Bittere Niederlage der Tigerenten

Zu Hause, im Sportpark Haberloh, musste sich die HSG Lauf/Heroldsberg der SG Auerbach/Pegnitz am Ende mit 21:30 geschlagen geben. Bereits zur Halbzeit lag die HSG mit 8:17 zurück und hatte sich damit eine schwere Hypothek für den weiteren Spielverlauf eingehandelt.

Die Anfangsphase der Partie verlief aus Sicht der HSG alles andere als optimal. Ein schwacher Start in der ersten Halbzeit, geprägt von zu häufigen technischen Fehlern, Fehlwürfen und einer insgesamt nicht konsequent genug agierenden Abwehr, brachte die Gastgeber früh in Vorteil. Auerbach nutzte diese Unsicherheiten konsequent aus, setzte sich Tor um Tor ab und bestimmte über weite Strecken das Geschehen. Lauf/Heroldsberg fand nur schwer in den Rhythmus, sowohl im Angriff als auch in der Defensive fehlte zunächst die nötige Abstimmung. So ging es mit einem deutlichen 8:17-Rückstand in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich jedoch ein deutlich verbessertes Bild. Die HSG erwischte einen sehr guten Start in die zweite Halbzeit und präsentierte sich wesentlich wacher und kämpferischer. Mit mehr Konsequenz in der Abwehr, weniger technischen Fehlern und einer besseren Chancenverwertung gelang es Lauf/Heroldsberg, das Spiel ausgeglichener zu gestalten. Der Kampfgeist war deutlich spürbar, und der Rückstand konnte zeitweise verkürzt werden. Die Leistung in der zweiten Halbzeit war insgesamt wesentlich besser, auch wenn sie noch nicht perfekt war.

Die HSG versuchte in dieser Phase eine Aufholjagd und warf noch einmal alles in die Waagschale. Trotz des großen Einsatzes kam diese Leistungssteigerung jedoch zu spät. Der hohe Rückstand aus der ersten Halbzeit ließ sich nicht mehr vollständig kompensieren, sodass es für ein besseres Ergebnis oder eine ernsthafte Chance auf die zwei Punkte nicht mehr reichte.

Erschwerend hinzu kam, dass im Spielverlauf keine klare Linie bei den Schiedsrichtern erkennbar war, was immer wieder für Unruhe sorgte und den Spielfluss beeinträchtigte. Auerbach blieb davon jedoch unbeeindruckt und brachte den Vorsprung souverän über die Zeit.

Am Ende stand für die HSG Lauf/Heroldsberg trotz einer deutlich verbesserten zweiten Halbzeit und großem Kampfgeist eine 21:30-Auswärtsniederlage zu Buche. Ausschlaggebend war vor allem die schwache erste Halbzeit mit zu vielen Fehlern und fehlender Konsequenz, die auch durch die Steigerung nach der Pause nicht mehr vollständig wettgemacht werden konnte.

HSG Lauf/Heroldsberg: Nico Teichert, Max von Borstel (beide TW), Dominik Reisinger (2), Konstantin Scholz, Anton Kallmeier (4), Tim Meier (2), Valentin Weigl (3), Alexander Stöckl, Ben Bauer (4), Ralf Schneider, Milan Stancic (6, 1/1).

SG Auerbach/Pegnitz: John Niclas Martin, Johannes Liebig, Alexander Tannenberger, Tizian Podlech (3), Jahn Attije (1), Thomas Raß (1), Simon Fleischer, Max-Anton Seiffert, Tim Bäßler (3), Franz Lux (3), Maxim Pankraz (7, 4/4), Paul Neuß, David Klima (7), Jan Rohrbach (5), Johannes Förster.