Schwere Heimaufgabe – HSG gegen Rimpar II

Nach zuletzt anspruchsvollen Wochen steht für die HSG Lauf/Heroldsberg am kommenden Samstag, 7. Februar 2026, wieder ein Heimauftritt an. Um 19.30 Uhr empfängt das Team von Trainer Sebastian Wilfling in der Haberlohhalle in Lauf die SG DJK Rimpar II – eine der spielstärksten Mannschaften der Oberliga Nord.

Die Vorzeichen sind dabei klar verteilt. Während die Gäste mit 23:7 Punkten auf Rang zwei der Tabelle stehen und mit einer beeindruckenden Tordifferenz von +73 ihre Ambitionen unterstreichen, rangiert die HSG mit 13:17 Zählern aktuell auf Platz zehn. Auch der Blick auf das Torverhältnis der Laufer von -36 verdeutlicht, wie schwierig die bisherige Saison verlaufen ist.

Zuletzt musste die HSG beim Tabellenzweiten HC Forchheim eine deutliche 22:30-Niederlage hinnehmen. Zwar hielt Lauf/Heroldsberg in der Anfangsphase ordentlich mit, scheiterte jedoch immer wieder an der eigenen Chancenverwertung sowie an einem starken gegnerischen Torhüter. Viele Fehlwürfe und technische Fehler verhinderten, dass die Gäste das Spiel länger offenhalten konnten.

Ein Blick zurück in die Hinrunde zeigt jedoch, dass die HSG auch gegen Topteams bestehen kann. Beim Auswärtsspiel in Rimpar gelang Lauf/Heroldsberg damals ein überraschender Erfolg, der vor allem auf einer stabilen Defensive, viel Geduld im Angriff und einer geschlossenen Mannschaftsleistung beruhte. An diese Qualitäten will die HSG nun auch im Rückspiel anknüpfen, wenngleich die Ausgangslage eine andere ist.

Erschwert wird die Aufgabe durch die weiterhin angespannte Personalsituation. Der ohnehin schmale Kader ist durch Verletzungen zusätzlich belastet, wodurch Alternativen nur begrenzt zur Verfügung stehen. Trainer Sebastian Wilfling ist daher erneut gefordert, die vorhandenen Kräfte möglichst effizient einzusetzen.

Trotz der klaren Favoritenrolle der Gäste will sich die HSG vor heimischem Publikum nicht kampflos geschlagen geben. Ziel wird es sein, mit einer kompakten Abwehr, reduziertem Fehleraufkommen und hoher Disziplin im Angriff die Partie möglichst lange offen zu gestalten und den Zuschauern in der Haberlohhalle einen engagierten Auftritt zu zeigen.