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  • Am Sonntag, den 11. Januar 2026, trafen die Damen der HSG Lauf/Heroldsberg auswärts auf den HC Neustadt/Aisch. Nachdem man in der Hinrunde leer ausgegangen war, war die Motivation groß, dieses Mal die zwei Punkte mitzunehmen. Die Partie begann jedoch holprig: Trotz eines starken Rückhalts im Tor durch K. Geitner gerieten die HSG Damen in der ersten Halbzeit zwischenzeitlich deutlich mit 7:1 in Rückstand. Dennoch bewiesen die Damen Kampfgeist und arbeiteten sich trotz mehrerer vergebener Siebenmeter bis zur Halbzeitpause an den Gegner heran. Hier muss besonders die eindrucksvolle Aufholjagd erwähnt werden. Zwei Jugendspielerinnen, „die Linn’s“, Linn Zitzmann und Linn Johanna Dick waren in dieser Phase Garant des späteren HSG Sieges. Jeweils aus dem Rückraum und von Linksaußen warfen die beiden Jugendspielerinnen ein Tor nach dem anderen und ermöglichten so den Halbzeitstand von 14:10. Entsprechend motiviert ging es in den zweiten Durchgang, wo die Aufholjagd weiter ging, während Torhüterin E. Wagner ihr Tor dicht machte. Mit zahlreichen Paraden und zwei gehaltenen Siebenmetern hielt sie ihr Team im Spiel. In der 38. Minute erzielte S. Sörgel schließlich den 16:16-Ausgleich.Die kurz darauf folgende Führung gab der Mannschaft den entscheidenden Schwung, um das Spiel endgültig zu drehen und verdient für sich zu entscheiden, sodass sich die weite Anfahrt nach Neustadt am Ende mehr als lohnte. Die Partie endete 21:26. HSG Lauf/Heroldsberg: Wagner, Geitner (beide TW), Schneider (1), Dick (3), Reiniger, Distler, Zitzmann (4), Weinzierl (2), Sörgel (1), S. Dummert (3), K. Dummert (12) HC Neustadt Aisch: Lechner, Stöckert, Glassner (8), Betz, Gackstetter, Hufnagel (4), Hoopmann (6), Schönleben (1), Kestler, Friedrich (2)

  • Mit einem knappen, aber verdienten 23:22-Auswärtssieg bei der HG Amberg ist die männliche B-Jugend erfolgreich in die Rückrunde gestartet. Trainer Alexander Elsner verzichtete bewusst auf einen großen Kader und reiste mit einer schlagkräftigen Rumpftruppe in die Oberpfalz. Jede Feldspielerposition war einfach besetzt, ergänzt durch einen Allrounder sowie einen C-Jugendlichen. Die erste Halbzeit gehörte klar den 77ern. Erst nach gut sieben Minuten gelang Amberg der erste Treffer, Lauf hatte bis dahin bereits viermal erfolgreich abgeschlossen – mit vier unterschiedlichen Torschützen. Nach 15 Minuten stand eine 9:3-Führung zu Buche, die bis zur Pause Bestand hatte. Mit einem 14:8 ging es in die Kabinen.Ausschlaggebend für diesen Zwischenstand war vor allem die bewegliche und aggressive Abwehrarbeit der Laufer Jungs, die die Hausherren immer wieder zu unvorbereiteten Würfen zwang. Dahinter präsentierte sich Juan in herausragender Form und parierte nahezu alles, was dennoch den Weg aufs Tor fand. Da klar war, dass Amberg nicht aufstecken würde, galt es nach dem Seitenwechsel, die Konzentration hochzuhalten und den eingeschlagenen Weg fortzusetzen. Eine Umstellung der Amberger Abwehr brachte die 77er jedoch zunehmend aus dem Rhythmus. Die Gastgeber verkürzten bis zur 35. Minute auf zwei Tore. In dieser Phase zeigte sich Theo vom Siebenmeterstrich nervenstark und hielt den Gegner auf Distanz. In der zweiten Halbzeit ließ die Abwehrarbeit insgesamt etwas nach, was zu Gegentoren führte, die so vermeidbar gewesen wären. Vier Minuten vor dem Ende betrug der Vorsprung erneut vier Treffer – eigentlich eine komfortable Ausgangslage. Doch Amberg