browser icon
You are using an insecure version of your web browser. Please update your browser!
Using an outdated browser makes your computer unsafe. For a safer, faster, more enjoyable user experience, please update your browser today or try a newer browser.

Pflichtaufgabe bei unangenehmen Tabellenschlußlicht

Posted by on 30. Januar 2019

Vorerst hat die HSG Lauf/Heroldsberg ihren „Auswärtsfluch“ mit dem deutlichen Sieg bei der HC Sulzbach besiegt und sich nach den Niederlagen des TV Münchberg und der HSG Fichtelgebirge wieder auf den 3. Tabellenplatz vorgeschoben.
Somit hat sich das Verfolgerfeld hinter der souveränen TG Heidingsfeld weiter zusammengeschoben, wobei selbst der Tabellenneunte SG Auerbach/Pegnitz mit 6 Punkten Abstand noch in Schlagdistanz zum 2. Tabellenplatz ist. In dieser ausgeglichenen Liga wartet am kommenden Sonntag um 16:00 Uhr mit dem Tabellenschlußlicht TV Helmbrechts im „Fuchsbau“ in Helmbrechts die nächste Hürde auf die HSG.
Der Traditionsverein aus Oberfranken ist jedoch trotz der Roten Laterne alles andere als nicht konkurrenzfähig und so wird die Aufgabe von den Lauf/Heroldsbergern entsprechend Ernst genommen. Zwar lässt die magere Punktausbeute (5 Pluspunkte) der Oberfranken sehr zu wünschen übrig, aber sieht man sich die Spielverläufe genau an, haben die „Füchse“ nicht nur stets Moral bewiesen, sondern auch die meisten Matches über weite Strecken offen gestaltet.
Dabei ist der TV Helmbrechts besonders vor heimischem Publikum ein unangenehmer Gegner, der stets seine Stärken wie großen Kampfgeist, sehr disziplinierte Spielweise und starke mannschaftliche Geschlossenheit in die Waagschale wirft.
Am Ende der Rückrunde bekam dies das Spitzenteam vom TV Münchberg zu spüren, das überraschend das Derby bei den Füchsen verlor. Die Hauptstützen und Topscorer sind dabei die Routiniers Berthold und Aust, während die neu eingebauten Talente doch etwas länger benötigen, um sich in der Landesliga zu akklimatisieren. Dennoch haben auch schon Spieler aus der zweiten Reihe bewiesen, an einem guten Tag über sich hinauszuwachsen.
Auf Seiten der HSG hat man im Laufe der Spielzeit ja schon genügend „Erfahrung gesammelt“, Punkte bei vermeintlichen Underdogs zu lassen. Unverhofft ist der Kontakt zu den Spitzenplätzen jedoch nicht abgerissen, weil auch die anderen Spitzenteams munter Federn ließen. Folglich hält die HSG alle Optionen auf den Relegationsplatz weiterhin selbst in der Hand. Das Team ist fest entschlossen, diesen glücklichen Umstand zu nutzen und will nun endlich auch in einem harzfreien Auswärtsspiel überzeugen. Fakt ist, dass man sich vor dem Hintergrund der sehr schweren Rückrunde – man tritt praktisch gegen die gesamte Spitzengruppe der Liga noch auswärts an – definitiv keine weiteren Ausrutscher leisten darf.
Dabei können die HSGler auf die gute Einstellung des ersten Rückrundenspiels aufbauen, bei dem sie streckenweise schon wieder an alte Stärken anknüpften. Dennoch war auch noch viel Luft nach oben zu erkennen und eine weitere Steigerung ist hinsichtlich der Aufgaben der kommenden Wochen definitiv nötig. Die Trainer erwarten also eine entsprechend konzentrierte Leistung und haben klar gemacht, dass Ausflüchte wie lange Anfahrt, harzfreier Ball oder strittige Schiedsrichterentscheidungen dabei absolut fehl am Platze sind. Basierend auf einer zupackenden Abwehr soll wieder das Tempospiel fokussiert werden, sowie im Angriff das spielerische Element in den Vordergrund rücken.
Den Trainern Peer/Korn steht für das Spiel der komplette Kader zur Verfügung.

Keine Kommentare erlaubt.