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  • Schiedsrichter sind Mangelware und häufig geben Jungschiedsrichter nach kurzer Zeit auf. Dr. Günther Linz kann auf seine 30 Jahre aktiver Handballschiedsrichter beim TV 1877 Lauf besonders stolz sein. Grund genug, dass Vereinsschiedsrichterwartin Monika Hänelt ihn interviewt. Natürlich übergab sie dem verdienten Sportler bei diesem Anlass eine Urkunde und einen Gutschein für ein Ticket für ein Heimspiel des HC Erlangen plus Getränke. Hänelt: Seit 30 Jahren pfeifst du Handballspiele, Günther. In dieser Zeit hat sich vieles verändert. Fangen wir ganz von vorne an. Was weißt du noch von deiner Prüfung am 30. Juni 1989? Linz: Meine Prüfung zum Schiedsrichter fand in der Sportschule in Grünwald bei München im Rahmen der Übungsleiter-Ausbildung statt. Die Schiedsrichter-Ausbildung war seinerzeit Pflichtteil der Übungsleiter-Ausbildung. Hänelt: Hast du selbst aktiv Handball gespielt? Linz: Ja, ich begann mit Handballspielen im Schulsportunterricht. Mit 16 Jahren wechselte ich die Sportart zum Judo, was sich dann sehr schnell zum Leistungssport entwickelte. Während des Studiums in München musste ich den Leistungssport wegen Überlastung aufgeben und kehrte so zum Handball als Freizeitsport zurück. Nach dem Ortswechsel nach Lauf schloss ich mich dem TV 1877 Lauf an, wo ich in der 2. und 3. Herrenmannschaft bis Ende der 90-ger Jahre aktiv Handball spielte. Dezember 1990. Günther trägt die Nummer 4 Hänelt: Warum wolltest du Handballschiedsrichter werden? Linz: Die Entschlossenheit oder Willen Schiedsrichter zu werden hatte ich nicht, erst die Umstände der Übungsleiter-Ausbildung machten mich zum Schiedsrichter. (Lacht) Ich fing an daran Spaß zu haben und erkannte aber auch die Sinnhaftigkeit dieses Ehrenamtes. Hänelt: Hast du auch im Tandem gepfiffen? Linz: Nein, leider nicht. Denn als ich mit der Schiedsrichtertätigkeit begann, waren im Verein keine Schiedsrichter bereit, im Team zu pfeifen. Hänelt: Welches Spiel ist dir besonders in Erinnerung geblieben? Linz: Ein Damenspiel in der Bezirksliga, in dessen Verlauf ich sieben rote Karten zeigen musste. Hänelt: Was war deine höchste Liga, in der du gepfiffen hast? Linz: Als Einzelschiedsrichter kann man bei Erwachsenen nur Bezirksklasse und Bezirksliga pfeifen, bei Jugendlichen geht es bis zur ÜBOL (übergeordnete Bezirksoberliga – Anmerkung der Redaktion). Hänelt: Was möchtest du den jungen Spielern bei dieser Gelegenheit sagen? Linz (überlegt): Das Ehrenamt des Schiedsrichters ist genauso wichtig für den Handballsport wie viele andere Ehrenämter in anderen Bereichen des gemeinschaftlichen Zusammenlebens. Breitensport ist ein großer und wichtiger Teil unseres Gemeinwesens, der im Spielbetrieb jeder Sportart Schiedsrichter voraussetzt. Ein Spielbetrieb ohne sie kann nicht ordnungsgemäß funktionieren. Deshalb ist es wichtig, dass für den Schiedsrichter- Nachwuchs intensiv geworben wird. Es stimmt, dass diese Tätigkeit ein Teil der Freizeit beansprucht, aber sie kann auch sehr viel Genugtuung und Spaß bereiten. Hänelt: Welche Eigenschaften muss ein guter Schiedsrichter für dieses Ehrenamt mitbringen? Linz: Um Schiedsrichter zu werden, sollte man selbst die Sportart spielen oder gespielt haben. So ist man besser in der Lage Spielsituationen wahrzunehmen und zu beurteilen. Man sollte ruhig und gelassen bleiben, wenn sich die Gemüter auf dem Spielfeld erhitzen. Dann sind Selbstsicherheit und Autorität gefragt, um das Spiel in die richtige Richtung zu lenken. (Überlegt) Letztendlich muss er auch bereit sein zur Kritik und Einsicht, dass niemand unfehlbar ist. Solange er bereit ist aus Fehlern zu lernen, werden sich seine Leistungen stetig verbessern. Hänelt: Würdest du wieder die Schiedsrichterlaufbahn einschlagen? Linz: (lacht) Ja, aber viel früher, denn in jungen Lebensjahren wird man besser gefördert und hat gute Chancen auf höhere Aufgaben.   Hänelt: Danke, Günther, für deine Offenheit und dein hohes Engagement für unseren tollen Handballsport und den TV 1877 Lauf. Wir hoffen, dass du weiterhin gesund bleibst und dein „frisches“ Rentnerdasein genießen kannst. Und natürlich hoffen wir auch, dass du weiterhin mit Spaß und guter Laune deine Spiele pfeifst. Vielen Dank!! Monika Hänelt, Vereins-Handball-Schiedsrichterwartin des TV 1877 Lauf

