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HSG bringt sich um den verdienten Lohn

Posted by on 25. März 2019

Beim 28:28 (11:15) gegen den MTV Ingolstadt verpasst es die HSG Lauf/Heroldsberg erneut, wie vor Wochenfrist gegen Roßtal, sich die volle Punkteausbeute zu sichern.
Nach dem ernüchternden Ergebnis im Hinspiel hatte das Trainerduo Korn/Peer ein aktiveres Abwehrverhalten, Tempospiel und Geduld im aufgebauten Angriff gefordert. Gegen das internationale Team aus der Festungsstadt war erneut das Ausbremsen der Achse Macovei, Serban und Sabljakovic als probates Mittel für Ballgewinne ausgemacht worden. Das Spiel startete ausgeglichen, der Tigerentenclub zeigte viel Dynamik gegen den unbeweglichen MTV-Innenblock, blieb aber selbst noch zu passiv gegen das genannte Trio. Nach und nach änderte sich dies und die HSG-Abwehr verzeichnete ab der zehnten Spielminute mehrere Ballgewinne. Besonders die herausragenden Meier und Scheuerer sowie ein gut aufgelegter von Borstel (2 gehaltene 7 Meter) schufen nun Möglichkeiten, gegen das erfahrene Ingolstädter Team ins Tempospiel zu kommen. Nach einem rüden Foul gegen den gut aufgelegten Räbel sah MTV-Goalgetter Sabljakovic zudem die rote Karte. Einzig der kaum zu stoppende MTV-Kreisläufer Serban und Unkonzentriertheiten wie durch Schnippering im Gegenstoß verhinderten mehr als vier Tore Polster zur Halbzeit.
In Durchgang zwei entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem Scheuerer und Meier den Vier-Tore-Vorsprung mit sehenswerten Einzelaktionen zunächst am Leben hielten. 7:1 7m-Piffe zugunsten der Hausherren und abgepfiffene Aktionen gegen die HSG Lauf/Heroldsberg brachten Laugner und später auch Räbel jedoch so auf die Palme, dass diese jeweils für zwei Minuten auf die Bank mussten. Eine hohe Bürde für die HSG, die nun zunehmend hektisch agierte. Als Kemper und Scheuerer fünf Minuten Regenerationszeit für die Schlussphase bekamen, nutze Ingolstadt die Chance und erzielte das 21:21 (41. Minute) durch Stoica. Das Unentschieden hielt nicht lang, angetrieben durch Meier stellten die Gäste den Vier-Tore_Abstand wieder her, nur um nach einer Auszeit durch MTV-Mäzen Hartmann erneut den Faden sowie Räbel zu verlieren (bereits beschriebene 2-Minuten-Strafe). Das Ausgleichstor durch Balasz in der 57. Minute sollte das letzte Tor des Spiels sein, keine Mannschaft kam mehr in eine gute Abschlussaktion. Der letzte HSG-Angriff wurde wegen eines vermeintlichen Schrittfehlers von Räbel abgepfiffen.
Schlussendlich steht für die HSG Lauf/Heroldsberg ein schmerzhafter, weil vermeidbarer Punktverlust und das Abrutschen auf Platz vier zu Buche. Gegenüber den bisherigen harzfreien Auswärtsspielen ist jedoch kämpferisch und phasenweise auch spielerisch ein Aufwärtstrend erkennbar gewesen.
HSG: von Borstel, Götz; Zahn (2), Schnippering, Hericks, Schöffel (1), D. Reisinger, Kemper (2), Scheuerer (7/1), Meier (8), L. Reisinger, Hager, Räbel (6), Laugner (2)
MTV Ingolstadt: Neisinger, Stoica (4), Müller, Hackenberg, Almasi, Sabljakovic (2), Benkö (1), Serban (6), Achhammer, Dzolic (3), Macovei (5), Fejzovic, Calin, Balasz (7/5)

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