Saison der „Ersten“

  • In einer nervös geführten Partie traf die HSG Lauf/Heroldsberg auf den TSV Marktsteft – für beide Teams ging es um alles: Klassenerhalt oder Abstieg. Entsprechend angespannt starteten beide Mannschaften in die Begegnung. Die Anfangsminuten waren geprägt von Fehlern auf beiden Seiten, technische Ungenauigkeiten und überhastete Abschlüsse bestimmten das Bild. Die HSG überzeugte zunächst in der Defensive mit einer stabilen Abwehrleistung. Im Angriff hingegen fehlten Struktur und Durchschlagskraft, was zu zahlreichen Ballverlusten führte. Um mehr Stabilität ins eigene Spiel zu bringen, stellte die Gastmannschaft früh auf ein 7-gegen-6-System um. Mit zwei Kreisläufern gelang es, den Angriff variabler zu gestalten und sich bessere Chancen herauszuspielen. Allerdings hatte diese taktische Umstellung auch ihre Schattenseiten: Ohne Torwart kassierte die HSG mehrere einfache Gegentore ins leere Netz. Dennoch hielt man die Partie offen und ging mit einem knappen 15:14- Rückstand in die Halbzeitpause. Kurz vor dem Pausenpfiff erlitt jedoch der beste Spieler des TV Marktsteft eine Verletzung – ein herber Rückschlag. Deshalb keimte, bei den Lauf/Heroldsbergern, Hoffnung auf, die Partie in der zweiten Hälfte kontrollieren zu können. Auch nach dem Seitenwechsel blieb die HSG beim 7-gegen-6. Doch der TSV Marktsteft stellte sich zunehmend besser auf diese Spielweise ein, verteidigte kompakt gegen die Kreisläufer und zwang die Gastgeber zu schwierigen Abschlüssen. In dieser Phase fehlte es der HSG vor allem an Durchschlagskraft aus dem Rückraum. Die Heimmannschaft  nutzte diese Schwäche konsequent aus, setzten sich Tor um Tor ab und baute ihren Vorsprung aus. Trotz kämpferischem Einsatz gelang es der HSG nicht mehr, den Rückstand aufzuholen. Am Ende musste sich die HSG Lauf/Heroldsberg geschlagen geben – eine Niederlage mit bitteren Konsequenzen: Der Abstieg aus der Oberliga ist dadurch besiegelt.                                                        HSG Lauf/Heroldsberg: Teichert; von Borstel (beide TW); Xanthakis; Reisinger (1/0); Kallmeier (1); Meier; Weigl (4); Hager (5); Ehler (5); Schwarz; Schneider (3/0); Stancic (2/1); Reisinger TV Marktsteft: Seitz; Lang; Endriss; Laning; Reuthal; Engelhardt (1); Thorwarth (1); Wendel (8/1); Schmidt; Seitz (3); Mölter (2); Mölter (2); Benkert (3); Etzelmüller (9/2); Matern; Schneider; Schwab (1)

  • Am kommenden Samstag, den 28. März 2026, steht für die HSG Lauf/Heroldsberg das entscheidende Auswärtsspiel der Saison in der Oberliga Nord an. Um 16:30 Uhr gastieren die Schwarz-Gelben in der Mehrzweckhalle in Marktsteft beim direkten Konkurrenten TV Marktsteft. Die Ausgangslage im Tabellenkeller könnte spannender kaum sein. Während die DJK Waldbüttelbrunn II, der MTV Stadeln und der HSV Hochfranken bereits als sichere Absteiger gelten, ist der letzte verbleibende Abstiegsplatz noch hart umkämpft. Aktuell belegt die HSG Lauf/Heroldsberg genau diesen neunten Rang, liegt jedoch punktgleich mit dem TV Marktsteft und der HSG Rödental/Neustadt bei 19:23 Zählern. Zudem ist auch die SG Auerbach/Pegnitz mit 19:21 Punkten noch involviert – allerdings mit einem Spiel weniger. Ein Sieg würde für die HSG den Klassenerhalt bedeuten – entsprechend gilt für die Mannschaft die Devise „Alles oder nichts“. Mit Rückenwind reist Lauf/Heroldsberg dennoch nach Unterfranken. Am vergangenen Wochenende gelang vor heimischem Publikum ein überzeugender 35:26-Erfolg gegen die SG Helmbrechts/Münchberg. Vor allem die geschlossene Mannschaftsleistung sowie eine stabile Defensive bildeten die Grundlage für den wichtigen Sieg im ersten „Endspiel“. An diese Leistung will die HSG nun anknüpfen. Dass dies kein Selbstläufer wird, zeigte bereits das Hinspiel gegen Marktsteft. Damals entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, in der die HSG lange mithalten konnte. Immer wieder brachten sich die Laufer jedoch durch technische Fehler selbst aus dem Rhythmus, wodurch Marktsteft sich im Laufe der Begegnung absetzen konnte. Trotz zwischenzeitlicher Aufholjagd im zweiten Durchgang reichte es am Ende nicht mehr, das Spiel zu drehen. Für das nun anstehende Duell wird es daher entscheidend sein, genau diese Fehlerquote zu minimieren und über die gesamte Spielzeit hinweg konzentriert zu agieren. Gerade gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf können kleine Unachtsamkeiten spielentscheidend sein. Die Voraussetzungen für ein echtes Endspiel sind somit gegeben. Vor auswärtiger Kulisse wird die HSG Lauf/Heroldsberg noch einmal alles in die Waagschale werfen müssen, um sich den Verbleib in der Oberliga zu sichern. Entscheidend wird dabei sein, mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und maximaler Entschlossenheit aufzutreten, um die schwierige Aufgabe in Marktsteft erfolgreich zu bewältigen.

