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Aufsteiger zum Aufgalopp

Posted by on 13. September 2019

Nach einer intensiven und schweißtreibenden Vorbereitung fiebert die HSG der neuen Saison entgegen. Und nachdem der Kader dieses Jahr weitestgehend zusammengeblieben ist, schielt man im Nürnberger Umland auch wieder auf eine Spitzenposition. Nachdem Eigengewächs Tim Hager praktikumsbedingt im Ausland weilt, konnte die Position mit dem hochgewachsenen Simon Schießl nachbesetzt werden. Der Neuzugang konnte neben seiner Abwehrstärke bereits seinen Oberpfälzer Charme sehr gut ins Team einbringen.
Ansonsten wurde die Vorbereitung genutzt das ein oder andere HSG Talent an die 1. Mannschaft heranzuführen.
Dadurch hat sich der Kader der Coaches Korn und Peer noch einmal in der Breite verstärkt und genau diese Breite wird im ersten Spiel am Samstag den 14. September um 15:30 Uhr in der Sporthalle Ost Bayreuth gegen die erst aufgestiegene Reserve von Haspo Bayreuth entscheidend sein.
Der HSG fehlen nämlich aufgrund diverser Gründe eine Reihe von Leistungsträgern. Da der Gegner der Bitte nach Verlegung nicht nachgekommen ist, müssen die Lauf/Heroldsberger enger zusammenzurücken, um so die vermeintliche Pflichtaufgabe auch zu erfüllen. Dass man davon aber auch mit vollbesetztem Kader eigentlich nicht reden kann, zeigt der Blick auf die Abschlusstabelle der letztjährigen BZOL Oberfranken. Die Bayernligareserve ist mit lediglich 4 Minuspunkten regelrecht durch die Liga marschiert und ließ das mit vielen ehemaligen Profis hochgerüstete Team der HSG Rödental/Neustadt hinter sich.
Dabei handelte es sich nur vermeintlich um eine Überraschung, vielmehr ist es Konsequenz der traditionell starken Bayreuther Jugendarbeit. Aus jungen Spielern, die sich für die Bayernliga empfehlen wollen und ein paar Routiniers – allen voran Torwart Christoph Meier und Mittelspieler Markus Kuhn – hat Haspo-Urgestein und Trainerfuchs Andreas Bergammer ein schlagfertiges Team geformt. Prunkstück ist dabei die Defensivabteilung, die durchschnittlich pro Partie keine 21 Tore zuließ.
Zudem wird in Bayreuth das Thema Kampfgeist sehr großgeschrieben und jeder Ballgewinn umgehend in Tempogegenstöße umgemünzt. Alles in allem sind die heimstarken Bayreuther also eine echte erste Hürde.
Bei der HSG hat man sich für die kommende Spielzeit aber einiges vorgenommen und will sich – trotz der angespannten Personalsituation – unter keinen Umständen gleich eine Auftaktniederlage leisten.
Vielmehr hat die HSG in der Vorbereitung intensiv die letzte Saison aufgearbeitet und will den nächsten Entwicklungsschritt machen. Neben Extraschichten im körperlichen Bereich haben die Coaches das Hauptaugenmerk auf die Abwehrarbeit gelegt, die in der letzten Saison ganz klar die Achillesverse der Tigerenten war.
Dennoch wird das Team von Korn/Peer nur erfolgreich sein, wenn auch im Offensiv-Spiel diszipliniert der Matchplan umgesetzt wird, um in Bayreuth nicht in das offene Messer in Form von leichten Gegenstoßtoren zu laufen.
In Bayreuth werden mit Scheuerer, Scholz, Schießl, Schöffel, Weidmann und Götz gleich 5 Leistungsträger fehlen, der Einsatz von Kemper wird sich kurzfristig entscheiden.

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