Saison der „Ersten“

  • Nach dem ernüchternden Heimauftritt gegen die SG Auerbach/Pegnitz steht für die HSG Lauf/Heroldsberg bereits die nächste anspruchsvolle Aufgabe an. Am kommenden Samstag, 31. Januar, treten die Tigerenten um 18 Uhr auswärts beim HC Forchheim in der Sporthalle der Realschule an. Tabellarisch liegen beide Teams derzeit auseinander: Die HSG Lauf/Heroldsberg rangiert mit 13:15 Punkten aktuell auf Rang neun der Oberliga-Tabelle, während der HC Forchheim mit 17:11 Zählern den dritten Tabellenplatz belegt. Und doch gibt es Gründe, weshalb die Gäste mit Zuversicht anreisen. Ein Blick zurück in die Hinrunde zeigt, dass die HSG den Forchheimern bereits alles abverlangt hat. Beim 19:20 unterlag Lauf/Heroldsberg nur denkbar knapp und hatte bis in die Schlussphase hinein die Möglichkeit, Zählbares mitzunehmen. Es war eine Partie, in der defensive Stabilität und starke Torhüterleistungen das Spiel prägten – Tugenden, auf die es auch diesmal wieder ankommen wird. Dass die HSG diese Qualitäten abrufen kann, bewies sie phasenweise auch in den vergangenen Wochen, wenngleich die Konstanz zuletzt fehlte. Gegen Auerbach/Pegnitz offenbarten sich vor allem im Angriffsspiel erneut Schwächen, zu viele technische Fehler und fehlende Durchschlagskraft verhinderten eine engere Partie. Der erneute Rückschlag schmerzt, zumal die Tabellensituation weiterhin eng bleibt. In Forchheim soll nun ein anderes Gesicht gezeigt werden. Die Erinnerungen an das enge Hinspiel dienen dabei ebenso als Mutmacher wie die Erkenntnis, dass man auch gegen höher platzierte Gegner mithalten kann, wenn Struktur, Geduld und Konsequenz stimmen. Gerade defensiv wird es darauf ankommen, den Gastgebern möglichst wenig einfache Tore zu gestatten und selbst im Angriff wieder mehr Klarheit in die Aktionen zu bringen. Für die Tigerenten bietet das Spiel die Möglichkeit, nach dem Dämpfer der Vorwoche eine Reaktion zu zeigen und sich erneut als unangenehmer Gegner zu präsentieren. Punkte wären ein Bonus, eine stabile Leistung jedoch ein wichtiges Signal für den weiteren Verlauf der Rückrunde.

  • Zu Hause, im Sportpark Haberloh, musste sich die HSG Lauf/Heroldsberg der SG Auerbach/Pegnitz am Ende mit 21:30 geschlagen geben. Bereits zur Halbzeit lag die HSG mit 8:17 zurück und hatte sich damit eine schwere Hypothek für den weiteren Spielverlauf eingehandelt. Die Anfangsphase der Partie verlief aus Sicht der HSG alles andere als optimal. Ein schwacher Start in der ersten Halbzeit, geprägt von zu häufigen technischen Fehlern, Fehlwürfen und einer insgesamt nicht konsequent genug agierenden Abwehr, brachte die Gastgeber früh in Vorteil. Auerbach nutzte diese Unsicherheiten konsequent aus, setzte sich Tor um Tor ab und bestimmte über weite Strecken das Geschehen. Lauf/Heroldsberg fand nur schwer in den Rhythmus, sowohl im Angriff als auch in der Defensive fehlte zunächst die nötige Abstimmung. So ging es mit einem deutlichen 8:17-Rückstand in die Kabine. Nach dem Seitenwechsel zeigte sich jedoch ein deutlich verbessertes Bild. Die HSG erwischte einen sehr guten Start in die zweite Halbzeit und präsentierte sich wesentlich wacher und kämpferischer. Mit mehr Konsequenz in der Abwehr, weniger technischen Fehlern und einer besseren Chancenverwertung gelang es Lauf/Heroldsberg, das Spiel ausgeglichener zu gestalten. Der Kampfgeist war deutlich spürbar, und der Rückstand konnte zeitweise verkürzt werden. Die Leistung in der zweiten Halbzeit war insgesamt wesentlich besser, auch wenn sie noch nicht perfekt war. Die HSG versuchte in dieser Phase eine Aufholjagd und warf noch einmal alles in die Waagschale. Trotz des großen Einsatzes kam diese Leistungssteigerung jedoch zu spät. Der hohe Rückstand aus der ersten Halbzeit ließ sich nicht mehr vollständig kompensieren, sodass es für ein besseres Ergebnis oder eine ernsthafte Chance auf die zwei Punkte nicht mehr reichte. Erschwerend hinzu kam, dass im Spielverlauf keine klare Linie bei den Schiedsrichtern erkennbar war, was immer wieder für Unruhe sorgte und den Spielfluss beeinträchtigte. Auerbach blieb davon jedoch unbeeindruckt und brachte den Vorsprung souverän über die Zeit. Am Ende stand für die HSG Lauf/Heroldsberg trotz einer deutlich verbesserten zweiten Halbzeit und großem Kampfgeist eine 21:30-Auswärtsniederlage zu Buche. Ausschlaggebend war vor allem die schwache erste Halbzeit mit zu vielen Fehlern und fehlender Konsequenz, die auch durch die Steigerung nach der Pause nicht mehr vollständig wettgemacht werden konnte. HSG Lauf/Heroldsberg: Nico Teichert, Max von Borstel (beide TW), Dominik Reisinger (2), Konstantin Scholz, Anton Kallmeier (4), Tim Meier (2), Valentin Weigl (3), Alexander Stöckl, Ben Bauer (4), Ralf Schneider, Milan Stancic (6, 1/1). SG Auerbach/Pegnitz: John Niclas Martin, Johannes Liebig, Alexander Tannenberger, Tizian Podlech (3), Jahn Attije (1), Thomas Raß (1), Simon Fleischer, Max-Anton Seiffert, Tim Bäßler (3), Franz Lux (3), Maxim Pankraz (7, 4/4), Paul Neuß, David Klima (7), Jan Rohrbach (5), Johannes Förster.