  • Mit einem überzeugenden 35:26 (16:10)-Erfolg hat sich die HSG Lauf/Heroldsberg vor heimischem Publikum im ersten Endspiel um den Klassenerhalt in der Oberliga Nord durchgesetzt und dabei eine starke Mannschaftsleistung gezeigt. Die Partie begann zunächst ausgeglichen, wobei die Gäste den besseren Start erwischten und früh in Führung gingen. Die HSG fand jedoch schnell ins Spiel und konnte durch konsequente Abschlüsse sowie eine zunehmend stabile Defensive das Spiel drehen. In der Folge entwickelte sich eine intensive Begegnung mit hohem Tempo und vielen Torabschlüssen auf beiden Seiten. Mitte der ersten Halbzeit übernahm die HSG zunehmend die Kontrolle. Durch eine konzentrierte Angriffsleistung und effiziente Chancenverwertung setzte sich das Team Schritt für Schritt ab und ging mit einer verdienten 16:10-Führung in die Pause. Auch im zweiten Durchgang blieb die HSG das spielbestimmende Team. Die Gäste versuchten zwar mit allen Mitteln (7 gg 6) zu verkürzen, doch die Heimmannschaft behielt die nötige Ruhe und fand immer wieder die richtigen Lösungen im Angriff. So konnte der Vorsprung kontinuierlich ausgebaut werden.In der Schlussphase ließ die HSG nichts mehr anbrennen und brachte den Sieg souverän über die Zeit. Am Ende stand ein auch in dieser Höhe verdienter 35:26-Heimerfolg. Jetzt geht es nächste Woche im letzten Saisonspiel in Marktsteft gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf um den Klassenerhalt. HSG Lauf/Heroldsberg: Teichert, von Borstel (beide TW), Stancic (9/5), Schneider (10), Kemper (4), Kallmeier (3), Weigl (3), Reisinger (2), Ehler (2), Schwarz (1), Stöckl, Meier, Bauer (1), Hager  SG Helmbrechts/Münchberg: Pritschet Jakob (5), Merz (4), Zach (4/3), Jonas Roßner (2), Janne Roßner (2), Mares (4), Panzer (2), Pritschet Silas (2), Pöhlmann (1), Bär, Schrepfer, Mertel, Gmach, Hurt, Behrens

  • Am kommenden Samstag, den 21. März 2026, wartet auf die HSG Lauf/Heroldsberg die nächste wichtige Aufgabe vor heimischer Kulisse in der Oberliga Nord. Um 19:30 Uhr ist die SG Helmbrechts/Münchberg in der Haberlohhalle in Lauf zu Gast. Die Ausgangssituation verspricht dabei eine intensive Begegnung: Während die HSG mit 17:23 Punkten auf Rang zehn der Tabelle steht, rangieren die Gäste mit 22:18 Zählern auf einem starken vierten Platz. Für die Laufer ist die Zielsetzung klar formuliert: In eigener Halle zählt nur ein Sieg, um im Kampf um den Klassenerhalt einen großen Schritt nach vorne zu machen. Entsprechend hoch dürfte auch die Bedeutung der Partie sein – nicht zuletzt mit Blick auf die Unterstützung durch die heimischen Fans, auf die die Mannschaft an diesem Abend besonders angewiesen sein wird. Dass die HSG auch gegen stärkere Gegner bestehen kann, zeigte zuletzt die Leistung beim Tabellenführer HC Erlangen III. Trotz der 33:38-Niederlage präsentierten sich die Schwarz-Gelben über weite Strecken auf Augenhöhe und lieferten dem Favoriten einen engagierten Kampf. Besonders im Angriff offenbarte die Mannschaft dabei immer wieder ihre Qualität und setzte den Erlangern mit Nadelstichen zu. Auf dieser Leistung lässt sich für das kommende Heimspiel aufbauen. Allerdings wartet mit der SG Helmbrechts/Münchberg erneut eine anspruchsvolle Aufgabe. Das Hinspiel in Oberfranken ist den Laufern noch gut in Erinnerung geblieben. Damals hielt die HSG die Partie zunächst offen, ehe sich im weiteren Verlauf erneut zu viele Fehler einschlichen. Die Gastgeber nutzten diese Phase konsequent aus und setzten sich Tor um Tor ab. Trotz einer kämpferischen Aufholjagd im zweiten Durchgang reichte es am Ende nicht mehr, um das Spiel noch einmal entscheidend zu drehen. Um diesmal erfolgreich zu sein, wird es für Lauf/Heroldsberg entscheidend sein, über die gesamte Spielzeit hinweg konzentriert zu agieren und sich weniger technische Fehler zu erlauben. Gerade gegen eine spielstarke Mannschaft wie Helmbrechts/Münchberg können sich Unkonzentriertheiten schnell rächen. Vor heimischer Kulisse bietet sich der HSG nun die Chance, ein wichtiges Zeichen im Abstiegskampf zu setzen. Mit der Unterstützung der eigenen Fans im Rücken will die Mannschaft alles daransetzen, die dringend benötigten Punkte in Lauf zu behalten und damit einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt zu machen.

