– Pflichtaufgabe im AbstiegskampfAm kommenden Samstag, den 28. Februar 2026, steht für die HSG Lauf/Heroldsberg ein richtungsweisendes Heimspiel auf dem Programm. Um 19:30 Uhr gastiert die Reserve der DJK Waldbüttelbrunn in der Gründlachhalle in Heroldsberg. Die Vorzeichen für diese Begegnung sind eindeutig: Während die HSG mit 13:21 Punkten auf Rang zehn steht, bildet Waldbüttelbrunn II mit 0:32 Zählern weiterhin das Schlusslicht der Tabelle. Für die Mannschaft von Trainer Sebastian Wilfling zählt daher nur ein Sieg – will man im Kampf um den Klassenerhalt nicht weiter unter Druck geraten. Allerdings dürfte die Aufgabe trotz der tabellarischen Situation keineswegs unterschätzt werden. Das Hinspiel in Waldbüttelbrunn offenbarte bereits, dass sich die Unterfranken lange Zeit als unangenehmer Gegner präsentierten. Bis zur Halbzeit entwickelte sich ein ausgeglichenes Duell, in dem sich die HSG zwar nie im Rückstand befand, sich aber auch nicht entscheidend absetzen konnte. Erst im zweiten Durchgang nutzten die Mittelfranken ihre Chancen konsequenter und entschieden die Partie letztlich souverän für sich. Ein ähnliches Bild zeigte sich auch zuletzt bei der deutlichen Auswärtsniederlage in Roßtal. Nach einer engagierten ersten Hälfte, in der Lauf/Heroldsberg auf Augenhöhe agierte und das Spiel offen gestalten konnte, verlor die Mannschaft nach dem Seitenwechsel zunehmend den Zugriff. Vor allem im Angriff fehlte es an Durchschlagskraft, während im Rückzugsverhalten zu viele einfache Gegentore zugelassen wurden. Die Folge war ein klarer Rückschlag, der die Ausgangslage im Tabellenkeller weiter verschärfte. Umso wichtiger wird es nun sein, an dem positiven Ansatz aus der ersten Halbzeit des letzten Spiels anzuknüpfen – und diesen über die gesamte Spielzeit hinweg aufrechtzuerhalten. Insbesondere im Tempospiel und in der Chancenverwertung muss die HSG wieder konsequenter auftreten. Gleichzeitig gilt es, die defensive Stabilität zu verbessern, um einfache Treffer der Gäste zu verhindern. Die Gäste aus Waldbüttelbrunn reisen trotz ihrer bisherigen Punktlosigkeit nicht chancenlos an. Immer wieder gelang es ihnen in dieser Saison, Spiele zumindest phasenweise offen zu gestalten. Für die HSG wird es daher entscheidend sein, von Beginn an konzentriert aufzutreten und dem Gegner gar nicht erst die Möglichkeit zu geben, Selbstvertrauen zu tanken. Vor heimischer Kulisse bietet sich für die Tigerenten nun die große Chance, im Abstiegskampf ein wichtiges Zeichen zu setzen. Ein Sieg gegen das Schlusslicht ist Pflicht – und könnte zugleich die nötige Sicherheit für die kommenden Aufgaben bringen.
