Saison der „Zweiten“

  • Am Sonntagabend trafen die zweite Mannschaft von der HSG und die zweite Mannschaft des TSV Rothenburg in ihrem jeweils letzten Saisonspiel aufeinander. Während für die HSG in der Tabelle nichts mehr zu holen war, ging es für den TSV Rothenburg noch um den möglichen Abstieg aus der Bezirksoberliga. So traf eine sehr motivierte Mannschaft aus Rothenburg auf die vor allem im Rückraum durch Ausfälle geschwächte HSG 2. Doch in der ersten Halbzeit gab die HSG einen starken Kampf. Während Rothenburg zu Beginn auf eine offensive 3-2-1 Abwehr setzte, durch die die HSG leicht durchbrechen konnte, stand die Abwehr der HSG zu Beginn gut da. Doch nach etwa 20 Minuten stellte Rothenburg um, in eine defensive 6-0 und die HSG schaffte es nicht mehr durchzubrechen. Auch in der Abwehr lief es nicht mehr so gut und der TSV Rothenburg konnte sich bis zu Halbzeit mit vier Toren Vorsprung absetzen. Und auch nach der Halbzeit ging es nicht mehr gut weiter. Aufgrund fehlender Wechselmöglichkeiten konnte das Rothenburger Tempo nicht mehr mitgehalten werden und jeder unglückliche Ballverlust im Angriff durch Pfostentreffer oder Fehlpässe wurden durch Gegenstöße von der Mannschaft aus Rothenburg bestraft. So entstand ein klarer Sieg für Rothenburg mit 37:24. HSG Lauf/Heroldsberg II: Niklas Müller, Philipp Besser (2), Kai Fliegauf (1), Jonas Winderle, Sean O’Reilly (1), Fabian Besser (1), Markus Ehler (9), Daniel Pinzer (2), Mario Ilg, Jonas Hager (7), Moritz Reichl, Sebastian Pompl (1)

  • Für die Zweite der HSG stand am Montag, den 16.03.2026, das Nachholspiel gegen die HG Ansbach an. Nach zuletzt zwei deutlichen Niederlagen gegen die beiden Topmannschaften der Liga ESV Flügelrad und SG Kernfranken wollte man in heimischer Halle in Lauf wieder zwei Punkte einfahren. Die Zweite startete zunächst konzentriert ins Spiel und konnte sich insbesondere auf Grund einer starken Abwehrleistung bereits in den Anfangsminuten ein kleines Polster erarbeiten. Auch im Angriff spielte man sich gute Chancen heraus, konnte diese jedoch auf Grund von Unkonzentriertheiten im Abschluss nicht immer konsequent verwerten. So ging man letztlich mit einem Spielstand von 15:11 zu Gunsten der Zweiten in die Halbzeitpause. In der zweiten Halbzeit gelang es der Reserve der HSG dann auf Grundlage der kompakten Defensive immer wieder ins Tempospiel zu gehen und in der 41. Minute erstmals auf eine Führung von neun Toren beim Stand von 24:15 zu stellen. Den Vorsprung konnte man auch relativ konstant, ohne die Ansbacher näher rankommen zu lassen, bis in die 48. Minute beim Stand von 28:20 halten. Im Anschluss kam es aber leider zu einem kompletten Einbruch im Spiel der Reserve. Im Angriff häuften sich die technischen Fehler und Fehlversuche und in der Defensive lud man die Ansbacher immer wieder zu leichten und schnellen Treffern aus dem Positionsspiel ein. Das sichere Polster schmolz somit immer mehr dahin, ehe die Ansbacher in der 58. Minute erstmals zum 30:30 ausgleichen konnten und im nächsten Angriff sogar in Führung gingen. Der Spielverlauf war somit komplett auf den Kopf gestellt. Der HSG Reserve gelang im Anschluss wieder der Ausgleichstreffer, jedoch hatten die Ansbacher im letzten Angriff die Chance auf den Sieg. Der letzte Wurf der Gäste in den Schlusssekunden klatschte zum Glück der HSG II aber an den Pfosten, sodass das Spiel 31:31 unentschieden endete. Die Zweite muss sich nach dem Spiel sicherlich vorwerfen lassen, den sicher geglaubten Sieg wieder aus der Hand gegeben zu haben. Am Ende musste man auf Grund der letzten Minuten aber froh sein überhaupt einen Punkt mitgenommen zu haben. Weiter geht es für die Zweite am nächsten Sonntag beim letzten Spiel dieser Saison in Rothenburg. HSG Lauf/Heroldsberg II: Müller, Reichl (beide TW); Elsner (2), Kurz (5), J. Hager (3), Pinzer (3/1), F. Besser (1), Xanthakis (1), Ilg, P. Besser (5), Fliegauf (2), M. Ehler (2/1), O’Reilly, Pompl (6), Winderle (1) HG Ansbach: Vogel (TW); Emmert (4), Muschler (4), Leithner (6/5), Hanoun (2), Kammberger (3), Laubinger (6), Rummel (3), Heckel (3)