blieb treffsicher und kam noch einmal bis auf ein Tor heran. Nach einem Ballverlust der 77er hatten die Hausherren sogar die Chance auf den Ausgleich. Ein technischer Fehler der Amberger eröffnete jedoch 32 Sekunden vor Schluss nochmals einen Angriff für Lauf, den Lennart mit seinem dritten Treffer zum umjubelten 23:21 nutzte. Der anschließende Treffer der Gastgeber diente lediglich der Ergebniskosmetik. Das Risiko, mit einer kleinen, aber leistungsfähigen Mannschaft anzutreten, zahlte sich damit aus.Als Spieler des Spiels sind Juan zu nennen, der insbesondere in der ersten Hälfte seine bislang stärkste Saisonleistung zeigte, sowie Lennart, der in engen Phasen ruhig blieb und drei seiner vier Würfe sicher verwandelte. Mit dem Wissen um das eigene Leistungsvermögen dürfte das Selbstvertrauen vor dem schweren Heimspiel gegen HaSpo Bayreuth am kommenden Wochenende spürbar gewachsen sein. Es spielten:Juan Luckner (TW), Elias Säger (TW), Mete Chousein, Jonah Anhalt (6), Lennart Lehmeier (3), Leo Ertel, Florian Jochim (2), Theo Heindl (7/5), Jasper Kupper (2), Noel Kaiser (3)

  • Für die Zweitvertretung der HSG Lauf/Heroldsberg ging es nach der Winterpause am Samstag, den 10.01.2026, endlich wieder los. Im ersten Spiel im neuen Jahr hatte man mit dem Auswärtsspiel beim Tabellennachbarn SC 04 Schwabach direkt eine schwere Aufgabe vor der Brust. Hatte man zum Saisonauftakt noch vor heimischer Kulisse mit breit besetztem Kader einen 36:30-Sieg gegen die Schwabacher feiern können, standen die Vorzeichen beim Rückspiel etwas anders. Die Zweite musste doch auf einige Leistungsträger verzichten, sodass der Kader der HSG II bereits mit drei 17-jährigen A-Jugendspielern aufgefüllt wurde. Die Gastgeber aus Schwabach hatten auf der anderen Seite im November und Dezember 2025 kein einziges Spiel verloren, sodass ein umkämpftes und schweres Spiel zu erwarten war. Die HSG Lauf/Heroldsberg II startete zunächst wach und konzentriert ins Spiel und konnte nach fünf gespielten Minuten bereits auf eine 3:0-Führung stellen. Hier musste dann jedoch der dünn besetzte Kader der HSG Lauf/Heroldsberg II einen ersten Dämpfer hinnehmen, nachdem sich Jonas Hager verletzte und für den Rest des Spiels ausfiel. Zunächst gelang es der HSG II dennoch an die gute Angriffsleistungen anzuknüpfen. Besonders A-Jugendspieler Grigorios Xanthakis zeigte eine engagierte Leistung und übernahm im Offensivspiel der Zweiten viel Verantwortung. In der Defensive konnte man im Zusammenspiel mit dem gut aufgelegen Niklas Müller im Tor immer wieder Ballgewinne erzielen und ein relativ konstantes Polster von zwei bis drei Toren halten. Kurz vor der Halbzeitpause gelang den Schwabachern zwar noch der Ausgleich, jedoch konnte man kurz vor der Sirene den ursprünglichen Vorsprung wieder herstellen und mit einer 12:14-Führung in die Pause gehen. Zur Halbzeitpause konnte man auf Seiten der HSG II um Coach Baha mit dem Ergebnis auf Grund der Gegebenheiten sicher zufrieden sein. Nachdem die HSG II zunächst gut in die zweite Halbzeit startete und man zum ersten Mal im Spiel auf eine Führung von vier Toren stellen konnte, kam es sowohl in der Offensive als auch in der Defensive zu einem Bruch im Spiel. Die Zahl der technischen Fehler häufte sich auf Seiten der Zweiten und auch die Abwehrreihe der Schwabacher steigerte sich. Im weiterhin kompakt verteidigenden Defensivverbund der Mannschaft aus Lauf und Heroldsberg rutschte der ein oder andere Wurf aus dem Rückraum unglücklich ins Tor und es fehlte das nötige Spielglück. Den Schwabachern gelang infolge der Ausgleich und das Spiel stand auf Messers Schneide. Sechs Minuten vor Ende gelang den Gastgebern dann die erste Führung der Partie zum 23:22. In der entscheidenden Phase gelang es der HSG II jedoch, noch einmal eine Schippe draufzulegen. Insbesondere Torsten Artz im Angriff und der eingewechselte Torwart aus der Laufer Jugend Moritz Reichl konnten sich in der Crunchtime mit wichtigen Aktionen auszeichnen. 