26. Februar 2026 19:57
HSG Lauf/Heroldsberg hält eine Halbzeit mit – Roßtal setzt sich nach der Pause deutlich abIm Auswärtsspiel beim TSV Roßtal am 21.02.2026 zeigte die HSG Lauf/Heroldsberg zwei unterschiedliche Halbzeiten. Während die Gäste in den ersten 30 Minuten auf Augenhöhe agierten und das Spiel offen gestalten konnten, verlor man nach der Pause zunehmend den Zugriff – insbesondere im Angriffsspiel und im Rückzugsverhalten.Die Partie begann ausgeglichen. Nach einem frühen Rückstand fand die HSG schnell in die Begegnung und hielt das Tempo hoch. Immer wieder gelang es, über einfache Treffer und konsequent genutzte Chancen im Spiel zu bleiben. Auch zwischenzeitliche Führungen der Gastgeber beantwortete die HSG mit eigenen Treffern. Beim Stand von 16:14 nach gut 31 Minuten war weiterhin alles offen. In dieser Phase überzeugte Lauf/Heroldsberg vor allem durch Kampfgeist und die Bereitschaft, im gebundenen Spiel geduldig auf klare Chancen zu warten.Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit entwickelte sich ein intensiver Schlagabtausch mit hohem Tempo. Die HSG ließ sich auch von zwischenzeitlichen Zwei-Minuten-Strafen nicht entscheidend aus dem Rhythmus bringen und blieb bis zur Pause in Schlagdistanz. Mit einem knappen Rückstand ging es in die Kabine – ein Spielverlauf, der für die zweite Hälfte alle Möglichkeiten offenließ.Nach dem Seitenwechsel kippte die Partie jedoch zunehmend zugunsten der Gastgeber. Die HSG tat sich nun deutlich schwerer im Abschluss. Mehrere Angriffe blieben ohne Torerfolg, wodurch Roßtal ins Tempospiel kam. Besonders im Rückzug offenbarten sich nun Probleme: Zu häufig gelangen den Hausherren einfache Treffer aus der ersten und zweiten Welle. Innerhalb weniger Minuten wuchs der Rückstand spürbar an.Trotz einzelner Treffer gelang es der HSG nicht mehr, eine konstante Druckphase aufzubauen. Roßtal nutzte seine Chancen konsequent und setzte sich Tor um Tor weiter ab. In der Schlussphase zog der TSV immer deutlicher davon, während Lauf/Heroldsberg im Angriff weiterhin die Durchschlagskraft fehlte und man defensiv nicht mehr die nötige Stabilität herstellen konnte.Am Ende musste sich die HSG Lauf/Heroldsberg mit 35:22 deutlich geschlagen geben. Nach einer engagierten ersten Halbzeit fehlten im zweiten Durchgang die Lösungen im Angriff sowie die Konsequenz im Rückzugsverhalten, um das Spiel weiter offen zu gestalten. Nun gilt es, die positiven Ansätze aus der ersten Hälfte mitzunehmen und in den kommenden Trainingseinheiten gezielt an den Defiziten der zweiten Halbzeit zu arbeiten. TSV Roßtal: Bühler, Schramm (beide TW), Krach (2), Schmidt (9/4), Ehrmann (7), Meßthaler, Haltrich (5), Ch. Nepf (2), Wilhelm (3), N. Nepf (3), Gruber (1), Brandscher (2), Matschl (1) HSG Lauf/Heroldsberg: M. von Bostel (1), N. Teichert (beide TW), G. Xanthakis, D. Reisinger, K. Scholz, A. Kallmeier (1), T. Meier, V. Weigl (3), A. Stöckl (1), B. Bauer (3), F. Ehler, S. Schwarz, R. Schneider (3), M. Stancic (5), N. Kemper (5)
23. Februar 2026 17:55