  • Nach dem wichtigen Auswärtssieg in Selb steht für die HSG Lauf/Heroldsberg am kommenden Sonntag, den 25. Januar 2026, das nächste richtungsweisende Spiel an. Um 16:30 Uhr empfängt das Team in der Haberlohhalle in Lauf die SG Auerbach/Pegnitz zum direkten Duell im Tabellenmittelfeld der Oberliga. Die Ausgangslage verspricht Spannung: Die HSG rangiert derzeit mit 13:13 Punkten auf Tabellenplatz sieben, dicht gefolgt von den Gästen aus Auerbach/Pegnitz, die mit 12:12 Zählern auf Rang acht stehen, allerdings noch ein Spiel weniger absolviert haben. Entsprechend groß ist die Bedeutung dieser Partie im Kampf um die Plätze in der oberen Tabellenhälfte. Das Hinspiel ist den Schwarz-Gelben noch gut in Erinnerung. In Auerbach entwickelte sich ein echter Handballkrimi, den die HSG am Ende mit 28:27 knapp für sich entscheiden konnte. Damals überzeugte Lauf/Heroldsberg vor allem mit einer konzentrierten Anfangsphase, musste in der Folge jedoch einen langen und intensiven Schlagabtausch überstehen. Im Rückspiel vor heimischem Publikum will man es nach Möglichkeit nicht erneut bis in die letzten Sekunden spannend machen. Mut macht der Auftritt aus der vergangenen Woche in Selb. Unter besonderen Rahmenbedingungen, ohne Zuschauer und in einer Ausweichhalle, zeigte die HSG eine ihrer reifsten Saisonleistungen. Eine kompakte Abwehr, deutlich weniger technische Fehler und eine konsequentere Chancenverwertung bildeten die Grundlage für den verdienten Auswärtserfolg. An diese Tugenden soll nun auch vor eigenem Publikum angeknüpft werden. Mit der SG Auerbach/Pegnitz wartet jedoch ein Gegner, der bereits im Hinspiel seine Qualitäten unter Beweis gestellt hat und trotz der knappen Niederlage jederzeit gefährlich war. Beide Mannschaften kennen sich gut, Kleinigkeiten dürften erneut den Ausschlag geben. Für die HSG bietet sich die Gelegenheit, mit einem Heimsieg nicht nur den direkten Konkurrenten auf Distanz zu halten, sondern auch den positiven Trend der vergangenen Woche zu bestätigen. In der Haberlohhalle soll der Schwung aus Selb genutzt werden, um den nächsten Schritt in Richtung gesichertes Tabellenmittelfeld zu machen.