  • Am vergangenen Freitag konnte die Laufer Handball männliche D-Jugend endlich wieder das Training aufnehmen. Unter Leitung des Trainers Alexander Elsner wurde in vier Gruppen durch Gregor und Moritz Common sowie Leo Stöhr Athletik, Koordination, Kondition sowie Pass- und Wurftraining auf dem Handball-Beachplatz den 16 Jungs abgefordert. Die „Corona-Pause“ war den Jungs anzumerken. Sie waren heiß auf das Training und hatten eine Menge Freude an den Trainingseinheiten. Knappe zwei Stunden ging das Programm bei herrlichstem Wetter auf dem Vereinsgelände des TV 1877 Lauf. Ein riesen Dankeschön an die Verantwortlichen des Vereins für die Zurverfügungstellung des Platzes, der Desinfektionsmöglichkeiten etc. Alle Übungen konnten unter Einhaltung der aktuellen Regelungen durchgeführt werden ohne dass den Spielern der Spaß genommen wurde. Gleichzeitig wurden in anderen Bereichen des Haberloh-Sportpark-Geländes Rugby und Tennis trainiert. Es ist wunderbar, dass die wichtigen Vibes des Sports endlich wieder versprüht werden können. Die Motivation ist hoch und die weiteren Handballmannschaften des TV 1877 Lauf folgen in der kommenden Woche mit ersten Trainings. Bericht: Gregor Common

  • Die HSG Lauf/Heroldsberg II ist mittelfränkischer Handballmeister der Herren. In der durch Corona abgebrochenen Saison liegt die Spielgemeinschaft zwar auf dem aufstiegsberechtigten ersten Tabellenplatz, kann aber aufgrund der Landesligazugehörigkeit der Ersten nicht aufsteigen. Zu Beginn der Saison 2019/2020 wusste man bei der HSG Zwo nicht so recht, welche Ambitionen die Mannschaft in der Bezirksoberliga Mittelfranken haben werde. In der Vorsaison konnte man den Vizemeistertitel feiern und lag am Ende mit einem Punkt Differenz denkbar knapp hinter Aufsteiger MTV Stadeln. Der Kader der Spielgemeinschaft konnte zum Großteil zusammengehalten werden. Die Abgänge von Müller und Göppner schmerzten in der Defensive genauso, wie das Fehlen von Lindner und Besser in der Offensive. Über den Saisonverlauf konnte das Team diese Verluste allerdings gut im Kollektiv auffangen und steigerte sich von Spiel zu Spiel. Besonders erfreulich ist das Einbinden der Jugendlichen des TV 1877 Lauf im Verlauf der Saison. Vollmer, Melzer und Philippi zeigten sehr gute Ansätze, die auf eine vielversprechende Zukunft des Laufer und Heroldsberger Handballsports hindeuten. Wichtig war dies vor allem, weil die etablierten und erfahrenen Kräfte das ein oder andere Mal dem schweißtreibenden Training Tribut zollen mussten (Offiziell waren diese natürlich verhindert). Mannschaftsintern steckte man sich nach einer langen und intensiven Vorbereitung das Ziel „Top 3“. Die Gegner Zirndorf, Schwabach und der neuformierte HBC Nürnberg (Spielgemeinschaft von Post SV Nürnberg und TV Eibach) gingen mit verstärktem Kader und ehrgeizigen Zielen in die Saison. Nachdem die Vorbereitungsspiele noch nicht als Gradmesser hergenommen werden konnten, da viele der Spieler noch im Urlaub weilten, durfte man im Lager der HSG gespannt sein, wie sich der Saisonstart gegen den HG Zirndorf gestalten werde. Die Bibertstädter verpflichteten vor Saisonbeginn eine neue Trainerin und verstärkten ihren Kader. Voller Freude der HSG konnte der