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HSG bleibt Zuhause ohne Punktverlust

Posted by on 4. Februar 2018

Diesen Samstag hatte die HSG Lauf / Heroldsberg den ASV Cham zu Gast. Beide Mannschaften kennen sich seit Jahren, somit wussten alle Beteiligten, was sie in diesem Spiel erwartet. Bei den Gästen galt es die Kreise von Tahovsky und Soukup zu stören. Die Chamer Devise musste sein, die Kreise des quirligen Scheuerer und das starke Kreisläuferspiel zu stören. Eine Aufgabe hatte sich für die Chamer schon vor dem Spiel gelöst, denn Scheuerer fiel krankheitsbedingt aus.
Nichtsdestotrotz gab es von dem Trainergespann Korn/Peer nur eine Vorgabe. Das Spiel ähnlich wie das Hinspiel zu gestalten und aus einer starken Abwehr heraus die Angriffe nach vorne zu tragen. Dies sollte auch mit dem vorhandenen Kader funktionieren.
Das Spiel begann und die erste Überraschung seitens der Chamer ließ nicht lange auf sich warten. Der Torschütze vom Dienst, Tahovsky, wurde nicht im Angriff eingesetzt. Stattdessen fand sich der agile Geißler auf dieser Position ein, der auch sofort das Eröffnungstor warf. Die HSG Abwehr tat sich in den ersten 10 Minuten schwer auf den beweglichen Rückraum der Chamer einzustellen und so kam dieser ein ums andere Mal in der Nahwurfzone zum Abschluss. Nach einer kleinen Korrektur in der Abwehr wurde diese stabiler und die HSG kam langsam ins Rollen. So wurde des Öfteren ein Angriff abgewehrt und durch schnelle Gegenstöße abgeschlossen. Dadurch konnte sich die HSG einen kleinen Vorsprung von vier Toren herauswerfen und hielt diesen auch bis zur 20. Minute durchgehend aufrecht. Trotz dieses Vorsprungs tat sich die HSG in den letzten Minuten der ersten Halbzeit schwer im Angriff Tore zu erzielen und der Spielfluss kam sehr ins Stocken, so dass sich die Chamer auf zwei Tore heranwarfen. In dieser Phase machte sich auch bemerkbar, dass Tahovsky anscheinend nur geschont wurde, um in den letzten Minuten dem Spiel seinen Stempel aufdrücken zu können. Bei der letzten Aktion wurde der Chamer Angriff abgefangen und Weidmann leitete mit einem punktgenauen Pass auf Frank die letzte Aktion der 1. Halbzeit ein, die dieser erfolgreich zum 14:11 Halbzeitstand einnetzte.
In der Halbzeit mahnte das HSG Trainergespann wieder füreinander zu spielen und die Angriffe in der Bewegung vorzutragen.
Mit den richtigen Worten gepackt, legten die HSG-Spieler um Funke und Laugner auch umgehend los, die Worte der Coaches umzusetzen. Die Angriffe wurden sauber vorgetragen und die Bewegung ohne Ball funktionierte plötzlich auch wieder. Dies klappte so lange, bis die Chamer auf eine 5 + 1 Deckung umstellten, die die HSG Spieler dann wieder in alte Gepflogenheiten zurückwarf. Bewegung ohne Ball fehlte und es wurden frühzeitige Abschlüsse gesucht, die den Gegner zu Gegenstößen einluden. Dadurch kamen die Chamer in der 55. Minute wieder auf zwei Tore heran und waren in Schlagdistanz. Das Trainergespann der HSG sah sich gezwungen eine Auszeit zu nehmen um die Spieler daran zu erinnern, wenn eine Aktion gestartet werde, solle diese auch mit 100%iger Überzeugung durchgeführt werden. Dies nahmen sich die Spieler zu Herzen und so wurde wieder auf vier Tore Abstand erhöht. Der letzte Siebenmeter von Tahovsky war nur noch Ergebniskosmetik.
Nach diesem Sieg gilt es die Kräfte neu zu sammeln und sich intensiv auf das Spitzenspiel bei der SG Regensburg kommenden Samstag einzustellen. Hier darf man sich keine spielerischen Auszeiten gönnen. Hier sollte allen Beteiligten das Spiel in Heidingsfeld noch in den Köpfen haben, hier wurden genau diese Auszeiten bitter bestraft.
HSG: von Borstei, Tornow – Schöffel (3/2), Maußner (1), Schneider (4), Artz (3), Funke (6), Laugner (6), Frank (5), Kaltenhäußer, Weidmann, Kemper, Zahn
ASV Cham: Schindler, Pelikan (1), Steif (2), Klima (2), Tahovsky (3/1), Lommer, Geißler (7), Wagener (3), Bornack, Wittmann (1), Bistrian, Soukup (6)

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