  • Aufgrund von Doppelbuchungen in den Hallen des HSV Hochfranken waren die Gastgeber gezwungen mit Ausnahmegenehmigung in die nahezu fertiggestellte Halle in Selb auszuweichen. Das Spiel musste ohne Zuschauer und ohne elektronische Zeitmessanlage stattfinden. Die HSG startete konzentriert und mit viel Struktur in die Partie. Von Beginn an zeigte sich, dass die Mannschaft aus den letzten Spielen gelernt hatte: Der Ball lief sicher durch die eigenen Reihen, technische Fehler wurden weitgehend vermieden und die Abschlüsse konsequent genutzt. Gestützt auf eine kompakte Abwehr setzte sich Lauf/Heroldsberg früh ab und bestimmte das Spieltempo. Besonders Torhüter Max von Borstel erwies sich als wichtiger Faktor. Mit mehreren starken Paraden, darunter auch freie Würfe der Gastgeber, gab er seinem Team früh Sicherheit. Zur Halbzeit hatte sich die HSG mit dem 16:12 bereits einen komfortablen Vorsprung erarbeitet. Auch nach dem Seitenwechsel blieb Lauf/Heroldsberg die spielbestimmende Mannschaft. Hochfranken versuchte, mit mehr Druck im Angriff den Anschluss herzustellen, biss sich jedoch immer wieder an der gut organisierten Abwehr der HSG die Zähne aus. Wenn doch einmal ein Durchbruch gelang, war meist Max von Borstel zur Stelle und vereitelte die Chancen der Gastgeber. Im Angriff agierte die HSG weiterhin geduldig, nutzte ihre Möglichkeiten konsequent und baute den Vorsprung Schritt für Schritt aus. In der Schlussphase ließen die Tigerenten nichts mehr anbrennen. Trotz einzelner Wechsel und kleiner Umstellungen blieb das Team konzentriert und spielte den Vorsprung souverän herunter. Am Ende stand ein verdienter 33:26-Auswärtssieg auf der Anzeigetafel, der vor allem durch eine geschlossene Mannschaftsleistung, deutlich weniger technische Fehler als in den vergangenen Spielen und einen starken Rückhalt im Tor getragen wurde. HSG: von Borstel (1), Teichert (beide TW) – Weigl (9), Stancic (5/3), Reisinger (1), Scholz, Bauer (6), Kallmeier (2), Meier (4), Stöckl A. (3), Schneider (2)HSV Hochfranken: Stöckert, (2) Shannar, Sümmerer, Dietel (3), Diener, Baumann, Mocker (6), Danielka (5/1), Seidel (1), Pasek (2), Wolf (1), Herkt (4), Matijasic (2)

  • Am kommenden Sonntag, den 18. Januar 2026, steht für die HSG Lauf/Heroldsberg das nächste Auswärtsspiel in der Oberliga auf dem Programm. Um 15 Uhr gastieren die Schwarz-Gelben beim HSV Hochfranken in der Halle der Realschule Selb – unter ungewöhnlichen Umständen. Aufgrund noch nicht abgeschlossener Sanierungsarbeiten wird die Partie ohne Zuschauer ausgetragen, was dem Spiel einen eher trainingsähnlichen Charakter verleihen dürfte. Sportlich geht die HSG als Neunter der Tabelle mit 11:13 Punkten in die Begegnung. Der HSV Hochfranken rangiert mit 13:11 Zählern auf Platz sechs und liegt damit nur knapp vor den Mittelfranken. Das Hinspiel in der Haberlohhalle in Lauf konnte die HSG mit 22:19 für sich entscheiden, damals vor allem dank einer kompakten Abwehrleistung und eines nervenstarken Auftritts in der Schlussphase. Gerade diese defensive Stabilität wird auch in Selb erneut gefragt sein. Schon im Rückspiel gegen den MTV Stadeln zeigten die Tigerenten eine engagierte und aggressive Abwehrarbeit, ließen jedoch in der Offensive zu viele klare Möglichkeiten ungenutzt. Ähnliche Muster waren bereits im Hinspiel gegen Hochfranken zu erkennen: Viel Kontrolle über das Spiel, aber ein zähes Ringen um jedes Tor. An diese Leistung will man anknüpfen, zugleich jedoch die Chancenverwertung verbessern. Erschwert wird die Aufgabe durch einen personellen Rückschlag. Spielmacher Christian Stöckl zog sich im letzten Heimspiel einen Nasenbruch zu und wird verletzungsbedingt fehlen. Damit verliert die HSG einen wichtigen Akteur im Rückraum, was zusätzliche Verantwortung auf die verbleibenden Spieler verteilt. Trotzdem reist das Team mit dem Wissen nach Selb, den Gegner bereits einmal bezwungen zu haben. Die Voraussetzungen für ein enges und umkämpftes Spiel sind gegeben. Gelingt es der HSG, erneut eine stabile Abwehr zu stellen und im Angriff konsequenter aufzutreten, sind auch unter den besonderen Rahmenbedingungen zwei wichtige Auswärtspunkte möglich.

Tabelle Saison

Spielplan