In einer nervös geführten Partie traf die HSG Lauf/Heroldsberg auf den TSV Marktsteft – für beide Teams ging es um alles: Klassenerhalt oder Abstieg. Entsprechend angespannt starteten beide Mannschaften in die Begegnung. Die Anfangsminuten waren geprägt von Fehlern auf beiden Seiten, technische Ungenauigkeiten und überhastete Abschlüsse bestimmten das Bild. Die HSG überzeugte zunächst in der Defensive mit einer stabilen Abwehrleistung. Im Angriff hingegen fehlten Struktur und Durchschlagskraft, was zu zahlreichen Ballverlusten führte. Um mehr Stabilität ins eigene Spiel zu bringen, stellte die Gastmannschaft früh auf ein 7-gegen-6-System um. Mit zwei Kreisläufern gelang es, den Angriff variabler zu gestalten und sich bessere Chancen herauszuspielen. Allerdings hatte diese taktische Umstellung auch ihre Schattenseiten: Ohne Torwart kassierte die HSG mehrere einfache Gegentore ins leere Netz. Dennoch hielt man die Partie offen und ging mit einem knappen 15:14- Rückstand in die Halbzeitpause. Kurz vor dem Pausenpfiff erlitt jedoch der beste Spieler des TV Marktsteft eine Verletzung – ein herber Rückschlag. Deshalb keimte, bei den Lauf/Heroldsbergern, Hoffnung auf, die Partie in der zweiten Hälfte kontrollieren zu können. Auch nach dem Seitenwechsel blieb die HSG beim 7-gegen-6. Doch der TSV Marktsteft stellte sich zunehmend besser auf diese Spielweise ein, verteidigte kompakt gegen die Kreisläufer und zwang die Gastgeber zu schwierigen Abschlüssen. In dieser Phase fehlte es der HSG vor allem an Durchschlagskraft aus dem Rückraum. Die Heimmannschaft nutzte diese Schwäche konsequent aus, setzten sich Tor um Tor ab und baute ihren Vorsprung aus. Trotz kämpferischem Einsatz gelang es der HSG nicht mehr, den Rückstand aufzuholen. Am Ende musste sich die HSG Lauf/Heroldsberg geschlagen geben – eine Niederlage mit bitteren Konsequenzen: Der Abstieg aus der Oberliga ist dadurch besiegelt. HSG Lauf/Heroldsberg: Teichert; von Borstel (beide TW); Xanthakis; Reisinger (1/0); Kallmeier (1); Meier; Weigl (4); Hager (5); Ehler (5); Schwarz; Schneider (3/0); Stancic (2/1); Reisinger TV Marktsteft: Seitz; Lang; Endriss; Laning; Reuthal; Engelhardt (1); Thorwarth (1); Wendel (8/1); Schmidt; Seitz (3); Mölter (2); Mölter (2); Benkert (3); Etzelmüller (9/2); Matern; Schneider; Schwab (1)
2. April 2026 10:09
Am kommenden Samstag, den 28. März 2026, steht für die HSG Lauf/Heroldsberg das entscheidende Auswärtsspiel der Saison in der Oberliga Nord an. Um 16:30 Uhr gastieren die Schwarz-Gelben in der Mehrzweckhalle in Marktsteft beim direkten Konkurrenten TV Marktsteft. Die Ausgangslage im Tabellenkeller könnte spannender kaum sein. Während die DJK Waldbüttelbrunn II, der MTV Stadeln und der HSV Hochfranken bereits als sichere Absteiger gelten, ist der letzte verbleibende Abstiegsplatz noch hart umkämpft. Aktuell belegt die HSG Lauf/Heroldsberg genau diesen neunten Rang, liegt jedoch punktgleich mit dem TV Marktsteft und der HSG Rödental/Neustadt bei 19:23 Zählern. Zudem ist auch die SG Auerbach/Pegnitz mit 19:21 Punkten noch involviert – allerdings mit einem Spiel weniger. Ein Sieg würde für die HSG den Klassenerhalt bedeuten – entsprechend gilt für die Mannschaft die Devise „Alles oder nichts“. Mit Rückenwind reist Lauf/Heroldsberg