erste Auswärtssieg und damit ein wichtiger Eckpfeiler der Meistersaison gelegt werden. Doch den ersten Dämpfer der Saison folgte an Spieltag zwei, als man mit einer schwachen Leistung gegen die SG Kernfranken verlor. Doch die Mannschaft zeigte eine Reaktion und gewann fünf Spiele in Folge. Diese Serie und besonders die nun eingespielten neuen Abläufe im Tempo- und Positionsspiel, gepaart mit einem immer besser funktionierenden Torhüter-Abwehr-Zusammenspiel, zeigte das Potential des Teams. Die Mischung aus erfahrenen und jungen hungrigen Spielern stellte sich im Saisonverlauf als die Grundlage des Erfolgs dar. Höhepunkt der Hinserie war das auf hohem Niveau geführte Spiel gegen den Vizemeister aus Schwabach. Zwar verloren die Laufer und Heroldsberger die Partie knapp, konnten aber wichtige Schlüsse für den weiteren Verlauf der Saison ziehen. Denn diese Niederlage war die letzte der Saison und das im November 2019. Im weiteren Verlauf musste die HSG Reserve lediglich einen Punkt gegen die SG Kernfranken abgeben, die sich dadurch quasi als Angstgegner der HSG darstellten. Bis Mitte März 2020 und den damit Corona bedingtem Abbruch der Saison sammelte die HSG Lauf/Heroldsberg II 31:5 Punkte und stellte mit 571:459 die zweitbeste Offensive und Defensive der Saison 2019/20. Besonders erfolgreich zeichneten sich die Außenspieler Pinzer, Hinkelmann, Roder und Nöth aus. Die Wertung der Saison war zu diesem Zeitpunkt noch vollkommen unklar, denn die Rückspiele gegen Schwabach und dem drittplatzierten HBC Nürnberg standen noch aus. Zwar kam die Unterbrechung der Saison denkbar ungünstig, da die Mannschaft stabil und erfolgreich die Rückrunde absolvierte, dennoch sahen alle Spieler, Betreuer und Trainer dies als die einzig sinnvolle Lösung an, die Saison zu unter- und später abzubrechen. Die HSG Reserve hätte zwar zu gerne den Titel auch sportlich gewinnen wollen, dennoch freut sich die Truppe über den erreichten Titel „Mittelfränkischer Meister“. Die Meisterfeier wird auf jeden Fall noch nachgeholt, angestoßen wurde bereits virtuell. Der Erfolg der HSG II und der Aufstieg der neuformierten HSG III in die Bezirksliga zeigt den erfolgreichen Weg der Spielgemeinschaft. Jungen Spielern kann so ein perfekter Einstieg in den Herrenhandball geboten werden, sodass Handball in Lauf und Heroldsberg weiterhin eine attraktive Adresse auf der fränkischen Landkarte darstellt. Wir gratulieren dem SC Schwabach zum Aufstieg, die als Zweitplatzierte das Aufstiegsrecht wahrnehmen und nächste Saison Gegner der HSG Lauf/Heroldsberg I sein werden. Gespannt darf man sein, wie es sich mit dem Kontaktsport Handball entwickelt. Die HSG Lauf/Heroldsberg II blickt erfreulich auf die neue Saison 2020/21, auch wenn sich das Gesicht ein wenig verändern wird. Die Mannschaft verabschiedet mit Nöth einen Spieler in den verdienten Handballruhestand und Polster und Markus Ehler werden nächste Saison die Dritte in der Bezirksliga verstärken. Zusätzlich dürfen sich Spieler des diesjährigen Kaders freuen, eine Chance in der Ersten zu bekommen. Dafür stoßen weitere Jugendspieler und vielleicht der ein oder andere Spieler der HSG III zur Zweiten hinzu. Für die HSG Lauf/Heroldsberg II spielten: Neukirchen, Müller, Melzer, Braun (alle TW): Fliegauf, Hinkelmann, Pinzer, Nöth, Roder, Hager T., Hager J., Vollmer, Ehler M., Kamleiter, Wilsdorf, Mayer L., Polster, Götschel, Bär und Ehler F. (Spielertrainer), Mayer A. (Betreuer)

  • Überraschender Abschied Mit großem Bedauern müssen wir Euch leider mitteilen, dass unsere Anita gestern nicht mehr aufgewacht ist. Alle Handballer, Handballerinnen, Kinder, Trainer und Verantwortliche sind geschockt. Mit Anita verläßt uns nicht nur eine fleißige und zuverlässige Vereinsfunktionärin, sondern auch ein großer Fan, Bewunderer und Förderer des Handballsports. Ob im Hauptverein des TV1877 oder im Haberloh-Kirchweihverein, auf Anita war immer Verlass. Wir bedauern den Verlust sehr und wünschen der Familie und den Angehörigen viel Kraft in dieser schweren Zeit. In stiller Trauer.Sven WittigAbt. Leiter Handball

