
Am Sonntagnachmittag empfingen die Damen der HSG Lauf/Heroldsberg mit einem bestens besetzten Kader von 15 Spielerinnen die Gäste des Tuspo Nürnberg im Sportpark Haberloh. Schon vor Anpfiff war die Erwartungshaltung hoch, insbesondere da man die Gäste im Hinspiel bereits besiegen konnte. Von der ersten Minute an trat die HSG Lauf/Heroldsberg mit hohem Tempo auf, erspielte sich gute Abschlüsse und zeigte auch in der Abwehr sofort Präsenz. Da die Gäste aus Nürnberg mit einer äußerst defensiven Abwehr agierten, nutzten die Gastgeberinnen konsequent die entstehenden Räume und kamen immer wieder zu schönen Würfen aus dem Rückraum. Ergänzt wurde das Angriffsspiel durch gelungene Kreisanspiele sowie schnell vorgetragene Tempogegenstöße, die mehrfach zum Torerfolg führten. Gleichzeitig zeigte sich Torhüterin Katharina Geitner in starker Form und entschärfte zahlreiche Würfe der Gäste. So setzte sich die HSG bis zur Halbzeit verdient auf 15:10 ab. Nach dem Seitenwechsel änderte sich der Spielverlauf spürbar. Die Nürnbergerinnen erhöhten das Tempo und kamen deutlich entschlossener aus der Kabine. Während in der ersten Halbzeit vor allem das Zusammenspiel mit dem Kreis funktionierte, gelang dieses in der zweiten Hälfte nur noch selten. Insgesamt fehlten den Lauf/Heroldsbergerinnen nun die Ideen im Angriff, sodass sich viele Abschlüsse nur noch schwer herausspielen ließen. Auch in der Abwehr gelang es nicht mehr durchgehend, die Würfe der Gäste bis zum Ende konsequent zu unterbinden. Tuspo Nürnberg nutzte diese Phase, um Tor um Tor aufzuholen, und machte die Partie bis in die Schlussminuten spannend. Trotz großem Einsatz und Kampfgeist auf beiden Seiten blieb es am Ende beim 26:26-Unentschieden. Die Damen der HSG kann insbesondere auf die starke erste Halbzeit aufbauen, weiß jedoch auch, woran in den kommenden Trainingseinheiten weitergearbeitet werden muss. HSG Lauf/Heroldsberg: Geitner (TW), Wagner (TW), R. Eichelsbacher (1), M. Eichelsbacher (1) Schneider (4), Danner (3), Dick (1), Karg (1), Heinrich (1), Wilhelm (7/1), S. Dummert (1), K. Dummert (6), Becker, Zitzmann, Breitemeyer Tuspo Nürnberg: Meier (TW), Bastek (TW), Liersch, Wunder, Hofmann (0/1),Hinterholzinger (10/8), Nether (6), Meidenbauer (3), Schmeiser (3), Bargfrede (2), Wagner (1), Neugebauer (1)
9. Februar 2026 7:43
Am Sonntagabend reisten die Damen der HSG Lauf/Heroldsberg nach Oberasbach, um sich dem aktuellen Tabellenführer – null Verlustpunkte! – HC Cadolzburg zu stellen. In der bisherigen Saison hatte sich bereits gezeigt, dass die HSG immer wieder für Überraschungen gut ist und grundsätzlich mit jeder Mannschaft mithalten kann. Entsprechend hoch war – trotz leicht reduziertem Kader – die Motivation, und man ging mit einer positiven Einstellung in die Partie. Der Start ins Spiel gestaltete sich jedoch schwierig. Die Gastgeberinnen legten von Beginn an ein hohes Tempo vor und setzten sich schnell mit sieben Toren ab. Die HSG-Damen ließen sich davon jedoch nicht beeindrucken und kämpften sich nach einem taktischen Timeout bis zur 20. Minute auf 10:15 heran. Einen großen Anteil daran hatten die Torhüterinnen mit starken Paraden sowie die kreativen und gut herausgespielten Abschlüsse aus dem Rückraum. Auch das Zusammenspiel mit dem Kreis und erfolgreiche Einläufe von außen führten mehrfach zum Torerfolg. Cadolzburg hielt das Tempo bis zur Halbzeitpause konstant hoch und brachte die HSG-Abwehr durchgehend in Bewegung. Beim Stand von 19:15 ging es in die Kabinen – ein Ergebnis, mit dem die HSG weitgehend zufrieden sein konnte. Das Ziel für die zweite Hälfte war klar: an die Leistung anknüpfen und den Rückstand zu