Saison der „Ersten“

  • Nach einer spielfreien Woche richtet sich der Fokus der HSG Lauf/Heroldsberg wieder voll auf den Ligabetrieb. Am kommenden Samstag, den 21. Februar 2026, gastiert das Team von Trainer Sebastian Wilfling um 19:30 Uhr in der Halle der Mittelschule in Roßtal beim TSV Roßtal. Für die HSG, die aktuell mit 13:19 Punkten auf Tabellenplatz 10 steht, geht es im weiteren Saisonverlauf vor allem darum, sich im unteren Tabellenbereich zu behaupten und wichtige Zähler im Kampf um den Klassenerhalt zu sammeln. Entsprechend kommt der Partie gegen den Tabellensechsten, der mit 15:17 Punkten in unmittelbarer Reichweite liegt, eine erhöhte Bedeutung zu. Trotz der angespannten Situation konnte die HSG zuletzt ein Zeichen setzen. Gegen den Tabellenzweiten SG DJK Rimpar II hielt man über weite Strecken gut mit und musste sich am Ende nur knapp mit 33:36 geschlagen geben. Eine Leistung, die Mut macht und zeigt, dass die Mannschaft auch gegen favorisierte Gegner konkurrenzfähig sein kann. Diese Erkenntnis soll nun auch in Roßtal in Zählbares umgemünzt werden. Das Hinspiel gegen den TSV Roßtal ist dabei noch präsent. Damals entwickelte sich ein intensives Derby, in dem die HSG nach schwierigem Beginn große Moral bewies und sich eindrucksvoll zurückkämpfte. Bis in die Schlussphase hinein war die Partie offen, ehe eine umstrittene Entscheidung in der Schlussphase das Spiel endgültig kippte und die Aufholjagd der HSG jäh stoppte. Die knappe Niederlage hinterließ entsprechend einen bitteren Nachgeschmack. Für das anstehende Auswärtsspiel wird es darauf ankommen, von Beginn an stabil zu stehen und insbesondere die Defensive kompakt zu gestalten. Im Hinspiel hatte man vor allem mit dem gegnerischen Kreisläufer immer wieder Probleme, was es diesmal besser zu lösen gilt. Gleichzeitig muss im Angriff wieder mehr Durchschlagskraft aus dem Rückraum entwickelt werden, um die gegnerische Abwehr vor größere Aufgaben zu stellen. Außerdem ist davon auszugehen, dass erneut Spieler aus der zweiten Mannschaft den Kader ergänzen werden. Unabhängig davon wird die HSG alles daransetzen, die beiden Punkte mitzunehmen und sich im Kampf um den Klassenerhalt weiter zu behaupten.

  • Nach zuletzt anspruchsvollen Wochen steht für die HSG Lauf/Heroldsberg am kommenden Samstag, 7. Februar 2026, wieder ein Heimauftritt an. Um 19.30 Uhr empfängt das Team von Trainer Sebastian Wilfling in der Haberlohhalle in Lauf die SG DJK Rimpar II – eine der spielstärksten Mannschaften der Oberliga Nord. Die Vorzeichen sind dabei klar verteilt. Während die Gäste mit 23:7 Punkten auf Rang zwei der Tabelle stehen und mit einer beeindruckenden Tordifferenz von +73 ihre Ambitionen unterstreichen, rangiert die HSG mit 13:17 Zählern aktuell auf Platz zehn. Auch der Blick auf das Torverhältnis der Laufer von -36 verdeutlicht, wie schwierig die bisherige Saison verlaufen ist. Zuletzt musste die HSG beim Tabellenzweiten HC Forchheim eine deutliche 22:30-Niederlage hinnehmen. Zwar hielt Lauf/Heroldsberg in der Anfangsphase ordentlich mit, scheiterte jedoch immer wieder an der eigenen Chancenverwertung sowie an einem starken gegnerischen Torhüter. Viele Fehlwürfe und technische Fehler verhinderten, dass die Gäste das Spiel länger offenhalten konnten. Ein Blick zurück in die Hinrunde zeigt jedoch, dass die HSG auch gegen Topteams bestehen kann. Beim Auswärtsspiel in Rimpar gelang Lauf/Heroldsberg damals ein überraschender Erfolg, der vor allem auf einer stabilen Defensive, viel Geduld im Angriff und einer geschlossenen Mannschaftsleistung beruhte. An diese Qualitäten will die HSG nun auch im Rückspiel anknüpfen, wenngleich die Ausgangslage eine andere ist. Erschwert wird die Aufgabe durch die weiterhin angespannte Personalsituation. Der ohnehin schmale Kader ist durch Verletzungen zusätzlich belastet, wodurch Alternativen nur begrenzt zur Verfügung stehen. Trainer Sebastian Wilfling ist daher erneut gefordert, die vorhandenen Kräfte möglichst effizient einzusetzen. Trotz der klaren Favoritenrolle der Gäste will sich die HSG vor heimischem Publikum nicht kampflos geschlagen geben. Ziel wird es sein, mit einer kompakten Abwehr, reduziertem Fehleraufkommen und hoher Disziplin im Angriff die Partie möglichst lange offen zu gestalten und den Zuschauern in der Haberlohhalle einen engagierten Auftritt zu zeigen.

