt von dem stark aufspielenden Jens Scheuerer und konnte zur 20. Minute einen Drei-Tore-Vorsprung zum 7:10 herausspielen. Doch dann drehte die Heimmannschaft auf und verbuchte bis zur Halbzeit eine 14:13-Führung. Nun wollte man in der Halzeitpause gemeinsam eine Lösung finden, um gegen den körperlich robusten Angriff der Ingolstädter anzukommen. Dies gelang den Tigerenten allerdings nicht. Immer wieder schaffte es die Heimmanschaft, die Bälle an den Kreis durchzustecken. Auch eine offensivere Abwehr-Variante wollte vor allem in der Überzahl nicht fruchten. Der Ball fand immer wieder den Weg ins Netz der Tigerenten. So stand es nach 15 Minuten der zweiten Halbzeit 23:23. Mit zunehmender Spieldauer schlug die anfängliche Euphorie bei den Schwarz-Gelben immer mehr in Frustration um. Sechs Minuten vor Schluss stand es es wieder Unentschieden 27:27. Nun ließ sich die HSG auch noch von der Hektik der Heimmannschaft anstecken. Vier Minuten vor Ende schafften die Tigerenten zwar noch einmal eine 27:28 Führung, doch in der verbleibenden Spielzeit gelang es nicht mehr, den Ball einzunetzen. Ingolstadt erzielte 40 Sekunden vor Schluss den 29:28-Führungstreffer und rettete den Sieg über die Ziellinie. Sichtlich betroffen tratt die HSG die Heimreise an. Nun heißt es in der kommenden Trainingswoche die Niederlage zu verarbeiten und sich für das nächste Heimspiel gegen die Reserve des TV Erlangen-Bruck vorzubereiten. HSG: Götz, von Borstel – Schnippering, Schießl, Reisinger D. (1), Scholz (2), Schöffel (2), Kister (2), Meier (3), Laugner (2), Zahn (1), Räbel (1), Scheuerer (14/3), Reisinger L. MTV: Libert, Almasi (2), Sabljakovic (4), Serban (8), Achhammer (1), Dzolic (2), Macovei (5), Fejzovic, Rausch, Langmeier, Balasz (7/1) Besser lief es bei der HSG III unter schwierigen Bedingungen beim Nachholspiel in der Gründlachhalle in Heroldsberg. So standen vor Spielbeginn gegen Stadeln III Coach Christoph Schweikert lediglich 9 Mann mit 2 Torhütern zur Verfügung. Durch kurzfristige Zusage von HSG I Coach Markus Korn gelang es der zweiten Tigerenten Reserve durch eine ruhige geschlossene gute Leistung einen souveränen und stets ungefährdenden 31:23 Heimsieg einzufahren. So kommt es am 18.12.19 um 20.30 Uhr in Ansbach bereits zum ersten kleinen Finale. Die Ansbacher sind ebenso ungeschlagen und führen die Tabelle aktuell noch als Tabellenführer mit 11:1 Punkten vor der HSG III mit 10:0 an.

  • Nach zuletzt drei Siegen in Folge wollte die D-Jugend des TV 1877 die Serie am 5. Spieltag gegen die Gegner die SG Auerbach/Pegnitz und den HC Erlangen ausbauen. Entsprechend frohgemut ging man zu Werke und erspielte sich einen 6:4 Halbzeitstand. Wer aber dachte, dass dieses Spiel so weitergehen würde, wurde herb enttäuscht. Lauf stellte nun eine schwache Abwehr, die es dem gegnerischen Linksaußen ermöglichte, drei Tore in Folge zu werfen. Auch der Angriff war zu dieser Zeit indisponiert – es wurden Würfe genommen, die gegen den Tabellendritten zu harmlos waren. Die robuste Spielweise der Gegner beeindruckte die 77er wohl mehr als sie zugeben würden. Es ist schade, dass drei Laufer Spieler nach Fouls auf die Bank mussten und die fehlbaren Spieler der Gegner weitgehend ungeschoren davonkamen. Da wünscht man sich von Schiedsrichter und Trainer mehr Schutz und Rückbesinnung aufs Spiel. Aber so erspielt man sich Respekt und der Körperlichkeit der Auerbacher hatten die Laufer Jungs durch ihr Fair Play zu wenig entgegen zu setzen. So wurde aus der Zwei-Tore-Führung ein 7:9-Rückstand in Minute 21 und letztlich auch in der Höhe eine verdiente 11:14-Niederlage; da beide Mannschaften jeweils sechs Torschützen aufzubieten hatten, wird das Spiel mit 17:20 gewertet. 77er: TW Dierner, Elsner (3), Dorschky (2), Xanthakis (1), Reichl, Rudolph (1), Bauer (2), Schwarz (2/1), Uelpenich Im zweiten Spiel des Tages lag der Fokus darauf, es dem hochfavorisiertem HC Erlangen nicht allzu leicht zu machen. Ziel war, den Ball lange in den eigenen Reihen zu halten und so Erlangen nicht ins Tempospiel kommen zu lassen. Sei es, dass das vorherige Spiel zu viel an Kraft, Energie und damit an Konzentration gekostet hat oder was auch immer… der Plan ging nicht auf. Auf der einen Seite wurde die Vorgabe schön umgesetzt, um kurz danach in hektische Schludrigkeit zurückzufallen. Bälle wurden unsauber zugespielt, einfache Bälle nicht gefangen und die nunmal notwendige Bewegung im Handball schlichtweg vergessen. Auf der anderen Seite wurde der Matchplan zeitweise auch überinterpretiert und Torchancen zugunsten des sicheren Spiels mutlos ausgelassen. Was folgte, war genau das, was befürchtet wurde: Erlangen eroberte den Ball, spielte ihn sicher vors Laufer Tor und ließ dem Laufer Schlussmann Jannis Dierner ein ums andere Mal durch freie Würfe keine Gelegenheit, sich auszuzeichnen.  Erst nach der Auszeit beim Stand von 19:1 in der 22. Minute konnten die 77er die Vorgabe besser umsetzen. Jetzt fielen Tore, zaghaft zwar, aber immerhin. Gegenüber dem letzten Vergleich beider Mannschaften war Lauf offensiv nun besser. Fast alle Spieler konnten sich in die Torschützenliste eintragen – ein schöner Beleg für die Homogenität der Mannschaft. Letztlich ging das Spiel mit 27:5, nach Torschützen 36:10, verloren. 77er: TW Dierner, Elsner (1), Dorschky (1), Xanthakis (1), Reichl, Rudolph (1), Bauer (1/1), Schwarz, Uelpenich Trotz der zwei Niederlagen stimmt der Spieltag dennoch optimistisch. Der Ehrgeiz der Jungs ist ungebrochen und die Stimmung innerhalb des Teams ist hervorragend. Die Spieler verstehen sich untereinander gut, was manchmal jedoch auch zu Lasten der Aufmerksamkeit gegenüber Traineransprachen führt. Wir freuen uns auf den nächsten und damit letzten Spieltag der Vorrunde, der sicher spannend wird. Gegen beide Gegner stehen jeweils ein Sieg und eine Niederlage zu Buche. Bericht: Alexander Elsner