50 Sekunden vor Ende konnte die HSG wieder auf eine 26:25-Führung stellen. Der letzte Angriff der Schwabacher verpuffte und die Zweite konnte letztlich in einem engen Spiel den Sieg und wichtige zwei Punkte gegen die direkte Konkurrenz einfahren. In einem Spiel, was eher durch zwei gut verteidigende Defensivreihen geprägt war und offensiv sicherlich kein Leckerbissen war, kann man mit dem Ergebnis auch auf Grund der dünnen Personaldecke sicherlich zufrieden sein. Insbesondere ist an dieser Stelle noch einmal die positive Leistung unserer Laufer A-Jugend-Spieler hervorzuheben, die viel Verantwortung übernehmen mussten. Weiter geht es für die Zweite bereits nächsten Sonntag am 18.01.2026 um 16:30 Uhr im heimischen Haberloh in Lauf gegen den TV Gunzenhausen. HSG Lauf/Heroldsberg: Müller (TW), Reichl (TW); Fliegauf (1), Xanthakis (4), Denzinger (1), F. Besser (1), Artz (7), Kemper (2), Pinzer (3), J. Hager, T. Hager (5/2), Pompl (2) SC 04 Schwabach: Mark (TW), Walwei (TW); Rösch (7), Haaf (2), Schwarz, Harandt (5), Pianka (2), Meyer (5/3), Fröse (2) Pfeiffer, Schreckenbach, Osiander, Sluik (2), Spiegel

  • MTV Stadeln zu Gast in der HaberlohhalleMit dem Beginn der Rückrunde steht für die HSG Lauf/Heroldsberg ein neues Kapitel in der laufenden Oberliga-Saison an. Am Sonntag, den 11. Januar 2026, empfangen die Schwarz-Gelben um 16:30 Uhr in der Haberlohhalle in Lauf den MTV Stadeln. Nach einer wechselhaften Hinrunde soll das neue Jahr genutzt werden, um wieder Boden gutzumachen. Die Ausgangslage ist dabei klar umrissen: Die HSG beendet die Hinserie mit 10:12 Punkten auf Tabellenplatz neun, punktgleich mit der SG Auerbach/Pegnitz auf Rang acht. Der MTV Stadeln reist als Vorletzter der Tabelle an und steht mit 7:15 Punkten auf Platz elf. Dennoch warnt das Hinspiel eindrucksvoll davor, den Gegner nicht zu unterschätzen. Denn das erste Aufeinandertreffen beider Mannschaften zum Saisonauftakt hatte es in sich. In Stadeln entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Erst in einer nervenaufreibenden Schlussphase behielt die HSG die Oberhand und entführte mit einem hart erkämpften 21:20-Auswärtssieg die Punkte. Besonders die Defensive und eine starke Torhüterleistung hielten die Tigerenten damals im Spiel, während im Angriff noch nicht alles rund lief. Neues Jahr – neue MöglichkeitenGenau dort soll nun angesetzt werden. Vor heimischem Publikum will die HSG von Beginn an klarere Akzente setzen und das Rückspiel nicht erneut bis in die letzten Sekunden offenhalten. Ein neues Jahr bringt neue Möglichkeiten – und die Mannschaft geht mit spürbarer Motivation und Vorfreude in den Auftakt der Rückrunde. Der Anspruch ist deutlich: Die Tigerenten wollen gleich im ersten Spiel ein Zeichen setzen, sich für die enge Hinrunde belohnen und den Startschuss für eine erfolgreichere zweite Saisonhälfte geben. Gegen den MTV Stadeln bietet sich dafür eine erste Gelegenheit, die es konzentriert und entschlossen zu nutzen gilt.