  • Nachdem der Spielbetrieb am Donnerstag, 12.03.2020, eingestellt wurde, ist die Saison für beide D-Jugend-Mannschaften abgeschlossen. Unsere D2 konnte sich zumindest in einigen Spielen schon mal ausprobieren und die neuen Spieler in das neue Spielsystem reinschmecken lassen. Für die D1 ist es schade und gut zugleich. Gut ist: wir beenden die Spielrunde auf dem ersten Tabellenplatz der Bezirksliga West. Und ein wenig ärgern wir uns, denn die Ausgangsposition für die letzten beiden Spiele war gar nicht schlecht, dass wir mindestens Zweiter werden konnten. Damit hätten wir uns für den Ostbayern-Cup qualifiziert, der zwischen den jeweils besten Mannschaften der Staffeln Ost und West ausgespielt wird. Immerhin hatten wir uns gute Chancen ausgerechnet, ein gewichtiges Wort mitreden zu können. Aber sei’s drum, es ist jetzt anders gekommen. Wir können uns als Sieger der Herzen fühlen, das hätte nach dem zugegeben schwachen Auftritt beim ersten Heimspieltag niemand für möglich gehalten. Man sieht, dass durch die konstant hohe Trainingsbeteiligung und die hohe Motivation von Trainern, Spielern (ja, und auch der Eltern!) Spaß am Spiel erwächst und auch, dass das vorhandene Talent konsequent ausgebaut werden konnte. Ausnahmslos jeder Spieler hat sich im Lauf der Saison weiterentwickeln und verbessern können. Wir sind froh, dass wir im Lauf des Jahres so viele Spieler dazu bekommen haben, dass wir zwei D-Jugend-Mannschaften melden konnten. Für die Saison 2020/2021 sehe ich uns auch deswegen gut gewappnet, wenngleich ich mich immer über neuen Nachwuchs freue. Vielleicht gelingt es uns ja wieder, so viele Kinder neu für Handball zu begeistern, dass wir erneut genug Spieler für zwei Mannschaften haben werden. Wir können mit gutem Gewissen einen gut ausgebildeten Jahrgang 2007 in die C-Jugend entlassen und es wird ein Vergnügen sein, die Jungs in ihrer Entwicklung verfolgen zu dürfen. Es haben vielleicht schon einige mitbekommen: unser Headcoach Klaus wird nach der Saison sein Amt abgeben. Ich möchte mich bei Dir, Klaus, ganz herzlich für die geleistete Arbeit bedanken und auch dafür, dass Du mich damals sanft genötigt hast, ins Traineramt einzusteigen. Ich denke, wir waren ein gutes Gespann, die Früchte unserer „Arbeit“ (und auch die Früchtchen selber…) können sich wirklich sehen lassen! Für die kommende Saison konnten wir mit Gregor einen alten Hasen des Handballgeschäfts gewinnen, der neben seiner Tätigkeit als Jugendwart nun auch wieder aktiv ins Geschehen einsteigen wird. Darüber freue ich mich sehr und bin mir auch sicher, dass er großen positiven Einfluss auf die Jungs haben wird. Vielen Dank auch an Leo und Jakob, die durch ihr Engagement die Trainingsarbeit erheblich vereinfacht haben! Danke dafür, dass Ihr auch nächste Saison wieder mit am Start seid. Euch Eltern gebührt auch mein Dank für die Unterstützung Eurer Kids. Seien es die vielen Fahrten zum Training oder zu den Spielen, die Arbeit bei den Heimspieltagen oder auch die Organisation im Hintergrund wie Kasse, Sondertrainings und -events. Ohne diese viele Arbeit stünden wir nicht da, wo wir jetzt sind. Dann beschließen wir nun diese Saison und wir freuen uns, wenn die Coronakrise soweit eingedämmt ist, dass wir wieder den Betrieb aufnehmen können. Viele Grüße, Alex

