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  • Die Laufer Handball-Mädels starteten in der Qualifikation für die Landesliga. Der Anpfiff zur weiblichen C-Jugend Qualifikationsrunde für die kommende Saison erfolgte am Muttertag Sonntag in Ebersdorf. Der erste Gegner war die Mannschaft vom JSG Fürther Land. Diese Partie gewannen die Laufer mit 12:7. Die Haberloher kamen gut ins Spiel und legten einige Tore vor. Die zweite Halbzeit legten die Gegner deutlich zu, damit machten wir einige technische Fehler. Im Angriff standen wir zu dicht und wurden in unserem Angriff gestört. Totzdem kämpften die Laufer bis zum Abpfiff weiter. Auffallend war die Leistung unserer Torhüterin Victoria Rudolph, welche 15 Torwürfe abhalten konnte. Nach einer Pause startete die Begegnung gegen die Heimmannschaft TV 1886 Ebersdorf. Bis zur 5. Minute der ersten Halbzeit wurde auf Augenhöhe gespielt. Danach setzten sich die Laufer Mädels stetig ab. In dieser Partie waren einige Torschützen der Laufer am Zug und nutzten ihre Torchance. Am Ende der zweimal 15 Minuten gewannen die TV 1877er solide mit 18:9 Gleich im Anschluss erfolgte unser schwerster Gegner dieser Qualifikation Runde. Die Mannschaft HSG Pleichach ist eine Spielgemeinschaft zwischen Würzburg und Schweinfurt und setzt sich aus den Stammvereinen DJK Dipbach, SV Bergtheim, SV Oberpleichfeld und der DJK Rimpar zusammen. Diese Mädels zeigten schon in den Vorspielen ihr Spielvermögen. Anfangs ließen wir uns davon beeindrucken. In Angriff waren wir zu langsam und deutlich zu dicht am der Abwehrspielerin. Immer wieder stockte das Spiel. Unsere Abwehr tat sich schwer die zum Teil deutlich größeren Spielerinnen ihrem Lauf bzw Passfolge zu unterbrechen. In der ersten Halbzeit lagen wir Laufer mit 3:10 zurück. Die Zweiten 15 Minuten nutzten wir Fehler zu korrigieren oder Spielerinnen auf anderen Positionen spielen zu lassen. Wie im Vorangegangenen, konnte unsere junge Torhüterin Victoria Rudolph auch in diesem Spiel 10 Tore vereiteln.  Nach Abpfiff verloren wir mit 8:19 gegen die HSG Pleichach.  Die Hauttorschützinnen in allen Spielen waren vor allem Theresa Wilhelm und Joceline Karg. Somit erzielten die Laufer Mädels den 2. Platz und spielen in der nächsten Qualifikationsrunde Ende Juni wieder in der Landesliga. Damit erreichten wir unser Ziel. Allegra Tudor(3); Ella Wiesenhütter; Joceline Karg(14), Emilia Danner (1); Nele Schlosser(1); Linn Johanna Dick(1); Vanessa Stotz; Theresa Wilhelm(18),Linn Zitzman

  • Der letzte Spieltag der Rückrunde in der Handball-Damen Bezirksliga Ostbayern blieb wie in der Hinrunde bis zum Schluss spannend. Das Derby zwischen beiden Mannschaften mit Tabellengleichstand TV 77 Lauf gegen SpVgg Diepersdorf fand in der Haberlohhalle statt. Trotz Muttertag war die Halle gut gefüllt. Mit der Motivation und dem Ziel dieses Spiel zu gewinnen und den Tabellenplatz 5 damit zu sichern, ging es ins Spiel. Die Anspannung war groß und in den ersten 15 Minuten wurden klare Torchancen der Laufer liegen gelassen. Der Mittelblock wurde mit starker Abwehr durch Kristina Weinzierl gestellt. Auf den Halb Abwehr Positionen wurde sie durch Karolina Seufert und Anna Träger bzw. Anna Schneider unterstützt. Damit unterbrachen sie immer wieder das Angriffsspiel der Gäste aus Diepersdorf. Stück für Stück konnten sich die Laufer in der 26. Minute mit 3 Toren absetzen. In der Halbzeit der Haberloher wurde das Team durch Trainerin Kerstin Wilsdorf auf die letzten 30 Minuten eingeschworen.  