  • Die HSG Lauf/Heroldsberg II musste am Samstag, den 28.02.2026, eine deutliche Auswärtsniederlage beim Aufstiegsaspiranten SG Kernfranken hinnehmen. Hatte man das Hinspiel in heimischer Halle noch gewinnen können, standen die Vorzeichen bereits vor Beginn beim Rückspiel ganz anders. Auf der Kreisläuferposition und im Rückraum musste die Zweite auf einige Leistungsträger verzichten, sodass einige der noch übrigen Spieler auf für sie fremden Positionen aushelfen mussten. Darüber hinaus wurde die Mannschaft noch von vier A-Jugendlichen unterstützt. Im Spiel wurde dann relativ schnell klar, dass für die Zweite an diesem Tag nichts zu holen war. Die routinierte Mannschaft der SG Kernfranken nutzte die zu vielen technischen Fehler der Gäste immer wieder konsequent aus und konnte einfache Treffer aus dem Tempospiel erzielen. Den teilweise guten Aktionen der Zweiten standen im Spielverlauf leider immer wieder gehäufte Unkonzentriertheiten und Fehler im Wege, sodass man sich letztlich klar mit 38:22 geschlagen geben musste. SG Kernfranken: Buchmann (TW), F. Wattenbach (TW); Kroll (6), Haspel, Mayer (3), C. Wattenbach, Merkel (4), Schuh (1), Stützer (6), Schmidt (3), Braun (3), Vogel (2), Wenzlik (4/1), Miethsam (1), Bruckner (5), Moser HSG Lauf/Heroldsberg II: Müller (TW), Reichl (TW); Kurz (4), Xanthakis (4), Winderle, Schwarz (2), Roder (9), O’Reilly, Denzinger, Pinzer (1/1), J. Hager (2)

  • Am Samstagabend empfing die Reserve der HSG Lauf/Heroldsberg, in der heimischen Haberloh-Halle, den TSV Wendelstein zu einem wichtigen Duell. Nach der ersten Saisonniederlage in der Hinrunde beim gleichen Gegner war man gewillt, Wiedergutmachung zu leisten. Doch die personelle Situation der HSG stellte sich äußerst schwierig dar: Neben dem weiterhin ausfallenden Torhüter Fischer und Rückraumspieler Götschel musste das Team zudem komplett auf Top-Torschütze Tim Hager verzichten. Auch Rückraumspieler Nils Kemper kam nur zu wenigen Einsatzminuten, da sowohl Hager als auch Kemper unmittelbar nach dem Spiel bei der HSG I aushelfen mussten. Das Spiel begann ausgeglichen, wobei sich auf beiden Seiten einige technische Fehler einschlichen. Folglich stand es nach etwa 17 Minuten lediglich 6:6. Im weiteren Verlauf konnte sich der Gast immer besser ins Spiel bringen. Die HSG tat sich im Angriff schwer, den Ball im Netz unterzubringen, sodass es nach 27 Minuten bereits 7:13 für Wendelstein stand. Kurz vor der Pause gelang es der Heimmannschaft jedoch, nochmal aufzuholen und mit einem Halbzeitstand von 10:13 in die Kabine zu gehen. Die Halbzeitansprache war klar: Im Angriff sollten die eintrainierten Spielzüge konsequenter zu Ende gespielt werden, um so die Abwehr des Gegners in Bewegung zu bringen. Doch auch in der zweiten Halbzeit zeigte die HSG nicht ihr bestes Gesicht. Zwar gab es mehrfach Chancen, um auf ein Tor heranzukommen, doch das nötige Quäntchen Glück war an diesem Abend nicht auf ihrer Seite. So plätscherte das Spiel vor sich hin, und am Ende musste sich die HSG Lauf/Heroldsberg II mit einer 25:30-Niederlage gegen den TSV Wendelstein abfinden. Nach der zweiten Niederlage in Folge, folgen nun zwei Wochen spielfreie Zeit um den Kopf wieder frei zu bekommen. Am 28. Februar will die HSG auswärts beim Tabellenführer SG Kernfranken mit einem ganz anderen Gesicht antreten. Schließlich konnte man gegen das Team in der Hinrunde seine beste Saisonleistung zeigen und gewann verdient.  HSG Lauf/Heroldsberg II: Müller, Reichl (beide TW), Pinzer (5), Xanthakis (2), Hager (1), Roder (2), Besser (2), Kurz (3), Ilg, Kemper (4), Haupt (1), O’Reilly (2), Artz (2), Pompl (2) TSV Wendelstein: Galonska, Mangold (5), Steigerwald (2), Voß, Freller (5), Galonska (4), Wibbe (4), Gaca, Steigerwald, Weigelt, Hofmann (2), Gocke (5), Abraham, Fliegerbauer, Möller (4)