dennoch nach Unterfranken. Am vergangenen Wochenende gelang vor heimischem Publikum ein überzeugender 35:26-Erfolg gegen die SG Helmbrechts/Münchberg. Vor allem die geschlossene Mannschaftsleistung sowie eine stabile Defensive bildeten die Grundlage für den wichtigen Sieg im ersten „Endspiel“. An diese Leistung will die HSG nun anknüpfen. Dass dies kein Selbstläufer wird, zeigte bereits das Hinspiel gegen Marktsteft. Damals entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, in der die HSG lange mithalten konnte. Immer wieder brachten sich die Laufer jedoch durch technische Fehler selbst aus dem Rhythmus, wodurch Marktsteft sich im Laufe der Begegnung absetzen konnte. Trotz zwischenzeitlicher Aufholjagd im zweiten Durchgang reichte es am Ende nicht mehr, das Spiel zu drehen. Für das nun anstehende Duell wird es daher entscheidend sein, genau diese Fehlerquote zu minimieren und über die gesamte Spielzeit hinweg konzentriert zu agieren. Gerade gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf können kleine Unachtsamkeiten spielentscheidend sein. Die Voraussetzungen für ein echtes Endspiel sind somit gegeben. Vor auswärtiger Kulisse wird die HSG Lauf/Heroldsberg noch einmal alles in die Waagschale werfen müssen, um sich den Verbleib in der Oberliga zu sichern. Entscheidend wird dabei sein, mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und maximaler Entschlossenheit aufzutreten, um die schwierige Aufgabe in Marktsteft erfolgreich zu bewältigen.
26. März 2026 18:56
Am Sonntagabend trafen die zweite Mannschaft von der HSG und die zweite Mannschaft des TSV Rothenburg in ihrem jeweils letzten Saisonspiel aufeinander. Während für die HSG in der Tabelle nichts mehr zu holen war, ging es für den TSV Rothenburg noch um den möglichen Abstieg aus der Bezirksoberliga. So traf eine sehr motivierte Mannschaft aus Rothenburg auf die vor allem im Rückraum durch Ausfälle geschwächte HSG 2. Doch in der ersten Halbzeit gab die HSG einen starken Kampf. Während Rothenburg zu Beginn auf eine offensive 3-2-1 Abwehr setzte, durch die die HSG leicht durchbrechen konnte, stand die Abwehr der HSG zu Beginn gut da. Doch nach etwa 20 Minuten stellte Rothenburg um, in eine defensive 6-0 und die HSG schaffte es nicht mehr durchzubrechen. Auch in der Abwehr lief es nicht mehr so gut und der TSV Rothenburg konnte sich bis zu Halbzeit mit vier Toren Vorsprung absetzen. Und auch nach der Halbzeit ging es nicht mehr gut weiter. Aufgrund fehlender Wechselmöglichkeiten konnte das Rothenburger Tempo nicht mehr mitgehalten werden und jeder unglückliche Ballverlust im Angriff durch Pfostentreffer oder Fehlpässe wurden durch Gegenstöße von der Mannschaft aus Rothenburg bestraft. So entstand ein klarer Sieg für Rothenburg mit 37:24. HSG Lauf/Heroldsberg II: Niklas Müller, Philipp Besser (2), Kai Fliegauf (1), Jonas Winderle, Sean O’Reilly (1), Fabian Besser (1), Markus Ehler (9), Daniel Pinzer (2), Mario Ilg, Jonas Hager (7), Moritz Reichl, Sebastian Pompl (1)
23. März 2026 17:32