verkürzen. Doch zunächst folgte ein typisches „Nach-Halbzeit-Tief“, das die Gastgeberinnen konsequent nutzten und die ersten vier Treffer der zweiten Halbzeit erzielten. Die HSG-Damen gaben dennoch nicht auf und versuchten mit verschiedenen Konstellationen dagegenzuhalten. Besonders Jocy Karg setzte mit drei Treffern in Serie ein starkes Ausrufezeichen und brachte die Bank zum Beben. Am Ende reichte der Einsatz jedoch nicht aus, um den Abstand entscheidend zu verkürzen. Der HC Cadolzburg überzeugte weiterhin mit Kampfgeist und Konstanz, sodass sich die HSG letztlich mit einer 32:24-Niederlage zufriedengeben musste. Trotz der Niederlage gingen die HSG-Damen mit erhobenem Kopf vom Feld, nahmen wichtige Erkenntnisse mit und blicken nun optimistisch auf das kommende Heimspiel gegen Ansbach. HSG Lauf/Heroldsberg: Wagner, Geiter (beide TW), Karg (4), Schneider (1), Dick (1), Becker, Distler, Zitzmann, Weinzierl (2), Willhelm (12), S. Dummert (3), K. Dummert (1) HC Cadolzburg: Konrad, Orlinski (3), Ruf (5), Krafft (6), Wild (2), von Papp (5), Kopp, Löslein, Schneider, Becker (3), Kunze, Barkusky, Herzner, Tomandel (8)
26. Januar 2026 10:36
Hektische Partie – Am 18. Januar 2026 trafen die Damen der HSG Lauf/Heroldsberg daheim, in der Haberloh-Halle, auf die zweite Mannschaft des TSV Wendelstein. Von Beginn an entwickelte sich eine hektische Partie, in der beide Teams nur schwer zu einem ruhigen Spielaufbau fanden. Anfangs war das Spiel geprägt von vielen Ballverlusten auf beiden Seiten. Trotz einer starken Torhüterleistung der HSG nutzte der TSV Wendelstein II immer wieder schnelle Gegenstöße, um zu einfachen Toren zu kommen. Positiv hervorzuheben war zu Beginn die offensive Abwehrarbeit der HSG, die den Gegner häufig unter Druck setzte und zu Fehlern zwang. Dennoch blieb das Spiel ein ständiges Kopf-an-Kopf-Rennen. In der ersten Hälfte verteilte der Schiedsrichter bereits zwei gelbe Karten sowie zwei Zwei-Minuten-Strafen gegen die HSG, was den Spielfluss der Damen zusätzlich beeinträchtigte. In der 26. Minute musste die HSG zudem eine verletzungsbedingte Unterbrechung verkraften. Gute Anspiele an den Kreis von unseren Damen wurden vom Schiedsrichter zurückgepfiffen, was die Gegnerinnen mit darauffolgenden Kontern weiter in Führung brachte. Gegen Ende der ersten Hälfte ließ die Abwehr der HSG nach, sodass sich Wendelstein einen Vorsprung von 14:19 erspielen konnte. Mit diesem Spielstand ging es in die Halbzeitpause. Aufholjagd ohne Erfolg – Nach dem Seitenwechsel setzte der TSV Wendelstein II vermehrt auf Rückraumwürfe, die die HSG-Abwehr vor große Herausforderungen stellte. Zwar erarbeiteten sich die HSG-Damen durch gewonnene Bälle immer wieder gute Möglichkeiten, doch zu häufig gingen diese durch unnötige Ballverluste wieder verloren. In der 41. Minute wuchs der Rückstand auf 18:25 an. Die HSG zeigte jedoch Kampfgeist und startete eine Aufholjagd, bei der sie sich auf 21:25 annäherte. Trotz des kämpferischen Einsatzes gelang es jedoch nicht, den Abstand weiter zu verkürzen und dem Spiel noch eine entscheidende Wendung zu geben. Zu oft scheiterten die Abschlüsse der HSG an den Paraden der gegnerischen Torhüterin. Eine unglückliche Zwei-Minuten-Strafe in der 58. Minute, die die HSG in Unterzahl brachte, erschwerte die Schlussphase zusätzlich. Am Ende musste sich die HSG Lauf/Heroldsberg dem TSV Wendelstein II mit einem Spielstand von 27:31 geschlagen geben. Eine Partie mit vielen Ballverlusten und teils interessanten Entscheidungen des Unparteiischen, in der es der HSG zu selten gelang, Ruhe ins eigene Spiel zu bringen und sich für Ballgewinne konsequent zu belohnen. HSG Lauf/Heroldsberg: Wagner, Geitner (beide TW), Zitzmann (1), Schneider (1), Danner (5), Dick (2), Reiniger, Distler (4), Weinzierl, Wilhelm (9), M. Eichelsbacher, Breitemeyer, Becker (1), S. Dummert (1), K. Dummert (3) TSV Wendelstein II: Larsen, Koch (1), Franke (2), Enghardt (9), Beuschel (2), Erb, Szabo (6), Gaulke, S. Galonska (2), T. Galonska, Kapusi (2), J. Bretzner (3), M. Bretzner (1), Sczeponik (3)