Nach einer spielfreien Woche richtet sich der Fokus der HSG Lauf/Heroldsberg wieder voll auf den Ligabetrieb. Am kommenden Samstag, den 21. Februar 2026, gastiert das Team von Trainer Sebastian Wilfling um 19:30 Uhr in der Halle der Mittelschule in Roßtal beim TSV Roßtal. Für die HSG, die aktuell mit 13:19 Punkten auf Tabellenplatz 10 steht, geht es im weiteren Saisonverlauf vor allem darum, sich im unteren Tabellenbereich zu behaupten und wichtige Zähler im Kampf um den Klassenerhalt zu sammeln. Entsprechend kommt der Partie gegen den Tabellensechsten, der mit 15:17 Punkten in unmittelbarer Reichweite liegt, eine erhöhte Bedeutung zu. Trotz der angespannten Situation konnte die HSG zuletzt ein Zeichen setzen. Gegen den Tabellenzweiten SG DJK Rimpar II hielt man über weite Strecken gut mit und musste sich am Ende nur knapp mit 33:36 geschlagen geben. Eine Leistung, die Mut macht und zeigt, dass die Mannschaft auch gegen favorisierte Gegner konkurrenzfähig sein kann. Diese Erkenntnis soll nun auch in Roßtal in Zählbares umgemünzt werden. Das Hinspiel gegen den TSV Roßtal ist dabei noch präsent. Damals entwickelte sich ein intensives Derby, in dem die HSG nach schwierigem Beginn große Moral bewies und sich eindrucksvoll zurückkämpfte. Bis in die Schlussphase hinein war die Partie offen, ehe eine umstrittene Entscheidung in der Schlussphase das Spiel endgültig kippte und die Aufholjagd der HSG jäh stoppte. Die knappe Niederlage hinterließ entsprechend einen bitteren Nachgeschmack. Für das anstehende Auswärtsspiel wird es darauf ankommen, von Beginn an stabil zu stehen und insbesondere die Defensive kompakt zu gestalten. Im Hinspiel hatte man vor allem mit dem gegnerischen Kreisläufer immer wieder Probleme, was es diesmal besser zu lösen gilt. Gleichzeitig muss im Angriff wieder mehr Durchschlagskraft aus dem Rückraum entwickelt werden, um die gegnerische Abwehr vor größere Aufgaben zu stellen. Außerdem ist davon auszugehen, dass erneut Spieler aus der zweiten Mannschaft den Kader ergänzen werden. Unabhängig davon wird die HSG alles daransetzen, die beiden Punkte mitzunehmen und sich im Kampf um den Klassenerhalt weiter zu behaupten.
19. Februar 2026 15:30
Am Samstag traf die männliche A-Jugend auf den ewigen Rivalen vom HSV Hochfranken und setzte sich in einem spannenden Spiel mit 34:33 durch.Es war eines der wenigen Spiele in dieser Saison, in denen Coach Tim Hager auf den kompletten Kader zurückgreifen konnte. Entsprechend starteten die 77er konzentriert und fanden gut in die Partie. Mit viel Tempo und einer stabilen Defensive erspielten sie sich bis zur 17. Minute eine 10:6-Führung.Im weiteren Verlauf nutzten die Gastgeber die Breite ihres Kaders, wodurch der Spielfluss etwas verloren ging. Die Gäste fanden dadurch besser ins Spiel, glichen zunächst aus und gingen schließlich mit einer 17:15-Führung in die Halbzeitpause.Zu Beginn des zweiten Durchgangs präsentierten sich die Laufer wieder sehr fokussiert, agierten sowohl im Angriff als auch in der Abwehr deutlich stabiler und drehten die Partie. Mit großem Einsatz bauten sie den Vorsprung bis zur 45. Minute auf 26:22 aus.In der Schlussphase entwickelte sich erneut ein offener Schlagabtausch. Hochfranken nutzte seine Chancen und verkürzte den Rückstand, doch die Laufer behielten die Nerven und brachten den knappen Vorsprung trotz einiger nicht optimal umgesetzter taktischer Vorgaben über die Zeit. Es spielten: Nils Barthmann (TW), Jannis Dierner (TW), Moritz Reichl (TW), Bastian Elsner (3), Jonah Perrey (2), Grigorios Xanthakis (5), Theo Heindl (2), Simon Denzinger (1), Finlay Rimmer (5), An Duc Vu, Ben Bauer (8/2), Jasper Kupper, David Rudolph (1), Fabian Schellermann (3), Sebastian Schwarz (4)
10. Februar 2026 9:56
