
Am kommenden Sonntag, den 18. Januar 2026, steht für die HSG Lauf/Heroldsberg das nächste Auswärtsspiel in der Oberliga auf dem Programm. Um 15 Uhr gastieren die Schwarz-Gelben beim HSV Hochfranken in der Halle der Realschule Selb – unter ungewöhnlichen Umständen. Aufgrund noch nicht abgeschlossener Sanierungsarbeiten wird die Partie ohne Zuschauer ausgetragen, was dem Spiel einen eher trainingsähnlichen Charakter verleihen dürfte. Sportlich geht die HSG als Neunter der Tabelle mit 11:13 Punkten in die Begegnung. Der HSV Hochfranken rangiert mit 13:11 Zählern auf Platz sechs und liegt damit nur knapp vor den Mittelfranken. Das Hinspiel in der Haberlohhalle in Lauf konnte die HSG mit 22:19 für sich entscheiden, damals vor allem dank einer kompakten Abwehrleistung und eines nervenstarken Auftritts in der Schlussphase. Gerade diese defensive Stabilität wird auch in Selb erneut gefragt sein. Schon im Rückspiel gegen den MTV Stadeln zeigten die Tigerenten eine engagierte und aggressive Abwehrarbeit, ließen jedoch in der Offensive zu viele klare Möglichkeiten ungenutzt. Ähnliche Muster waren bereits im Hinspiel gegen Hochfranken zu erkennen: Viel Kontrolle über das Spiel, aber ein zähes Ringen um jedes Tor. An diese Leistung will man anknüpfen, zugleich jedoch die Chancenverwertung verbessern. Erschwert wird die Aufgabe durch einen personellen Rückschlag. Spielmacher Christian Stöckl zog sich im letzten Heimspiel einen Nasenbruch zu und wird verletzungsbedingt fehlen. Damit verliert die HSG einen wichtigen Akteur im Rückraum, was zusätzliche Verantwortung auf die verbleibenden Spieler verteilt. Trotzdem reist das Team mit dem Wissen nach Selb, den Gegner bereits einmal bezwungen zu haben. Die Voraussetzungen für ein enges und umkämpftes Spiel sind gegeben. Gelingt es der HSG, erneut eine stabile Abwehr zu stellen und im Angriff konsequenter aufzutreten, sind auch unter den besonderen Rahmenbedingungen zwei wichtige Auswärtspunkte möglich.
15. Januar 2026 16:00
Vor heimischem Publikum erkämpfte sich die HSG Lauf/Heroldsberg in einem intensiven Oberliga-Spiel ein 19:19-Unentschieden gegen den MTV Stadeln, Pausenstand 8:8. Die Gastgeber starteten konzentriert in die Partie und legten früh vor. Mit einer stabilen Abwehr und ruhigem Spielaufbau setzte sich die HSG bis zur Mitte der ersten Halbzeit auf 5:2 ab. Auch mehrere vergebene Siebenmeter der Gäste spielten den Hausherren in die Karten. Trotz einiger Zeitstrafen blieb Lauf/Heroldsberg zunächst die tonangebende Mannschaft. Stadeln kämpfte sich jedoch bis zur Pause wieder heran, sodass es mit einem ausgeglichenen 8:8 in die Kabinen ging. Nach dem Seitenwechsel erwischte der MTV die bessere Phase. Die Gäste nutzten kleine Unkonzentriertheiten der HSG konsequent und zogen auf vier Tore davon. Doch Lauf/Heroldsberg ließ sich davon nicht beeindrucken und zeigte große Moral. Mit mehr Tempo im Angriff und einer wieder aggressiveren Abwehrarbeit kämpfte sich das Team Tor um Tor zurück. In der Schlussphase entwickelte sich ein echter Krimi. Beide Mannschaften schenkten sich nichts, die Führung wechselte mehrfach. Ben Bauer erzielte in dieser Phase vier tolle Treffer für die Tigerenten. Die HSG ging kurz vor dem Ende sogar noch einmal in Führung, musste jedoch wenige Sekunden vor dem Abpfiff den Ausgleich hinnehmen. Am Ende steht ein leistungsgerechtes Unentschieden auf der Anzeigetafel. HSG: von Borstel, Teichert – Xanthakis, Reisinger, Scholz (2), Kallmeier (2), Meier, Weigl (3), Stöckl A., Bauer (4), Schneider (2), Stancic (4/2), Stöckl C. (2) MTV: Kraft, Fuchs, Michalowski (4), Rohe, Heilmann (1), Bauernschmidt (2), Männl, Wirth (1), Brossog (7), Jahns, Nagel, Mangels (4), Schaller
