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Nächster schwerer Brocken für die HSG

Posted by on 29. November 2018

Nachdem die HSG gegen Mainburg den Abwärtstrend nach zuvor drei Niederlagen stoppen konnte, hat der Spielplan die nächste, ganz schwierige Bewährungsprobe parat. Die Mannen um das Trainerteam Korn/Peer fahren nach einem spielfreien Wochenende nach Oberfranken zur sehr stark eingeschätzten HG Kunstadt (02.12.2018 um 16:00 Uhr in der Obermainhalle Burgkunstadt).
In der Kleinstadt in der Nähe von Kulmbach tut sich nämlich wieder einiges in Punkto Handball. Der Traditionsverein konnte mit einem furiosen Durchmarsch mit 44:0 Punkten wieder in die Landesliga aufsteigen, wo man in dem handballbegeisterten Ort auch schon jahrelang spielte. Für dieses Unterfangen konnten die Verantwortlichen einige richtige Hochkaräter gewinnen, aus denen die ehemaligen Coburger Profis Karapetjian, Anderson und Lakisa besonders herausstechen. Zudem wurde der Kader mit talentierten Spielern aus der Region komplettiert.
Sportlich liegen die Oberfranken mit dem aktuellen 9. Platz (8:12 Punkte) zwar im Soll, jedoch wären trotz schweren Auftaktprogramm sogar ein paar Punkte mehr drin gewesen. So gingen fast alle Spiele knapp aus, was ein weiterer Beleg dafür ist, wie schnell sich das Team um den schwedischen Spielertrainer Anderson in der Landesliga akklimatisiert hat.
Es spricht also sehr viel dafür, dass man in Kunstadt schnell nichts mehr mit dem Abstieg zu tun haben wird und sich im gesicherten Mittelfeld der Tabelle wiederfindet. Zudem will man das begeisterte Publikum mit dem ein oder anderen Punkt gegen Mannschaften aus dem Spitzenfeld belohnen und damit die Euphorie weiter anheizen. Dies ist auch schon mit einem überraschenden Kantersieg gegen den aktuellen Tabellenzweiten HSG Fichtelgebirge gelungen, dem beim 31:23 keine Chance gelassen wurde. Hier passt die HSG Lauf Heroldsberg als letztjähriger Vizemeister natürlich perfekt als nächstes „Opfer“ ins Beuteschema.
Und nicht nur dieser Umstand treibt dem Trainerteam Peer und Korn ein paar Sorgenfalten auf die Stirn. Zwar ging die Formkurve ihrer Mannschaft in den letzten beiden Spielen wieder deutlich nach oben, was aber nicht darüber hinwegtäuschen kann, dass zur Zeit noch etwas Sand im Getriebe ist. Besonders die Unkonzentriertheiten im Spielaufbau führten dazu, dass der Angriffsmotor in den vergangenen beiden Begegnungen ins Stocken geriet. So brachten unvorbereitete Würfe und nicht konsequent vorgetragene Spielzüge zuletzt Mainburg immer wieder zurück ins Spiel. Aber auch defensiv leistet man sich noch zu viele Unachtsamkeiten und zu viele einfache Zweikämpfe gehen verloren.
Dies kann vor Allem gegen eine Mannschaft wie Kunstadt – mit genügend Spielern, die ein Spiel auch mal im Alleingang entscheiden können – zum Problem werden. Dazu kommt, dass man neben der langen Anfahrt an einem Sonntag Nachmittag in Kunstadt auf das geliebte Haftmittel verzichten muss. Also weiß man auf Seiten der HSG, dass mal wieder eine Topleistung nötig sein wird, um weiter in der Verfolgergruppe hinter Ligaprimus Heidingsfeld zu bleiben.
Umso mehr freut man sich auf die Rückkehr des verletzten Tim Meier, der vorne wie hinten schmerzlich vermisst wurde. Anderseits werden aber Abwehrchef Dominik Reisinger und sein Bruder Lukas urlaubsbedingt nicht mit von der Partie sein.
Dass die HSG trotzdem optimistisch nach Oberfranken fährt, liegt an der sehr guten Trainingsleistung der vergangenen Wochen und der nach wie vor sehr guten Stimmung in und um das Team.

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