Saison der „Zweiten“

  • Am Samstagabend empfing die Reserve der HSG Lauf/Heroldsberg, in der heimischen Haberloh-Halle, den TSV Wendelstein zu einem wichtigen Duell. Nach der ersten Saisonniederlage in der Hinrunde beim gleichen Gegner war man gewillt, Wiedergutmachung zu leisten. Doch die personelle Situation der HSG stellte sich äußerst schwierig dar: Neben dem weiterhin ausfallenden Torhüter Fischer und Rückraumspieler Götschel musste das Team zudem komplett auf Top-Torschütze Tim Hager verzichten. Auch Rückraumspieler Nils Kemper kam nur zu wenigen Einsatzminuten, da sowohl Hager als auch Kemper unmittelbar nach dem Spiel bei der HSG I aushelfen mussten. Das Spiel begann ausgeglichen, wobei sich auf beiden Seiten einige technische Fehler einschlichen. Folglich stand es nach etwa 17 Minuten lediglich 6:6. Im weiteren Verlauf konnte sich der Gast immer besser ins Spiel bringen. Die HSG tat sich im Angriff schwer, den Ball im Netz unterzubringen, sodass es nach 27 Minuten bereits 7:13 für Wendelstein stand. Kurz vor der Pause gelang es der Heimmannschaft jedoch, nochmal aufzuholen und mit einem Halbzeitstand von 10:13 in die Kabine zu gehen. Die Halbzeitansprache war klar: Im Angriff sollten die eintrainierten Spielzüge konsequenter zu Ende gespielt werden, um so die Abwehr des Gegners in Bewegung zu bringen. Doch auch in der zweiten Halbzeit zeigte die HSG nicht ihr bestes Gesicht. Zwar gab es mehrfach Chancen, um auf ein Tor heranzukommen, doch das nötige Quäntchen Glück war an diesem Abend nicht auf ihrer Seite. So plätscherte das Spiel vor sich hin, und am Ende musste sich die HSG Lauf/Heroldsberg II mit einer 25:30-Niederlage gegen den TSV Wendelstein abfinden. Nach der zweiten Niederlage in Folge, folgen nun zwei Wochen spielfreie Zeit um den Kopf wieder frei zu bekommen. Am 28. Februar will die HSG auswärts beim Tabellenführer SG Kernfranken mit einem ganz anderen Gesicht antreten. Schließlich konnte man gegen das Team in der Hinrunde seine beste Saisonleistung zeigen und gewann verdient.  HSG Lauf/Heroldsberg II: Müller, Reichl (beide TW), Pinzer (5), Xanthakis (2), Hager (1), Roder (2), Besser (2), Kurz (3), Ilg, Kemper (4), Haupt (1), O’Reilly (2), Artz (2), Pompl (2) TSV Wendelstein: Galonska, Mangold (5), Steigerwald (2), Voß, Freller (5), Galonska (4), Wibbe (4), Gaca, Steigerwald, Weigelt, Hofmann (2), Gocke (5), Abraham, Fliegerbauer, Möller (4)