13. Januar 2026 12:19
MTV Stadeln zu Gast in der HaberlohhalleMit dem Beginn der Rückrunde steht für die HSG Lauf/Heroldsberg ein neues Kapitel in der laufenden Oberliga-Saison an. Am Sonntag, den 11. Januar 2026, empfangen die Schwarz-Gelben um 16:30 Uhr in der Haberlohhalle in Lauf den MTV Stadeln. Nach einer wechselhaften Hinrunde soll das neue Jahr genutzt werden, um wieder Boden gutzumachen. Die Ausgangslage ist dabei klar umrissen: Die HSG beendet die Hinserie mit 10:12 Punkten auf Tabellenplatz neun, punktgleich mit der SG Auerbach/Pegnitz auf Rang acht. Der MTV Stadeln reist als Vorletzter der Tabelle an und steht mit 7:15 Punkten auf Platz elf. Dennoch warnt das Hinspiel eindrucksvoll davor, den Gegner nicht zu unterschätzen. Denn das erste Aufeinandertreffen beider Mannschaften zum Saisonauftakt hatte es in sich. In Stadeln entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Erst in einer nervenaufreibenden Schlussphase behielt die HSG die Oberhand und entführte mit einem hart erkämpften 21:20-Auswärtssieg die Punkte. Besonders die Defensive und eine starke Torhüterleistung hielten die Tigerenten damals im Spiel, während im Angriff noch nicht alles rund lief. Neues Jahr – neue MöglichkeitenGenau dort soll nun angesetzt werden. Vor heimischem Publikum will die HSG von Beginn an klarere Akzente setzen und das Rückspiel nicht erneut bis in die letzten Sekunden offenhalten. Ein neues Jahr bringt neue Möglichkeiten – und die Mannschaft geht mit spürbarer Motivation und Vorfreude in den Auftakt der Rückrunde. Der Anspruch ist deutlich: Die Tigerenten wollen gleich im ersten Spiel ein Zeichen setzen, sich für die enge Hinrunde belohnen und den Startschuss für eine erfolgreichere zweite Saisonhälfte geben. Gegen den MTV Stadeln bietet sich dafür eine erste Gelegenheit, die es konzentriert und entschlossen zu nutzen gilt.
8. Januar 2026 16:22
Es sollte ein versöhnlicher Abschluss zum Rückrunden-Ende werden nach zuvor drei Niederlagen. Mit dem TV Marktsteft war ein Gegner zu Gast gegen den die HSG eine äußerst positive Bilanz in der Vergangenheit vorweisen konnte – aus den vergangenen vier Begegnungen konnte man ganze drei für sich entscheiden. Der minimale Unterschied an diesem Handball-Sonntag war der sehr veränderte Kader der Schwarz-Gelben im Vergleich zu den Vorjahren. Achterbahn Es war ein schleppender Beginn für beide Teams – das erste Tor fiel gerade einmal in der vierten Spielminute. Die HSG fand nach dem Gegentreffer gut in die Partie – wenn auch nur kurzzeitig – bis zur 23. Minute konnte man das Spiel in der Waage halten. Jedoch schlichen sich dann wie so oft in der laufenden Spielzeit die berüchtigten Fehler ein und kosteten der HSG früh im Spiel wichtige Körner. Zu Halbzeit konnte sich der TVM ein klein wenig absetzen und ging mit einem 10:13 in die Halbzeitpause. Kurzer Hoffnungschimmer Zu Beginn der zweiten Hälfte kamen die Tigerenten besser ins Spiel und konnten in Minute 37 zum 15:15 durch Urgestein Tim Meier ausgleichen. Es war ein Lebenszeichen, das die Truppe von Sebastian Wilfling sendete und doch blieb es das einzige, was die Spielgemeinschaft in diesem Spiel nochmal hoffen ließ. Erfreulich zu sehen: Eigengewächs Ben Bauer kam zu ordentlichen Einsatzminuten und