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Auftritt beim Angstgegner

Posted by on 21. März 2019

Die HSG Lauf/Heroldsberg will nach dem unglücklichen Punktverlust im Derby am vergangenen Wochenende den dritten Tabellenplatz sichern. Jedoch geht es ausgerechnet zum Angstgegner nach Ingolstadt, Anpfiff ist Samstag den 23.03.2019 um 18:00 Uhr in der Bezirkssportanlage Mitte in Ingolstadt.
Gegen den ambitionierten Verein aus der Audi-Stadt gab es nämlich die bisher einzige Heimniederlage in dieser Saison, die mit 30:38 auch noch sehr deutlich ausfiel. Dass das Team um Macher Norbert Hartmann dem Tigerentenclub so gar nicht liegt, ist vor allem dem stark körperlichen Spiel des MTV geschuldet. Hier fanden die Spieler des Trainergespanns Peer/Korn bisher nur selten ein Mittel und mussten daher bei den letzten 3 Aufeinandertreffen 2 Niederlagen hinnehmen.
Doch nicht nur deshalb hat das Spiel besondere Brisanz. Völlig unerwartet schleicht in Ingolstadt nämlich das Abstiegsgespenst in Form des drohenden Relegationsplatzes umher – auf diesem liegt momentan der TSV Mainburg mit lediglich 2 Punkten Rückstand auf die Ingolstädter. Und daher haben die Schanzer keinen Punkt zu verschenken. Dass es überhaupt so weit kommen konnte liegt an der – fast schon permanenten – Unruhe in dem Verein. So drehte sich das Trainerkarussell nicht nur vor, sondern auch während der Saison und gleichzeitig mit dem demissionierten Jiri Smolik verließen auch 3 Spieler mitten in der Spielzeit den Verein und das ambitionierte Projekt 2020. Eigentlich wollte der MTV nämlich in den kommenden 2 Jahren an das Tor zur 3. Liga anklopfen. In der Folge fehlte dem Team, das nun interimsweise von Manager Norbert Hartmann selber geführt wird, schlicht die personelle Breite und so ist man nach durchwachsenden Leistungen tatsächlich in die Nähe des Abstiegs-Relegationsplatzes gerutscht. Dennoch ist der Kader nach wie vor exzellent mit hochklassig erfahrenen Spielern besetzt, die jedes Team in Verlegenheit bringen können – vor allem wenn das gefährliche Positionsspiel um die Achse Sabljakovic, Matei und Macovei ins Rollen kommt.
Zudem hat das Match eine gewisse Sprengkraft, weil am Samstag zwei völlig unterschiedliche Handballphilosophien aufeinandertreffen. Bei der HSG setzt man nämlich ausschließlich aus Spieler aus der eigenen Region, zudem hat die nachhaltige Integration der eigenen Nachwuchsspieler höchste Priorität und hält damit die Fahne des ambitionierten Breitensports hoch. Zwar hat man in Lauf/Heroldsberg weitestgehend Planungssicherheit für die kommende Saison – der Tabellenzweite Cham erscheint nach dem letzten Punktverlust endgültig enteilt – dennoch möchte man Rang 3 verteidigen und vor allem weiter an der Grundlage für die nächste Saison arbeiten. Das hochveranlagte Team des Trainerduos Peer/Korn hat jetzt nämlich die Gelegenheit unter Wettkampfbedingungen an vielen Stellschrauben zu drehen, um endlich mehr Konstanz in das eigene Spiel zu bekommen.
Dafür ist gerade eine unangenehme Auswärtsaufgabe wie in Ingolstadt ideal geeignet, weil man hier nur mit entsprechender Einsatzbereitschaft – die zuweilen in der Defensive immer wieder vermisst wurde – etwas Zählbares mitnehmen kann. Beide Trainer werden wieder an Bord sein und es steht der gesamte Kader zur Verfügung.

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