  • Am vergangenen Samstag traf die Reserve der HSG Lauf/Heroldsberg auf die zweite Mannschaft des TSV Rothenburg. Obwohl die Gäste am Ende der Tabelle der Bezirksoberliga stehen, wollte die Spielgemeinschaft die Partie nicht auf die leichte Schulter nehmen. Da im Anschluss beide Vereine mit ihren ersten Mannschaften aufeinandertrafen, war nicht klar ob einige Landesliga Nachwuchskräfte der Gäste zum Einsatz kamen. Trotz des kurzfristigen Ausfalls von Spielertrainer Felix Ehler und Neuzugang Erik Bär kam die HSG gut ins Spiel und ging mit 4:0 in Führung. Aufgrund einiger Abstimmungsprobleme in der Abwehr bekamen die Gäste Anschluss an die Partie, so dass der Vorsprung auf zwei Tore schrumpfte (7:5). Wie auch schon in den letzten Begegnungen zeigte die HSG nun, warum sie die Tabelle der Bezirksoberliga anführt. Kleine Rückschläge im Spiel werden schnell erkannt und umgehend abgestellt. Durch eine starke Torwartleitung und eine hohe Laufbereitschaft im erweiterten Gegenstoß erzielte die Spielgemeinschaft Angriff um Angriff leichte Tore. Beim Spielstand von 16:8 gingen beide Mannschaften in die Halbzeit. Aufgrund des klaren Vorsprungs war allen Spielern klar, dass man sich im zweiten Spielabschnitt nur selbst schlagen kann. Dank einer guten Einstellung konnte der Vorsprung bis zur 40. Minute auf 25:12 ausgebaut werden. Im letzten Spieldrittel bekam nun jeder Spieler seine Spielzeit und konnte seinen Teil zum Heimsieg beitragen. Am Ende entschied die HSG Lauf/Heroldsberg das Spiel mit 33:24 klar für sich. Der Fokus geht nun voll auf das kommende Wochenende. Hier empfängt das Team den Tabellenzweiten des SC Schwabach zum Spitzenspiel. Aufgrund einer knappen 30:32 Niederlage im Hinspiel hat die HSG noch eine Rechnung offen. Mit einem Sieg kann der erste Tabellenplatz gefestigt werden. Angepfiffen wird die Partie am Sonntag den 15.03.20 um 18:00 Uhr in der Haberlohhalle in Lauf. Zu diesem Topspiel hofft das Team auf die Unterstützung zahlreicher Fans. HSG Lauf/Heroldsberg: Neukirchen, Müller, Hinkelmann, Pinzer 7/5, Hager 1, Roder 3, Vollmer 2, Wilsdorf 2, Polster 6, Götschel 7, Ehler 2, Nöth 3, Mayer (MV), Bär (MV) TSV Rothenburg: Ulrich 1, Adolf 4, Wild, Rouviere 2, Metz 3, Rank, Schubart 4, Keine 1, Bijelic 6, De Angelis 3, Baumann, Sand, Schubart (MV) Bildquelle: Homepage TSV Rothenburg; M. de Angelis

  • In einem umkämpften Spiel gewinnt die HSG Lauf/Heroldsberg mit 34:32 gegen den TSV Rothenburg. Von Anfang an entwickelte sich eine spannende Landesligapartie. Auch wenn in dieser Saison für beiden Mannschaften nicht mehr viel geht in der Tabelle, boten beide Teams einen großen Kampf und zeigten was eigentlich möglich gewesen wäre. Aufgebaut auf eine starke Abwehr- und Torhüterleistung, die auch schon in Mainburg die Sieggarantan waren, spielte sich das Team von Korn/Peer nach zehn Minuten einen 3 Tore Vorsprung heraus. Doch auch der Bayernligaabsteiger aus Rothenburg mit seinem wurfgewaltigen Rückraum, zeigte ein ums andere Mal seine Qualitäten. So ging es mit 15:13 für den Tigerentenclub in die Pause. Nach der Halbzeit bot sich aber für die zahlreichen Zuschauer in Heroldsberg ein ganz anderes Bild. Nun waren es vor allem die Offensivreihen, die das Spielgeschehen bestimmten. Viele einfache Tore aus dem Rückraum und dem erweiterten Gegenstoß waren die Folge. Die HSG verstand es in dieser Phase ein wenig besser, ihren Vorteil daraus zu ziehen. Das 20:14 in der 41. Spielminute war die Folge. Trotzdem steckte der Gast aus Rothenburg nicht auf und hielt das Spiel bis in die Schlussphase der Partie offen. Erst als Konstantin Scholz in der 59. Minute das 34:30 erzielte, war der zweite Sieg in Folge perfekt. Am Ende stand ein verdientes 34:32 auf der Anzeigetafel. Positiv zu erwähnen ist, dass sich jeder Feldspieler der HSG in die Torschützenliste eintragen konnte und so die geschlossene Mannschaftsleistung unterstreicht. Mit diesen Erfolgserlebnis empfängt man nächste