  • Neue Woche, neue Kadersituation heißt es mal wieder bei der Reserve der HSG Lauf/Heroldsberg. So wurde heute die im Schnitt jüngste Mannschaft dieser Saison auf die Platte geschickt. Fünf Spieler aus der eigenen A-Jugend bekamen heute die Gelegenheit BOL-Luft zu schnuppern. Zum Auswärtsspiel in Zirndorf hatte man sich trotz teils ungewohnter Konstellationen einiges vorgenommen, gewann man im Jahr 2026 bislang alle Spiele und könnte man sich mit einem Sieg im Dreikampf um die Tabellenspitze einschalten. Leider wurde daraus nichts.  Hatte man trotz 46 geworfener Tore letzte Woche schon mit einer teils mangelhaften Chancenverwertung zu kämpfen, wurde der HSG Reserve diese nun zum Verhängnis. Ein ums andere mal brachten sich die Mannen von Coach Baha in aussichtsreiche Wurfsituationen, welche reihenweise an Pfosten, Hallenwand oder Torhüter endeten. Zirndorf nutzte diese Fahrlässigkeiten konsequent, verwerteten die Abpraller direkt im Gegenstoß und kamen damit zu einfachen Toren. Trotzdem blieb man in der Anfangsphase in Schlagdistanz (6:6, 17. Minute). Zirndorf schaffte es das fehlerhafte Rückzugsverhalten in der darauf folgenden Phase allerdings konsequenter zu bestrafen und Zog in der Folge bis zur Pause auf 15:11 weg. Devise war also in der Halbzeit die eigenen Fehler zu reduzieren, sich für die teilweise gut herausgespielten Möglichkeiten zu belohnen und den Rückzug besser zu organisieren. Bekam man die Hausherren in den Positionsangriff, hatten diese große Probleme zu aussichtsreichen Möglichkeiten zu kommen. Leichter gesagt als getan. Zirndorf konnte den Abstand weiter konstant halten. Wann immer die Männer der HSG Reserve auf zwei Tore verkürzten, schlich sich sofort wieder der Fehlerteufel ein. Das letzte Aufbäumen der HSG kurz vor Schluss nach ein paar starken Aktionen von Jugendspieler Elsner wurde wieder durch eine freie verworfene Chance und einen technischen Fehler beendet. Durch eine offene Abwehr gegen Ende wurde das Ergebnis gegen Ende nochmal deutlicher. Die Zirndorfer konnten beim 29:24 verdient die zwei Punkte zu Hause behalten, schafften sie es über 60 Minuten die Fehler der HSG konsequent zu bestrafen. Für die Reserve heißt es nun die nun schon länger andauernde schlechte Chancenverwertung abzustellen, ansonsten kann man den Blick in Richtung Spitzenduo Flügelrad und Kernfranken schnell abhaken. Vor der Winterferienpause stehen nun noch zwei Heimspiele in Lauf, im Haberloh, auf dem Programm. Kommenden Sonntag, um 16:30 gegen Tabellenschlusslicht Ansbach und am 07.02. um 17:30 gegen Wendelstein. Dort sollen nochmal 4 Punkte her, um im März in den Duellen mit dem Spitzenduo noch in Schlagdistanz zu sein. Die HSG II freut sich über zahlreiche ZuschauerHSG Lauf/Heroldsberg II: Müller, Reichl (beide TW), Fliegauf 1, Kurz 1, Denzinger, Schwarz 2, Roder 3, Besser 2, Artz 3, Kemper 4, Xanthakis, Elsner 1, Hager J., Hager T. 7/3HG Zirndorf: Wolff, Bieberach (beide TW), Lehmacher N., Jäger, Lehmacher T. 1, Roßmark 3, Gehring 1, Kölbl 4, Pfersching 7/1, Scharmacher 4, Werzinger 7/4, Poxleitner, Gaipl 2, Heyn

  • Am vergangenen Sonntag empfing die Reserve der HSG Lauf/Heroldsberg den TV Gunzenhausen in der heimischen Halle im Haberloh. Ziel war es, nicht erneut ein so knappes Spiel wie in der Hinrunde gegen den TV Gunzenhausen zu bieten, sondern einen sicheren Sieg zuhause einzufahren und weiterhin ohne Punktverlust in 2026 zu bleiben. Schlussendlich hat die HSG Lauf/Heroldsberg II einen verdienten und unterhaltsamen 46:36-Heimsieg gegen den TV Gunzenhausen eingefahren. In einer offensiv geprägten Partie vor heimischem Publikum im Sportpark Haberloh setzte sich die HSG nach einer ausgeglichenen Anfangsphase zunehmend durch. Die Gäste aus Gunzenhausen erwischten den besseren Start und gingen früh mit 0:2 in Führung. Doch Lauf/Heroldsberg fand schnell ins Spiel, angeführt von einem treffsicheren Torsten Artz und Tim Hager, und drehte die Partie zum 3:2. In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem sich keine Mannschaft zunächst entscheidend absetzen konnte. Ab Mitte der ersten Halbzeit übernahm die HSG jedoch mehr und mehr die Kontrolle. Eine konzentrierte Angriffsleistung und schnelle Tore aus dem Rückraum sorgten für einen Zwischenspurt zum 12:6. Danach hielt jedoch der Schlaf Einzug in Angriff und Abwehr der HSG, was von Gunzenhausen gnadenlos ausgenutzt wurde. Somit ging es mit einer geschrumpften Führung von 20:18 für die Gastgeber in die Pause ging. Die Kabinenansprache der HSG wurde deutlich: die schlaffe Phase ablegen und wieder wach beim Spiel sein, zudem ein kompaktes Zusammenarbeiten in der Abwehr. Nach dem Seitenwechsel zeigte die HSG dann ihre beste Phase. Innerhalb weniger Minuten wurde der Vorsprung auf sechs Tore ausgebaut (26:22), ehe die HSG endgültig davonzog. Besonders Artz, Kemper und Roder sorgten immer wieder für einfache Tore, während Gunzenhausen dem hohen Tempo zunehmend Tribut zollen musste. Spätestens beim 32:23 war eine Vorentscheidung gefallen. Die HSG spielte weiter konsequent nach vorne und ließ sich auch durch einige Treffer der Gäste nicht mehr aus dem Konzept bringen. Am Ende stand ein deutlicher 46:36-Erfolg, der vor allem durch eine geschlossene Mannschaftsleistung und hohe Effektivität im Angriff verdient war. Tore HSG Lauf/Heroldsberg II: Hager T. (10), Kemper (8), Artz (8), Roder (7), Besser F. (5), Kurz (4), Fliegauf (2), Hager J. (1), Pompl (1), Ehler M., O’Reilly, Winderle, Müller (TW), Reichl (TW) Tore TV Gunzenhausen:  Debrassine (7), Teufel (7), Seßler (7), Koller (6), Bergemann (6), Pfahler (2), Breit (1), Kosar, Sern, Schäfer