  • Es sollte eine Revanche für die 19:20 -Hinspiel-Niederlage in Heroldsberg gegen den HC Forchheim werden und damit die Abwärtsspirale zu beenden. Mit gemischten Vorzeichen reiste man zum Derby – mit einem angeschlagenen Abwehrchef Dominik Reisinger, ohne Ben Bauer, dafür aber mit den Routiniers Thorsten Artz und Felix Ehler. Zu Beginn hielt die HSG mit dem Tabellendritten der Oberliga Nord gut mit. Hinten fing man sich gerade einmal drei Treffer ein, auf der anderen Seite gelang selbst zunächst nur ein Treffer. Um Gründe dafür zu finden, musste man kein ,,Handballexperte“ sein – zu viele Fehlwürfe aus besten Positionen und ein starker Lars Göbel zwischen den Pfosten der Gastgeber. Dazu kamen in Halbzeit eins drei Zwei-Minuten-Strafen gegen die Tigerenten, die Gastgeber kamen mit lediglich einer gelben Karte davon. Im Lauf der ersten dreißig Minuten häuften sich die Fehler bei der HSG und so konnten die Forchheimer Tor für Tor davonziehen und sich einen komfortablen Vorsprung von zehn Toren herausspielen (17:7). Es musste also wie so oft in dieser eher durchwachsenen Spielzeit eine Aufholjagd gelingen, um das Blatt noch zu wenden. Kleiner Spoiler für die zweite Hälfte: Die Aufholjagd gelang nicht in der 35., 40., 45., … Es war nicht der Tag der Schwarz-Gelben. Indikatoren in den 30 folgenden Minuten der Halbzeit waren zu wenig Durchschlagskraft in der Offensive und eine gute Abwehr, die es dennoch nicht konsequent genug verteidigen konnte und die Forchheimer immer wieder passieren lassen musste. Highlights wie den feinen Dreher von Ralf Schneider in Minute 40 gab es leider wenige. Zum Ende hin zeigte sich die Mannschaft von Sebastian Wilfling ein letztes Mal aufopferungsvoll kämpfend. Es gelang aber lediglich noch ein wenig Kosmetikkorrektur beim Ergebnis. Mit der Schlusssirene stand die achte Niederlage im 15. Spiel auf der Anzeigetafel. Mit einem am Ende doch nicht ganz so krachenden 30:22 geht es nun kommende Woche zuhause gegen den nächsten Top-Gegner DJK Rimpar II. Bedauerlicherweise hat sich Milan Stancic kurz vor Ende eine Sprunggelenksverletzung zugezogen, ein MRT-Ergebnis steht noch aus. Der ohnehin schmale und bereits durch Verletzungen reduzierte Kader stellt eine große Herausforderung für die HSG dar. HSG: von Borstel, Teichert (beide TW) – Xanthakis, Stancic (4), Reisinger (2), Scholz (5), Kallmeier, Stöckl A., Philippi, Weigl, Ehler (1), Artz (1), Schneider (9/2) HCF: Goebel (1), Farra (beide TW) – Klinger, Kühle, Mückusch (2), Wunder (3), Distler, Gräsl, Opitz (6), Samel, Sauter M. (2), Rost, Sauter L. (8), Mach (5/2), Duscher, Ihrke (3)

  • Nach dem ernüchternden Heimauftritt gegen die SG Auerbach/Pegnitz steht für die HSG Lauf/Heroldsberg bereits die nächste anspruchsvolle Aufgabe an. Am kommenden Samstag, 31. Januar, treten die Tigerenten um 18 Uhr auswärts beim HC Forchheim in der Sporthalle der Realschule an. Tabellarisch liegen beide Teams derzeit auseinander: Die HSG Lauf/Heroldsberg rangiert mit 13:15 Punkten aktuell auf Rang neun der Oberliga-Tabelle, während der HC Forchheim mit 17:11 Zählern den dritten Tabellenplatz belegt. Und doch gibt es Gründe, weshalb die Gäste mit Zuversicht anreisen. Ein Blick zurück in die Hinrunde zeigt, dass die HSG den Forchheimern bereits alles abverlangt hat. Beim 19:20 unterlag Lauf/Heroldsberg nur denkbar knapp und hatte bis in die Schlussphase hinein die Möglichkeit, Zählbares mitzunehmen. Es war eine Partie, in der defensive Stabilität und starke Torhüterleistungen das Spiel prägten – Tugenden, auf die es auch diesmal wieder ankommen wird. Dass die HSG diese Qualitäten abrufen kann, bewies sie phasenweise auch in den vergangenen Wochen, wenngleich die Konstanz zuletzt fehlte. Gegen Auerbach/Pegnitz offenbarten sich vor allem im Angriffsspiel erneut Schwächen, zu viele technische Fehler und fehlende Durchschlagskraft verhinderten eine engere Partie. Der erneute Rückschlag schmerzt, zumal die Tabellensituation weiterhin eng bleibt. In Forchheim soll nun ein anderes Gesicht gezeigt werden. Die Erinnerungen an das enge Hinspiel dienen dabei ebenso als Mutmacher wie die Erkenntnis, dass man auch gegen höher platzierte Gegner mithalten kann, wenn Struktur, Geduld und Konsequenz stimmen. Gerade defensiv wird es darauf ankommen, den Gastgebern möglichst wenig einfache Tore zu gestatten und selbst im Angriff wieder mehr Klarheit in die Aktionen zu bringen. Für die Tigerenten bietet das Spiel die Möglichkeit, nach dem Dämpfer der Vorwoche eine Reaktion zu zeigen und sich erneut als unangenehmer Gegner zu präsentieren. Punkte wären ein Bonus, eine stabile Leistung jedoch ein wichtiges Signal für den weiteren Verlauf der Rückrunde.