  • Die HSG Lauf/Heroldsberg hat sich beim Gastspiel gegen die U19 des HC Erlangen mehr als achtbar aus der Affäre gezogen. Gegen die praktisch deckungsgleiche Mannschaft der Bundesliga-A-Jugend des HC Erlangen – amtierender deutscher Meister – mussten sich die „Tigerenten“ am Ende nach wackerem Kampf mit 38:33 (20:13) geschlagen geben. Dennoch konnte das Team eine Menge Selbstvertrauen für die beiden abschließenden Saisonspiele sammeln, die aller Voraussicht nach beide gewonnen werden müssen, um den Klassenerhalt zu sichern. Dabei hätte gegen den übermächtigen Gegner nahezu alles perfekt laufen müssen, um für eine Sensation zu sorgen. Der HC Erlangen hatte seine Spiele in den vergangenen Wochen regelmäßig mit mehr als 20 Toren Unterschied gewonnen. Am Ende unterliefen den Tigerenten jedoch ein paar kleine Fehler zu viel, um wirklich an der großen Überraschung zu schnuppern. Mit einem Quäntchen mehr Glück wäre bereits zur Halbzeit ein engerer Spielstand möglich gewesen. Doch trotz deutlich reduzierter Fehlerquote wurde jede noch so kleine Ungenauigkeit von den schnellen Erlanger Youngsters umgehend mit einem Gegenstoßtor bestraft. So stand trotz hervorragender Deckungsarbeit im Positionsangriff und einer tadellosen kämpferischen Einstellung nach 30 Minuten ein 20:13-Rückstand auf der Anzeigetafel. Doch an diesem Tag zeigte sich, dass auch in der Offensive bei den Tigerenten wieder vieles zusammenpasst. Die Mannschaft ließ sich nicht abschütteln, setzte immer wieder Nadelstiche und brachte die Gastgeber phasenweise sichtlich aus dem Konzept. Die Erlanger wirkten irritiert von der verbissenen Gegenwehr und leisteten sich nun selbst einige Fehler. Angeführt vom bärenstarken Rückkehrer Chris Stöckl kämpften sich die Lauf-Heroldsberger Tor um Tor heran und waren beim 30:26 in der 48. Minute tatsächlich wieder auf Tuchfühlung. In dieser Phase vergaben die Tigerenten jedoch zweimal die Chance, auf drei Tore zu verkürzen und die Partie endgültig wieder offen zu gestalten. So setzte sich letztlich die breite Bank der Erlanger durch, die den Sieg am Ende souverän über die Zeit brachten. Dennoch kann die HSG Lauf/Heroldsberg auf diese Leistung aufbauen. Das Team präsentierte sich geschlossen als Mannschaft – was sich auch in der gleichmässig verteilten Torschützenliste widerspiegelt – und bestätigte damit den positiven Trend der vergangenen Wochen. Da auch die Konkurrenten in der Tabelle punkteten, kommt es an den letzten beiden Spieltagen zum absoluten Showdown im Abstiegskampf. In der Liga befindet sich aktuell jedes Team ab Platz sechs mitten im Kampf um den Klassenerhalt. Die Tigerenten stehen momentan mit zwei Punkten Rückstand unter dem Strich. Das nächste Endspiel steht bereits bevor: Am Samstag, 21. März, empfängt die HSG Lauf/Heroldsberg im Haberloh die bereits gesicherte SG Helmbrechts/Münchberg. Dort zählt für die Tigerenten nur ein Sieg. HSG Lauf/Heroldsberg: von Borstel, Teichert 1 (beide TW), Xanthakis 2, Stancic 3, Reisinger 5, Scholz 2, Kallmeier 5, Meier 1, Stöckl 7, Weigl 3, Ehler 1, Schneider 3

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