Oberliga Nord 2025/2026

Stehend v.l.: Finlay Rimmer, Sebastian Schwarz, Bastian Elsner, Ben Bauer, Simon Denzinger, Tim Hager (Trainer)
Sitzend v.l.: Jonah Perrey, Theo Heindl, Moritz Reichl, Jannis Dierner, David Rudolph, Grigorios Xanthakis
es fehlen: Nils Barthmann, Leon Stamminger, Vincent Becker, Sebastian Hörl, Paul Justus, Fabian Schellermann, Amir Saif
Trainingszeiten:
Montag; 20:00 – 22:00 Uhr; Haberlohbachhalle
Freitag; 16:30 – 18:00 Uhr, Haberlohhalle
Die männliche A-Jugend bezwingt nach dem TSV Schleißheim in der Vorwoche nun auch die TG Höchberg mit jeweils einem Tor Unterschied. Während die Mannschaft in Schleißheim auf Finlay, Moritz und Sebastian verzichten musste, waren es beim Spiel in Höchberg nun Basti, David und wiederum Finlay, die die Reise nicht mitmachen konnten. Das Spiel in Schleißheim verlief in der ersten Halbzeit spannend mit leichten Vorteilen für die Gastgeber, die nur zweimal kurz hinten lagen und sich meist in Führung befanden, zum Teil sogar komfortabel mit 4 Toren beim Stand von 13:9 (20.). Angesichts des dünnen Kaders und dass unsere Jungs Harz an den Händen eigentlich nur von Auswärtsspielen kennen, befürchtete man die nächste Niederlage. Aber die Mannschaft kämpfte sich zu einem Halbzeitstand von 16:14 heran und war nicht gewillt, dieses Spiel zu verlieren.Nach 73 Sekunden stellte Ben den Ausgleich zum 16:16 her und nun zeigten die 77er eine Energieleistung, so dass sie in der 50. Minute mit 30:23 vorn lagen. Schleißheim wiederum war ebenfalls war nicht gewillt, das Spiel herzugeben und hatte nun das Momentum auf seiner Seite. Sieben Tore Rückstand bei noch zehn Minuten Spielzeit – eigentlich ist diese Differenz nicht aufzuholen. Aber Lauf ließ nach und Schleißheim drehte auf. Tor um Tor kamen die Gastgeber den Laufern näher. In den letzten zehn Minuten gelangen den 77ern durch Grix und Ben nur noch zwei Tore, diese reichten aber um das Spiel doch noch mit 32:31 gewinnen zu können. Es spielten: Nils Barthmann (TW), Bastian Elsner (4), Theo Heindl (1), Simon Denzinger (1), David Rudolph (3), Jonah Perrey (6), Ben Bauer (8), Fabian Schellermann (4), Grigorios Xanthakis (5) Wie bereits erwähnt, war der Kader der Laufer A-Jugend auch beim Auswärtsspiel in Höchberg mit nur neun Spielern überschaubar, während die Gastgeber mit 14 Spielern auflaufen konnten. Der einzige Laufer Spieler aus dem älteren Jahrgang 2007 war übrigens Torwart Nils, auf Laufer Seite standen mit Theo und Fabi zwei B-Jugendliche im Kader. Die erste Halbzeit gehörte dem Tabellenschlusslicht aus Höchberg. Abgesehen von einigen seltenen unentschiedenen Zwischenständen befand sich der Gastgeber permanent in Führung und so ging es mit 18:15 in die Pause.Es gab auch keine Parallele zum Spiel in Schleißheim, Höchberg legte keine Schwächephase ein und befand sich weiterhin in Führung. Fünf Minuten vor Schluss stand es noch 28:26 für Höchberg, aber es ist ja eine alte Weisheit: es reicht, einmal im Spiel zu führen, solange es beim Schlusspfiff ist. Und genau dies sollte eintreten: 22 Sekunden vor Schluss traf Höchberg zur 30:29 Führung. Grix erzielte 13 Sekunden vor dem Ende das Unentschieden und nach dem Anwurf der Gäste spitzte Simon den Ball raus, passte zu Ben, der vier Sekunden vor Abpfiff zur ersten Laufer Führung des Spiels und damit dem umjubelten 31:30-Sieg einnetzte. Herauszuheben aus der geschlossenen Mannschaftsleistung war die Leistung unseres Youngsters Theo, der vor allem in der in der Abwehr überragend spielte und seinen Gegenspieler immer vor Probleme stellte. Es spielten: Moritz Reichl (TW), Nils Barthmann (TW), Theo Heindl (3), Simon Denzinger (1), Jonah Perrey (1), Ben Bauer (13/1), Fabian Schellermann (6/2), Grigorios Xanthakis (3/1), Sebastian Schwarz (4)
