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HSG will Heidingsfelder Aufstiegsfeier hinauszögern

Posted by on 29. März 2019

Langsam biegt die Landesligasaison auf die Zielgerade ein und die meisten Würfel sind bereits gefallen. So stehen mit dem HSV Hochfranken, dem TV Helmbrechts und dem HC Sulzbach de facto schon die ersten drei Absteiger fest, den Relegationsplatz 2 wird sich der ASV Cham bei 5 Punkten Vorsprung nicht mehr nehmen lassen und die TG Heidingsfeld kann mit einem Sieg bei der HSG Lauf/Heroldsberg am Sonntag um 16:00 Uhr in der Halle am Haberloh in Lauf sogar schon rechnerisch die Meisterschaft klar machen.
Damit hätte die Halb-Profi Truppe aus Würzburg nach drei Jahren endlich den geplanten Aufstieg in die Bayernliga geschafft und einen weiteren Betriebsunfall wie letzte Saison verhindert. Genau daran erinnert man sich in Lauf und Heroldsberg nur allzu gerne zurück: fast genau vor einem Jahr schlug das Team der Trainer Korn und Peer an gleicher Stelle in einem famosen Spiel den großen Favoriten, sicherte sich den 2. Tabellenplatz hinter Meister Regensburg und ließ den Aufstiegstraum der Heidingsfelder zerplatzen. Dieser wird besonders intensiv vom Macher der Hätzfelder Bullen Alexander Seelig geträumt, der folglich den eh schon hochgerüsteten Kader zur neuen Saison noch einmal kräftig verstärkte. Mit ehemaligen 2. und 3. Liga Spielern gespickt spazierte das Team von Ex-Nationalspieler Karrer in der laufenden Saison dann durch die Liga und geriet nur selten in Bedrängnis. Nur in Cham ließen sie bisher Federn, ansonsten wurde nicht nur jedes andere Spiel zum Teil überdeutlich gewonnen, Heidingsfeld stellt sowohl den besten Angriff als auch die beste Verteidigung der Liga.
Trotzdem will man auf Seiten der HSG dem sportlich stärksten Team nicht nur Spalier stehen, sondern noch einmal alles in die Waagschale werfen, um zu beweisen, dass man dem Ligaprimus einen großen Kampf bieten kann. Dabei kann man befreit aufspielen, denn nach den zwei Unentschieden der letzten Wochen wird man nichts mehr mit dem 2. Tabellenplatz zu tun haben. Dieser würde ohnehin zu früh für den Tigerentenclub kommen, der sich in dieser Spielzeit erstmal konsolidieren und eine Reihe neuer Spieler einbauen musste.
Umso erfreulicher ist es, dass die Leistungskurve in den letzten Wochen trotzdem wieder deutlich nach oben zeigte und sich das Team nach den wechselhaften Auftritten nach dem Jahreswechsel wieder stabilisierte. Um dem großen Favoriten aus Heidingsfeld ein Bein stellen zu können, muss das Team um Spielgestalter Jens Scheuerer aber deutlich cleverer agieren als zuletzt. So kassierte man in den letzten 2 Sielen alleine 3 Zeitstrafen wegen Meckerns und leistete sich zudem einen Wechselfehler, was vor dem Hintergrund der knappen Spielergebnisse besonders ärgerlich ist. Aber auch die taktische Disziplin weist nach wie vor Mängel auf, was sich immer wieder in der schlechten Wurfauswahl wiederspiegelt.
Nur wenn alle Spieler an ihrem Leistungsmaximum spielen und man das eigene Tempospiel aufziehen kann, hat man eine Chance die Heidingsfelder Meisterparty noch etwas hinauszuzögern.

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