Nach der grandiosen Vorstellung gegen den Spitzenreiter HC Forchheim letzte Woche hatten wir gehofft, auch gegen die HSG Weidhausen eine ähnlich starke Leistung zu zeigen. Ganz so spektakulär wie zuletzt wurde es nicht, doch am Ende stand ein deutlicher 41:36-Sieg auf der Anzeigetafel. Mit einer vollen Auswechselbank gingen wir ins Spiel, während die Gäste nur einen Ersatzspieler hatten. Unser Plan, sie mit schnellem Tempospiel zu überlaufen, ging jedoch nicht auf: Lange Zeit stand es ausgeglichen, erst kurz vor der Halbzeit konnten wir uns auf 20:15 absetzen. In der Halbzeitansprache zeigte der Trainer deutlich seine Unzufriedenheit: 20 Tore zu werfen war gut, aber 15 Gegentore waren zu viel. Für die zweite Halbzeit forderte er konsequente Abwehrarbeit und weiterhin Vollgas im Angriff. Leider zeigten beide Mannschaften in der zweiten Halbzeit eine Art Wild-West-Handball. Wir erzielten weiterhin viele Tore, kassierten aber auch bei fast jedem Angriff einen Treffer. Der Abstand blieb dadurch meist bei fünf Toren, Weidhausen kam nie näher als auf drei Tore heran. Unser Anspruch, das Spiel mit einem größeren Vorsprung zu gewinnen, wurde also nicht erreicht. Trotzdem muss man dem Gegner ein Kompliment machen: Mit so wenigen Spielern, und dann vor allem aus dem jüngeren Jahrgang, haben sie uns wirklich vor größere Probleme gestellt, als wir erwartet hatten. Auf unserer Seite sind besonders hervorzuheben unsere C-Jugendlichen Jakob, der eine starke Vorstellung zeigte, sowie Julian, der erstmals mit seinem Bruder auflief, und gleich sein erstes B-Jugend Tor erzielte. Besonders schön ist außerdem, dass wir in nahezu jedem Spiel einen Spieler besonders hervorheben können, und dieses Mal war es Noel. Mit neun Feldtoren konnte er endlich seine Durchschlagskraft aus dem Training auch im Spiel zeigen. Es steht nun eine längere Pause an und ab März folgen noch drei Partien, jeweils gegen Mannschaften, die in der Tabelle hinter dem TV 77 zu finden sind. Nun geht es darum, diese Spiele erfolgreich zu gestalten, um in der Endabrechnung ein wenig besser dazustehen als wir es jetzt tun. Es spielten: Elias Säger (TW), Jakob Weisert (TW), Julius Neubig, Jonah Anhalt (3), Hannes Maußner (1), Lennart Lehmeier, Jonathan Kramp (1), Florian Jochim, Theo Heindl (11/3), Jasper Kupper (7), Noel Kaiser (9), Julian Jochim (1), Fabian Schellermann (8)
9. Februar 2026 13:39
Am Sonntagnachmittag empfingen die Damen der HSG Lauf/Heroldsberg mit einem bestens besetzten Kader von 15 Spielerinnen die Gäste des Tuspo Nürnberg im Sportpark Haberloh. Schon vor Anpfiff war die Erwartungshaltung hoch, insbesondere da man die Gäste im Hinspiel bereits besiegen konnte. Von der ersten Minute an trat die HSG Lauf/Heroldsberg mit hohem Tempo auf, erspielte sich gute Abschlüsse und zeigte auch in der Abwehr sofort Präsenz. Da die Gäste aus Nürnberg mit einer äußerst defensiven Abwehr agierten, nutzten die Gastgeberinnen konsequent die entstehenden Räume und kamen immer wieder zu schönen Würfen aus dem Rückraum. Ergänzt wurde das Angriffsspiel durch gelungene Kreisanspiele sowie schnell vorgetragene Tempogegenstöße, die mehrfach zum Torerfolg führten. Gleichzeitig zeigte sich Torhüterin Katharina Geitner in starker Form und entschärfte zahlreiche Würfe der Gäste. So setzte sich die HSG bis zur Halbzeit verdient auf 15:10 ab. Nach dem Seitenwechsel änderte sich der Spielverlauf spürbar. Die Nürnbergerinnen erhöhten das Tempo und kamen deutlich entschlossener aus der Kabine. Während