Konzentration, sichere Pässe sowie mehr klare Auftakthandlungen mit dem deutlichen Abschluss in die Tiefe, waren die Aufgaben. Zu Beginn der zweiten Halbzeit setzte Diepersdorf sofort den Anschlusstreffer und verkürzte auf eine Tordifferenz zur Heimmannschaft. Das Spiel blieb bis zum Schluss auf Augenhöhe. Die Laufer Mädels spielten ihre Möglichkeiten und ihr Können, welches sie diese Saison oft unter Beweis stellten, nicht annähernd aus. Es lief zäh im Angriff. Souverän blieb Karolina Seufert. Sie verwandelte nervenstark die 7m Strafwürfe und fackelte nicht lange bei der Chance, den Ball ins Diepersdorfer Tor zu platzieren. Dazu arbeitete die Abwehr der Laufer auf Hochtouren. Vor allem unsere vorne Mitte Läuferin Laetitia Klooß unterbrach unermüdlich die Pass- und Laufwege der Gäste. Trotzdem schafften sie es in der 42. Minute die Laufer mit 16:17 zu überholen. Da gab Lauf nochmal alles, glich aus und 20 Sekunden vor Abpfiff gelang Lisa Heinrich, mit einem perfekten Aufsetzer zwischen Pfosten und Torhüterin, den Sieg mit 19:18 für Lauf zu sichern. Die Gäste setzten zum letzten Angriff holten aus, aber unsere Torhüterin Lisa Bach, ließ wie sie am heutigen Tag oft unter Beweis stellte, nichts mehr durch. Eichelsbacher Rosalie, Schneider Anna, Klooß Sophia (2), Seufert Karolina (13) Heinrich Lisa (1), Klooß Laetitia (2), Weinzierl Kristina, Gross Anabell, Träger Anna (1), Bach Lisa (TW)

  • Die HSG musste am gestrigen Samstag zur längsten und vielleicht letzten Auswärtsfahrt zum Absteiger TV Altötting. Die Vorzeichen vor dem Spiel waren klar: Trotz des dritten Platzes wurde ein Punkt zum endgültigen Klassenerhalt benötigt. Trainer Korn appellierte an die eigenen Stärken, vor allem die starke Abwehr um Kapitän Dominik Reisinger und das daraus resultierende schnelle Umschaltspiel. Der Start ins Spiel war dennoch sehr holprig. Ein zu überhastetes Spiel im Angriff und eine nicht zu 100% konsequente Abwehr hielt die Altöttinger Mannschaft lange im Spiel. Trainer Korn sah sich nach 17 Minuten bei einem 3-Tore-Rückstand gezwungen, eine Auszeit zu nehmen. Er fand hier die richtigen Worte und die HSG konnte zumindest mit einer 1-Tore Führung zum Pausentee gehen. In der Halbzeit rauften sich die Gelb-Schwarzen noch einmal zusammen und zeigten mit dem Start der zweiten Hälfte, zu was die Mannschaft in der Lage ist. Geschlossene Abwehr, tolle Motivation und zwei schnelle Außen mit Scholz und Frank sorgten für die erste 5-Tore-Führung. Die HSG bekam die Kontrolle über das Spiel zurück und gab diese auch nicht mehr her. Positiv zu erwähnen ist die Rückkehr des Oldies Zahn nach einer langen Verletzung. Auch der in die USA gezogene Lukas Reisinger, der zu Besuch in der Heimat war, durfte sich positiv einbringen. Am Ende stand ein deutlicher Auswärtssieg auf der Anzeigetafel, mit dem der Verbleib in der Landesliga gesichert wurde. Was erst seit Kurzem für alle HSG’ler bekannt war, manifestierte nach dem Schlusspfiff. Trainer Korns persönlicher Entschluss für eine Pause vom Handball beendet eine lange Spieler- und Trainer-Karriere. Er verabschiedete sich mit Tränen von seiner Mannschaft. Auch Zahn wird vorerst in Handballrente gehen. Urlauber Lukas Reisinger verabschiedet sich ebenfalls nach diesem Spiel und wird für weitere 18 Monate in Pittsburgh leben. HSG: von Borstel, Schindler – Reisinger D. 6, Scholz 7, Götschel, Meier 1, Hinkelmann 1, Vollmer 1, Zahn 2, Mosler 2, Scheuerer 4/1, Reisinger L. 2, Frank 4 Altötting: Starflinger, Taubenender 1, Baaken C. 1, Huber 2, Baaken S. 9/2, Karl 1, Antwerpen, Resch 2, Martl, Karl 1