8. Dezember 2025 8:16
Am Sonntagnachmittag traf die A-Jugend des TV 77 auf den alten Bekannten vom HC Forchheim. Das letzte Aufeinandertreffen beider Mannschaften fand im Mai bei der letzten der drei Quali-Runden zur Oberliga statt. Damals hatte Forchheim die Nase vorn, die 77er zeigten aber eine sehr ansprechende Leistung. So hatte man aber noch eine Rechnung offen und wollte damit auch die beiden Niederlagen aus den vergangenen Spielen vergessen machen. Kurz: es gelang nicht, wenngleich die Laufer dem Tabellenführer den Sieg nicht leicht machten. Lauf verlor mit 39:42 gegen den HC Forchheim. Die erste Halbzeit verlief ausgeglichen mit leichten Vorteilen für die Gastgeber, die immer wieder in Führung gingen, wobei es Forchheim regelmäßig gelang, auf Unentschieden zu stellen. Die erste Führung der Gäste erfolgte in der 23. Minute beim Stand von 15:16. In die Pause ging es mit einem Zwischenstand von 19:19. In der Folge setzte Forchheim sich zum Stand von 24:28 mit vier Toren ab und konnte ihn zwischenzeitlich auf sieben Tore ausbauen. Die Laufer kämpften sich noch 23 Sekunden vor Schluss auf zwei Tore heran als Sebastian, der in seinem Leben insgesamt vermutlich noch keine fünf Zeitstrafen erhalten hat, seinen Gegenspieler zum Siebenmeter foulte und obendrauf noch die blaue Karte erhielt. In dieser Szene wurde erneut deutlich, dass die Linie des Unparteiischen an diesem Abend über weite Strecken ausgesprochen uneinheitlich und schwer nachvollziehbar war. Mehrere Entscheidungen wirkten aus Laufer Sicht schlichtweg nicht nachvollziehbar und beeinträchtigten den Spielfluss spürbar. Trotz eigener Fehler bleibt aus Laufer Sicht der Eindruck bestehen, dass die Regelauslegung an mehreren entscheidenden Momenten spürbar zu Lasten der Mannschaft ging. Zusammengefasst kann man sagen: die Mannschaft hat sich gefangen und eine deutlich bessere Leistung gezeigt als in den beiden vorherigen Spielen. Forchheim musste sich schon strecken, um gegen den Vorletzten der Tabelle zu gewinnen. Wenn die 77er es endlich schaffen, die Leistung von heute konstant abzurufen, dann wird es für andere Mannschaften schwer. Es spielten Nils Barthmann (TW), Moritz Reichl (TW), Bastian Elsner (2), Jonah Perrey (2), Grigorios Xanthakis (8/1), Finlay Rimmer (4), Sebastian Schwarz (5), Theo Heindl (4), Ben Bauer (13), David Rudolph (1)
24. November 2025 0:08Die männliche A-Jugend verlor ihr Heimspiel am Samstag gegen Haspo Bayreuth mit 31:37. In der ersten Halbzeit standen sich zwei ebenbürtige Mannschafen gegenüber. Die Führungen wechselten munter hin und her, den ersten Zweitorevorsprung von Bayreuth beim Stand von 12:14 gab es erst in der 22. Minute, er wurde aber durch einen 3:0-Lauf der 77er wieder kompensiert. In die Halbzeit ging es mit einem leistungsgerechten 16:17. Direkt nach Anpfiff zur zweiten Hälfte verloren die 77er innerhalb von drei Minuten das Spiel: sie kassierten vier Tore in Folge, so dass Coach Hager gezwungen war, beim Stand von inzwischen 16:21 eine Auszeit zu nehmen und die Bremse reinzuhauen. Von nun an lief es bei den Hausherren dann zwar nicht deutlich besser, aber zumindest