Woche den Tabellenführer aus Cham im heimischen Haberloh. Die HSG Lauf/Heroldsberg hofft auf zahlreiche Unterstützung. Im Anschluss findet das Topspiel um die Meisterschaft der BOL in Mittelfranken statt. Dort trifft die HSG II auf den Verfolger aus Schwabach. HSG: von Borstel, Götz ; Scholz (4), Schöffel (3), Kister (1), Meier (2), Laugner (3/1), Kemper (2),     Zahn (4), Räbel (6), Scheuerer (5/1), Hericks (4) Rothenburg: Kiss, Sand ; Wurst (1), Kulas, Keller, Ehrlinger T., Schmidt (2), Koppler (3), Ehrlinger A. (3), Winheim (8/2), Jasarevic (4), Stojanov (5), Krauter, Skaramuca (6/2)

  • Wenn am Samstag den 7.3.2020 um 19:30 Uhr die HSG Lauf Heroldsberg den TSV Rothenburg in der Gründlachhalle empfängt, würde der geneigte Handballinteressierte aus der Region nicht zu Unrecht ein absolutes Topspiel der Landesliga Süd erwarten. Ein Blick auf die Tabelle offenbart dann aber schnell, dass bei dem Duell des Tabellensiebten gegen den Tabellenachten zum Mittelfeldgipfel angepfiffen wird. Es lässt sich also nicht verleugnen, dass zwei Mannschaften aufeinandertreffen, die etwas hinter den Erwartungen zurückgeblieben sind. Das gilt fast noch mehr für die Gäste die mit einem Kader, dem nicht Wenige Bayernligaformat bescheinigen, in der Saison keine Konstanz in ihre Leistung bringen konnten. Nach einem schwachen Start wechselten sich bei Rothenburg fast wöchentlich gute mit schlechten Auftritten ab. Erst mit der Rückkehr von Skaramuca von der TG Heidingsfeld in der Winterpause weist die Formkurve in den letzten Wochen nach oben und eine Siegesserie wurde nur von der Heimpleite gegen den enorm starken HC Erlangen 3 unterbrochen. Unterm Strich stehen aber bereits 19 Minuspunkte und somit ein weiter Abstand zu den Topteams. Hintergrund dieser Entwicklung ist zum einen das große Verletzungspech der Rothenburger, aber auch die Philosophie Eigengewächse im Schatten der ehemaligen Bayernligacracks an die Landesliga heranzuführen. Das noch große Leistungsgefälle innerhalb des Teams dient also als ein Erklärungsansatz. Ein weiterer Grund liegt wohl an der für den Handball so wichtigen Torhüterposition, bei der nach dem Abgang von Starkeeper Amann die Lücke von dem jetzigen Gespann noch nicht konstant ausgefüllt werden konnte. Dass die Rothenburger aber richtig guten Handball spielen können lässt, sich nicht nur an dem ein oder anderen Ergebnis der letzten Wochen, wie dem 32:18 gegen den Tabellendritten HSG Fichtelgebirge oder dem 28:28 Unentschieden gegen Spitzenreiter ASV Cham, ablesen. Der Kader verfügt mit der Achse Winheim-Stojanov-Skaramuca über einen exzellent besetzten Rückraum, der sowohl in Einzelaktionen als auch im Zusammenspiel schwer zu stoppen ist. Eine weitere Waffe ist das Rothenburger Umschaltspiel, das in Person von Außen Philipp Schemm brandgefährlich ist. Auf der anderen Seite haben die Tigerenten mit dem Auswärtssieg in Mainburg wieder ein deutliches Lebenszeichen von sich gegeben und den Abwärtstrend der letzten Wochen erstmal unterbrochen. Außerdem ist das Team zusammengerückt und hat die interne Vereinbarung getroffen noch das Maximale aus der Saison herauszuholen. Größter Stellhebel ist dabei die eigene Fehlerquote in den Griff zu bekommen, was in Mainburg der Schlüssel für einen souveränen Auswärtssieg war. Ein besonderes Spiel wird es zudem für Andreas Kister, der selbst jahrelang für Rothenburg aktiv war. Außerdem will das Team seinem Keeper Max von Borstel am Vortag seines 29. Geburtstags ein vorzeitiges Geburtstagsgeschenk machen. So sind alle Weichen dafür gestellt, dass die Zuschauer am Samstag ungeachtet der Tabellensituation echten Landesliga-Spitzenhandball zu sehen bekommen. Bis auf die verletzten Reisinger-Brüder steht den Trainern der vollständige Kader zur Verfügung.

