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Pflichtaufgabe nicht erfüllt

Posted by on 17. Dezember 2018

Am vergangenen Samstag verloren die Jungs der HSG das Auswärtsspiel bei den abstiegsgefährdeten Gastgebern aus Hochfranken, der Spielgemeinschaft aus Selb und Rehau.
Ein Spiel gegen eine Mannschaft, bei der ein Sieg eigentlich Pflicht ist, wird bei irregulären Bedingungen zum Spiel auf Augenhöhe. Ein Boden mit Auflöseerscheinungen ( die Wachsschicht löste sich teilweise ab ), schwierig einzuschätzende Schiedsrichter, ohne das geliebte Haftmittel, viele angeschlagene bzw. krankheitsbedingt fehlende Spieler und fehlender Coach Markus Korn.
Um sich an diese Ausgangslage zu gewöhnen, brauchten die Mannen um Hans-Peter Peer und Peter Faderl bis zur 15. Minute, als man zum ersten Mal ausglich. Die erste Halbzeit war geprägt von technischen Fehlern und Abschlussproblemen. So ging man mit einem 12:12 in die Halbzeitpause.
Was in der ersten Halbzeit zu erkennen war und in der Halbzeitpause vom Trainer angesprochen wurde, dieses Spiel würde nur über den Kampf zu gewinnen sein und nicht wie vor dem Spiel gedacht über individuelle Stärken. Dennoch weiter machen mit dem Handballspiel, das die HSG letzte Woche so erfolgreich gestaltete, war die Vorgabe für die zweite Spielhälfte. In der ersten Halbzeit waren all diese Ansätze da, es fehlte lediglich das Glück im Abschluss.
Zu Beginn der zweiten Hälfte zog die Heimmannschaft mit zwei Toren davon. Diese zwei Tore Führung konnte die Heimmannschaft bis zur 53. Minute verwalten. Hauptgrund dafür war, dass das Konzept im Angriff der Gäste komplett verloren ging. Es wurde einfach nicht mehr das Angriffsspiel auf die Platte gebracht, das die HSG sonst auszeichnet.
Auch der sonst so starke Daniel Laugner konnte in der zweiten Hälfte gar nicht mehr in Szene gesetzt werden. Es fehlten einfach die Mittel gegen eine Mannschaft, die sich aufgrund der fehlenden Rückraumwürfe, hervorgerufen durch einen Spielball ohne Harz und einen in der zweiten Halbzeit richtig stark aufgelegten Torwart von Hochfranken, auf sechs Meter stellen konnten. Die tobende Kulisse in der Halle peitschte die Gastgeber nach vorne und ließ sie mehr als 100% abrufen.
Der Spielgemeinschaft hat es nicht an Kampf gefehlt, der Siegeswille war bis zum Ende gegeben. In der 53. Minute beim Stand von 22:20 stellte Coach Hans-Peter Peer auf eine offensive Abwehr um, um so vielleicht doch noch eine Chance zu haben, etwas Zählbares mitzunehmen. Diese Variante ging jedoch nach hinten los, sie spielte den körperlich unterlegenen Gastgebern stattdessen in die Karten und sie nutzten ihre Möglichkeiten durch gutes 1:1. So führte ein 7:1-Lauf für die Gastgeber am Ende zu einem zu deutlichen Sieg.
HSG: Götz, von Borstel – Schnippering, Reisinger D., Schneider, Schöffel (3/2), Meier (3), Laugner (2), Kemper, Zahn (2), Räbel (1), Scheuerer (8/5), Reisinger L. (2)
Hochfranken: Fritsch, Schönberner (4), Stöckert, Görlitz (2), Michanek, Pich (6), Dir (6), Köhler, Krauß (4), Ludwig, Reitmeier, Dorschner (2), Nützel (4/4), Meinel (1)

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