  • Es sollte ein versöhnlicher Abschluss zum Rückrunden-Ende werden nach zuvor drei Niederlagen. Mit dem TV Marktsteft war ein Gegner zu Gast gegen den die HSG eine äußerst positive Bilanz in der Vergangenheit vorweisen konnte – aus den vergangenen vier Begegnungen konnte man ganze drei für sich entscheiden. Der minimale Unterschied an diesem Handball-Sonntag war der sehr veränderte Kader der Schwarz-Gelben im Vergleich zu den Vorjahren. Achterbahn Es war ein schleppender Beginn für beide Teams – das erste Tor fiel gerade einmal in der vierten Spielminute. Die HSG fand nach dem Gegentreffer gut in die Partie – wenn auch nur kurzzeitig – bis zur 23. Minute konnte man das Spiel in der Waage halten. Jedoch schlichen sich dann wie so oft in der laufenden Spielzeit die berüchtigten Fehler ein und kosteten der HSG früh im Spiel wichtige Körner. Zu Halbzeit konnte sich der TVM ein klein wenig absetzen und ging mit einem 10:13 in die Halbzeitpause. Kurzer Hoffnungschimmer Zu Beginn der zweiten Hälfte kamen die Tigerenten besser ins Spiel und konnten in Minute 37 zum 15:15 durch Urgestein Tim Meier ausgleichen. Es war ein Lebenszeichen, das die Truppe von Sebastian Wilfling sendete und doch blieb es das einzige, was die Spielgemeinschaft in diesem Spiel nochmal hoffen ließ. Erfreulich zu sehen: Eigengewächs Ben Bauer kam zu ordentlichen Einsatzminuten und kürte einen starken individuellen Auftritt mit fünf Treffern aus dem Spiel heraus. Als Milan Stancic sieben Minuten vor dem Ende nochmal auf zwei Treffer verkürzte, hätte man doch glatt meinen können, es würde noch ein wenig Spannung aufkommen – dem war leider nicht so.  Der TV Marktsteft war sich der Möglichkeit zwei Punkte zu ergattern bewusst und spielte den Stiefel routiniert zu Ende. Als die Schlusssirene einsetzte, stand eine 22:28 Niederlage für die HSG Lauf/Heroldsberg auf der LED-Anzeige der Gründlachhalle in Heroldsberg. Mit fünf Niederlagen und der vierten in Folge endet für die HSG eine durchwachsene Vorrunde. Die Weihnachtspause muss die Mannschaft aus Mittelfranken nun gut nutzen, um sich auf die immens wichtige Rückrunde vorzubereiten. Abstiegskampf möchte man natürlich vermeiden und deshalb muss jetzt ein Schritt nach vorne erfolgen. HSG: Teichert, Borstel (beide TW) – Xanthakis, Reisinger (1), Scholz (7), Kallmeier (1), Meier (1), Weigl, A. Stöckl (1), Bauer (5), Phillipi, Schneider, Stancic (2), C. Stöckl (4) TVM: Schneider, Schwab (beide TW) – T. Seitz (4), Lang, Lanig (3), Reuthal (3), Engelhardt (3), Schmidt, S. Seitz (7), Bayer, Mölter (3), Etzelmüller (5), Benkert