  • Mit ihrer bislang besten Saisonleistung konnten die Handballdamen vom TV 1877 Lauf ihren zweiten Heimsieg in Folge einfahren. Gegen den ASV 1863 Cham holten sie wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Für die Handballerinnen vom TV 1877 Lauf geht es derzeit in jeder Partie nur um eines, Punkte sammeln, um doch noch den Verbleib in der Bezirksliga Ost zu sichern. Am vergangenen Spieltag stand ihnen dabei der ASV 1863 Cham im Weg, eine Mannschaft aus dem Mittelfeld der Liga, gegen welche die 77er im Hinspiel mit vier Toren Rückstand den Kürzeren gezogen hatten. In dieser ersten Begegnung hatten die Lauferinnen zwar über weite Strecken gut mithalten können, waren jedoch, wie in so vielen Partien, immer einem knappen Rückstand hinterhergelaufen. Im Rückspiel vor heimischem Publikum wollte man es nun anders machen. Karolina Seufert bei einem ihrer neun Siebenmetertore Der Siegeswille der Gastgeberinnen zeigte sich von der ersten Minute an. Sie zeigten ein Spielverhalten wie sie es zuletzt in den ersten Partien der laufenden Saison auf das Parkett gebracht hatten. Schnelle, aber trotzdem kontrollierte Angriffe, gepaart mit einer aggressiven, aber nicht zu überstürzt agierenden Defensive, brachten ihnen schnell die Kontrolle über das Spiel ein. Sichtlich überrascht zeigten sich die Gäste aus Cham. Diese hatten eine derart ambitionierte Spielweise vom Schlusslicht der Tabelle wohl nicht erwartet. In der Folge schienen sie häufig überfordert mit ihren Gegnerinnen. Insbesondere die Verteidigung der Gäste schwächelte, was die 77er gekonnt ausnutzten. Souverän und ohne viele Leichtsinnsfehler ließen sie in der Offensive den Ball laufen, nutzten die Lücken in der Verteidigung aus und kamen so zu vielen schönen Toren, sowie Siebenmetern, welche in dieser Begegnung auch alle ihren Weg ins gegnerische Tor finden sollten. Im Vergleich zu den vorangegangenen Spielen durften die Laufer Fans eine ganz neue Damenmannschaft erleben und bejubeln. Diesmal waren sie es, welche der anderen Mannschaft davon zu laufen versuchten. Verdient trat man nach der ersten Halbzeit mit einer drei-Tore-Führung den Weg in die Kabine an. In der zweiten Spielhälfte schlossen die 77er dort an, wo sie in Halbzeit eins aufgehört hatten. Besonders positiv stach dabei die Breite in der Laufer Offensive heraus. Das Spiel in der Hälfte ihrer Gegnerinnen fokussierte sich weniger nur auf eine oder zwei Spielerinnen. Alle Laufer Akteure bewiesen Torgefährlichkeit und machten es der Chamer Verteidigung so umso schwerer. Diese konnten als Resultat allzu häufig nur noch die Notbremse ziehen und die Laufer mit harten Fouls am Punkten hindern. Mit fortschreitender Spielzeit machte sich auf der Seite der Gäste zunehmend Ratlosigkeit und vor allem Erschöpfung breit. Immer öfter feuerten sie nur noch unplatzierte Würfe auf den Laufer Kasten ab. Ihr Rückstand wuchs dabei immer weiter an. Dass sie mit der Schlusssirene bei einem stand von 32:27 aus Laufer Sicht trotzdem nur mit fünf Zählern hinten lagen, war dabei größtenteils ihrer stark aufspielenden Torhüterin zu verdanken. Die 77er nehmen aus der Partie ein durchweg positives Gefühl mit. Nun stehen ihnen noch zwei harte Spiele bevor, von welchen sie mindestens