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Tabellenzweiter zu Gast in Heroldsberg

Posted by on 7. Dezember 2018

Während die HSG Lauf Heroldsberg einfach nicht mehr richtig in die Spur kommt, stellt sich mit der HSG Fichtelgebirge ausgerechnet die Mannschaft vor, die das Verfolgerfeld hinter der TG Heidingsfeld anführt. Spielbeginn ist am kommenden Samstag um 19:00 Uhr in der Gründlachhalle in Heroldsberg. Dabei wollen die Lauf-Heroldsberger endlich die Trendwende schaffen und sich wieder in das Verfolgerfeld eingliedern.
Das wollen die Gäste der Spielgemeinschaft aus dem Fichtelgebirge natürlich verhindern, um ihrem ausgewiesenen Saisonziel Aufstieg wieder ein Schritt näherzukommen. Hierzu hat man vor Saisonbeginn mit dem tschechischen Ausnahmetrainer Haber einen „dicken Fisch“ an Land gezogen, und mit neuer Strahlkraft auch Hochkaräter wie Fronk und Petricevic für die Spielgemeinschaft aus Wunsiedel und Marktredwitz gewinnen können. Diese reihe sich in ein ohnehin schon starkes Team ein, welches nun auch in der Breite sehr hohe Qualität aufweisen kann. Topscorer ist nach wie vor Johannes Wippenbeck, der für leichte Tore aus dem Rückraum sorgt und neben dem blitzschnellen Umschaltspiel eine der gefährlichsten Waffen in der Offensive der Gäste ist. Außerdem stellt das Team eine körperlich sehr robuste Defensive vor einem immer wieder bärenstarken Torwart Miroslav Brosko. In den bisherigen Spielen konnte die HSG Fichtelgebirge ihr Soll erfüllen, wobei nur die überraschend hohe Niederlage in Kunstadt negativ überraschte. Ansonsten waren die Niederlagen bei der TG Heidingsfeld und im Derby beim TV Münchberg zwar Schönheitsmakel, aber in dieser starken Liga zu akzeptieren – vor allem weil man die übrigen Spiele souverän für sich entscheiden konnte. Folglich sind die Gäste hinter der Übermannschaft aus Heidingsfeld voll auf Relegationskurs.
Ganz anders stellt sich die Situation momentan bei der HSG Lauf Heroldsberg dar. Zwar ist man nach einem furiosen Saisonstart mit 10:0 Punkten nach wie vor in Schlagdistanz zu den Topplätzen, dieses Polster ist aber spätestens nach der völlig unnötigen Niederlage in Kunstadt endgültig aufgebraucht. Nach 4:8 Punkten aus den letzten sechs Spielen macht sich langsam Ernüchterung breit – besonders weil die zweite Saisonhälfte noch eine Reihe sehr schwerer Auswärtsaufgaben bereit hält. Was den Trainern dabei vor allem Kopfzerbrechen bereitet ist die Art und Weise, in der sich das Team momentan präsentiert. So leistete sich die Mannschaft gegen Kunstadt wieder reihenweise unvorbereitete Würfe, anstatt die Angriffe konzentriert auszuspielen. Vor allem krankt es momentan jedoch beim Defensivverhalten, wobei insbesondere durch einfach verlorene Zweikämpfe viel zu viele leichte Gegentore hingenommen werden mussten.
Lichtblick für die Coaches ist jedoch, dass das Team Woche für Woche im Training beweist, dass es anders geht und man hoffen kann, dass der Knoten auch wieder bei einem Punktspiel platzt.
Außerdem kehren Abwehrchef Dominik Reisinger und sein Bruder Lukas, die zuletzt urlaubsbedingt fehlten, ins Team zurück und das Trainerteam kann endlich mal wieder aus dem Vollen schöpfen. Leider wird das nächste Auswärtsspiel auch das Letzte für Ralf Schneider sein, der aus beruflichen Gründen künftig nicht mehr zur Verfügung stehen wird. Der sympathische Rotschopf wird aufgrund seines unbändigen Einsatzes und seiner Schnelligkeit schmerzlich vermisst werden und stellt einen weiteren bitteren Abgang für das Team dar. Trotzdem versteht die Mannschaft seine Entscheidung und wünscht ihm auch auf diesem Wege Alles Gute für seine Zukunft.

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