in der ersten Halbzeit vor allem das Zusammenspiel mit dem Kreis funktionierte, gelang dieses in der zweiten Hälfte nur noch selten. Insgesamt fehlten den Lauf/Heroldsbergerinnen nun die Ideen im Angriff, sodass sich viele Abschlüsse nur noch schwer herausspielen ließen. Auch in der Abwehr gelang es nicht mehr durchgehend, die Würfe der Gäste bis zum Ende konsequent zu unterbinden. Tuspo Nürnberg nutzte diese Phase, um Tor um Tor aufzuholen, und machte die Partie bis in die Schlussminuten spannend. Trotz großem Einsatz und Kampfgeist auf beiden Seiten blieb es am Ende beim 26:26-Unentschieden. Die Damen der HSG kann insbesondere auf die starke erste Halbzeit aufbauen, weiß jedoch auch, woran in den kommenden Trainingseinheiten weitergearbeitet werden muss. HSG Lauf/Heroldsberg: Geitner (TW), Wagner (TW), R. Eichelsbacher (1), M. Eichelsbacher (1) Schneider (4), Danner (3), Dick (1), Karg (1), Heinrich (1), Wilhelm (7/1), S. Dummert (1), K. Dummert (6), Becker, Zitzmann, Breitemeyer Tuspo Nürnberg: Meier (TW), Bastek (TW), Liersch, Wunder, Hofmann (0/1),Hinterholzinger (10/8), Nether (6), Meidenbauer (3), Schmeiser (3), Bargfrede (2), Wagner (1), Neugebauer (1)
9. Februar 2026 7:43
Am Samstagabend empfing die Reserve der HSG Lauf/Heroldsberg, in der heimischen Haberloh-Halle, den TSV Wendelstein zu einem wichtigen Duell. Nach der ersten Saisonniederlage in der Hinrunde beim gleichen Gegner war man gewillt, Wiedergutmachung zu leisten. Doch die personelle Situation der HSG stellte sich äußerst schwierig dar: Neben dem weiterhin ausfallenden Torhüter Fischer und Rückraumspieler Götschel musste das Team zudem komplett auf Top-Torschütze Tim Hager verzichten. Auch Rückraumspieler Nils Kemper kam nur zu wenigen Einsatzminuten, da sowohl Hager als auch Kemper unmittelbar nach dem Spiel bei der HSG I aushelfen mussten. Das Spiel begann ausgeglichen, wobei sich auf beiden Seiten einige technische Fehler einschlichen. Folglich stand es nach etwa 17 Minuten lediglich 6:6. Im weiteren Verlauf konnte sich der Gast immer besser ins Spiel bringen. Die HSG tat sich im Angriff schwer, den Ball im Netz unterzubringen, sodass es nach 27 Minuten bereits 7:13 für Wendelstein stand. Kurz vor der Pause gelang es der Heimmannschaft jedoch, nochmal aufzuholen und mit einem Halbzeitstand von 10:13 in die Kabine zu gehen. Die Halbzeitansprache war klar: Im Angriff sollten die eintrainierten Spielzüge konsequenter zu Ende gespielt werden, um so die Abwehr des Gegners in Bewegung zu bringen. Doch auch in der zweiten Halbzeit zeigte die HSG nicht ihr bestes Gesicht. Zwar gab es mehrfach Chancen, um auf ein Tor heranzukommen, doch das nötige Quäntchen Glück war an diesem Abend nicht auf ihrer Seite. So plätscherte das Spiel vor sich hin, und am Ende musste sich die HSG Lauf/Heroldsberg II mit einer 25:30-Niederlage gegen den TSV Wendelstein abfinden. Nach der zweiten Niederlage in Folge, folgen nun zwei Wochen spielfreie Zeit um den Kopf wieder frei zu bekommen. Am 28. Februar will die HSG auswärts beim Tabellenführer SG Kernfranken mit einem ganz anderen Gesicht antreten. Schließlich konnte man gegen das Team in der Hinrunde seine beste Saisonleistung zeigen und gewann verdient. HSG Lauf/Heroldsberg II: Müller, Reichl (beide TW), Pinzer (5), Xanthakis (2), Hager (1), Roder (2), Besser (2), Kurz (3), Ilg, Kemper (4), Haupt (1), O’Reilly (2), Artz (2), Pompl (2) TSV Wendelstein: Galonska, Mangold (5), Steigerwald (2), Voß, Freller (5), Galonska (4), Wibbe (4), Gaca, Steigerwald, Weigelt, Hofmann (2), Gocke (5), Abraham, Fliegerbauer, Möller (4)