  • Obwohl die Tigerenten auf einem vermeintlich komfortablen dritten Tabellenplatz stehen (17:11 Punkte) ist tatsächlich immer noch etwas Spannung angesagt. Durch den extrem verschärften Abstieg in diesem Jahr ist nämlich schon Tabellenplatz fünf abstiegsgefährdet und muss in eine Relegation mit den Gleichplatzierten der anderen beiden Landesligastaffeln um die letzten freien Plätze in der nächstjährigen, zweistaffeligen Landesliga spielen. Und holt man den Rechenschieber raus, ist es tatsächlich noch möglich, dass die HSG noch von der HT München (5. mit 15:13 Punkten) eingeholt wird. Folglich ist die Marschroute beim Tabellenvorletzten Altötting am Samstag den 30.4.2022 um 17:00 Uhr klar: die fehlenden Punkte müssen ohne Wenn und Aber eingefahren werden. Dabei darf sich das Team von Coach Korn aber auf keinen Fall von dem deutlichen 30:20 Hinspielsieg dazu verleiten lassen, das Spiel auf die leichte Schulter zu nehmen. Zum einen ist da die extrem lange Anfahrt, zum Anderen sind die Altöttinger mit zuletzt zwei Siegen in Folge momentan im Aufwind. Zwar kann das Team aus der Wallfahrtsort den Klassenerhalt nicht mehr schaffen und befindet sich auf Abschiedstour, aber genau solch frei aufspielende Gegner sind immer für eine Überraschung gut. Also können sich die Tigerenten darauf gefasst machen, dass ihnen die Altöttinger zu ihrem letzten Heimspiel keine Gastgeschenke machen werden. Entspechend fordert Coach Korn eine hohe Konzentration von seinen Mannen. Verlassen kann er sich dabei auf die zuletzt hervorragende Abwehrarbeit, wobei auch das Gegenstoßspiel wieder mehr forciert werden soll. Im Positionsangriff muss gegen die zentrierte Abwehr der Altöttinger mehr in die Breite gegangen werden, um die angeschlagene Achse Scheuerer-Laugner zu entlasten. Trotz alledem nehmen die HSGler die Favoritenrolle selbstbewusst an. „Im Großen und Ganzen waren die letzten Spiele mehr als überzeugend. Das Team will und wird jetzt auch endlich die letzten Zweifel ausräumen“, zeigt sich Korn selbstbewusst. Zwar gibt es hinter dem ein oder anderen angeschlagenen Spieler noch ein Fragezeichen, mit dem auf Heimaturlaub befindlichen Lukas Reisinger steht aber eine weitere Alternative kurzfristig zur Verfügung.

  • Nach dem Derbysieg vor Ostern gegen Diepersdorf gingen die Mädels vom TV 1877 Lauf motiviert in die Partie. Nach den ersten Minuten des Anpfiffs und einigen Angriffen auf Augenhöhe viel es den Gastgebern schwer den Angriff unter Kontrolle zu haben. Damit setzten sich die Gäste aus Erlangen Bruck II in der 18. Minute mit 5 Toren ab. Die Aufgabe war klar. Die Laufer Abwehr muss mehr arbeiten. Mit Absprachen und schnellen Beinen. Die ballsicheren Rückraum- Halben Spielerinnen der Angreifer durften nicht in Ballbesitz bzw. in Bewegung kommen. Im Angriff sollten die Abläufe und Spielzüge konsequent zu Ende gespielt werden, waren die Ansagen im Team Time out. Das setzten die Laufer Mädels konsequent um. Torwürfe und ein 7m Strafwurf der Gegner wurde von Torhüterin Lisa Bach pariert und schaffte Rückhalt und Motivation. Bis zum Halbzeitpfiff schafften die Haberloher Damen, in einen noch nie da gewesenen 6:0 Lauf, die Führung 9:8 zu übernehmen. Die zweite Halbzeit wurde konzentriert weitergearbeitet. Natürlich schlichen sich die ersten Fehler ein und die Gegner konnten sich immer mit einem Tor absetzen.   Anstatt jedoch in Panik zu verfallen, zeigte das Heim Team Willensstärke und setzte sich in den Angriffssituation ein ums andere Mal gegenseitig hervorragend in Szene, wie die Anspiele an Sophia Klooss, sodass die Parte innerhalb weniger Minuten wieder ausgeglichen wurde. Vor allem die Anspiele an unsere Kreisläufer Rosalie Eichelsbacher und Sofia Frank wurde immer wieder mit einem Torabschluß gekrönt. Besonders hervorzuheben ist der starke Frontarbeit von Laetitia Klooß, welche auf Grund ihrer unermüdlichen Laufarbeit die Angriffsabläufe der Gegnerinnen störte. Daraufhin wurden Fehler provoziert und konnten durch die Laufer Spielerinnen Karolin Seufert oder Anna Träger für sich genutzt werden. Bis zum Schluss war es nicht mehr möglich dem Laufer Team den Sieg 24:21 wegzunehmen.   Der Sieg war ein wichtiger Schritt Richtung Klassenerhalt. Kader: Rosalie Eichelsbacher (5), Anna Schneider, Sofia Frank (5), Karolona Seufert (5), Sophia Klooß (3), Lisa Heinrich, Kristina Weinzierl, Anna Träger (4), Laetitia Klooß (2)

