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HSG II geht dank geschlossener Mannschaftleistung ohne Niederlage in die Winterpause

Posted by on 17. Dezember 2018

Am Samstag, den 15.12.2018, bat die HG Zirndorf die Reserve der HSG Lauf-Heroldsberg zum Tanz in der Zirndorfer Biberthalle. Nachdem die Zweite seit dem unglücklichen Unentschieden gegen den Mitfavoriten MTV Stadeln Ende November noch kein Spiel im Dezember bestritten hatte, konnten sich mehrere Mannschaften an der noch ungeschlagenen HSG in der Tabelle vorbeischieben.
Neben der punktgleichen Spitzengruppe bestehend aus SC Schwabach, Post SV Nürnberg und MTV Stadeln (je 15 Punkte) gehörten dazu auch die Verfolger aus Zirndorf (14 Punkte). Die HSG Lauf/Heroldsberg II stand somit vor dem Spieltag auf dem fünften Platz mit 3 Spielen weniger als die anderen Teams der Spitzengruppe. So gab es neben kurzfristigen Ausfällen, u.a. aufgrund eines Wasserschadens in einer Nürnberger Halle, auf Seiten der Zweiten auch erfreuliche Gründe für eine Verschiebung – die Hochzeit von Andreas Müller Anfang Dezember. Wir wünschen dem frisch verheirateten Paar auch auf diesem Wege alles Gute für die Zukunft!
Obwohl allen Beteiligten klar war, dass die Tabellensituation nur eine Momentaufnahme aufgrund der deutlich weniger gespielten Spiele der HSG Lauf/Heroldsberg darstellt, wussten die Lauf/Heroldsberger, dass der Gegner nicht zu Unrecht zu den Spitzenmannschaften zählt und man sich, nicht zuletzt auch aufgrund der beiden früheren HSG‘ler Max Maußner (der jedoch kurzfristig ausfiel) und Mark Merk, auf ein schweres Spiel einstellen musste.
Wer aufgrund der Tabellensituation mit einem Topspiel zweier Mannschaften auf Augenhöhe gerechnet hat, wurde in der ersten Halbzeit bitter enttäuscht. Nach einem zaghaften Start beider Mannschaften, bei dem die HSG in der neunten Minute zum ersten Mal in Führung gehen konnte, dominierten in den ersten 30 Minuten auf beiden Seiten technische Fehler gepaart mit Unsicherheiten im Abschluss gegen die zwei gut aufgelegten Torhüter Neukirchen (HSG Lauf/Heroldsberg) und Heimpel (HG Zirndorf). So gestaltete sich der Großteil der ersten Halbzeit dann auch ausgeglichen – wenn auch auf einem niedrigen spielerischen Niveau, da es keine der beiden Mannschaften gelang, einen vernünftigen Spielfluss aufs Parkett zu bringen. Dennoch schaffte es die HG Zirndorf in einer turbulenten Schlussphase, in der die Männer aus Lauf/Heroldsberg mehr mit den Unparteiischen als mit dem Gegner beschäftigt waren, noch mit drei Toren zum Halbzeitstand von 10:7 abzusetzen.
Trotz des Rückstands war in der Halbzeit bei allen Spielern Zuversicht zu spüren, dass dieses Spiel noch nicht verloren war und auch dieses Spiel noch herumgerissen werden konnte. So gab Spielertrainer Felix Ehler in der Halbzeitansprache auch die Marschrichtung aus, sich wieder auf das eigene Spiel zu konzentrieren und geschlossen als Mannschaft um jeden Ball zu kämpfen.
Dies spiegelte sich auch in der geänderten Körpersprache der Männer aus Lauf/Heroldsberg wider, die fortan keinen Zweifel daran aufkommen ließen, dass man dieses Spiel noch zu seinen Gunsten würde drehen wollen. Die zweite Hälfte gestaltete sich zunächst ausgeglichen, ohne dass sich eine Mannschaft einen entscheidenden Vorteil erarbeiten konnte. Dies änderte sich erst gegen Mitte der Halbzeit als durch eine Manndeckung gegen den starken Halbrechten der HG Zirndorf dessen Kreise entscheidend gehemmt werden konnten und die HSG Lauf/Heroldsberg durch einen 4-Tore-Lauf das Ergebnis nicht nur egalisieren, sondern in der Folge auch zu einem Zwei-Tore-Vorsprung ausbauen konnte (15:17 in der 44. Minute). Die Gäste spielten sich hier förmlich in einen Rausch und waren besonders durch schnell vorgetragene Konter brandgefährlich. Auch zeigte sich hier, dass die Zirndorfer auf die Herausnahme ihrer gefährlichsten Waffe keine geeignete Maßnahme als Mannschaft parat hatten und nur noch durch Einzelaktionen zu Torerfolgen kamen.
Mit dem starken Rückhalt Neukirchen im Tor gelang es der Mannschaft aus Lauf/Heroldsberg dann letztlich auch die wiederum sehr turbulente Schlussphase unbeschadet zu überstehen. So konnte der Vorsprung durch couragierten Einsatz trotz einer, aus Sicht der Spielgemeinschaft aus Lauf/Heroldsberg, sehr harten Regelauslegung der Schiedsrichter mit drei parallelen Zeitstrafen und somit dreifacher Unterzahl gehalten und letztlich ein verdienter Sieg eingefahren werden. Mit dem letzten Tor der Gastgeber wurde das Spiel zum Endstand von 26:23 aus Sicht der Zweiten abgepfiffen. Die Reserve der Spielgemeinschaft aus Lauf/Heroldsberg überwintert somit mit zwei Punkten Rückstand auf das Spitzentrio – bei weiterhin 3 weniger gespielten Spielen – auf einem guten vierten Platz und wird nach der Winterpause wieder alles dafür geben, sich den Platz an der Sonne zu ergattern.
Die Mannschaft bedankt sich bei allen Zuschauern, Unterstützern und Sponsoren und wünschte erholsame Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
HSG Lauf-Heroldsberg II: Neukirchen (TW), N. Müller (TW), Hinkelmann (6), F. Ehler (3), Lindner, Wilsdorf, Polster (5), A. Müller (1), Kamleiter, M. Ehler (8/5), Nöth (3), Göppner
HG Zirndorf: Goth (TW), D. Heimpel (TW), Keppeler (6), Fuchs, Will (2), Pfrengle, B. Maußner (3), Merk (6/2), Kölbl (1), Bachmann (4/1), Königshaus (1)

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