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Weitere schwere Bewährungsprobe

Posted by on 17. Oktober 2018

Nach zwei knappen „Ein-Tore“-Siegen, bei denen die HSG wackelte, aber nicht fiel, erwartet die HSG mit der SG Auerbach/Pegnitz am kommenden Samstag um 20:00 Uhr im Haberloh die nächste schwere Aufgabe. Dabei wollen die Lauf/Heroldsberger ihre blütenweiße Weste verteidigen und weiter an dem Spitzenteam aus Heidingsfeld dranbleiben.
Das wollen die Gäste der neugegründeten Spielgemeinschaft aus dem ASV Pegnitz und dem SV 08 Auerbach mit ihrem blutjungen Team natürlich verhindern und die Punkte aus Lauf entführen.
Dabei greift Auerbach vor allem auf das Team der letzten Saison zurück, das durch Paul Neuss mit einem weiteren Rückkehrer aus der A-Jugend-Bundesliga des HC Erlangen verstärkt wurde. Damit reiht er sich in die Rückraum-Achse Pankraz und Wilke ein, die bereits letztes Jahr den gleichen Weg gegangen sind und für mächtig Furore in der Liga sorgen. Und so sind auch schon die Namen genannt die dafür sorgen, dass viele Handballkenner aus der Region die SG Auerbach/Pegnitz als das Team mit dem größten Potenzial in der Liga sehen.
Dass der Neustart nach dem freiwilligen Rückzug des SV 08 Auerbach aus der 3. Liga geklappt hat, ist dabei vor allem Verdienst von Spielertrainer Matthias Schnödt. Dieser hat nicht nur maßgeblich das neue Team aufgebaut, sondern auch erfolgreich Spieler aus der zweiten Reihe an die Landesliga herangeführt. Besonders bemerkenswert ist, dass dies in Auerbach – ähnlich wie bei der HSG – ausschließlich mit Spielern aus der eigenen Region gelang. Zudem ist Schnödt –  zusammen mit den aus 3. Liga-Zeiten verbliebenen Karsten Herold und Alexander Tannenberger –  als Stabilisator des jungen Teams auch auf dem Spielfeld ungemein wichtig.
Folglich schielt man in Auerbach nach dem erfolgreichen Klassenerhalt im letzten Jahr wieder langsam weiter nach oben in der Tabelle. Dass man nach 5 Spieltagen mit 6:4 Punkten momentan nur einen Mittelfeldplatz belegt, liegt zum einen an der noch mangelnden Konstanz der Auerbacher Youngster, aber auch an dem derzeitigen Verletzungspech. So folgten dem furiosen 6:0 Punkte-Start zwei enttäuschende Niederlagen. Wobei vor allem das unnötige 24:26 gegen die Reserve von Erlangen-Bruck – bei dem man auf Pankraz verzichten musste –  am letzten Wochenende schmerzt – besonders weil Schnödt ein Blaue Karte sah und so wahrscheinlich für das Spiel gegen die HSG gesperrt ist.
Dennoch haben die Bergstädter schon bewiesen, dass sie an einem guten Tag jeden Gegner in Bedrängnis bringen können. So entführte man letztes Jahr beim 25:25 bei der hochbezahlten Übermannschaft aus Heidingsfeld einen Zähler und ermöglichte der HSG so erst die Relegation um den Aufstieg. Zudem kann Auerbach stets auf ihre treue und lautstarke Fanschar setzen, die regelmäßig auch auswärts für Heimspielatmosphäre sorgt.
Deshalb sprechen die Coaches Peer und Korn unisono von einer ganz schweren Aufgabe für ihre HSG, bei der wieder eine Spitzenleistung nötig wird – ungeachtet der Auerbacher Personalsorgen.  So ist man in der Abwehr gegen das sehr dynamische Angriffsspiel der Gäste gefordert und auch in der Offensive will man an die Leistung der ersten drei Spiele anknüpfen. Vor allem die fehlenden einfachen Tore aus der ersten Welle und der gefürchteten „schnellen Mitte“ der Lauf/Heroldsberger bei den zuletzt nur sehr knappen Siegen waren Thema der Trainingswoche.
Bis auf Schnippering (Urlaub) und Götz (krank) steht dem Trainerteam der gesamte Kader zur Verfügung.

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