  • Am Samstag, den 23.04.2022, war es soweit. Das Auswärtsspiel gegen den Primus Ismaning war angerichtet. Ein volle Halle mit guter Stimmung war zu erwarten, konnten die Gastgeber doch an diesem Spieltag den Aufstieg perfekt machen. Das erste Drittel des Spiels war eine reine Abwehrschlacht. Beide Mannschaften schenkten sich nichts. Die Tigerenten fanden bessere Lösungen und somit stand es nach 20 Minuten 4:8.  Auch im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit stand die Abwehr bei den Tigerenten genau richtig und brachte die Gegner aus Ismaning ein ums andere Mal zur Verzweiflung. Somit stand es zur Halbzeit 10:13 für das Team aus Mittelfranken. In der zweiten Halbzeit wollten die Gäste an die Leistung aus der ersten Halbzeit anknüpfen, was jedoch nur bedingt gelang. Die Hausherren spielten nun frei auf, zeigten ihre individuelle Klasse und warum sie in der Liga ganz oben stehen. Beim 17:16 in der 47. Minute ging Ismaning das erste Mal in Führung. Die HSG wehrte sich weiterhin bravourös, konnte das Ruder aber nicht mehr an sich reißen. Das Spiel endete 27:25 und die HSG’ler waren beim Handshake nach dem Spiel die Ersten, die Ismaning viel Glück für die Bayernliga wünschen konnten. Mit noch einem ausstehenden Spiel bei drei Punkten Vorsprung steht Ismaning als Aufsteiger fest.  HSG: Götz, von Borstel, Schindler, Scheuerer S., Reisinger 2, Scholz 2, Götschel, Meier 6, Hinkelmann 2, Laugner 5, Vollmer, Mosler, Scheuerer J. 6/3, Frank 2 Ismaning: Schwetz 2, Notz 4/2, Mansare 1, Braun, Lattner, Teschner 5, Elsinger, Mannel, Simon 4, Baierlein 1, Zobel 7, Neubauer 3, Mayr, Miranda-Jahn 

  • Überall in Bayern trainieren handballbegeisterte Jugendliche für das Acht-Bezirke-Turnier, das am ersten Maiwochenende in Fürstenfeldbruck stattfindet. Bei diesem Turnier haben die teilnehmenden Spieler die Chance, sich für die Bayernauswahl zu präsentieren, um dann vielleicht eines Tages für die Nationalmannschaft aufzulaufen. Auch einige Talente des TV 1877 Lauf sind fleißig dabei! Für den Jahrgang w2007 läuft Nina Köhler auf, die bereits ihren Platz im Team Bayern sicher hat. Nach dieser Saison wechselt die 175 cm große Torfrau von Lauf zum HC Erlangen, um dort für die weibliche B-Jugend zu spielen. Nina Bastian Elsner trainiert alle zwei Wochen im Wechsel in Erlangen und Rimpar im Jahrgang m2007 beim sogenannten Landesstützpunkt Nordbayern. Hier treffen sich die talentiertesten Spieler der drei fränkischen Regierungsbezirke und der Oberpfalz. Parallel zu den Spielen des TV Lauf läuft er für den HC Sulzbach-Rosenberg in der Bayernliga auf und erzielte im Schnitt pro Spiel deutlich mehr als sechs Tore. Basti Ben Bauer, Niklas Weid und Theo Heindl sind so in den Fokus der Trainer gerutscht, dass sie bereits bei den jeweils älteren Spielern mittrainieren dürfen. So trainieren Ben und Niklas als 2008er beim Jahrgang m2007 und Theo als 2009er beim Jahrgang m2008 auf Ostbayern-Ebene (grob gesagt, von Erlangen bis Regensburg) mit. Ben Nicki Theo Auch bei den Mädchen ist der TV 1877 Lauf stark in der Auswahl vertreten: Josi Karg, Theresa Wilhelm, und Nele Schlosser wurden positiv gesichtet. Allegra Tudor, Emma Stiller und Emma Filipovic komplettieren