  • Zum letzten Spieltag des Jahres empfing die Zweite der HSG Lauf/Heroldsberg, am Sonntag, erneut die Reserve des HBC Nürnberg. Bedingt durch eine Spielverlegung und die bereits vor der Winterpause anfangende Rückrunde, trafen die beiden Mannschaft bereits vor zwei Wochen in Nürnberg aufeinander – mit dem besseren Ende für die HSG. Motiviert, die noch frische Niederlage wieder gut zu machen, erwischten die Gäste mit den ersten drei Toren der Partie den deutlich besseren Start. Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte sahen die zahlreichen Zuschauer in der Heroldsberger Gründlachhalle eine ungewohnt unkonzentrierte Leistung der Heimmannschaft und einen Gast, der es immer wieder schaffte, die Nachlässigkeiten der HSG Abwehr geduldig zu nutzen. Viele nicht genutzte Chancen auf der anderen Seite führten zu einem Pausenstand von 11:16. Leider konnte auch die zweite Halbzeit keine nennenswerte Verbesserung bringen. Weiterhin dominierten im Angriff der Heimmannschaft ungenaue Pässe und vergebene Chancen. Auch wenn die Abwehr jetzt besser sortiert schien, schaffte man es nicht die langen Angriffe der Gäste frühzeitig zu unterbinden, so dass diese irgendwann doch immer die Lücke fanden und ihrerseits die Bälle im HSG Tor platzierten. Ein letztes Aufbäumen in den letzten 10 Minuten, in denen man nochmal auf 20:23 verkürzen konnte, scheiterte an zwei Zeitstrafen gegen die Heimmannschaft und weiteren leichten Toren für Nürnberg. Endstand 22:26Trotz der bitteren, weil unnötigen Niederlage im letzten Spiel vor der Winterpause, konnten die Mannschaften der HSG an diesem Spieltag wieder auf zahlreiche Unterstützer und eine tolle Stimmung in der Halle setzen. Die Spieler und Betreuer wünschen allen Fans eine ruhige und erholsame Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Das nächste Heimspiel findet am 18.01.2026 im Haberloh in Lauf statt. HSG Lauf/Heroldsberg: Müller (1) (TW), Fischer, Xanthakis, Besser P.(1), Hager J. (2), Pinzer (2), Besser F. (2), Kurz (1), Ilg, Kemper (4), Elsner, Fliegauf, Hager T. (7/3), O´Reilly, Ehler, Pompl (2) HBC Nürnberg II: Blümchen (3), Waiblinger (2), Grüger (2), Nguyen (2), Simolka, Bauer (4), Düvel (1), Fischer (1), Deinhardt, Hüttinger, Eisenhut (9/4), Althoff (1), Kurtzius (1)

  • Am 14.12. trafen die Damem der HSG Lauf/Heroldsberg und der MTV Stadeln in einem nervenaufreibenden Spiel aufeinander. Die HSG Lauf/Heroldsberg zeigte im Heimspiel von Beginn an eine starke Leistung und setzte sich am Ende verdient mit 28:26 durch und zeigt dabei über weite Strecken eine starke Leistung. Vor allem Kerstin Dummert war mit 11 Treffern kaum zu stoppen. Auch Theresa Wilhelm erzielte 7 Tore und war mit 6 sicher verwandelten Siebenmetern willensstark und in wichtigen Momenten treffsicher. Weitere Treffer steuerten Tessa Becker und Emilia Danner mit jeweils 3 Toren sowie Joceline Karg und Sandra Dummert mit je 2 Toren bei. Dank einer stabilen Abwehr und konsequent ausgespielten Angriffen hielt die HSG Lauf/Heroldsberg über das gesamte Spiel eine Führung von mehreren Toren. Trotz des zunehmenden Drucks