Am Sonntagnachmittag um 16 Uhr trat die HSG Lauf/Heroldsberg zum letzten Spiel der Saison auswärts beim TSV 2000 Rothenburg an. Die Mannschaft ging motiviert in die Partie und wollte an die Leistungen der vergangenen Spiele anknüpfen. Mit einem Sieg hätten die HSG Damen den 3. Tabellenplatz sicher. Die Begegnung begann ausgeglichen. Beide Teams fanden schnell ins Spiel und lieferten sich von Beginn an ein enges Duell. Zwar geriet die HSG zwischenzeitlich leicht in Rückstand, konnte diesen jedoch immer wieder ausgleichen. Im Angriff wurden gute Chancen herausgespielt, während in der Abwehr um jeden Ball gekämpft wurde und gegen die dynamische Spielweise der Rothenburgerinnen gegen gehalten wurde. Hervorzuheben ist wie so oft die Leistung der Jugend-Spielerinnen welche die HSG Damen schon seit Beginn der Saison tatkräftig unterstützen und aus der Mannschaft nicht mehr wegzudenken sind. Vor allem Emmi Danner stach mit einigen tollen Gegenstößen und weiteren kämpferischen Aktionen heraus. So entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Kurz vor der Pause gelang es dem TSV jedoch, noch einmal nachzulegen, sodass die HSG mit einem knappen 13:14-Rückstand in die Halbzeit ging. Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel zunächst umkämpft. Die HSG hielt den Anschluss und versuchte weiterhin, den Rückstand zu verkürzen. Erstmalig probierten sich die angereisten HSG Damen mit einem 7. Feldspieler, was auch weitestgehend gut funktionierte und nur ein Gegentor mit sich brachte. Im weiteren Verlauf der zweiten Hälfte gelang es den Gastgeberinnen jedoch, sich Tor um Tor abzusetzen. Während Rothenburg seine Chancen konsequenter nutzte, schlichen sich bei der HSG einige Fehlwürfe ein, sodass der Abstand langsam größer wurde. Trotz kämpferischer Leistung bis zum Schluss konnte die HSG das Spiel nicht mehr drehen. Am Ende musste sich die Mannschaft mit 19:25 geschlagen geben und trat ohne Punkte die Heimreise an. Somit ist die Saison für die Damen beendet, sie können stolz auf einen 4. Platz sein und gehen nun erstmal in die verdiente Trainingspause. HSG Lauf / Heroldsberg: Geitner, Wagner (beide TW), R. Eichelsbacher, Karg (4/1), Danner (6), Dick, Becker (1), Zitzmann, Distler, Weinzierl, M. Eichelsbacher, Sörgel (1), Schneider (2), S. Dummert (2), K. Dummert (3) TSV 2000 Rothenburg: Friedsmann, Gehring, Zehn, Bohmann (3/1), Ehrlinger (2), David, Nolle, Ehrlinger, Otto, Kleinschmidt (4), Supljika, C. Riedel (8), Gerlinger (4), J. Riedel(4), Ladiges, Schwarz
23. März 2026 9:21
Mit einem überzeugenden 35:26 (16:10)-Erfolg hat sich die HSG Lauf/Heroldsberg vor heimischem Publikum im ersten Endspiel um den Klassenerhalt in der Oberliga Nord durchgesetzt und dabei eine starke Mannschaftsleistung gezeigt. Die Partie begann zunächst ausgeglichen, wobei die Gäste den besseren Start erwischten und früh in Führung gingen. Die HSG fand jedoch schnell ins Spiel und konnte durch konsequente Abschlüsse sowie eine zunehmend stabile Defensive das Spiel drehen. In der Folge entwickelte sich eine intensive Begegnung mit hohem Tempo und vielen Torabschlüssen auf beiden Seiten. Mitte der ersten Halbzeit übernahm die HSG zunehmend die Kontrolle. Durch eine konzentrierte Angriffsleistung und effiziente Chancenverwertung setzte sich das Team Schritt für Schritt ab und ging mit einer verdienten 16:10-Führung in die Pause. Auch im zweiten Durchgang blieb die HSG das spielbestimmende Team. Die Gäste versuchten zwar mit allen Mitteln (7 gg 6) zu verkürzen, doch die Heimmannschaft behielt