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HSG verliert nach schwacher Leistung

Posted by on 5. November 2018

HSG Lauf/Heroldsberg verliert 30:38 (16:18) gegen einen abgezockten MTV Ingolstadt. Besonders die eigene Chancenverwertung und Schwächen im Abwehrverbund durchkreuzen den Matchplan der HSG-Trainer.
Nach der Niederlage im Derby gegen Roßtal hatte das Trainerduo Korn/Peer eine Reaktion von Ihrem Team gefordert. Mit aggressivem Heraustreten sollten in der Abwehr Abschlüsse des wurfgewaltigen MTV-Rückraums und Kreisanspiele unterbunden werden. Im Angriff wurde das Vermeiden von unvorbereiteten Rückraumwürfen gegen den großgewachsenen Innenblock vorgegeben.
Bereits in der Anfangsphase zeigten sich erste Probleme mit dem Umsetzen dieser Marschroute. Immer wieder fanden die Ingolstädter ihren Kreisläufer oder brachten HSG-Torwart von Borstel mit verdeckten Rückraumwürfen zur Verzweiflung. So waren es Sabljakovic, Serban und Macovei, die dem MTV-Spiel ihren Stempel aufdrückten. Nach ausgeglichenen ersten zehn Minuten schaffte es der Gast, aus einer Serie von Zwei-Minuten-Strafen und 7m-Pfiffen gegen beide Teams, Profit zu ziehen. Ingolstadt setzte sich bis auf drei Tore ab (9:12 in der 20. Spielminute). Eine Auszeit der HSG sollte Besserung bringen. Über die in der ersten Spielhälfte starken Scheuerer und Laugner kämpfte sich die HSG wieder heran und hatte nach Kempers Treffer zum 15:16 sogar den Ausgleich in der Hand. Der starke Gästekeeper war jedoch zur Stelle und so ging es nach weiteren Treffern von Sabljakovic und Laugner mit 16:18 in die Halbzeit.
Bis hierhin hatte die HSG keine ansprechende Leistung gezeigt, doch der Matchplan von Korn und Peer war noch nicht über den Haufen geworfen. Das Spiel bis in die zweite Halbzeit offen halten und sich mit Tempospiel vom vermeintlich langsameren Gegner absetzen. So der Plan – es kam aber anders. Der starke Macovei wurde in Manndeckung genommen, doch Sabljakovic übernahm und brachte Ingolstadt erstmals mit vier Toren in Front (39. Minute). Als Schöffel dann für zwei Minuten auf die Bank geschickt wurde, brach Lauf/Heroldsberg völlig ein. Unvorbereitete Abschlüsse und ungenutzte Großchancen führten zu neun Minuten ohne Heimtor. Ingolstadt wusste das zu nutzen und setzte sich auf 20:30 ab (48. Minute). Auch die letzte gespielte Karte des HSG-Trainerteams, eine Manndeckung, brachte kaum Besserung. Es gelang dem „Tigerentenclub“ nicht, den Rückstand auf weniger als sieben Tore zu verkürzen, da erneut Chancen vergeben wurden und sich der MTV ein ums andere Mal im Eins gegen Eins durchsetzen konnte. Am Ende steht eine Niederlage mit acht Toren Differenz zu Buche, die nun in einer intensiven Trainingswoche aufgearbeitet werden muss, bevor es zum Ligaprimus TG Heidingsfeld geht.
HSG: von Borstel, Müller; Zahn (2), Schnippering (1), Reisinger D. (6), Schöffel (2), Kemper (1), Scheuerer (5/1), Reisinger L., Hager (1), Räbel (5), Laugner (7)
MTV: Csiki, Stoica (1), Almasi, Sabljakovic (10), Serban (7), Achhammer (1), Lesak (2), Macovei (10/3), Calin, Balasz (2), Broz (5)

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