behielt die HSG die Ruhe, nutzte ihre Chancen und brachte den Vorsprung über die Zeit. Am Ende war ein verdienter 28:26 Erfolg an der Anzeigentafel zu lesen. Fazit – eine geschlossene Mannschaftsleistung sicherte den fünften Sieg in der laufenden Spielzeit. HSG Lauf/Heroldsberg: R. Eichelsbacher, Karg (2), Danner (3), Dick, Becker (3), Reiniger, Distler, Zitzmann, Weinzierl, M. Eichelsbacher, Wilhelm (7), Wagner, Geitner, S. Dummert (2), K. Dummert (11), MTV Stadeln: Brütting (1), Klein, Emde (2), Zimpell (2), Hehn (1), V. Szkudlarek, Baierlein (3), Bauer (9), J. Szkudlarek (1), Heubeck (5), Wenst (2), Voll

  • Nach der 30:33-Niederlage bei der SG Helmbrechts/Münchberg steht für die HSG Lauf/Heroldsberg am kommenden Sonntag, den 14.12.2025, um 16:30 Uhr das nächste Heimspiel in der Gründlachhalle in Heroldsberg an. Die jüngste Auswärtsleistung zeigte erneut ein Auf und Ab: Eine ordentliche Anfangsphase, danach zu viele technische Fehler, später eine kämpferische Aufholjagd – doch am Ende fehlten die entscheidenden Nuancen, um Zählbares mitzunehmen. Mit nun 10:10 Punkten und einem negativen Torverhältnis von -20 rutschte die HSG auf Tabellenplatz 8 ab. Der kommende Gegner, der TV Marktsteft, reist mit Rückenwind an. Die Unterfranken rangieren mit 11:9 Punkten auf Platz 5 der Tabelle und überzeugten zuletzt mit einem klaren 38:20-Heimerfolg. Besonders ins Auge fällt dabei Torjäger Sebastian Seitz: Er erzielte in neun Partien bereits 102 Treffer, was einem beeindruckenden Durchschnitt von 11,33 Toren pro Spiel entspricht, und belegt damit Rang zwei der Torschützenliste – nur übertroffen von Andreas Wolf, der der HSG beim Spiel in Rödental große Schwierigkeiten bereitet hatte. Entsprechend wird es eine zentrale Aufgabe sein, Seitz früh und konsequent einzudämmen, um Marktstefts Angriffsdruck zu reduzieren. Für die HSG bietet sich trotz der jüngsten Rückschläge eine gute Gelegenheit, wieder Boden im Tabellenmittelfeld gutzumachen. Die Mannschaft zeigte in Helmbrechts, dass Moral und Einsatz stimmen, auch wenn sich Konzentrationsschwächen nach wie vor bemerkbar machen. Vor heimischer Kulisse sollen genau diese Phasen minimiert werden, um den Anschluss an die obere Tabellenhälfte nicht zu verlieren. Hinzu kommt: Der Sonntag ist in Heroldsberg ein kompletter Heimspieltag, bei dem es auch Glühwein und Grill gibt. Vor der „Ersten“ treten sowohl die Damenmannschaft als auch die zweite Herrenmannschaft an. Die Kulisse dürfte entsprechend gut gefüllt sein, und die HSG wird versuchen, die erwartete Unterstützung als positiven Impuls zu nutzen. Ob es gelingt, die Stimmungswelle in eine stabile Leistung über 60 Minuten zu übertragen, wird entscheidend sein. Ein Heimsieg wäre ein wichtiger Schritt, um die Wende einzuleiten – und ein passender Abschluss für einen langen Handballtag in der Gründlachhalle.