die nötige Ruhe und fand immer wieder die richtigen Lösungen im Angriff. So konnte der Vorsprung kontinuierlich ausgebaut werden.In der Schlussphase ließ die HSG nichts mehr anbrennen und brachte den Sieg souverän über die Zeit. Am Ende stand ein auch in dieser Höhe verdienter 35:26-Heimerfolg. Jetzt geht es nächste Woche im letzten Saisonspiel in Marktsteft gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf um den Klassenerhalt. HSG Lauf/Heroldsberg: Teichert, von Borstel (beide TW), Stancic (9/5), Schneider (10), Kemper (4), Kallmeier (3), Weigl (3), Reisinger (2), Ehler (2), Schwarz (1), Stöckl, Meier, Bauer (1), Hager SG Helmbrechts/Münchberg: Pritschet Jakob (5), Merz (4), Zach (4/3), Jonas Roßner (2), Janne Roßner (2), Mares (4), Panzer (2), Pritschet Silas (2), Pöhlmann (1), Bär, Schrepfer, Mertel, Gmach, Hurt, Behrens
22. März 2026 15:04
Am kommenden Samstag, den 21. März 2026, wartet auf die HSG Lauf/Heroldsberg die nächste wichtige Aufgabe vor heimischer Kulisse in der Oberliga Nord. Um 19:30 Uhr ist die SG Helmbrechts/Münchberg in der Haberlohhalle in Lauf zu Gast. Die Ausgangssituation verspricht dabei eine intensive Begegnung: Während die HSG mit 17:23 Punkten auf Rang zehn der Tabelle steht, rangieren die Gäste mit 22:18 Zählern auf einem starken vierten Platz. Für die Laufer ist die Zielsetzung klar formuliert: In eigener Halle zählt nur ein Sieg, um im Kampf um den Klassenerhalt einen großen Schritt nach vorne zu machen. Entsprechend hoch dürfte auch die Bedeutung der Partie sein – nicht zuletzt mit Blick auf die Unterstützung durch die heimischen Fans, auf die die Mannschaft an diesem Abend besonders angewiesen sein wird. Dass die HSG auch gegen stärkere Gegner bestehen kann, zeigte zuletzt die Leistung beim Tabellenführer HC Erlangen III. Trotz der 33:38-Niederlage präsentierten sich die Schwarz-Gelben über weite Strecken auf Augenhöhe und lieferten dem Favoriten einen engagierten Kampf. Besonders im Angriff offenbarte die Mannschaft dabei immer wieder ihre Qualität und setzte den Erlangern mit Nadelstichen zu. Auf dieser Leistung lässt sich für das kommende Heimspiel aufbauen. Allerdings wartet mit der SG Helmbrechts/Münchberg erneut eine anspruchsvolle Aufgabe. Das Hinspiel in Oberfranken ist den Laufern noch gut in Erinnerung geblieben. Damals hielt die HSG die Partie zunächst offen, ehe sich im weiteren Verlauf erneut zu viele Fehler einschlichen. Die Gastgeber nutzten diese Phase konsequent aus und setzten sich Tor um Tor ab. Trotz einer kämpferischen Aufholjagd im zweiten Durchgang reichte es am Ende nicht mehr, um das Spiel noch einmal entscheidend zu drehen. Um diesmal erfolgreich zu sein, wird es für Lauf/Heroldsberg entscheidend sein, über die gesamte Spielzeit hinweg konzentriert zu agieren und sich weniger technische Fehler zu erlauben. Gerade gegen eine spielstarke Mannschaft wie Helmbrechts/Münchberg können sich Unkonzentriertheiten schnell rächen. Vor heimischer Kulisse bietet sich der HSG nun die Chance, ein wichtiges Zeichen im Abstiegskampf zu setzen. Mit der Unterstützung der eigenen Fans im Rücken will die Mannschaft alles daransetzen, die dringend benötigten Punkte in Lauf zu behalten und damit einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt zu machen.