den großen Anteil des Laufer Teams. Josi Theresa Nele Der TV Lauf zeigt hier einmal mehr, was mit einer herausragenden Jugendarbeit zu schaffen ist – und das trotz der Einschränkungen während der Coronapandemie. Dies geht natürlich nur, wenn viele Rädchen ineinander greifen, angefangen über die Abteilungsleitung in Person von Sven Wittig über die Trainer/-innen Kerstin Wilsdorf und Luisa Rudolph für den weiblichen Bereich und Max Melzer, Felix Lott, Alexander Elsner, Kai Fliegauf und Jonas Windele bei den Jungs bis hin zu Peggy und Steffi Gsell für die ganz Kleinen. Dennoch kann man nie qualitativ breit genug aufgestellt sein. Sollte also jemand Lust haben, Teil dieses Teams zu werden und Jugendliche auf ihrem Weg zu begleiten, dann nur zu! Sprecht uns an!

  • Langsam biegt die Saison auf die Zielgerade ein und auf die Tigerenten wartet noch einmal ein echtes Highlight. Bei niemand geringeren als dem Tabellenführer der „Isar Devils“ vom TSV Ismaning treten die Männer von Coach Korn am Samstag den 23.4.2022 um 18:00 Uhr in der nagelneuen Isarena an. Theoretisch könnten bei den Gastgebern (27:3 Punkte) sogar schon die Meisterschaftssektkorken knallen – sollte gleichzeitig der Tabellenzweite Simbach (26:6) einen Punkt liegen lassen. Das wollen die Tigerenten aber möglichst verhindern und die Liga noch eine weitere Woche spannend halten. Das hat zwei Gründe: zum einen fehlt zum Klassenerhalt rechnerisch tatsächlich noch ein Punkt, zum anderen wäre Ismaning sonst das einzige Team der Liga gegen das die Lauf/Heroldsberger beide Spiele verloren hätten. Und der Anspruch jedes Team schlagen zu können, ist dann doch ein letztes großes Saisonziel.   Trotz der zuletzt guten Auftritte müssen sich die Mannen ohne Wenn und Aber mit der Außenseiterrolle begnügen. Zu souverän ziehen die Ismaninger ihre Kreise an der Tabellenspitze. Dabei stellen sie mit durchschnittlich 30 Toren pro Spiel die beste Offensive und mit 22,46 Gegentreffern auch die beste Defensive der Liga.   Dabei kann sich das Trainerteam Nortz/Ilg auf eine sattelfeste, offensive 6:0 Deckung mit einem sehr zweikampfstarken Innenblock verlassen. Aber auch eine noch offensivere 3:2:1 Deckung beherrschen die Gäste und kommen so immer wieder zu Ballgewinnen, die dann vor allem in Person von Haupttorschütze Tom Notz in leichte Tempogegenstoßtore umgemünzt werden. Im Positionsangriff können sich die Gäste auf eine exquisite Rückraumreihe verlassen. Vor allem der wurfgewaltige Yannick Teschner war bei dem 31:35 Hinspielsieg von der Tigerenten Abwehr nicht in den Griff zu bekommen. Größter Trumpf der Isar Devils ist aber ihre Unberechenbarkeit – so findet man Spiel für Spiel eine sehr ausgeglichene Torverteilung, bei der immer wieder andere Spieler als Toptorschützen herausstechen.  Das Schützenfest vom Hinspiel ist den Lauf Heroldsbergern noch gut in Erinnerung und besonders in der Defensive will man zeigen, dass man dazugelernt hat und auch gegen eine – auf allen Positionen stark besetze Truppe – bestehen kann. So war der Abwehrverbund auch Basis für die letzten zwei Siege, als das Team richtig Beton anrührte und nur 18 (gegen Schwabach) bzw. 15 Gegentore (gegen Regensburg) zuließ. Nur wenn das auch vor dem lautstarken Ismaninger Publikum gelingt, haben die Tigerenten die Chance beim großen Favoriten mitzuhalten. Etwas anderes als eine Topleistung in allen Mannschaftbereichen wird gegen Ismaning nicht reichen. Mit der Serie von drei Siegen im Rücken geht das Team das Thema aber selbstbewusst an. Dabei stehen Coach Korn bis auf die Langzeitausfälle alle Spieler zur Verfügung, wobei Routinier Felix Ehler diesmal krankheitsbedingt nicht aushelfen kann.