  • An ein Auswärtsspiel im April 2024 bei der SG Helmbrechts/Münchberg dürfte man sich im Trikot der HSG nur zu gerne zurückerinnern. Mit dem 27:32 Erfolg stand die Meisterschaft und der damit verbundene Aufstieg in die Regionalliga Bayern fest. Ein wenig mehr als ein Jahr später traf man wieder im Ligabetrieb aufeinander, nur dass sich die Vorzeichen dieses Duells ein Stückchen verändert hatten. Eher umgekehrt hatten: Die SG ging als Favorit in die Partie, der dritte Tabellenplatz rechtfertigte diese Rolle. Die HSG versank in den vergangenen Wochen ein wenig im Nirgendwo – zwei Niederlagen gegen direkte Konkurrenten im Tabellenmittelfeld hatten ,,der Ersten“ nicht sonderlich gut getan. Beide Mannschaften gestalteten die Begegnung ausgeglichen – bis Minute 13 war es nur ein Tor Rückstand für den Regionalligaabsteiger (7:6). In der Folge schlich sich wieder der Fehlerteufel ein, Fehlwürfe und technische Fehler häuften sich erneut. Wenig verwunderlich, dass die Gäste diese Phase zu ihren Gunsten nutzten und Tor für Tor davon ziehen konnten. HSG-Neuzugang Milan Stancic gab in diesem Abschnitt sein Bestes, sechs seiner 15 Treffer erzielte der Serbe in Hälfte eins und ließ seiner Mannschaft damit einen Funken Hoffnung auf mögliche Auswärtspunkte. Dennoch stand ein 17:12 auf der Anzeigetafel als die Schiedsrichter die Teams in die wohlverdiente Pause nach intensiven 30 Minuten schickten. Mit dem Beginn der zweiten Halbzeit schien es kurzzeitig so, als hätten sich die Tiegerenten ein wenig gefangen und die Halbzeitansprache hätte gewirkt. In der 43. Spielminute war man wieder auf drei Treffer herangerückt und hatte die Chance das Pendel in die eigene Richtung schlagen zu lassen. Münchberg blieb unbeirrt und eiskalt in diesem Stadium und zog ihr starkes Offensivspiel gnadenlos durch. Kurze Zeit später (48.) waren es schon wieder sechs Treffer die es aufzuholen galt für die Schwarz-Gelben. Jedoch, die HSG stellte erneut die kämpferische Qualität unter Beweis und schob sich nochmal auf 27:25 ran. Ein Leistungsakt, der am Ende vielleicht doch zu viele Körner von den Gästen forderte. Der letzte Treffer des Spiels gelang zwar den Mittelfranken, aber zu mehr als Ergebniskosmetik reichte es nicht mehr. Fazit:Mit dem 33:30 beim jetzigen Tabellenzweiten stand die dritte Niederlage in Serie zu Buche. Dem Oberliga-Dino ist in den letzten Spielen nicht allzu viel vorzuwerfen, der Kampf stimmt ein ums andere Mal nur die kleinen Nuancen wollen nicht gelingen und das kostet in dieser sehr ausgeglichenen Oberliga Punkte. Kommenden Sonntag, um 16:30 soll es wieder mit Punkten klappen. Zu Gast in Heroldsberg wir dann der Tabellen fünfte aus Marktsteft sein. HSG Lauf/Heroldsberg: von Borstel, Teichert (beide TW) – Xanthakis, Kallmeier (2), Meier (1), A. Stöckl, Phillipi (2), Ehler (4), Schneider, Stancic (15/4), C. Stöckl (6) SG Helmbrechts/Münchberg: Hurt, Behrens (beide TW) – Jo. Roßner (1), Panzer (1), Pritschet (6), Zach (5), Schrepfer, Bär (3/3), Pöhlmann (2), Mares (3), Gmach, Merz (3), Ja. Roßner (2), Reif (1), Pritschet (6)

