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HSG verliert das Spitzenspiel in Regensburg

Posted by on 11. Februar 2018

Es war ein Spiel, das alles hatte, was ein Spitzenspiel ausmacht: Emotionen, eine volle Halle, enge Spielstände und zwei spielstarke Mannschaften. Dass am Ende die SG Regensburg verdient, wenn auch etwas zu hoch, mit 36:29 das Spiel gewann, sollte die Spielgemeinschaft aus Mittelfranken nicht aus der Bahn werfen, konnte man das Spiel gegen die spielstarken Oberpfälzer doch lange offen halten. Doch der Reihe nach:
Die Spielgemeinschaft reiste ohne Tornow, Weidmann und Peer an und hatte zusätzlich einige angeschlagene Spieler in ihren Reihen. Nichtsdestotrotz waren alle Spieler und Trainer sich bewusst, dass man nicht chancenlos nach Regensburg anreist. In Begleitung zahlreicher Schlachtenbummler aus der A- und B-Jugend bzw. der zweiten Mannschaft, die für eine hervorragende Stimmung in der Halle sorgten, ging man voll fokussiert in das Spitzenduell.
Die HSG startete nervös in die Partie und Regensburg lag sofort mit 3:0 in Front. Der erste Treffer durch Funke nahm den Mittelfranken zwar die Nervosität, doch fand die Defensive noch gar nicht in die Partie. Die flüssig vorgetragenen Kreuzbewegungen der Regensburger konnten selten unterbunden werden und gegen die präzisen und harten Abschlüsse konnte Keeper van Borstel selten etwas ausrichten. Vor allem den am Ende 11-fachen Torschützen Elgeti bekam die Abwehrreihe nicht in den Griff.
Der Angriff der Mittelfranken hingegen kam mehr und mehr ins Rollen. Eine schnell vorgetragene zweite Welle sowie ein gut funktionierendes Zusammenspiel zwischen Rückraum- und Kreisspielern führten dazu, dass man bis zum 9:7 auf Tuchfühlung blieb. Doch einfache Ballverluste der Spielgemeinschaft ermöglichten der SG eine erstmalige 5-Tore Führung. Die folgende Auszeit brachte etwas Besserung in Form von zielstrebigeren Angriffen und einer leicht verbesserten Defensivarbeit. Dennoch bekam man zu viele einfache Gegentore und so ging man mit einem 18:14 Rückstand in die Halbzeitpause.
Trainer Korn war mit der Leistung im Angriff zufrieden und ermutigte seine Spieler, in der Abwehr besser auf der Wurfhand zu stehen und aggressiver zuzupacken. Ein Vorhaben, das zu Beginn der zweiten Halbzeit besser umgesetzt wurde als noch in der ersten Halbzeit. Die Abwehr packte beherzt zu und von Borstel konnte einige Würfe entschärfen. Nach Startschwierigkeiten im Angriff fand das Team wieder besser ins Spiel und konnte den Abstand auf 20:18 verkürzen. Das Spiel schien zu Gunsten der HSG zu kippen, doch Regensburg schaltete, begünstigt durch eine diskussionswürdige 2-Minutenstrafe gegen die HSG, wieder einen Gang höher und konnte den Abstand wieder auf 25:20 erhöhen. Doch die Mittelfranken steckten nicht auf, konnten eine doppelte Unterzahl-Situation schadlos überstehen und hielten bis zum 28:24 in der 50. Spielminute dagegen. Doch ein Doppelschlag der Regensburger führte zum vorentscheidenden 30:24. Auch eine offensive Deckungsvariante konnte die Regensburger nicht mehr beeindrucken, die so einen 36:29 Sieg einfahren konnten, der am Ende etwas zu hoch ausfiel.
Beide Mannschaften zeigten bei diesem Spitzenspiel, dass sie zurecht die beiden oberen Tabellenplätze einnehmen. Während die Regensburger die Weichen auf direkten Bayernliga-Aufstieg gestellt haben, heißt es bei der HSG nun die nächsten Spiele mit 100 % Konzentration anzugehen, um einen möglichst guten Ausgangsplatz für das Saisonfinale zu haben.
HSG: von Borstel, Götz – Schöffel (5), Scheurer (7/3), Maußner (3), Schneider, Artz (2), Funke (4), Laugner (5), Kemper (1), Zahn, Meier, Frank (2)
SG Regensburg: Kveton (4), Dzolic (2), Wuka (7), Deml (2), Uhl (7), Turek (1), Schindler, Neisinger, Elgeti (11/3), Rada, Wimmer (2), Hiersemann, Mulitze

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