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Erstes Spitzenspiel der Rückrunde

Posted by on 7. Februar 2019

Die HSG reist zum zweiten Gastspiel in Oberfranken binnen einer Woche nach Münchberg (Anpfiff Sa 19:45 Uhr Gymnasiumhalle Münchberg). Beim Aufeinandertreffen des Tabellenfünften mit dem Tabellendritten handelt es sich um ein waschechtes Spitzenspiel, befinden sich doch beide Mannschaften mitten im Kampf um den Relegationsplatz hinter der souveränen TG Heidingsfeld. Denn am letzten Spieltag ist das Verfolgerfeld der Liga noch weiter zusammengerückt – großer Nutznießer war diesmal die HSG. Die Mannen um das Trainerduo Peer und Korn gewannen als einziges Team aus der Verfolgergruppe, während die Konkurrenten aus Cham, dem Fichtelgebirge und Münchberg Federn ließen.
Besonders die deutliche 46:28 Niederlage des Gastgebers bei der Reserve des TV Erlangen Bruck war – vor allem in der Höhe – die faustdicke Überraschung des Spieltags. Damit haben die Oberfranken nach einer furiosen Hinrunde den Rückrundenauftakt nach der Niederlage gegen Cham endgültig verpatzt. Und so hat der TV Münchberg nach der dritten Niederlage in Folge seine hervorragende Ausgangsposition erstmal verspielt und reiht sich am Ende des Verfolgerfeldes ein.
Das Team von Coach Lichtinger will jetzt natürlich den Bock umstoßen und vor heimischem Publikum den ersten Sieg im neuen Jahr einfahren. Dem Umstand, dass das Spiel in Münchberg stattfindet, ist dann auch geschuldet, dass die Oberfranken als Favorit in die Partie gehen. Denn die Halle in Münchberg gilt als schwer einzunehmende Festung und wird regelmäßig vor dem emotionalen Publikum zum Hexenkessel. Dies macht es für jedes Team schwer, kühlen Kopf zu behalten und gegen die abgezockte und disziplinierte Münchberger Spielweise zu bestehen. Dreh und Angelpunkt ist dabei seit Jahren Jan Lad, der es wie kaum ein anderer Mittelmann in der Liga versteht, das Spiel zu lesen und den Takt anzugeben. Vor allem versteht er es, das Tempo je nach Bedarf anzuziehen oder zu verschleppen. So ist Münchberg durchaus in der Lage Tempohandball zu spielen, bei eigener Führung entnervt man den Gegner aber gerne mit langgezogenen Angriffen und setzt kurz vor dem Zeitspiel Nadelstiche. Hier kann man sich vor allem auf den aktuellen Topshooter der Liga – Routinier Vit Kalas – verlassen, der bisher Tore am Fließband liefert und momentan auf beeindruckende 9,2 Tore pro Spiel kommt. Verbunden mit einer guten Abwehr und einem sehr starken Torhüter konnten die Oberfranken – bis auf das Auftaktspiel gegen Cham – alle Heimspiele für sich entscheiden. Mit der Münchberger Heimstärke hat die HSG schon zur Genüge Erfahrung gemacht und sich jahrelang in Oberfranken die Zähne ausgebissen – bis in der vergangenen Saison das erste Mal überhaupt ein Auswärtserfolg gelang.
Im Lager der Lauf/Heroldsberger weiß man also, welch schwere Aufgabe da vor der Brust ist und dass der 33:28 Hinspielerfolg zuhause rein gar nichts zu bedeuten hat.
Zwar haben die letzten zwei Auswärtserfolge Rückenwind gegeben, jedoch darf man sich so eine erste Halbzeit wie in Helmbrechts gegen Münchberg ganz sicher nicht leisten.
Vielmehr muss man an die zweite Halbzeit anknüpfen, in der der Tigerentenclub Willen, Einsatz und spielerische Disziplin zeigte und so das Spiel nach 5 Toren Rückstand drehen konnte. Zusammen mit einer weiteren Steigerung in der Abwehr wäre dann auch ein weiterer Husarenstreich in Oberfranken möglich.
Stützen kann man sich dabei auf die zuletzt so zielsicheren Shooter Nils Kemper und Nico Schöffel, die besonders in Punkto Wurfauswahl im letzten Spiel herausstachen – denn unvorbereitete Würfe darf man sich bei einem Torwart mit der Klasse des Münchbergers Lukas Hurt nicht leisten.
Den Trainern Peer/Korn steht für das Spiel der komplette Kader zur Verfügung, wobei hinter dem zuletzt krank fehlenden und schmerzlich vermissten Jens Scheuerer noch ein Fragezeichen steht.

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