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Jagd nach den letzten Punkten – HSG kann letzte Zweifel für kommende Saison aus dem Weg räumen

Posted by on 4. April 2019

Vier Spieltage vor Rundenende kann die HSG Lauf/Heroldsberg das Ticket für die nächste Landesliga-Saison fest buchen.
Was eigentlich nach Understatement klingt, ist in der völlig ausgeglichenen Landesliga aber tatsächlich Realität. Aufgrund des diesjährig verschärften Abstiegs kann der Tigerentenclub nämlich mit aktuell 26 Punkten und damit 6 Punkten Vorsprung auf Auerbach (10. mit 20 Punkten) theoretisch noch auf den Relegationsplatz durchgereicht werden. Ehrlicherweise wird das von allen Beteiligten aber nur als hypothetisches worst-case Szenario gesehen und es geht vielmehr darum, die insgesamt gute Saison auf der Zielgeraden auch mit einem oberen Tabellenplatz zu bestätigen.
Hierfür muss nach drei sieglosen Spielen aber wieder dringend ein Sieg gegen den TSV Mainburg am Samstag 6. April um 18:00 Uhr in der Sporthalle Mittelschule her. Es geht gegen einen Gegner, der sich erst am letzten Spieltag durch ein knappes 25:24 bei der Reserve des TV Erlangen Bruck etwas Luft im Abstiegskampf verschaffen konnte. Die Niederbayern waren eigentlich mit anderen Plänen in die Saison gestartet, brauchten aber einige Zeit, um sich in der Landesliga Nord zu akklimatisieren und befanden sich zwischenzeitlich in akuter Abstiegsnot. Und dies obwohl man sich doch vor der Saison namhaft mit den beiden Topspielern Abeltshauser (TG Landshut) und Covic (TSV Neutraubling) verstärkt hatte und nach der Umgruppierung aus der Landesliga Süd in den Norden eher im oberen Tabellendrittel angreifen wollte. Doch die Integration der neuen Spieler gestaltete sich etwas schwieriger und so kam Mainburg mit 0:8 Punkten miserabel aus den Startlöchern. Seitdem wechseln sich Licht und Schatten bei dem Team ab, wobei Ersteres etwas überwog und man sich langsam aus dem Tabellenkeller herausarbeiten konnte. Hierbei verlassen sich die Mainburger vor allem auf die traditionelle Heimstärke, zuhause ging man erst zweimal als Verlierer vom Feld und natürlich ist das Team von Trainer Hadzidulbic gewillt, auch hier die letzten Punkte für den Klassenerhalt einzufahren.
Bei der HSG darf man sich also nicht von dem lockeren 25:22 Heimsieg im Hinspiel blenden lassen, bei dem man trotz des relativ engen Endergebnisses das Spiel jederzeit im Griff hatte und sich dabei noch etliche Unkonzentriertheiten leisten konnte. Zudem macht die Tatsache, dass es bei Mainburg noch um etwas geht und die HSG de facto in sicheren Gefilden ist, den Coaches Sorgen. Sie blicken  bereits auf die nächste Saison und haben vor allem die Weiterentwicklung des Teams im Kopf. Zwar hat sich der Tigerentenclub in den letzten Wochen spielerisch stabilisiert, doch sind beide Coaches erfahren genug, dass es kein Selbstläufer ist, die Spannung bis zuletzt hochzuhalten.
In dieser Situation sind nun vor allem die Spieler aus der vermeintlich zweiten Reihe gefragt, die im bisherigen Saisonverlauf etwas weniger Spielzeit erhalten haben und nun noch einmal Gelegenheit bekommen werden, sich für die kommende Spielzeit zu präsentieren. Mit leuchtendem Bespiel ist hier bereits Nils Kemper vorangegangen, der seinen unermüdlichen Trainingsfleiß bereits die gesamte Rückrunde in konstant gute Leistungen auf dem Spielfeld ummünzt und sich immer mehr zu einer tragenden Säule im Angriffsspiel der Tigerenten entwickelt. Die Trainer können für das Spiel wieder aus dem Vollen schöpfen, lediglich Peter Zahn ist angeschlagen und Neuzugang Steffen Hericks ist prüfungsbedingt nicht verfügbar.

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