kürte einen starken individuellen Auftritt mit fünf Treffern aus dem Spiel heraus. Als Milan Stancic sieben Minuten vor dem Ende nochmal auf zwei Treffer verkürzte, hätte man doch glatt meinen können, es würde noch ein wenig Spannung aufkommen – dem war leider nicht so. Der TV Marktsteft war sich der Möglichkeit zwei Punkte zu ergattern bewusst und spielte den Stiefel routiniert zu Ende. Als die Schlusssirene einsetzte, stand eine 22:28 Niederlage für die HSG Lauf/Heroldsberg auf der LED-Anzeige der Gründlachhalle in Heroldsberg. Mit fünf Niederlagen und der vierten in Folge endet für die HSG eine durchwachsene Vorrunde. Die Weihnachtspause muss die Mannschaft aus Mittelfranken nun gut nutzen, um sich auf die immens wichtige Rückrunde vorzubereiten. Abstiegskampf möchte man natürlich vermeiden und deshalb muss jetzt ein Schritt nach vorne erfolgen. HSG: Teichert, Borstel (beide TW) – Xanthakis, Reisinger (1), Scholz (7), Kallmeier (1), Meier (1), Weigl, A. Stöckl (1), Bauer (5), Phillipi, Schneider, Stancic (2), C. Stöckl (4) TVM: Schneider, Schwab (beide TW) – T. Seitz (4), Lang, Lanig (3), Reuthal (3), Engelhardt (3), Schmidt, S. Seitz (7), Bayer, Mölter (3), Etzelmüller (5), Benkert
15. Dezember 2025 14:43
Nach der 30:33-Niederlage bei der SG Helmbrechts/Münchberg steht für die HSG Lauf/Heroldsberg am kommenden Sonntag, den 14.12.2025, um 16:30 Uhr das nächste Heimspiel in der Gründlachhalle in Heroldsberg an. Die jüngste Auswärtsleistung zeigte erneut ein Auf und Ab: Eine ordentliche Anfangsphase, danach zu viele technische Fehler, später eine kämpferische Aufholjagd – doch am Ende fehlten die entscheidenden Nuancen, um Zählbares mitzunehmen. Mit nun 10:10 Punkten und einem negativen Torverhältnis von -20 rutschte die HSG auf Tabellenplatz 8 ab. Der kommende Gegner, der TV Marktsteft, reist mit Rückenwind an. Die Unterfranken rangieren mit 11:9 Punkten auf Platz 5 der Tabelle und überzeugten zuletzt mit einem klaren 38:20-Heimerfolg. Besonders ins Auge fällt dabei Torjäger Sebastian Seitz: Er erzielte in neun Partien bereits 102 Treffer, was einem beeindruckenden Durchschnitt von 11,33 Toren pro Spiel entspricht, und belegt damit Rang zwei der Torschützenliste – nur übertroffen von Andreas Wolf, der der HSG beim Spiel in Rödental große Schwierigkeiten bereitet hatte. Entsprechend wird es eine zentrale Aufgabe sein, Seitz früh und konsequent einzudämmen, um Marktstefts Angriffsdruck zu reduzieren. Für die HSG bietet sich trotz der jüngsten Rückschläge eine gute Gelegenheit, wieder Boden im Tabellenmittelfeld gutzumachen. Die Mannschaft zeigte in Helmbrechts, dass Moral und Einsatz stimmen, auch wenn sich Konzentrationsschwächen nach wie vor bemerkbar machen. Vor heimischer Kulisse sollen genau diese Phasen minimiert werden, um den Anschluss an die obere Tabellenhälfte nicht zu verlieren. Hinzu kommt: Der Sonntag ist in Heroldsberg ein kompletter Heimspieltag, bei dem es auch Glühwein und Grill gibt. Vor der „Ersten“ treten sowohl die Damenmannschaft als auch die zweite Herrenmannschaft an. Die Kulisse dürfte entsprechend gut gefüllt sein, und die HSG wird versuchen, die erwartete Unterstützung als positiven Impuls zu nutzen. Ob es gelingt, die Stimmungswelle in eine stabile Leistung über 60 Minuten zu übertragen, wird entscheidend sein. Ein Heimsieg wäre ein wichtiger Schritt, um die Wende einzuleiten – und ein passender Abschluss für einen langen Handballtag in der Gründlachhalle.
11. Dezember 2025 19:12