19. März 2026 15:12
Für die Zweite der HSG stand am Montag, den 16.03.2026, das Nachholspiel gegen die HG Ansbach an. Nach zuletzt zwei deutlichen Niederlagen gegen die beiden Topmannschaften der Liga ESV Flügelrad und SG Kernfranken wollte man in heimischer Halle in Lauf wieder zwei Punkte einfahren. Die Zweite startete zunächst konzentriert ins Spiel und konnte sich insbesondere auf Grund einer starken Abwehrleistung bereits in den Anfangsminuten ein kleines Polster erarbeiten. Auch im Angriff spielte man sich gute Chancen heraus, konnte diese jedoch auf Grund von Unkonzentriertheiten im Abschluss nicht immer konsequent verwerten. So ging man letztlich mit einem Spielstand von 15:11 zu Gunsten der Zweiten in die Halbzeitpause. In der zweiten Halbzeit gelang es der Reserve der HSG dann auf Grundlage der kompakten Defensive immer wieder ins Tempospiel zu gehen und in der 41. Minute erstmals auf eine Führung von neun Toren beim Stand von 24:15 zu stellen. Den Vorsprung konnte man auch relativ konstant, ohne die Ansbacher näher rankommen zu lassen, bis in die 48. Minute beim Stand von 28:20 halten. Im Anschluss kam es aber leider zu einem kompletten Einbruch im Spiel der Reserve. Im Angriff häuften sich die technischen Fehler und Fehlversuche und in der Defensive lud man die Ansbacher immer wieder zu leichten und schnellen Treffern aus dem Positionsspiel ein. Das sichere Polster schmolz somit immer mehr dahin, ehe die Ansbacher in der 58. Minute erstmals zum 30:30 ausgleichen konnten und im nächsten Angriff sogar in Führung gingen. Der Spielverlauf war somit komplett auf den Kopf gestellt. Der HSG Reserve gelang im Anschluss wieder der Ausgleichstreffer, jedoch hatten die Ansbacher im letzten Angriff die Chance auf den Sieg. Der letzte Wurf der Gäste in den Schlusssekunden klatschte zum Glück der HSG II aber an den Pfosten, sodass das Spiel 31:31 unentschieden endete. Die Zweite muss sich nach dem Spiel sicherlich vorwerfen lassen, den sicher geglaubten Sieg wieder aus der Hand gegeben zu haben. Am Ende musste man auf Grund der letzten Minuten aber froh sein überhaupt einen Punkt mitgenommen zu haben. Weiter geht es für die Zweite am nächsten Sonntag beim letzten Spiel dieser Saison in Rothenburg. HSG Lauf/Heroldsberg II: Müller, Reichl (beide TW); Elsner (2), Kurz (5), J. Hager (3), Pinzer (3/1), F. Besser (1), Xanthakis (1), Ilg, P. Besser (5), Fliegauf (2), M. Ehler (2/1), O’Reilly, Pompl (6), Winderle (1) HG Ansbach: Vogel (TW); Emmert (4), Muschler (4), Leithner (6/5), Hanoun (2), Kammberger (3), Laubinger (6), Rummel (3), Heckel (3)
17. März 2026 18:09
Die HSG Lauf/Heroldsberg hat sich beim Gastspiel gegen die U19 des HC Erlangen mehr als achtbar aus der Affäre gezogen. Gegen die praktisch deckungsgleiche Mannschaft der Bundesliga-A-Jugend des HC Erlangen – amtierender deutscher Meister – mussten sich die „Tigerenten“ am Ende nach wackerem Kampf mit 38:33 (20:13) geschlagen geben. Dennoch konnte das Team eine Menge Selbstvertrauen für die beiden abschließenden Saisonspiele sammeln, die aller Voraussicht nach beide gewonnen werden müssen, um den Klassenerhalt zu sichern. Dabei hätte gegen den übermächtigen Gegner nahezu alles perfekt laufen müssen, um für eine Sensation zu sorgen. Der HC Erlangen