  • Zu Hause, im Sportpark Haberloh, musste sich die HSG Lauf/Heroldsberg der SG Auerbach/Pegnitz am Ende mit 21:30 geschlagen geben. Bereits zur Halbzeit lag die HSG mit 8:17 zurück und hatte sich damit eine schwere Hypothek für den weiteren Spielverlauf eingehandelt. Die Anfangsphase der Partie verlief aus Sicht der HSG alles andere als optimal. Ein schwacher Start in der ersten Halbzeit, geprägt von zu häufigen technischen Fehlern, Fehlwürfen und einer insgesamt nicht konsequent genug agierenden Abwehr, brachte die Gastgeber früh in Vorteil. Auerbach nutzte diese Unsicherheiten konsequent aus, setzte sich Tor um Tor ab und bestimmte über weite Strecken das Geschehen. Lauf/Heroldsberg fand nur schwer in den Rhythmus, sowohl im Angriff als auch in der Defensive fehlte zunächst die nötige Abstimmung. So ging es mit einem deutlichen 8:17-Rückstand in die Kabine. Nach dem Seitenwechsel zeigte sich jedoch ein deutlich verbessertes Bild. Die HSG erwischte einen sehr guten Start in die zweite Halbzeit und präsentierte sich wesentlich wacher und kämpferischer. Mit mehr Konsequenz in der Abwehr, weniger technischen Fehlern und einer besseren Chancenverwertung gelang es Lauf/Heroldsberg, das Spiel ausgeglichener zu gestalten. Der Kampfgeist war deutlich spürbar, und der Rückstand konnte zeitweise verkürzt werden. Die Leistung in der zweiten Halbzeit war insgesamt wesentlich besser, auch wenn sie noch nicht perfekt war. Die HSG versuchte in dieser Phase eine Aufholjagd und warf noch einmal alles in die Waagschale. Trotz des großen Einsatzes kam diese Leistungssteigerung jedoch zu spät. Der hohe Rückstand aus der ersten Halbzeit ließ sich nicht mehr vollständig kompensieren, sodass es für ein besseres Ergebnis oder eine ernsthafte Chance auf die zwei Punkte nicht mehr reichte. Erschwerend hinzu kam, dass im Spielverlauf keine klare Linie bei den Schiedsrichtern erkennbar war, was immer wieder für Unruhe sorgte und den Spielfluss beeinträchtigte. Auerbach blieb davon jedoch unbeeindruckt und brachte den Vorsprung souverän über die Zeit. Am Ende stand für die HSG Lauf/Heroldsberg trotz einer deutlich verbesserten zweiten Halbzeit und großem Kampfgeist eine 21:30-Auswärtsniederlage zu Buche. Ausschlaggebend war vor allem die schwache erste Halbzeit mit zu vielen Fehlern und fehlender Konsequenz, die auch durch die Steigerung nach der Pause nicht mehr vollständig wettgemacht werden konnte. HSG Lauf/Heroldsberg: Nico Teichert, Max von Borstel (beide TW), Dominik Reisinger (2), Konstantin Scholz, Anton Kallmeier (4), Tim Meier (2), Valentin Weigl (3), Alexander Stöckl, Ben Bauer (4), Ralf Schneider, Milan Stancic (6, 1/1). SG Auerbach/Pegnitz: John Niclas Martin, Johannes Liebig, Alexander Tannenberger, Tizian Podlech (3), Jahn Attije (1), Thomas Raß (1), Simon Fleischer, Max-Anton Seiffert, Tim Bäßler (3), Franz Lux (3), Maxim Pankraz (7, 4/4), Paul Neuß, David Klima (7), Jan Rohrbach (5), Johannes Förster.

Tabelle Saison

Spielplan