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Bewährungsprobe für dezimierte HSG

Posted by on 19. September 2019

Nachdem der erste Spieltag der Landesliga keine Überraschungen bot und auch die HSG Lauf/Heroldsberg einen letztendlich doch sehr souveränen 20:14-Arbeitssieg in Bayreuth verzeichnen konnte, wartet zur Heimspielpremiere eine echte Herausfoderung.
Am Kirchweihwochenende empfängt die HSG am Samstag den 21.09 um 19:30 Uhr mit dem TV Münchberg nämlich ein großes Kaliber in der Gründlachhalle in Heroldsberg.
Zwar hat das Gästeteam von Coach Lichtinger das erste Spiel der Saison verloren, hatte aber mit Bayernligaabsteiger TSV Rothenburg auch den Topfavoriten der Liga zu Gast. Dabei schlug sich der TV Münchberg durchaus achtbar und hatte mit 29:32 nur knapp das Nachsehen.
Mit ein paar weniger Abstimmungsschwierigkeiten wäre für die Münchberger sogar mehr drin gewesen, müssen doch die zahlreichen Neuzugänge noch vollends integriert werden. Es ist in der Sommerpause nämlich einiges passiert in Oberfranken. So haben sich der TV Münchberg und der letztjährige Absteiger TV Helmbrechts auf eine Kooperation verständigt, die ab der nächsten Saison in einer SG Münchberg/Helmbrechts münden soll. Es wurden aber schon diese Saison beide Teams zusammengeführt, wodurch sich der Kader der Landesligamannschaft deutlich verbreitert hat. Zudem ist den Verantwortlichen ein Transfercoup gelungen, indem man Thomas Wilke von Absteiger SG Auerbach/Pegnitz abwerben konnte und somit neben dem letztjährigen Torschützenkönig Vid Kalas nun auch die Nummer 2 der Torschützenliste im Kader hat. Ein weiterer Aktivposten ist Jan Lad, der es wie kaum ein anderer Mittelmann in der Liga versteht, das Spiel zu lesen und den Takt anzugeben.
Diese Durchschlagskraft im Rückraum gepaart mit der abgezockten und disziplinierten Münchberger Spielweise veranlasst nicht wenige Kenner die Münchberger als Geheimfavoriten auf die diesjährige Meisterschaft zu handeln. Die Gäste werden also alles in die Waagschale werfen, um diesem Anspruch zu genügen und keinen Fehlstart mit 0:4 Punkten hinzulegen.
Aber auch bei den Tigerenten geht man durchaus selbstbewusst in das erste Heimspiel. Mit dem Pflichtsieg beim Aufsteiger Bayreuth ist man – trotz der momentan langen Ausfallliste – gut in die Saison gestartet. Vor allem an der Hauptbaustelle – der Abwehr – konnte in der Vorbereitung allem Anschein nach intensiv gearbeitet werden. Lediglich 14 Treffer ließ das Team im Zusammenspiel mit den Torhütern zu und brennt darauf, sich in der Defensive auch gegen eine so exquisite Rückraumreihe wie die der Münchberger beweisen zu können.
Vorne müssen die Mannen der Coaches Korn und Peer weiterhin auf ihre Aktivposten Scheuerer und Schöffel verzichten, wodurch vor allem Shooter Nils Kemper viel Verantwortung tragen muss. Aber auch Tim Meier und Lukas Reisinger befinden sich bereits in sehr guter Form und waren mitverantwortlich für den abgeklärten Offensivauftritt in Bayreuth. Zwar ging die kontrollierte Spielweise auf Kosten des Lauf/Heroldsberger Tempospiels, jedoch konnten so auch eigene Ballverluste und leichte Gegentreffer durch Gegenstöße verhindert werden. Eine ähnlich disziplinierte Leistung wird auch gegen das Topteam aus Münchberg gefordert sein, um die eigenen hohen Ziele für diese Saison mit einem Heimsieg zu untermauern.
Zwar kehren mit Andreas Götz und Tim Schnippering zwei wichtige Spieler in den Kader zurück, weiterhin verzichten muss das Team aber auf Scheuerer, Schießl, Schöffel und Scholz.

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