Saison der „Damen“

  • Mit einem verletzungs-, krankheits- und urlaubsbedingt sehr dezimierten Kader machten sich die HSG-Damen auf den Weg zum bislang ungeschlagenen Tabellenführer nach Rothenburg. Trotz der denkbar schlechten Ausgangslage – bis auf vier Spielerinnen hatten alle schon ein Jugendspiel in den Knochen – war die Stimmung vor dem Spiel sehr gut und die Damen starteten motiviert in die Partie. Die HSG-Damen erwischten einen guten Start und konnten das Spiel zunächst offen halten. Durch eine offensive Abwehr konnten die Gegnerinnen unter Druck gesetzt und zu technischen Fehlern gezwungen werden. Im Angriff lief der Ball gut und es konnten schöne Tore erzielt werden. Insbesondere Emmi Danner zeigte sich in dieser Phase treffsicher und konnte fünf ihrer acht Tore in der ersten Halbzeit erzielen. Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte ging es mit einem 15:14 in die Kabinen. Die Gastgeberinnen erwischten anschließend einen besseren Start in die zweite Halbzeit und konnten sich mit ihrer Erfahrung bis zur 41. Minute auf sieben Tore absetzen. Man merkte in dieser Phase den HSG-Damen an, dass sie so noch nie zusammen gespielt haben und Spielerinnen auch auf ungewohnten Positionen zum Einsatz kamen. Dennoch zeigten sich die HSG-Damen kämpferisch und konnten die Partie in den letzten 20 Minuten mit einem starken Rückhalt im Tor wieder ausgeglichen gestalten. Auch wenn am Ende eine 32:26 Niederlage auf der Anzeigentafel stand, hatten sich die HSG-Damen nichts vorzuwerfen und konnten den Tabellenführer zumindest in der ersten Halbzeit etwas ärgern, bevor sich dann doch die größere Erfahrung durchsetzte. Vielen Dank auch für die lautstarke königliche Unterstützung auf der Bank. HSG Lauf/Heroldsberg: Geitner (TW), Danner (8/2), Seitz (1), Tudor (3), Zitzmann, Rausch (2), Breitemeyer (5/2), Dummert S. (1/1), Dummert K. (6) TSV 2000 Rothenburg: Friedsmann, Gehring, Bohmann (6/2), Ehrlinger E. (3), David, Nolle (1), Ehrlinger L., Otto (1), Kleinschmidt (1), Supljika (1), Riedel Ch. (6), Gerlinger (5), Weinhardt (1), Riedel J. (7), Ladiges

  • In einer intensiv geführten und emotionalen Begegnung mussten sich die Damen der HSG Lauf/Heroldsberg am vergangenen Wochenende mit einem knappen 32:34 gegen die Gäste von Tuspo Nürnberg geschlagen geben. Die Zuschauenden in der Halle erlebten von der ersten Minute an ein echtes Nervenspiel, in dem sich beide Mannschaften über die gesamten 60 Minuten absolut nichts schenkten. Von der ersten Minute an war es ein enges Spiel. Keine Mannschaft schaffte es in der Anfangsphase, das Geschehen an sich zu reißen oder sich einen großen Vorteil zu verschaffen. Legte ein Team vor, glich das andere im Gegenangriff direkt wieder aus. Die Führung wechselte praktisch im Minutentakt hin und her. Erst Mitte der ersten Hälfte erwischten die Gastgeberinnen eine starke Phase und konnte sich erstmals auf drei Tore absetzen. Tuspo Nürnberg ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken, nutzte gegnerische Fehler aus und stellte innerhalb weniger Minuten wieder den Gleichstand her. Kurz vor der Halbzeitpause stockte allen Anwesenden in der Halle für einen Moment der Atem: Eine HSG-Spielerin verletzte sich in einer unglücklichen Situation so schwer, dass sie vom Feld getragen werden musste. Das gesamte Team sendet ihr auch auf diesem Weg die allerbesten Genesungswünsche! Bemerkenswert war, wie die Heimmannschaft diesen Schreckmoment wegsteckte. Trotz der spürbaren Betroffenheit bissen die HSG-Damen auf die Zähne und retteten sich mit einer hauchdünnen Ein-Tor-Führung in die Pause. Nach dem Seitenwechsel ging der offene Schlagabtausch nahtlos weiter. Nach zehn Minuten übernahmen schließlich die Gäste aus Nürnberg etwas mehr die Kontrolle. Sie konnten sich kontinuierlich ein kleines Polster von zwei bis drei Toren erarbeiten. Die Gastgeberinnen gaben ihr Bestes, doch es reichte schlussendlich nicht, um den Vorsprung aufzuholen. Am Ende stand ein bitteres 32:34 auf der Anzeigetafel. Trotz der verpassten Punkte zeigte die Mannschaft eine starke Teamleistung, auf der sie für das nächste Spiel aufbauen können. HSG Lauf/Heroldsberg: Karg (8), Danner (4), Becker (1), Reiniger, Distler, Rausch (3), Wilhelm (9), Landwehr, Wagner (TW), Geitner (TW), S. Dummert (2), K. Dummert (5) Tuspo Nürnberg: Wunder (3), Nether (5), Irzik (2), Wagner (3), Schmeiser (5), Hofmann (8), Hinterholzinger (3), Meidenbauer (4), Neugebauer (1), Liersch (TW)

