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Kann die HSG ihren Höhenflug fortsetzen?

Posted by on 8. Februar 2018

Der „Tigerentenclub“ darf am Samstag 17:30 Uhr bei der SG Regensburg zum Spitzenspiel antreten.
Nachdem sich letzte Woche Ingolstadt und Cham wohl endgültig aus dem Titelrennen verabschiedet haben, halten sich die Handballer der HSG Lauf-Heroldsberg weiterhin ganz unbekümmert in der Spitzengruppe auf. Die gastgebenden Domstädter, die sich im Laufe der Hinrunde als der große Favorit neben der TG Heidingsfeld etabliert haben, liegen derzeit auf Platz zwei, haben jedoch ein Spiel weniger als die Männer von Korn/Peer und sind nach Minuspunkten Tabellenführer. Mit dem durchschnittlich besten Angriff der Staffel und der zweitbesten Abwehr verwundert es nicht, dass das spielstarke Team um Trainer Pekrul bisher lediglich eine Niederlage hinnehmen musste. Es wird also ein heißer Tanz in der kalten Kerschensteiner Halle und wahrlich ein Spitzenspiel, welches sich die HSG verdient hat.
Hornets, Giraffen oder Tigerenten? Am Ende wohl vollkommen egal, denn so variabel wie sich die HSG dieses Jahr auf dem Spielfeld präsentiert, so unterschiedlich sind die Spitznamen. Hauptsache am Ende gewinnt Gelb-Schwarz. Mit dem Motto: „von Spiel zu Spiel“ durchkämmt die HSG die Liga und blickt zurecht auf dieses Spitzenspiel. Nach der letzten Saison im unteren Tabellendrittel mit einem zu 95% identischen Kader ist das keine Selbstverständlichkeit, zumal sich alle Topmannschaften namhaft verstärkt haben. Die akribische Arbeit des Trainerteams und die erhöhte Einsatzbereitschaft der Mannschaft zahlen sich dieses Jahr aus. Um bis zum Ende oben mitzumischen, wäre ein Erfolg gegen Regensburg als echte „big points“ zu verbuchen.
Es wird nicht leichter für die Mittelfranken, da bis jetzt noch niemand in der Kerschensteiner Festung gewinnen konnte. Die Domstädter befinden sich eindeutig auf Kurs in die Bayernliga, ein Ziel, das letztlich nur eine Zwischenstation auf dem Weg in die 3. Liga darstellen soll. So zumindest wurden die Saisonvorgaben in den letzten Jahren formuliert. Zu diesem Zweck wurde die Mannschaft umstrukturiert und mit sechs neuen Akteuren verstärkt. Hierbei wurde man mit Rada, Kveton und Turek speziell beim tschechischen Club Talent M.A.T Plzen fündig. Es befinden sich aber auch Spieler aus der näheren Umgebung im Kader, welche für ordentlich Furore sorgen. Neuzugang Deml und Uhl sind da neben ihrem Anführer Elgeti zu nennen. Ihre Ambitionen werden zusätzlich durch den Wintertransfer des serbischen Linkshänders Dzolic gestärkt.
„Für solche Matches spielen wir Handball. Wir haben nichts zu verlieren und uns diese Situation Woche für Woche verdient!“ motiviert Betreuer Faderl seine Jungs. Und diese sind heiß auf das kommende Wochenende. Ein Fragezeichen steht hinter den weiterhin erkrankten Spielern Scheuerer und Tornow. Aus beruflichen Gründen können auch Peer, Weidmann und Meier leider nicht dabei sein. Aber die „Tigerenten“ zeigen jedes Spiel ein anderes Gesicht mit tollen Erfolgen und werden das Handballfest sicherlich genießen.

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