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Starke Nerven sichern der HSG weitere zwei Punkte

Posted by on 26. März 2018

Zuhause gewinnen ist immer einfacher als auswärts. Doch genau das war der Auftrag für die Mannen von Korn/Peer am Sonntag, den 25.03.2018, im nordbayrischen Fuchsbau. Dass man hier auch schnell mal zwei Punkte abgibt, hat man in vergangenen Jahren schon bitter erleben müssen und war deshalb umso mehr motiviert, als Sieger nach Hause zu fahren. Nach einem spannenden Hin und Her gewann die HSG schließlich mit 25:27 (13:14) in Helmbrechts.
Schon vor der Partie war klar: Dieser Sieg wird kein leichter sein! Gerade wegen des Wissens um den starken Rückraum und den Kampfeswillen vor heimischer Kulisse der Füchse vom TV Helmbrechts war man gewarnt. Zudem musste man mal wieder einmal ohne das geliebte Harz auskommen. Die Weichen für ein spannendes Spiel, bei dem beide Seiten gute Chancen auf einen Sieg haben, waren gestellt.
Durch einen gelungenen Start in das Spiel konnte das Tempospiel der Tigerenten ins Rollen kommen und die Gäste gingen nach neun Minuten mit 2:5 in Führung – Nicht zuletzt durch starke Paraden des Keepers Andreas Götz, der seinen Vorderleuten eins ums andere Mal den Rücken freihielt. Doch einfache Ballverluste und kleinere Unkonzentriertheiten kosteten den wertvollen Drei-Tore-Vorsprung. Die Hausherren jagten nun immer mit einem Tor Rückstand hinter der HSG her. So war es wenig überraschend, als nach einem 4:5 oder einem 6:7 der Ausgleich zum 9:9 in der 22. Minute folgte. Beide Mannschaften verfielen zeitweise in Hektik, die auf beiden Seiten Fehler provozierte. Jetzt schlichen sich auch in der normalerweise soliden Abwehr der Schwarz-Gelben fahrlässige Fehler: Durch Einlaufen der Außen und Kreuzbewegungen im Rückraum konnte der TV Helmbrechts die Abwehr der HSG verwirren und die mangelnde Absprache nutzen. Auf der anderen Seite tanzten sich aber auch die Laufer den Weg Richtung Tor frei, weshalb man doch immer wieder mit einem Tor führte. Knappe Spielstände wie 11:12 und 13:13 waren die Folge. Kurz vor der Halbzeitpause gab es ein taktisches Timeout. Der darin besprochene Spielzug funktionierte hervorragend und man konnte mit 13:14 in die Pause gehen.
Nach der Pause ging es weiter wie zuvor: Die Gäste legten eins vor, die Hausherren glichen aus. Doch in Minute 37 wendete sich das Blatt, denn nun legten die Hausherren vor. Zwei Tore galt es aus der Sicht der HSG aufzuholen, doch erwies sich das als schwierig, da man selbst etwas unkonzentrierter bei der Sache war und die Fans des Fuchsbaus ihre Mannschaft lauthals unterstützten. Doch das Glück des TV Helmbrechts war nicht von langer Dauer. Als die HSG in der Abwehr konsequenter hinlangte und man durch eine Zeitstrafe der Gegner ausgleichen und in Führung gehen konnte, hieß es: Nerven bewahren! Oft hatte man durch hektisches, unkonzentriertes Spielen einen Sieg hergeschenkt, wie gegen Sulzbach/Rosenberg, doch hier in Helmbrechts wollte man unbedingt gewinnen. Die letzten zehn Minuten standen an. Ein Handballfan hätte sich nicht mehr Spannung wünschen können. Führte die HSG in der 54. Minute noch mit 22:24, so schnell gelang es den Hausherren, sich mit 25:24 ins Spiel zurückzuholen. Keine der beiden Seiten wollte das Spiel als verloren ansehen und kämpfte um jeden Ball. Doch hier zeigte sich die Konzentration und die Mannschaftsleistung der HSGler: drei Minuten vor Ende gelang der Ausgleich, zwei Minuten die Führung mit 25:26. Die offensive Manndeckung des TV Helmbrechts in der letzten Spielminute scheiterte an den starken Nerven der Mittelfranken, denn obwohl die Halle tobte und man durch die Deckung in Bedrängnis gebracht wurde, gelang es durch viel Bewegung den Sieg zum 25:27 perfekt zu machen.
Ein gelungener Abschied vor der Osterpause, nach der es am 07.04 in Auerbach zur nächsten Landesliga Nord Begegnung der HSG kommen wird.
Helmbrechts: Hoffmann, Früh (4), Aust (2), Schindler, Berthold (1), Roch, Müller (2), Peetz (1), Leupold (2), Troßmann (2), Wopperer (6/2), Seuß, Eckardt (2), Peetz (3)
HSG: Götz, von Borstel – Schöffel (2), Maußner (2), Schneider (2), Artz (2), Laugner (4), Kaltenhäuser, Meier (2), Funke (3), Zahn, Scheuerer (10/3), Frank

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