19. Januar 2026 7:56
Am Sonntag, den 11. Januar 2026, trafen die Damen der HSG Lauf/Heroldsberg auswärts auf den HC Neustadt/Aisch. Nachdem man in der Hinrunde leer ausgegangen war, war die Motivation groß, dieses Mal die zwei Punkte mitzunehmen. Die Partie begann jedoch holprig: Trotz eines starken Rückhalts im Tor durch K. Geitner gerieten die HSG Damen in der ersten Halbzeit zwischenzeitlich deutlich mit 7:1 in Rückstand. Dennoch bewiesen die Damen Kampfgeist und arbeiteten sich trotz mehrerer vergebener Siebenmeter bis zur Halbzeitpause an den Gegner heran. Hier muss besonders die eindrucksvolle Aufholjagd erwähnt werden. Zwei Jugendspielerinnen, „die Linn’s“, Linn Zitzmann und Linn Johanna Dick waren in dieser Phase Garant des späteren HSG Sieges. Jeweils aus dem Rückraum und von Linksaußen warfen die beiden Jugendspielerinnen ein Tor nach dem anderen und ermöglichten so den Halbzeitstand von 14:10. Entsprechend motiviert ging es in den zweiten Durchgang, wo die Aufholjagd weiter ging, während Torhüterin E. Wagner ihr Tor dicht machte. Mit zahlreichen Paraden und zwei gehaltenen Siebenmetern hielt sie ihr Team im Spiel. In der 38. Minute erzielte S. Sörgel schließlich den 16:16-Ausgleich.Die kurz darauf folgende Führung gab der Mannschaft den entscheidenden Schwung, um das Spiel endgültig zu drehen und verdient für sich zu entscheiden, sodass sich die weite Anfahrt nach Neustadt am Ende mehr als lohnte. Die Partie endete 21:26. HSG Lauf/Heroldsberg: Wagner, Geitner (beide TW), Schneider (1), Dick (3), Reiniger, Distler, Zitzmann (4), Weinzierl (2), Sörgel (1), S. Dummert (3), K. Dummert (12) HC Neustadt Aisch: Lechner, Stöckert, Glassner (8), Betz, Gackstetter, Hufnagel (4), Hoopmann (6), Schönleben (1), Kestler, Friedrich (2)
12. Januar 2026 14:52
Am 14.12. trafen die Damem der HSG Lauf/Heroldsberg und der MTV Stadeln in einem nervenaufreibenden Spiel aufeinander. Die HSG Lauf/Heroldsberg zeigte im Heimspiel von Beginn an eine starke Leistung und setzte sich am Ende verdient mit 28:26 durch und zeigt dabei über weite Strecken eine starke Leistung. Vor allem Kerstin Dummert war mit 11 Treffern kaum zu stoppen. Auch Theresa Wilhelm erzielte 7 Tore und war mit 6 sicher verwandelten Siebenmetern willensstark und in wichtigen Momenten treffsicher. Weitere Treffer steuerten Tessa Becker und Emilia Danner mit jeweils 3 Toren sowie Joceline Karg und Sandra Dummert mit je 2 Toren bei. Dank einer stabilen Abwehr und konsequent ausgespielten Angriffen hielt die HSG Lauf/Heroldsberg über das gesamte Spiel eine Führung von mehreren Toren. Trotz des zunehmenden Drucks behielt die HSG die Ruhe, nutzte ihre Chancen und brachte den Vorsprung über die Zeit. Am Ende war ein verdienter 28:26 Erfolg an der Anzeigentafel zu lesen. Fazit – eine geschlossene Mannschaftsleistung sicherte den fünften Sieg in der laufenden Spielzeit. HSG Lauf/Heroldsberg: R. Eichelsbacher, Karg (2), Danner (3), Dick, Becker (3), Reiniger, Distler, Zitzmann, Weinzierl, M. Eichelsbacher, Wilhelm (7), Wagner, Geitner, S. Dummert (2), K. Dummert (11), MTV Stadeln: Brütting (1), Klein, Emde (2), Zimpell (2), Hehn (1), V. Szkudlarek, Baierlein (3), Bauer (9), J. Szkudlarek (1), Heubeck (5), Wenst (2), Voll
15. Dezember 2025 12:02