  • Für die Zweitvertretung der HSG Lauf/Heroldsberg ging es nach der Winterpause am Samstag, den 10.01.2026, endlich wieder los. Im ersten Spiel im neuen Jahr hatte man mit dem Auswärtsspiel beim Tabellennachbarn SC 04 Schwabach direkt eine schwere Aufgabe vor der Brust. Hatte man zum Saisonauftakt noch vor heimischer Kulisse mit breit besetztem Kader einen 36:30-Sieg gegen die Schwabacher feiern können, standen die Vorzeichen beim Rückspiel etwas anders. Die Zweite musste doch auf einige Leistungsträger verzichten, sodass der Kader der HSG II bereits mit drei 17-jährigen A-Jugendspielern aufgefüllt wurde. Die Gastgeber aus Schwabach hatten auf der anderen Seite im November und Dezember 2025 kein einziges Spiel verloren, sodass ein umkämpftes und schweres Spiel zu erwarten war. Die HSG Lauf/Heroldsberg II startete zunächst wach und konzentriert ins Spiel und konnte nach fünf gespielten Minuten bereits auf eine 3:0-Führung stellen. Hier musste dann jedoch der dünn besetzte Kader der HSG Lauf/Heroldsberg II einen ersten Dämpfer hinnehmen, nachdem sich Jonas Hager verletzte und für den Rest des Spiels ausfiel. Zunächst gelang es der HSG II dennoch an die gute Angriffsleistungen anzuknüpfen. Besonders A-Jugendspieler Grigorios Xanthakis zeigte eine engagierte Leistung und übernahm im Offensivspiel der Zweiten viel Verantwortung. In der Defensive konnte man im Zusammenspiel mit dem gut aufgelegen Niklas Müller im Tor immer wieder Ballgewinne erzielen und ein relativ konstantes Polster von zwei bis drei Toren halten. Kurz vor der Halbzeitpause gelang den Schwabachern zwar noch der Ausgleich, jedoch konnte man kurz vor der Sirene den ursprünglichen Vorsprung wieder herstellen und mit einer 12:14-Führung in die Pause gehen. Zur Halbzeitpause konnte man auf Seiten der HSG II um Coach Baha mit dem Ergebnis auf Grund der Gegebenheiten sicher zufrieden sein. Nachdem die HSG II zunächst gut in die zweite Halbzeit startete und man zum ersten Mal im Spiel auf eine Führung von vier Toren stellen konnte, kam es sowohl in der Offensive als auch in der Defensive zu einem Bruch im Spiel. Die Zahl der technischen Fehler häufte sich auf Seiten der Zweiten und auch die Abwehrreihe der Schwabacher steigerte sich. Im weiterhin kompakt verteidigenden Defensivverbund der Mannschaft aus Lauf und Heroldsberg rutschte der ein oder andere Wurf aus dem Rückraum unglücklich ins Tor und es fehlte das nötige Spielglück. Den Schwabachern gelang infolge der Ausgleich und das Spiel stand auf Messers Schneide. Sechs Minuten vor Ende gelang den Gastgebern dann die erste Führung der Partie zum 23:22. In der entscheidenden Phase gelang es der HSG II jedoch, noch einmal eine Schippe draufzulegen. Insbesondere Torsten Artz im Angriff und der eingewechselte Torwart aus der Laufer Jugend Moritz Reichl konnten sich in der Crunchtime mit wichtigen Aktionen auszeichnen. 50 Sekunden vor Ende konnte die HSG wieder auf eine 26:25-Führung stellen. Der letzte Angriff der Schwabacher verpuffte und die Zweite konnte letztlich in einem engen Spiel den Sieg und wichtige zwei Punkte gegen die direkte Konkurrenz einfahren. In einem Spiel, was eher durch zwei gut verteidigende Defensivreihen geprägt war und offensiv sicherlich kein Leckerbissen war, kann man mit dem Ergebnis auch auf Grund der dünnen Personaldecke sicherlich zufrieden sein. Insbesondere ist an dieser Stelle noch einmal die positive Leistung unserer Laufer A-Jugend-Spieler hervorzuheben, die viel Verantwortung übernehmen mussten. Weiter geht es für die Zweite bereits nächsten Sonntag am 18.01.2026 um 16:30 Uhr im heimischen Haberloh in Lauf gegen den TV Gunzenhausen. HSG Lauf/Heroldsberg: Müller (TW), Reichl (TW); Fliegauf (1), Xanthakis (4), Denzinger (1), F. Besser (1), Artz (7), Kemper (2), Pinzer (3), J. Hager, T. Hager (5/2), Pompl (2) SC 04 Schwabach: Mark (TW), Walwei (TW); Rösch (7), Haaf (2), Schwarz, Harandt (5), Pianka (2), Meyer (5/3), Fröse (2) Pfeiffer, Schreckenbach, Osiander, Sluik (2), Spiegel