  • Am Samstag traten die Damen des TV 1877 Lauf in Diepersorf zum Derby an. Von Beginn an war klar, dass dies für beide Mannschaften, die den 5. und 6. Tabellenplatz belegten, ein wichtiges Spiel im Kampf um den Klassenerhalt sein wird. So starteten die Laufer Spielerinnen sehr motiviert in die erste Spielhälfte und konnten nach 5 Minuten auch bereits einen 0:3 Vorsprung ausspielen. Leider folgten dann eine ganze Reihe an Pass- und Fangfehlern auf Laufer Seite, wodurch Diepersdorf den Rückstand schnell wieder auf 3:3 aufholen konnten. Ab da an war die Partie ein knappes Spiel auf Augenhöhe: die Laufer Mannschaft übte im Angriff zwar gut Druck auf die gegnerische Defensive aus, verlor den Ball aber häufig durch Leichtsinnsfehler, wodurch Angriffe selten konzentriert ausgespielt werden konnten. Da auch die Gegnerinnen viele technische Fehler machten, wurde das Spiel sehr hektisch. Obwohl sie die meiste Zeit des Spiels knapp zurücklagen bewiesen am Ende aber doch die Laufer Damen mehr Durchhaltevermögen und Zusammenhalt und konnten sich in der vorletzten Minute mit dem Tor zum 23:24 glücklicherweise doch noch den hart umkämpften Derbysieg sichern.

  • Nach dem Derbysieg am Donnerstag gegen SC Schwabach ging die HSG gestärkt in das Spiel am Sonntag gegen die SG Regensburg. Das Spiel war ähnlich wie am Donnerstag geprägt von starken Abwehrreihen beider Mannschaften. In den ersten 20 Minuten fielen lediglich acht Tore. So stand es zur Halbzeit auch nur 9:7. Besonders hervorzuheben ist der starke Innenblock um Steffen Scheuerer und Dominik Reisinger, mit einem stark haltenden Max von Borstel im Tor. Auch Rückkehrer Felix Ehler fügte sich nahtlos in das Spiel ein und überzeugte mit seiner erfahrenen Spielweise. Der flinke Meier hielt den auffälligsten Akteur der Regensburger Wuka bei nur einem Treffer. Auch in diesem Spiel schaffte es die HSG wieder die Außen miteinzubeziehen und so gelangen einige einfache Tore. Der Sieg war ein wichtiger Schritt Richtung Klassenerhalt. Jetzt heißt es die kommenden Wochen den Schwung mitzunehmen und die Saison erfolgreich zu beenden. Ein großer Dank auch an die zahlreiche Unterstützung von der Tribüne in dieser „englischen Woche“. HSG: von Borstel, Götz, Schindler, Scheuerer S., Reisinger, Scholz 6, Götschel, Meier, Hinkelmann, Laugner 6/2, Mosler, Scheuerer J. 2, Ehler 1, Frank 4 Regensburg: Hoppe, Wuka 1, Hochreuter 6/4, Brilz 1, Turtenwald, Weisser 1, Müller, Härtel, Trumann 3, Meta, Federmann 1, Schäfer, Thienel, Groß 2/1