auch nicht schlechter. Der Abstand pendelte zwischen vier und sechs Toren, erst zum Schluss hin, als klar war, dass ein Heimsieg nicht mehr möglich gewesen war, zog Bayreuth noch leicht davon. Über mehr als 50 Minuten war das Spiel ausgeglichen, aber die kurze Schwächephase der Laufer reichte Bayreuth, um sich spielentscheidend abzusetzen und danach den Vorsprung zu verwalten. Positiv war, dass Ben nach seiner langen Verletzungspause wieder mitwirken konnte und Sebastian sich immer mehr zu einem Stützpfeiler in Angriff und Abwehr entwickelt. Nach dem schwierigen Saisonstart und dem beeindruckenden Sieg gegen Ismaning, hatte es den Anschein, dass die Mannschaft sich gefangen hätte. Die zwei vermeidbaren Niederlagen gegen Hochfranken und Bayreuth haben die 77er nun in den Tabellenkeller abrutschen lassen – und als nächster Gegner klopft der Tabellenführer aus Forchheim an die Tür. Die Jungs kennen sich gegenseitig, in der letzten Qualirunde gab es bereits ein Duell. Dieses hatte Forchheim zwar für sich entscheiden können, aber Lauf hielt damals (wie immer verletzungsbedingt mit dezimiertem Kader) stark dagegen. Die Mannschaft besitzt so viel individuelle Klasse, dass durchaus noch mit einigen Siegen zu rechnen sein darf. Losgehen damit darf es gerne schon am kommenden Sonntag. TV Lauf: Moritz Reichl (TW), Nils Barthmann (TW), Bastian Elsner, Jonah Perrey (1), Simon Denzinger (1), Finlay Rimmer (4), Theo Heindl (1), Ben Bauer (7/2), Fabian Schellermann (8/2), David Rudolph (1), Gregorios Xanthakis (3/1), Sebastian Schwarz (5)
18. November 2025 6:34
TV 77 Lauf – TSV Ismaning 35:27 (15:14) Zäher Start, starke Moral und ein furioses Finish Was für ein Nachmittag in der Haberloh-Halle! Die männliche A-Jugend des TV 77 Lauf hat ihren ersten Saisonsieg gefeiert – und das auf eine Art, die allen gezeigt hat, was in dieser Mannschaft steckt. Nach einem holprigen Start entwickelte sich ein Spiel, das an Leidenschaft, Teamgeist und Emotion kaum zu überbieten war (falls sich jemand wundert, warum die Gäste in weißen Laufer Trikots spielen: sie hatten nur einen Satz schwarz-gelbe Trikots dabei und sind auf den Laufer Auswärtssatz ausgewichen). Dabei begann alles eher zäh: In den ersten zehn Minuten wollte kaum etwas gelingen. Hektik, kleine Fehler und Nervosität prägten das Spiel, und so stand es nach zehn Minuten gerade einmal 2:3. Doch mit zunehmender Spieldauer fanden die Jungs besser ins Match. Beide Teams erhöhten das Tempo, und die Zuschauer bekamen endlich den erhofften Schlagabtausch zweier starker Mannschaften zu sehen. Mit einer knappen 15:14-Führung ging es in die Pause – und auch nach dem Seitenwechsel blieb das Duell eng. Als Lauf in der 40. Minute in doppelter Unterzahl den Ball verlor und Ismaning auf den Ausgleich zusteuerte, hielt Moritz mit einer Glanzparade die Führung fest. Eine Szene, die das Spiel hätte kippen lassen können – aber Moritz sagte „Nein“ und gab damit den Startschuss für eine kämpferische Energieleistung. Kurz darauf folgte der nächste Aufreger: Basti, bis dahin bester Torschütze der Laufer, musste nach seiner dritten Zeitstrafe mit Rot vom Feld – eine harte, aber vertretbare Entscheidung. Nun waren Publikum wie Mannschaft erst recht angezündet und die Mannschaft zeigte Charakter. Von diesem Moment an war Feuer im Spiel – und auf den Rängen. Die Mannschaft fightete um jeden Ball, verteidigte leidenschaftlich und spielte sich in einen regelrechten