eines gewinnen müssen, um weiter im Rennen um den Klassenerhalt dabei bleiben zu dürfen. Mit einer Leistung, wie jener gegen des ASV, stehen die Chancen dafür aber zumindest schon einmal nicht schlecht. Die nächste Partie findet am 07. März um 19 Uhr beim FC Neunburg, dem derzeit Tabellenzweiten, statt. Tore TV 1877 Lauf: Karolina Seufert 16 (9/9), Rosalie Eichelsbacher 4, Anna Träger 3, Laetitia Klooß 3, Sophia Klooß 3, Anna Schneider 2, Kristina Weinzierl 1, Lisa Heinrich, Marie Maier, Amelia Roth (TW), Lisa-Marie Bach (TW) Bericht: Tobias Tattermusch Fotos: Annabelle Gross

  • Zu Beginn des neuen Kalendermonats März empfingen die Laufer Jungs in der Haberlohhalle den TV Marktleugast. Die Gäste rangierten vor dem Match auf dem letzten Tabellenplatz, so war die Favoritenrolle der Laufer nicht zu leugnen. Allerdings waren die Vorzeichen aus Sicht der Heimmannschaft trotzdem nicht rosig. Mangelnde Trainingsbeteiligung gepaart mit Krankheitsausfällen und Skiausflügen erschwerten die Vorbereitung in den letzten Wochen. So musste man vor dem Spiel hinnehmen, dass die Spieler Vlajic und Wolf A. krankheitsbedingt ausfielen. Auf den Spieler Hinkelmann musste man ebenfalls verzichten, da dieser bei der A-Jugend mitmischte. Letztlich trat man das Spiel mit sieben Feldspielern und zwei Torhütern an. Jannis Harenz kämpfte sich hierbei trotz krankheitsbedingtem Handicap durch die Partie und verhalf den Mitspielern zu Verschnaufpausen. Wichtig war der Mannschaft trotzdem, dass man couragiert auftritt und zeigt, dass man nicht ohne Grund auf Tabellenplatz 1 ohne Minuspunkt steht. Die Anfangsminuten begannen auch verheißungsvoll. Nach sechs Minuten schaffte man, sich bereits auf 7:1 abzusetzen und der Gegner hatte Probleme mit der gespielten 3-2-1 Abwehr der Laufer. Doch nach dem guten Start setzte langsam der Schlendrian ein. Im gebundenen Spiel wurde nicht mehr der letzte notwendige Schritt vollzogen und beim Umschaltspiel in die eigene Defensive war man zu behäbig. So kämpften sich die Gäste Tor für Tor wieder in die Partie und das Spiel ging mit einem Ergebnis von 19:16 in die Halbzeit. Auch in Halbzeit zwei war vor allem das Abwehrverhalten nicht zufriedenstellend. Zu häufig bot man den Gästen gute Wurfmöglichkeiten an, die diese dann auch nutzten. Nichtsdestotrotz ist das Spiel nie gefährlich geworden. Dank einem starken Finn Lanfer, der auf Mitte die Stricke gezogen hat und mit neun Treffern bester Torschütze der Laufer war, konnte man die Führung stetig ausbauen. Am Ende stand ein Ergebnis von 39:33 in einem torreichen Spiel zu Buche. Die Laufer Jungs haben noch drei Saisonspiele bis zum Meisterschaftsturnier. Will man dieses gewinnen, muss schnellst möglichst wieder die Form von Dezember 2019 / Januar 2020 gefunden werden, mit der man unter anderem den Allgäucup gewann. Dazu ist allerdings eine andere Trainingsbeteiligung und -einstellung notwendig.  Die Mannschaft bedankt sich bei allen Zuschauern, die den Weg in die Halle gefunden haben. Das nächste Spiel der Laufer Jungs findet am 07.03. um 17:00 Uhr in Auerbach statt. Kader: Keller (TW), Schindler (TW, 1), Stöhr (5), Hunold (7), Wolf (7), Harenz (4), Lautenschlager (3), Mayer (3), Lanfer (9) Bericht: Philipp Götschel