hatte seine Spiele in den vergangenen Wochen regelmäßig mit mehr als 20 Toren Unterschied gewonnen. Am Ende unterliefen den Tigerenten jedoch ein paar kleine Fehler zu viel, um wirklich an der großen Überraschung zu schnuppern. Mit einem Quäntchen mehr Glück wäre bereits zur Halbzeit ein engerer Spielstand möglich gewesen. Doch trotz deutlich reduzierter Fehlerquote wurde jede noch so kleine Ungenauigkeit von den schnellen Erlanger Youngsters umgehend mit einem Gegenstoßtor bestraft. So stand trotz hervorragender Deckungsarbeit im Positionsangriff und einer tadellosen kämpferischen Einstellung nach 30 Minuten ein 20:13-Rückstand auf der Anzeigetafel. Doch an diesem Tag zeigte sich, dass auch in der Offensive bei den Tigerenten wieder vieles zusammenpasst. Die Mannschaft ließ sich nicht abschütteln, setzte immer wieder Nadelstiche und brachte die Gastgeber phasenweise sichtlich aus dem Konzept. Die Erlanger wirkten irritiert von der verbissenen Gegenwehr und leisteten sich nun selbst einige Fehler. Angeführt vom bärenstarken Rückkehrer Chris Stöckl kämpften sich die Lauf-Heroldsberger Tor um Tor heran und waren beim 30:26 in der 48. Minute tatsächlich wieder auf Tuchfühlung. In dieser Phase vergaben die Tigerenten jedoch zweimal die Chance, auf drei Tore zu verkürzen und die Partie endgültig wieder offen zu gestalten. So setzte sich letztlich die breite Bank der Erlanger durch, die den Sieg am Ende souverän über die Zeit brachten. Dennoch kann die HSG Lauf/Heroldsberg auf diese Leistung aufbauen. Das Team präsentierte sich geschlossen als Mannschaft – was sich auch in der gleichmässig verteilten Torschützenliste widerspiegelt – und bestätigte damit den positiven Trend der vergangenen Wochen. Da auch die Konkurrenten in der Tabelle punkteten, kommt es an den letzten beiden Spieltagen zum absoluten Showdown im Abstiegskampf. In der Liga befindet sich aktuell jedes Team ab Platz sechs mitten im Kampf um den Klassenerhalt. Die Tigerenten stehen momentan mit zwei Punkten Rückstand unter dem Strich. Das nächste Endspiel steht bereits bevor: Am Samstag, 21. März, empfängt die HSG Lauf/Heroldsberg im Haberloh die bereits gesicherte SG Helmbrechts/Münchberg. Dort zählt für die Tigerenten nur ein Sieg. HSG Lauf/Heroldsberg: von Borstel, Teichert 1 (beide TW), Xanthakis 2, Stancic 3, Reisinger 5, Scholz 2, Kallmeier 5, Meier 1, Stöckl 7, Weigl 3, Ehler 1, Schneider 3
16. März 2026 10:47
Am Sonntagabend, um 19 Uhr, fand im Haberloh das verschobene Spiel der HSG-Damen gegen die HG Ansbach statt. Trotz der späten Uhrzeit gingen die Spielerinnen motiviert und konzentriert in die Partie. Der Start verlief jedoch zunächst nicht nach Plan: Schnell lag die HSG mit 0:3 zurück. Doch die Mannschaft ließ sich davon nicht verunsichern, kämpfte sich zurück ins Spiel und konnte in der 12. Minute erstmals die Führung übernehmen. Diese hielt man bis kurz vor der Halbzeit, ehe in den letzten Minuten der ersten Hälfte die Konzentration nachließ. So ging es schließlich mit einem ausgeglichenen Spielstand von 14:14 in die Kabine. Auch nach der Pause blieb die Begegnung lange Zeit offen und ausgeglichen. Der HSG gelang es jedoch nicht, sich entscheidend abzusetzen. Immer wieder musste man unglückliche Gegentore hinnehmen, während sich im