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Abwehrbollwerk als Schlüssel zum Sieg

Posted by on 16. September 2019

Wo man vor dem ersten Spieltag der HSG steht, wusste so recht niemand bei den Landesliga-Handballern aus Lauf und Heroldsberg. Die Vorbereitungszeit war in den ersten Wochen durchaus positiv zu bewerten, konnte man doch mit teils höherklassigen Gegnern zumindest über weite Strecken mithalten. In den letzten Wochen brachten jedoch Hallenprobleme und urlaubsbedingte Ausfälle die positiven Eindrücke ins Wanken. Testspiele gegen überwiegend Teams aus der Bezirksoberliga wurden alles andere als überzeugend gespielt und teilweise sogar verloren.
Da eine Spielverlegung nicht zu Stande kam, musste man auf die seit Wochen ausfallenden Schöffel, Hager und Scheurer verzichten. Dazu gesellten sich mit Neuzugang Simon Schießl, Tim Schnipperling, Andi Götz und Dominik Weidmann weitere Akteure, die aus unterschiedlichsten Gründen nicht zur Verfügung standen. Keine guten Voraussetzungen, um bei einem sicherlich bis in die Haarspitzen motivierten Aufsteiger in Bayreuth antreten zu müssen.
Dennoch war der kleine Haufen verstärkt durch Nachwuchsspieler Max Mosler und Keeper Niklas Müller aus der zweiten Mannschaft gewillt trotz aller Umstände zu zeigen, dass man zwei Punkte aus Bayreuth mitnehmen wollte. War in den letzten Wochen vor allem die Abwehr das Sorgenkind, deuteten die Jungs um Abwehrdirigent Reisinger bereits in der ersten Hälfte an, dass Tore werfen heute nicht so leicht werden sollte. 8 Gegentore in Halbzeit eins und nur 6 in Halbzeit zwei, zugegeben auch gegen im Angriff doch in diesem Spiel recht harmlose Gäste, zeigen was für ein Abwehrbollwerk die Mittelfranken hinstellten. Jeder Spieler war bereit die Zweikämpfe anzunehmen und die Bayreuther Schützen fern vom Tor zu halten. Kam vor allem in Halbzeit zwei dann doch mal ein oberfränkischer Akteur vor allem über die Außenpositionen zum Abschluss, so warf sich Max von Borstel sprichwörtlich mit ganzem Körper in die Wurfbahn und konnte meist parieren.
In der Offensive lief sicherlich noch nicht alles rund, auch war man sehr froh, dass Nils Kemper direkt aus dem Urlaub nach mehrstündiger Fahrt zum Spiel anreiste. Es wurde geduldig gespielt, auf die Chance gewartet und auch die technischen Fehler im Vergleich zu den Testspielen deutlich reduziert. Tim Meier, überwiegend auf der Mitte eingesetzt, lieferte ein starkes Spiel und setzte nicht nur seine Nebenleute ein, sondern war auch selbst ein ständiger Unruheherd.
Über 10:8 zur Halbzeit gewannen die Mittelfranken schlussendlich verdient mit 20:14 in Bayreuth, wohl wissend, dass nächste Woche um 19:30 Uhr beim Heimspielauftakt in Heroldsberg mit dem TV Münchberg ein anderes Kaliber kommen wird. Ein Zusammenschluss mit dem TV Helmbrechts sowie externer Verstärkung mit Top-Torjäger Thomas Wilke machen die Oberfranken zu einem Kandidaten für einen der vorderen Plätze. Auf HSG-Seite wird man auch kommende Woche mit wohl kaum verändertem Kader auflaufen, da Langzeiturlaube und berufliche Ausfälle weiterhin die Spielerdecke klein halten. Dennoch will man den Münchbergern alles abverlangen und den Zuschauern zum Kirchweihspiel einen harten Kampf liefern.

HSG: Max von Borstel, Niklas Müller (beide Tor); Dominik Reisinger, Lukas Reisinger, Steffen Hericks, Nils Kemper, Daniel Laugner, Tim Meier, Konstantin Scholz, Chris Räbel, Max Mosler, Peter Zahn

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