8. Februar 2026 10:15
Nach zuletzt anspruchsvollen Wochen steht für die HSG Lauf/Heroldsberg am kommenden Samstag, 7. Februar 2026, wieder ein Heimauftritt an. Um 19.30 Uhr empfängt das Team von Trainer Sebastian Wilfling in der Haberlohhalle in Lauf die SG DJK Rimpar II – eine der spielstärksten Mannschaften der Oberliga Nord. Die Vorzeichen sind dabei klar verteilt. Während die Gäste mit 23:7 Punkten auf Rang zwei der Tabelle stehen und mit einer beeindruckenden Tordifferenz von +73 ihre Ambitionen unterstreichen, rangiert die HSG mit 13:17 Zählern aktuell auf Platz zehn. Auch der Blick auf das Torverhältnis der Laufer von -36 verdeutlicht, wie schwierig die bisherige Saison verlaufen ist. Zuletzt musste die HSG beim Tabellenzweiten HC Forchheim eine deutliche 22:30-Niederlage hinnehmen. Zwar hielt Lauf/Heroldsberg in der Anfangsphase ordentlich mit, scheiterte jedoch immer wieder an der eigenen Chancenverwertung sowie an einem starken gegnerischen Torhüter. Viele Fehlwürfe und technische Fehler verhinderten, dass die Gäste das Spiel länger offenhalten konnten. Ein Blick zurück in die Hinrunde zeigt jedoch, dass die HSG auch gegen Topteams bestehen kann. Beim Auswärtsspiel in Rimpar gelang Lauf/Heroldsberg damals ein überraschender Erfolg, der vor allem auf einer stabilen Defensive, viel Geduld im Angriff und einer geschlossenen Mannschaftsleistung beruhte. An diese Qualitäten will die HSG nun auch im Rückspiel anknüpfen, wenngleich die Ausgangslage eine andere ist. Erschwert wird die Aufgabe durch die weiterhin angespannte Personalsituation. Der ohnehin schmale Kader ist durch Verletzungen zusätzlich belastet, wodurch Alternativen nur begrenzt zur Verfügung stehen. Trainer Sebastian Wilfling ist daher erneut gefordert, die vorhandenen Kräfte möglichst effizient einzusetzen. Trotz der klaren Favoritenrolle der Gäste will sich die HSG vor heimischem Publikum nicht kampflos geschlagen geben. Ziel wird es sein, mit einer kompakten Abwehr, reduziertem Fehleraufkommen und hoher Disziplin im Angriff die Partie möglichst lange offen zu gestalten und den Zuschauern in der Haberlohhalle einen engagierten Auftritt zu zeigen.
6. Februar 2026 7:37
Es sollte eine Revanche für die 19:20 -Hinspiel-Niederlage in Heroldsberg gegen den HC Forchheim werden und damit die Abwärtsspirale zu beenden. Mit gemischten Vorzeichen reiste man zum Derby – mit einem angeschlagenen Abwehrchef Dominik Reisinger, ohne Ben Bauer, dafür aber mit den Routiniers Thorsten Artz und Felix Ehler. Zu Beginn hielt die HSG mit dem Tabellendritten der Oberliga Nord gut mit. Hinten fing man sich gerade einmal drei Treffer ein, auf der anderen Seite gelang selbst zunächst nur ein Treffer. Um Gründe dafür zu finden, musste man kein ,,Handballexperte“ sein – zu viele Fehlwürfe aus besten Positionen und ein starker Lars Göbel zwischen den Pfosten der Gastgeber. Dazu kamen in Halbzeit eins drei Zwei-Minuten-Strafen gegen die Tigerenten, die Gastgeber kamen mit lediglich einer gelben Karte davon. Im Lauf der ersten dreißig Minuten häuften sich die Fehler bei der HSG und so konnten die Forchheimer Tor für Tor davonziehen und sich einen komfortablen Vorsprung von zehn Toren herausspielen (17:7). Es musste also wie so oft in dieser eher durchwachsenen