  • Zum letzten Spieltag des Jahres empfing die Zweite der HSG Lauf/Heroldsberg, am Sonntag, erneut die Reserve des HBC Nürnberg. Bedingt durch eine Spielverlegung und die bereits vor der Winterpause anfangende Rückrunde, trafen die beiden Mannschaft bereits vor zwei Wochen in Nürnberg aufeinander – mit dem besseren Ende für die HSG. Motiviert, die noch frische Niederlage wieder gut zu machen, erwischten die Gäste mit den ersten drei Toren der Partie den deutlich besseren Start. Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte sahen die zahlreichen Zuschauer in der Heroldsberger Gründlachhalle eine ungewohnt unkonzentrierte Leistung der Heimmannschaft und einen Gast, der es immer wieder schaffte, die Nachlässigkeiten der HSG Abwehr geduldig zu nutzen. Viele nicht genutzte Chancen auf der anderen Seite führten zu einem Pausenstand von 11:16. Leider konnte auch die zweite Halbzeit keine nennenswerte Verbesserung bringen. Weiterhin dominierten im Angriff der Heimmannschaft ungenaue Pässe und vergebene Chancen. Auch wenn die Abwehr jetzt besser sortiert schien, schaffte man es nicht die langen Angriffe der Gäste frühzeitig zu unterbinden, so dass diese irgendwann doch immer die Lücke fanden und ihrerseits die Bälle im HSG Tor platzierten. Ein letztes Aufbäumen in den letzten 10 Minuten, in denen man nochmal auf 20:23 verkürzen konnte, scheiterte an zwei Zeitstrafen gegen die Heimmannschaft und weiteren leichten Toren für Nürnberg. Endstand 22:26Trotz der bitteren, weil unnötigen Niederlage im letzten Spiel vor der Winterpause, konnten die Mannschaften der HSG an diesem Spieltag wieder auf zahlreiche Unterstützer und eine tolle Stimmung in der Halle setzen. Die Spieler und Betreuer wünschen allen Fans eine ruhige und erholsame Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Das nächste Heimspiel findet am 18.01.2026 im Haberloh in Lauf statt. HSG Lauf/Heroldsberg: Müller (1) (TW), Fischer, Xanthakis, Besser P.(1), Hager J. (2), Pinzer (2), Besser F. (2), Kurz (1), Ilg, Kemper (4), Elsner, Fliegauf, Hager T. (7/3), O´Reilly, Ehler, Pompl (2) HBC Nürnberg II: Blümchen (3), Waiblinger (2), Grüger (2), Nguyen (2), Simolka, Bauer (4), Düvel (1), Fischer (1), Deinhardt, Hüttinger, Eisenhut (9/4), Althoff (1), Kurtzius (1)

Tabelle Saison

Spielplan