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Mehr Endspiel geht nicht

Posted by on 4. Mai 2018

Die HSG Lauf/Heroldsberg hat sich nach einer langen Saison den Traum von der Relegation erfüllt und freut sich auf zwei Spitzenspiele gegen den Eichenauer SV. Das Hinspiel findet am Donnerstag, den 10.05.2018 um 16:30 Uhr in Eichenau statt. Am Samstag den 12.05.2018 um 18:30 Uhr wird der Haberloh zum Hexenkessel.
Die beiden Zweitplatzierten ihrer jeweiligen Landesligastaffel treffen zum ersten Mal aufeinander. Der Tigerentenclub ist hoch motiviert und will noch einmal alles raushauen in diesen zwei Spielen vor voller Kulisse. Diese stellen den Höhepunkt in der Geschichte der HSG da und jeder Spieler ist sich bewusst, dass solche Momente nicht oft in einem Handballerleben passieren. Als leichter Underdog, aufgrund der Historie siegreicher Süd-Teams in bisherigen Relegationen, wollen sich die Gelb-Schwarzen nicht unterkriegen lassen und sich die erfolgreiche Saison vergolden.
Am Anfang der Spielrunde haderte die Heimmannschaft aufgrund des schlechten Abschneidens im vergangenen Jahr mit dem Gedanken an die Bayernliga. Als Fast-Absteiger wollte die HSG nur von Spiel zu Spiel denken und wieder den Spaß am Handball finden. Dafür war das Team bereit wieder mehr zu investieren und sich in gleicher Besetzung ohne Verstärkungen zu rehabilitieren. Als der Tigerentenclub an Weihnachten immer noch ganz oben mit dabei war, wurde das Ziel intern korrigiert: an den letzten drei Spieltagen die Relegation noch aus eigener Kraft schaffen. Der Weg dahin war hart und konnte mit vollem Einsatz positiv gestaltet werden. Zu nennen sind hier nie dagewesene Auswärtssiege in Cham, Münchberg und Helmbrechts; viele knappe Spiele, die in der Crunchtime nach Rückstand noch umgebogen werden konnten; und nicht zuletzt eine Heimserie ohne Niederlage, welche seit über einem Jahr andauert. Gekrönt wurde die Serie mit den Siegen gegen die Hätzfelder Bullen und Regensburg, die dank einem Punktgewinn von Auerbach in Heidingsfeld am vorletzten Spieltag mit dem zweiten Platz abgeschlossen werden konnte.  Kurzum, die HSG Lauf/Heroldsberg spielt die mit Abstand beste Saison seit ihrem Bestehen, was die Platzierung und die Punktausbeute angeht. Auch der Spaß und die Liebe zum Handball sind wiedergekehrt, was sich u.a. in dem aus einer Bierlaune entstandenen Spitznamen der HSG zeigt. Die bestätigt auch die Resonanz der Zuschauer und Gegner, welche durchweg positiv ist. Dem Tigerentenclub wird ein Aufstieg durchaus gegönnt.
Aber dies wird bei Weitem kein Selbstläufer. Im Gegenteil, die Spieler des Trainergespanns Korn/Peer bekommen es mit einem der neuen Schwergewichte der bayerischen Handballszene zu tun. Zur neuen Saison konnte der ESV einen Transfercoup landen. Mit dem Ex-Profi Radukic konnte ein international erfahrener Trainer an den Starzelbach geholt werden. Dieser integrierte ein neues Handballkonzept, welches den Verein von einem Mittelfeldplatz 2016/17 zu einem der besten Teams Südbayerns avancieren ließ. Gerade körperlich stellt der Gegner eine Hausnummer da, auf die die HSG noch nicht oft in ihrem Bestehen getroffen ist. Gepaart mit einem intensiven Abwehrspiel und dem stärksten Angriff der Landesliga Süd kann der ESV durchaus als Favorit bezeichnet werden. Sie spielen eine sehr gute Saison und nach anfänglichen Schwierigkeiten sind die Eichenauer seit 23 Spielen ungeschlagen. Herauszuheben sind die Brüder Riemschneider, von denen die größte Torgefahr ausgeht. Aber auch der restliche Rückraum um Udovicic und Steinherr muss sich nicht verstecken. Die beiden Außenspieler Ortega und Winkler sind zudem sehr treffsicher und sollten nicht aus den Augen gelassen werden. Neben den etablierten Kräften besitzt der ESV auch hungrige junge Talente (Bauer, Lutz Zerbes) welche durchaus in der Lage sind gezielte Nadelstiche zu verteilen. Ein Blick sollte noch auf Neuzugang Schöneberg gelenkt werden. Er hatte in den letzten Spielen maßgeblich Anteil an den herausgespielten Siegen. Zudem hat es das Torhüter Dreiergespann mit Staudt, Lemke und Trapp in sich. Vor allem bei freien Wurfchancen zeigen diese immer wieder ihre Klasse und leiten gedankenschnell die Konter der Eichenauer ein.
Es gilt also die richtige Balance zwischen bedingungslosem Einsatz, kühlem Kopf und dem positiven Erlebnis solcher einzigartigen Momente im Handball zu finden. Trotz der Liebe zum Handball ist eines klar, beide Mannschaften wollen unbedingt gewinnen. So werden kleinere Blessuren hinten angestellt und die Tigerenten in voller Kaderstärke auflaufen. „Die zwei Spiele innerhalb von 48 Stunden werden zeitgleich die größte Herausforderung und den bisherigen Höhepunkt vieler Spieler darstellen. Wir sind gespannt, motiviert und heiß. Möge der Bessere gewinnen!“ freut sich Trainer Korn.
Wir bitten alle Zuschauer am Samstag zum Heimspiel rechtzeitig in die Halle zu kommen, so dass es zu keinen Verzögerungen an der Kasse kommt. Für unsere Gäste aus Eichenau wird ein extra Gästeblock ausgeschrieben.

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