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Immer wieder „Auf“ und „Ab“

Posted by on 26. Februar 2019

Mit breiter Brust fuhr der Tigerentenclub am Samstagnachmittag nach Cham in die Oberpfalz. Gegen die Reserve von Erlangen Bruck konnte man sich nach einer enttäuschenden Niederlage in Münchberg wieder von seiner guten Seite zeigen und wollte auch beim Tabellenzweiten punkten.
Der ASV Cham ist derzeit in guter Verfassung und wollte natürlich beim Spitzenspiel den Relegationsplatz vor heimischer Kulisse verteidigen. Die Mannen von Trainer Korn/Peer nahmen sich vor dem Spiel vor, gut in die Partie zu starten, mit einer geschlossenen und aggressiven Abwehrleistung und vorne mit konzentrierten und überzeugten Abschlüssen zu agieren. In Cham spielt man ohne Harz. Bisher konnte man auswärts lediglich in Helmbrechts ohne das geliebte Haftmittel punkten und diese Verunsicherung war auch in Cham zu spüren.
Breits nach fünf Minuten Spielzeit lag die HSG 0:4 hinten und wusste, dass es keine leichte Aufgabe sein wird, sich wieder heran zu kämpfen. In der Abwehr war keinerlei Härte vorhanden und vorne nahm man sich wie zu oft keine 100%ige Chancen, was zu leichten Gegenstößen für die Oberpfälzer führte. Auch nach einer Auszeit der HSG beim Stand von 13:7 ging kein Ruck durch die Mannschaft und so ging man mit satten 21 Gegentoren und einem Rückstand von 7 Toren zum Pausentee.
Coach Korn appellierte, dass man im zweiten Spielabschnitt als Mannschaft auftreten muss, nur dann schafft man es noch sich heran zu kämpfen. Der Abstand wuchs zwar bis zur 35. Spielminute nicht, man hatte aber auch nicht das Gefühl, dass der Glaube an einen Sieg oder wenigstens an ein Remis noch da war. Immer wieder schlichen sich technische Fehler ins Spiel der Gäste, wodurch der Abstand sich ab der 45. Minute wieder erhöhte und dadurch das Spiel auch entschieden war. Enttäuschend für den Tigerentenclub war nicht nur die erneute Niederlage auswärts ohne Harz, sondern auch dass man keine Konstanz ins Spiel bringen konnte. Die HSG bleibt immer noch eine Wundertüte. Mal Hopp, mal Flopp. Jetzt heißt es Mund abwischen und zwei Wochen anständig zu trainieren, um im kommenden Auswärtsspiel in Auerbach sich wieder von seiner besseren Seite zu zeigen.
HSG: Götz (TW), von Borstel (TW), Schnippering (1), Reisinger D., Scholz, Schöffel (5/4), Hager (2), Meier (3), Laugner (2), Kemper (5), Zahn (3), Räbel (1), Scheuerer (2), Reisinger L. (1)
Cham: Schindler, Graßl (2), Klima (3), Tahovsky (5), Eiselt, Mandaus (8), Reitmeier (2), Wagener (1), Wittmann (6), Sperlich (1), Bistrian, Soukup (8/3), Steif (3), Kagermeier (1)

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