Rausch. Auch das Publikum spürte diese Energie und schaltete in den gleichen Modus: jede gelungene Aktion, jeder Treffer, jede Parade wurde frenetisch gefeiert. Anfangs stand die zweite Trommel noch unbenutzt am Rand – jetzt hallten die Schläge beider Trommeln durch die Halle, und die Spieler ließen sich anpeitschen, rannten jubelnd an den Fans vorbei und genossen die lautstarke Unterstützung. Den Gästen aus Ismaning gingen zusehends die Mittel zur Gegenwehr aus und sie konnten aus der ungleichen Verteilung der Zeitstrafen (übers Spiel 8 bei Lauf und 2 bei Ismaning) kein Kapital schlagen. Besonders deutlich zeigte sich das bei Linus Meissner, ihrem erfolgreichsten Torschützen: in der ersten Halbzeit noch sieben Treffer, danach nur noch ein einziges Tor. In den letzten zehn Minuten spielte Lauf wie entfesselt. Das Team um Theo, Finlay und Fabi wirbelte im Angriff, Simon traf alle drei seiner Tore in dieser Phase, und hinten ließ die Abwehr kaum noch etwas zu. Am Ende stand ein verdienter 35:27-Erfolg auf der Anzeigetafel – und ein emotionaler Moment für die ganze Mannschaft. Nach diesem Spiel darf man mit Fug und Recht sagen: diese Jungs haben nicht nur gewonnen – sie haben Charakter gezeigt. Kader: Jannis Dierner (TW), Moritz Reichl (TW), Nils Barthmann (TW), Fabian Schellermann (7), Finlay Rimmer (6), Bastian Elsner (6), Grigorios Xanthakis (5/2), Theo Heindl (4/2), Simon Denzinger (3), Sebastian Schwarz (3), Jonah Perrey (1), Amir Saif
18. Oktober 2025 23:44
Ein Blick vor dem Spiel auf die Auswechselbänke beider Teams ließ nicht Gutes erahnen: die 77er haben gefühlt mehr Spieler auf Krücken stehen als auf dem Spielberichtsbogen und traten mit drei Auswechselspielern beim HBC Nürnberg an, die ihrerseits sieben (!) Spieler auf die Auswechselbank setzten konnten. So war vor dem Spiel die Frage, selbst wenn die 77er individuell dagegenhalten könnten, würden die Kräfte bis zum Schluss reichen oder müsste man wie im ersten Saisonspiel am Ende dem Kräfteverschleiß Tribut zollen und als Verlierer vom Platz gehen? Wer die A-Jugend des TV 1877 Lauf kennt, weiß: Aufgeben gehört nicht zu ihrem Repertoire. Und so zeigte die Mannschaft am Samstagabend in Nürnberg eine Leistung, auf die alle stolz sein dürfen. Von Beginn an war Lauf hellwach, mutig und konzentriert. In der Abwehr wurde beherzt zugepackt, vorne lief der Ball flüssig. Immer wieder fanden die Jungs den Weg zum Tor, und nach 20 Minuten lag der TV 77 beim Stand von 7:12 mit fünf Treffern vorne. Zur Pause stand ein verdientes 16:12 für Lauf auf der Anzeigetafel. Lauf spielte weiterhin stark und in Minute 40 erzielte Sebastian mit seinem siebten Treffer das Tor zur erneuten 5-Tore-Führung (18:23). Nun drehte Nürnberg allerdings auf. Mit frischen Kräften von der vollen Bank kamen sie Tor um Tor heran. Vier Minuten vor Schluss gingen die Gastgeber das erste Mal im Spiel kurz in Führung. Doch diesmal ließ sich Lauf nicht mehr den Schneid abkaufen. Wo im Spiel vor zwei Wochen die Kräfte schwanden und das Spiel noch verloren ging, stemmte sich das Team diesmal mit allem, was noch drin war, dagegen – und Grix erzielte 30 Sekunden vor dem Schluss per Strafwurf den Ausgleich zum Endstand von 27:27-Unentschieden. Es spielten: Moritz Reichl (TW), Nils Barthmann (TW), Bastian Elsner (8), Jonah Perrey, Grigorios Xanthakis (7/2), Finlay Rimmer (3), Theo Heindl, Simon Denzinger (1), Amir Saif (1), Sebastian Schwarz (7)
12. Oktober 2025 18:30