  • Neue Woche, neue Kadersituation heißt es mal wieder bei der Reserve der HSG Lauf/Heroldsberg. So wurde heute die im Schnitt jüngste Mannschaft dieser Saison auf die Platte geschickt. Fünf Spieler aus der eigenen A-Jugend bekamen heute die Gelegenheit BOL-Luft zu schnuppern. Zum Auswärtsspiel in Zirndorf hatte man sich trotz teils ungewohnter Konstellationen einiges vorgenommen, gewann man im Jahr 2026 bislang alle Spiele und könnte man sich mit einem Sieg im Dreikampf um die Tabellenspitze einschalten. Leider wurde daraus nichts.  Hatte man trotz 46 geworfener Tore letzte Woche schon mit einer teils mangelhaften Chancenverwertung zu kämpfen, wurde der HSG Reserve diese nun zum Verhängnis. Ein ums andere mal brachten sich die Mannen von Coach Baha in aussichtsreiche Wurfsituationen, welche reihenweise an Pfosten, Hallenwand oder Torhüter endeten. Zirndorf nutzte diese Fahrlässigkeiten konsequent, verwerteten die Abpraller direkt im Gegenstoß und kamen damit zu einfachen Toren. Trotzdem blieb man in der Anfangsphase in Schlagdistanz (6:6, 17. Minute). Zirndorf schaffte es das fehlerhafte Rückzugsverhalten in der darauf folgenden Phase allerdings konsequenter zu bestrafen und Zog in der Folge bis zur Pause auf 15:11 weg. Devise war also in der Halbzeit die eigenen Fehler zu reduzieren, sich für die teilweise gut herausgespielten Möglichkeiten zu belohnen und den Rückzug besser zu organisieren. Bekam man die Hausherren in den Positionsangriff, hatten diese große Probleme zu aussichtsreichen Möglichkeiten zu kommen. Leichter gesagt als getan. Zirndorf konnte den Abstand weiter konstant halten. Wann immer die Männer der HSG Reserve auf zwei Tore verkürzten, schlich sich sofort wieder der Fehlerteufel ein. Das letzte Aufbäumen der HSG kurz vor Schluss nach ein paar starken Aktionen von Jugendspieler Elsner wurde wieder durch eine freie verworfene Chance und einen technischen Fehler beendet. Durch eine offene Abwehr gegen Ende wurde das Ergebnis gegen Ende nochmal deutlicher. Die Zirndorfer konnten beim 29:24 verdient die zwei Punkte zu Hause behalten, schafften sie es über 60 Minuten die Fehler der HSG konsequent zu bestrafen. Für die Reserve heißt es nun die nun schon länger andauernde schlechte Chancenverwertung abzustellen, ansonsten kann man den Blick in Richtung Spitzenduo Flügelrad und Kernfranken schnell abhaken. Vor der Winterferienpause stehen nun noch zwei Heimspiele in Lauf, im Haberloh, auf dem Programm. Kommenden Sonntag, um 16:30 gegen Tabellenschlusslicht Ansbach und am 07.02. um 17:30 gegen Wendelstein. Dort sollen nochmal 4 Punkte her, um im März in den Duellen mit dem Spitzenduo noch in Schlagdistanz zu sein. Die HSG II freut sich über zahlreiche ZuschauerHSG Lauf/Heroldsberg II: Müller, Reichl (beide TW), Fliegauf 1, Kurz 1, Denzinger, Schwarz 2, Roder 3, Besser 2, Artz 3, Kemper 4, Xanthakis, Elsner 1, Hager J., Hager T. 7/3HG Zirndorf: Wolff, Bieberach (beide TW), Lehmacher N., Jäger, Lehmacher T. 1, Roßmark 3, Gehring 1, Kölbl 4, Pfersching 7/1, Scharmacher 4, Werzinger 7/4, Poxleitner, Gaipl 2, Heyn

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