  • Am 4. Oktober stand für die HSG Damen das dritte Saisonspiel auf dem Programm. Auswärts beim TSV 46 Nürnberg wollte man sich die nächsten zwei Punkte sichern und sich damit den ersten Tabellenplatz zurückholen. Mit einer vollen Bank und viel Motivation ging die Mannschaft in die Partie. Der Plan war klar: Mit viel Tempo nach vorne spielen und den Gegner mit schnellen Angriffen unter Druck setzen. Allerdings fehlte es phasenweise an der nötigen Konzentration. Kleine Fehler im Angriff und Abstimmungsprobleme in der Abwehr führten immer wieder dazu, dass der TSV 46 Nürnberg zu Toren kam. Gleichzeitig konnte sich die HSG vorne gute Chancen erspielen, diese jedoch leider nicht konsequent nutzen. Fehlwürfe und Fehlpässe verhinderten, dass man sich für die gute Arbeit im Angriff belohnen konnte. Dennoch blieb die Mannschaft dran und kämpfte weiter. Gegen Ende der ersten Halbzeit fand die HSG wieder besser in die Partie zurück. Durch eine verbesserte Abstimmung in der Abwehr konnte man den Rückstand verkürzen und ging mit einem 14:16-Rückstand in die Halbzeitpause. Mit viel Motivation und dem klaren Ziel, das Spiel noch zu drehen, startete die HSG in die zweite Halbzeit. Zunächst erwischte jedoch der TSV 46 Nürnberg den besseren Start und konnte die Führung erneut auf vier Tore ausbauen. Doch die HSG gab sich nicht auf. Eine deutlich bessere Abwehrarbeit ermöglichte einige schnelle Gegenstoßtore und brachte wieder Hoffnung zurück ins Spiel. Beim 20:18 war die HSG immer noch auf Tuchfühlung. Die Partie wurde dann aber zunehmend hektischer. In dieser konnte Nürnberg die Führung weiter ausbauen, mit einem Stand von 28:20 ging es in die Schlussphase. In den letzten Minuten häuften sich schließlich die Fehlpässe und Ballverluste. Auch einige Verletzungen erschwerten es der Mannschaft, noch einmal zurück ins Spiel zu finden. Am Ende musste sich die HSG Damen mit 22:32 geschlagen geben. Trotz der Niederlage heißt es nun, die positiven Ansätze aus dem Spiel mitzunehmen, die Fehler aufzuarbeiten und im nächsten Spiel wieder anzugreifen. HSG: Lauterborn (TW), Rödling (1), Karg (2/1), Schlosser, Rausch, Dick, Distler, Zitzmann, Weinzierl (1), Wilhelm (7/4), Breitemeyer, Tudor (5), Dummert S., Dummert K. (6) TSV 46: Ort, Schramm (5/3), Herklotz (8), Gstatter (2), Schnepf (5), Wagner (3),  Feitl (1), Stenger, Trepte (2/1), Knauer (6), Hibbeln (1)