Angriff einige Fehlwürfe einschlichen. Am Ende stand ein 30:30 auf der Anzeigetafel, sodass sich die HSG-Damen mit einem Punkt zufriedengeben mussten. HSG Lauf/Heroldsberg: Karg Joceline (5), Danner Emilia (3), Dick Linn Johanna, Becker Tessa (1) Zitzmann Linn, Distler Vivienne (1), Heinrich Lisa, Weinzierl Kristina, Wilhelm Theresa (8), Sörgel Sarah (3), Schneider, Anna (1), Wagner Eva-Maria, Geitner Katharina, Dummert Sandra (3), Dummert Kerstin (5) HG Ansbach: Nikitin Katharina (2), Wimmer Carina (6), Burger Franziska (1), Kojellis Magdalena (1), Rößl Frauke, Hammeter Julia (4), Brohm, Nathalie, Ovsjuka Amanda, Kojellis Maria, Gliebe Christine (10), Herrmann-Filff Nadine (6)
16. März 2026 10:38
Am kommenden Samstag, den 14. März 2026, steht für die HSG Lauf/Heroldsberg die wohl anspruchsvollste Auswärtsaufgabe in der Oberliga Nord auf dem Programm. Um 14 Uhr gastieren die Schwarz-Gelben in der Karl-Heinz-Hiersemann Halle in Erlangen bei der dritten Mannschaft des HC Erlangen. Die Rollen vor der Begegnung sind klar verteilt: Während Lauf/Heroldsberg mit 17:21 Punkten derzeit auf Rang neun der Tabelle steht, führt der HC Erlangen III mit beeindruckenden 34:4 Zählern das Klassement an. Für die HSG geht es dennoch um wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Ein Erfolg beim Tabellenführer wäre ein großer Schritt, um sich weiter in Richtung der Nichtabstiegsplätze zu orientieren. Dafür muss jedoch am Wochenende nahezu alles zusammenpassen – sowohl im Angriff als auch in der Defensive. Mut machen können den Laufern die jüngsten Ergebnisse. In den vergangenen beiden Heimspielen präsentierte sich die Mannschaft in guter Verfassung und konnte zwei wichtige Siege einfahren. Gegen die DJK Waldbüttelbrunn II gelang zunächst ein deutlicher 37:24-Erfolg, ehe man auch gegen die HSG Rödental/Neustadt eine konzentrierte Leistung zeigte und sich mit einem verdienten 29:25-Heimsieg belohnte. Besonders die stabile Abwehrarbeit sowie geduldige Angriffe bildeten dabei die Grundlage für die beiden Erfolgserlebnisse. Dass die Aufgabe gegen den Tabellenführer jedoch eine ganz andere Dimension haben wird, zeigte bereits das Hinspiel in Heroldsberg. Damals wollte sich Lauf/Heroldsberg gegen den souveränen Spitzenreiter teuer verkaufen und hielt in der Anfangsphase auch noch gut mit. Doch im weiteren Verlauf übernahm die Bundesligareserve des HC Erlangen zunehmend die Kontrolle über das Spiel. Mit hohem Tempo und großer individueller Qualität setzte sich der Tabellenführer Schritt für Schritt ab, sodass für die HSG am Ende eine deutliche Niederlage zu Buche stand. Um diesmal länger im Spiel zu bleiben, wird es für die HSG entscheidend sein, von Beginn an konzentriert aufzutreten und das Tempo der Erlanger möglichst zu kontrollieren. Gleichzeitig gilt es, im Angriff geduldig zu agieren und Ballverluste zu vermeiden, die dem Tabellenführer einfache Tore über das Tempospiel ermöglichen könnten. Mit dem Rückenwind aus den beiden jüngsten Heimsiegen reist Lauf/Heroldsberg dennoch mit neuem Selbstvertrauen nach Erlangen. Gelingt es der Mannschaft, ihre Leistung über die gesamte Spielzeit hinweg auf hohem Niveau zu halten, könnte auch beim Spitzenreiter eine Überraschung im Bereich des Möglichen liegen.
12. März 2026 16:47