  • Am vergangenen Samstag empfing die Zweite die Bezirksoberligavertretung des TSV 2000 Rothenburg zum Finale der Hinrunde in der Heroldsberger Gründlachhalle. Auf Seiten der HSG nahmen es sich die Mannen um Cheftrainer Dominik Baha zum Ziel, die eigene Abwehrleistung im Vergleich zum Auswärtserfolg beim HBC Nürnberg noch etwas zu steigern und vor allem Durchbruchsversuche auf den Halbpositionen früher anzunehmen. Dass man nun mit etwas geschwächtem Kader in dieses Spiel ging und unter anderem auf die beiden Rückraumakteure Kemper und Artz und den weiterhin verletzten Rechtsaußen Roder verzichten musste, sollte sich als Aufgabe einer geschlossenen Mannschaftsleistung herausstellen.  Die Partie nahm zu Beginn recht zügig Fahrt auf und ein anfangs erspielter Vorsprung der Gastgeber egalisierte sich bis zur Hälfte der ersten Halbzeit, weil man den Gegner nach guten Verteidigungsakzenten letztlich doch zu einfachen Abschlüssen kommen lies. Nach einem überragend gehaltenen 7-Meter war nun auch HSG-Torhüter Niklas Müller endgültig im Spiel angekommen und zeichnete sich in der Folge mehrere male aus, weshalb man trotz vermehrter Zeitstrafen nicht ins Hintertreffen gelang. Man schaffte es sogar gegen Ende der ersten Halbzeit auf sechs Tore wegzuziehen, ehe Markus Ehler quasi mit dem Schlusspfiff via Distanzwurf vom eigenen Kreis zum Halbzeitstand von 21:14 stellte. Die Hausherren konnten diesen Vorsprung in Hälfte zwei zwar von Beginn an erfolgreich verteidigen, erschwerten sich das Spiel aber im Verlauf der Halbzeit durch eigene einfache oder gar doppelte Zeitstrafen selbst. Doch auch, als die Gäste in der Folge mithilfe einer Manndeckung gegen HSG-Toptorschütze Tim Hager versuchten, wieder Zugang zum Spiel zu erlangen, zeigte sich die HSG in der nach wie vor dezimierten Offensivreihe variabel und effektiv in der Wurfausbeute. Man mobilisierte sich weiterhin zu gut herausgespielten Torerfolgen und stand trotz häufiger Unterzahl weiterhin kompakt im Defensivverbund. Dadurch gelang es letztlich, die Führung aus der Halbzeitpause zu halten und die Rothenburger mit einem deutlichen 34:27 Heimsieg nach Hause zu schicken! Die Zweite rangiert somit zum Ende der Hinrunde auf dem dritten Tabellenplatz, kann den Vorsprung zum viertplatzierten Schwabach vergrößern und erhöht den Druck auf die punktgleichen Spitzenreiter Kernfranken und Flügelrad, die im zeitgleichen Spitzenduell untereinander den Rang getauscht hatten. Doch ob die HSG dort auch überwintert, wird sich erst kommende Woche zeigen, wenn die Zweite im Rahmen des Heimspieltages „Handball, Glühwein & Grill – bei uns wird`s richtig heiß!“ den HBC Nürnberg zum Rückrundenauftakt empfängt. Die HSG bedankt sich bei allen Unterstützern, die auch dieses Mal ihren Teil zum Sieg beigetragen haben und freut sich auf den Jahresendspurt nächsten Sonntag! HSG Lauf/Heroldsberg: Müller (TW), Fischer (TW), Hager T. (9), Hager J. (7), Besser P. (5), Besser F. (4), Ehler (3), Götschel (3), Ilg (2), Pinzer (1), Fliegauf, Mayer, O’Reilly TSV 2000 Rothenburg: Millichamp (TW), Kurr (8), Schmidt (5), Köhler (4), Gall (3), Keller (3), Kulas, (2), Opaczek (1), Siepmann (1), De Angelis,  Ehrlinger, Erdmann