Spielzeit eine Aufholjagd gelingen, um das Blatt noch zu wenden. Kleiner Spoiler für die zweite Hälfte: Die Aufholjagd gelang nicht in der 35., 40., 45., … Es war nicht der Tag der Schwarz-Gelben. Indikatoren in den 30 folgenden Minuten der Halbzeit waren zu wenig Durchschlagskraft in der Offensive und eine gute Abwehr, die es dennoch nicht konsequent genug verteidigen konnte und die Forchheimer immer wieder passieren lassen musste. Highlights wie den feinen Dreher von Ralf Schneider in Minute 40 gab es leider wenige. Zum Ende hin zeigte sich die Mannschaft von Sebastian Wilfling ein letztes Mal aufopferungsvoll kämpfend. Es gelang aber lediglich noch ein wenig Kosmetikkorrektur beim Ergebnis. Mit der Schlusssirene stand die achte Niederlage im 15. Spiel auf der Anzeigetafel. Mit einem am Ende doch nicht ganz so krachenden 30:22 geht es nun kommende Woche zuhause gegen den nächsten Top-Gegner DJK Rimpar II. Bedauerlicherweise hat sich Milan Stancic kurz vor Ende eine Sprunggelenksverletzung zugezogen, ein MRT-Ergebnis steht noch aus. Der ohnehin schmale und bereits durch Verletzungen reduzierte Kader stellt eine große Herausforderung für die HSG dar. HSG: von Borstel, Teichert (beide TW) – Xanthakis, Stancic (4), Reisinger (2), Scholz (5), Kallmeier, Stöckl A., Philippi, Weigl, Ehler (1), Artz (1), Schneider (9/2) HCF: Goebel (1), Farra (beide TW) – Klinger, Kühle, Mückusch (2), Wunder (3), Distler, Gräsl, Opitz (6), Samel, Sauter M. (2), Rost, Sauter L. (8), Mach (5/2), Duscher, Ihrke (3)
2. Februar 2026 13:38
Die männliche A-Jugend des TV 1877 musste sich am heutigen Spieltag auswärts beim TSV Ismaning denkbar knapp mit 30:29 geschlagen geben. Dabei standen die Vorzeichen alles andere als günstig: Mit Finlay, Fabi, An Duc, Sebastian und Nils fehlten gleich fünf Spieler, sodass die 77er lediglich mit einem Auswechselspieler antreten konnten. Trotz dieser personellen Situation dominierte der TV 1877 die Anfangsphase der Partie. Besonders Ben zeigte sich treffsicher und erzielte mehrere wichtige Tore, während Grix vom Siebenmeterpunkt äußerst zuverlässig agierte. Zwischenzeitlich betrug der Vorsprung sechs Tore. Mit viel Tempo und Einsatz gelang es den Laufern, das Spiel über weite Strecken zu kontrollieren und mit einer Führung in die Halbzeitpause zu gehen. In der zweiten Hälfte stellten sich die Gastgeber zunehmend besser auf das Laufer Spiel ein. Der Vorsprung schmolz nach und nach, ohne dass Ismaning zunächst die Führung übernehmen konnte. Erst 17 Sekunden vor dem Abpfiff gelang den Hausherren erstmals im gesamten Spiel der Führungstreffer – und dieser sollte zugleich der entscheidende sein. So endete eine intensive und umkämpfte Partie mit einer bitteren 30:29-Niederlage für den TV 1877. Fazit: Mit einer besseren Chancenverwertung und ein bis zwei zusätzlichen Wechselmöglichkeiten wäre in Ismaning mit Sicherheit mehr möglich gewesen. Während der TV 1877 über die gesamte Spielzeit mit nur einem Auswechselspieler auskommen musste, konnten die Gastgeber auf sechs Wechseloptionen zurückgreifen – ein Faktor, der sich insbesondere in der Schlussphase bemerkbar machte. Die 77er zeigten eine starke Leistung unter schwierigen Voraussetzungen. Es spielten: Jannis Dierner (TW), Moritz Reichl (TW), Bastian Elsner (4), Jonah Perrey (2), Theo Heindl (1), Simon Denzinger (1), Ben Bauer (14/2), David Rudolph (2), Grigorios Xanthakis (5/3)
1. Februar 2026 23:05