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HSG „Hornets“ wollen Markstefter „Greenboys“ ausstechen

Posted by on 25. Januar 2018

Im zweiten Auswärtsspiel der Rückrunde müssen die Handballer der HSG Lauf/Heroldsberg an diesem Sonntag beim TV Marktsteft und damit erneut bei einem Neuling antreten. Der Aufsteiger aus der BOL Unterfranken steht mit 7 Punkten aktuell auf einem direkten Abstiegsplatz. Mit einem Sieg könnte die HSG sich unter den Top 3 behaupten. Anpfiff in der Mehrzweckhalle in Marktsteft ist bereits um 15:30 Uhr.
Für die HSG ist dieser Gegner relativ unbekannt. Die „Greenboys“ sind mit Abschluß der Saison 16/17 souverän mit 41:7 Punkten aus der BOL Unterfranken aufgestiegen. Der Saisonauftakt in der Hinrunde der Landesliga verlief für den TVM jedoch nicht positiv. Mit einer deutlichen Niederlage im Hinspiel in Heroldsberg (36:18) standen die Gäste bereits früh in der Saison mit dem Rücken zur Wand und werden dementsprechend am Sonntag motiviert und zielstrebig in die Partie gegen die Schwarz-Gelben gehen.
Mit dem eigenen Publikum im Rücken sieht Trainer Vitkovic, der in seinem dritten Jahr die Mannschaft auch in der Landesliga führt, die besten Chancen, nötige Punkte für den Klassenerhalt einzufahren. Der 42-jährige Slowake, der auch jetzt noch hin und wieder selbst ins Spielgeschehen eingreift, ist als ehemaliger Rückraum-Torjäger des TSV Rödelsee bekannt. Ähnliches kann über Rechtsaußen Csorba gesagt werden. Der ungarische Linkshänder kam zusammen mit Vitkovic und Hetterich vom Erzrivalen und ehemaligen Drittligisten. Nach dem Ende der Zusammenarbeit der beiden Vereine – man hatte in der Jugendarbeit von 2006 bis 2016 die Handballgemeinschaft Marktsteft/Rödelsee betrieben – und nach dem Rückzug des TSV aus der 3. Liga in die BOL, schlossen sich weitere Spieler dem TV Marktsteft an. Mit Olbrich kam ein torgefährlicher Rückraumwerfer und brachte Kreisläufer Weigand mit. Ein Vorteil der nahegelegenen Handball-Hochburgen Unterfrankens zeigt sich in den vielfältig genutzten Wechselmöglichkeiten zwischen den Vereinen. So kam von der DJK Rimpar mit Schneider ein weiterer Akteur.
Auf Seiten der HSG ist die Stimmung nach dem emotionalen Spiel gegen Ingolstadt letzte Woche immer noch „heiß“ und wurde in der Trainingswoche bestätigt, sodass man zuversichtlich auf das Spiel gegen Marktsteft schaut. Die Vorzeichen sind klar, die HSG geht als Favorit in dieses Spiel, wird den TV Marktsteft aber zu keiner Zeit unterschätzen und mit dem nötigen Respekt antreten. Es sollte das Ziel sein, das Spiel von Anfang an zu bestimmen und klar der spielerischen Linie treu zu bleiben und sich auf die eigenen Stärken zu besinnen. Aufgrund von vielen beruflichen Verpflichtungen und leichten Blessuren wird die HSG ähnlich wie im Hinspiel mit einem reduzierten Kader antreten. Die Männer von Korn und Peer haben schon des Öfteren diese Saison gezeigt, dass dieser Umstand nicht zwangsläufig ein Nachteil ist.

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