browser icon
You are using an insecure version of your web browser. Please update your browser!
Using an outdated browser makes your computer unsafe. For a safer, faster, more enjoyable user experience, please update your browser today or try a newer browser.

Pflichtaufgabe zum Jahresende

Posted by on 12. Dezember 2018

Zum Ende der Hinrunde hat die HSG beim Tabellenvorletzten HSV Hochfranken – der Spielgemeinschaft aus Selb und Rehau – eine absolute Pflichtaufgabe, bevor es in die wohlverdiente Weihnachtspause geht. Anpfiff in Selb ist am Samstag den 15.12.2018 um 18:00 Uhr in der Roland-Dorschner-Halle.
Dabei ist die Ausgangslage klar: Während die HSG sich durch den Kantersieg gegen die HSG Fichtelgebirge wieder in der Spitzengruppe eingereiht hat, geht es in Hochfranken bei aktuell mageren 4 Pluspunkten schon ums Überleben in der sehr ausgeglichenen Liga. Zwar deuteten die Oberfranken mit Siegen gegen die starken Teams aus Roßtal und Kunstadt ihr Potenzial an, jedoch verloren sie ausnahmslos die Spiele gegen die direkten Konkurrenten im Abstiegskampf. Dass man in Selb und Rehau genau diesen beherrscht, wurde schon des Öfteren bewiesen. Zuletzt als man sich in der vergangenen Saison mit einem beeindruckenden Endspurt noch auf den Relegationsplatz rettete und dann die Entscheidungsspiele gegen den Südvertreter nervenstark für sich entschied. Ein weiteres Indiz für die Ligatauglichkeit der Hochfranken sind die teilweise knappen Niederlagen – mit Ausnahme zweier Klatschen gegen die Spitzenteams der HSG Fichtelgebirge und des ASV Cham. So wurden viele Partien erst in der Schlußphase entschieden, obwohl man stets lange auf Augenhöhe mit den jeweiligen Gegnern mithielt. Und so will man sich in Hochfranken nicht ohne weiteres mit einem Abstieg abfinden und alle Kräfte dafür mobilisieren. Gegen die HSG wurde daher das Heimspiel in die altehrwürdige Roland-Dorschner-Halle verlegt, um auf das besonders frenetische Selber Publikum bauen zu können. Zusammen mit ihrer Kampfkraft soll hier ein „lucky punch“ gegen den Favoriten aus Lauf und Heroldsberg erzielt werden, wohlwissend, dass die HSG sich zudem ohne Harz deutlich schwerer tut.
Genau diese Mischung mögen die Männer der Coaches Korn und Peer bekanntlich überhaupt nicht. Zu viel erinnert dabei an die beiden unnötigen Niederlagen in Roßtal und Kunstadt, die unter ähnlichen Vorzeichen standen. Andererseits ist man bei der HSG die letzten Wochen noch einmal näher zusammengerückt und konnte dies eindrucksvoll bei der finalen Demontage des bisherigen Tabellen-Zweiten aus dem Fichtelgebirge zeigen. Vor allem in Puncto Disziplin bei den Spielzügen und auch in einer deutlich verbesserten Abwehrarbeit zeigte das Team, dass die gebetsmühlen-artigen Vorgaben der Coaches hier alles andere als fehl am Platze waren. Und so brennt man darauf, den Fluch der harzlosen Auswärtsspiele noch in diesem Jahr zu brechen und Tabellenplatz 3 weiter zu festigen.
Leider ist das Spiel auch das Letzte für Ralf Schneider, der aus beruflichen Gründen künftig nicht mehr zur Verfügung stehen wird. Der sympathische Rotschopf wird aufgrund seines unbändigen Einsatzes und seiner Schnelligkeit schmerzlich vermisst werden und stellt einen weiteren bitteren Abgang für das Team dar. Trotzdem versteht die Mannschaft seine Entscheidung und wünscht ihm auch auf diesem Wege Alles Gute für seine Zukunft.

Keine Kommentare erlaubt.