browser icon
You are using an insecure version of your web browser. Please update your browser!
Using an outdated browser makes your computer unsafe. For a safer, faster, more enjoyable user experience, please update your browser today or try a newer browser.

Auf Augenhöhe mit dem Spitzenreiter !

Posted by on 11. November 2018

Pünktlich zum Spitzenspiel der Landesliga Nord reiste die Truppe aus Mittelfranken in der neuen Halle in Würzburg an. Knapp 200 Zuschauer verfolgten dieses Topspiel, welches über weite Strecken auch den Namen verdient hatte.
Die HSG begann stark, gute Abwehrarbeit und geduldig ausgespielte Angriffe brachten die Gastmannschaft ein ums andere Mal in eine hervorragende Abschlussposition. Einzig der überragende Heimtorhüter Matyas „war da“ Varga verhinderte einen höheren Rückstand der Hätzfelder Bullen. Mit zunehmender Spieldauer kamen immer mehr Fehlwürfe der Mannen von Peer/Korn zu Stande.  Es war als ob Varga alle Bälle magisch anziehen konnte. Am Ende der ersten Halbzeit stand bei ihm eine 60-prozentige Fangquote. Nachdem die semi-professionelle Mannschaft von Trainer Heiko Karrer diesen Vorteil gekonnt und die leichten Unkonzentriertheiten in der Deckung der Gäste gnadenlos ausnutzte, ging sie zur Pause mit 14:7 in Führung. Dies spiegelte nicht das Leistungsverhältnis der beiden Mannschaften wieder, da sich die Gäste eher selbst zu diesem Ergebnis gebracht hatten, aber das ist nun mal auch Handball.
In die zweite Halbzeit startete die HSG mit dem Vorhaben sich nicht unter Wert zu verkaufen und weiter dem Tabellenkrösus Paroli zu bieten. Dies gelang dann auf sehenswerte Weise. Das Spiel bekam zunehmend Bayernliganiveau und die HSG konnte nicht mehr nur mithalten, sondern bestimmte über weite Strecken das Spiel. Ein schnelles Umschaltverhalten und bedingungslose Abwehrarbeit ließ die Gäste noch einmal herankommen. Doch der Rucksack aus der ersten Halbzeit war zu groß, um das Spiel noch umzubiegen. Es war ein komisches Gefühl am Ende, da die Gelb-Schwarzen über weite Strecken sehr guten Handball gezeigt hatten und es lediglich verpassten, die Big Points am Anfang des Spiels zu setzen. Den Hätzfelder Bullen ist hoch anzurechnen, dass sie im Stile einer Spitzenmannschaft diese Schwäche ausgenutzt und somit verdient den Sieg eingefahren haben. Die beiden Schiedsrichter leiteten das Spiel souverän und ließen keine strittigen Situationen oder unnötige Nickligkeiten aufkommen. Das Spiel endete 27:22.
Nach einer Heimreise mit durchaus positiven Gefühlen gehen die Schwarz-Gelben nun die nächsten Aufgaben gegen Mainburg und Kunstadt erwartungsvoll an. Mit dem Wissen, dass der Tigerentenclub durchaus noch sehr guten Handball spielen kann, kommt Freude auf die kommenden Wochen auf. Das Abrufen einer solch guten Leistung wie in Heidingsfeld sollte für die nächsten Aufgaben keine Bange machen. Die Mannschaft ist intakt und liebt es Handball zu spielen.
HSG: Götz, von Borstel, Zahn (2), Schnippering, Kemper (4), D. Reisinger (3), L. Reisinger (1), Scheuerer (7), Hager , Räbel (1),  Laugner (4/1)
Heidingsfeld: Varga, Hilpert, Nass, Schneider (9), Orf Dennis, Orf Dominik, Tatzel, Lang, Polydore (4), Farkas (1), Borda’cs (6), Wisso, Franke (7/3)

Keine Kommentare erlaubt.