  • Was für ein Krimi! HSG Lauf/Heroldsberg dreht Fünf-Tore-Rückstand.Was für ein Handballabend in der Halle im Sportpark Haberloh! Die Frauen der HSG Lauf/Heroldsberg haben sich am Samstagabend in einem packenden Spiel gegen den MTV Stadeln II mit 28:27 (13:17) durchgesetzt. Nach einem zwischenzeitlichen Fünf-Tore-Rückstand bewies die Mannschaft großen Kampfgeist und belohnte sich in den Schlusssekunden mit dem entscheidenden Treffer. Dabei erwischte die HSG zunächst keinen guten Start. Die Gäste gingen früh mit 4:0 in Führung und bauten ihren Vorsprung im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit auf fünf Tore aus. Zwar kämpfte sich die Heimmannschaft immer wieder heran, doch Stadeln fand zunächst häufig die passende Antwort. So ging es mit einem 13:17-Rückstand in die Halbzeitpause. Nach dem Seitenwechsel zeigte sich die HSG zunehmend entschlossener. Tor um Tor arbeitete sich die Mannschaft heran und ließ sich auch von erneuten Rückschlägen nicht aus dem Konzept bringen. In der 44. Minute gelang schließlich der Ausgleich zum 21:21, ehe die HSG kurz darauf sogar in Führung ging. Ein wichtiger Faktor war dabei die Mischung aus erfahrenen Spielerinnen und jungen Talenten. Die erfahrenen Kräfte sorgten gerade in den entscheidenden Phasen für Ruhe und Sicherheit, während die jungen Spielerinnen mit Tempo, Einsatzbereitschaft und Mut wichtige Impulse setzten. Gemeinsam hielt die Mannschaft dem Druck stand und kämpfte bis zur letzten Minute um jeden Ball. Die Schlussphase entwickelte sich zu einem echten Krimi. Nach einem erneuten Rückstand kämpfte sich die HSG zurück und glich zum 27:27 aus. Kurz vor Schluss nahm die Mannschaft beim Unentschieden ein Team-Timeout, um den entscheidenden Angriff vorzubereiten. Die Auszeit zeigte Wirkung: Allegra Tudor erzielte kurz darauf den umjubelten Treffer zum 28:27 und machte den Heimsieg perfekt. Mit einer starken kämpferischen Leistung, großem Zusammenhalt und viel Nervenstärke sichert sich die HSG Lauf/Heroldsberg zwei wichtige Punkte. Der Erfolg zeigt, was mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und dem Zusammenspiel aus Erfahrung und jugendlichem Elan möglich ist. HSG Lauf/Heroldsberg: Geitner, Karg 5, Danner 3, Rausch, Becker 2, Tudor 3, Distler 1, Zitzmann, Weinzierl, Landwehr, Breitemeyer 4, Dummert S. 2, Dummert K. 8 MTV Stadeln II: Kenner, Bernthold, Zimpell, Scherzer, Zaus 2, Retsch 7, Heubeck, Eichler L. 1, Müller J. 6, Schwarz, Seidel, Eichler J. 1, Quirmbach 1, Ebersberger 9

  • Ein gelungener Auftakt für die Handball-Damen der HSG Lauf/Heroldsberg: Im ersten Spiel der neuen Saison sicherte sich die Mannschaft einen überzeugenden 19:24 (8:13) Auswärtserfolg beim Bezirksoberliga-Absteiger TSV Weißenburg. Die Vorfreude und die Anspannung vor dem ersten Pflichtspiel waren groß ebenso wie die Verstärkung im Kader. Dank der gemeinsamen Saisonvorbereitung reisten die HSG-Damen gut eingespielt und mit schlagkräftiger Unterstützung aus der A-Jugend nach Weißenburg. Dieser Schwung war vom Anpfiff weg auf dem Feld zu spüren. Die Gäste legten einen Traumstart hin und überrannten die Hausherrinnen in den Anfangsminuten förmlich: Nach gerade einmal fünf Minuten stand eine deutliche Vier-Tore-Führung für die HSG auf der Anzeigetafel. Erst danach fand der TSV Weißenburg besser in die Partie, doch die HSG behielt die Kontrolle und belohnte sich für eine starke erste Hälfte mit einem verdienten Pausenstand von 8:13. Zu Beginn des zweiten Durchgangs entwickelte sich eine zunehmend hitzige Begegnung. Weißenburg kämpfte sich emotional heran und bekam in dieser Phase innerhalb kürzester Zeit drei Siebenmeter zugesprochen. Doch auch als das Spiel kompromissloser wurde, bewahrten die Damen der HSG Lauf/Heroldsberg kühlen Kopf. Mit großem Kampfgeist und defensiver Stabilität hielten sie die Gegnerinnen konstant auf mindestens vier Toren Abstand. Am Ende stand ein souveräner 19:24-Erfolg fest, der dank einer geschlossenen Teamleistung von Damen und A-Jugend zwei hochverdiente Punkte zum Saisonstart einbringt. HSG: Geitner – Karg 3, Rödling 2, Dick 5, Schlosser 1, Becker 1, Rausch, Weinzierl 1, Wilhelm 9/1, Breitemeyer 2, Dummert S., Dummert K. TSV Weißenburg: Schoppmeier 1, Strobl, Gempel 5, Samaras, Meier, Kowald, Würth 1, Mory, Loy, Bauer, Grecu, Nill 12/6, Jungmeier

Tabelle Saison

Spielplan