browser icon
You are using an insecure version of your web browser. Please update your browser!
Using an outdated browser makes your computer unsafe. For a safer, faster, more enjoyable user experience, please update your browser today or try a newer browser.

Ein Sieg des Willens und Glaubens

Posted by on 21. Januar 2018

Nach dem deutlichen Sieg im letzten Spiel gegen den HSV Hochfranken stand am letzten Samstag ein deutlich schwererer Gegner (vierter Platz in der Landesliga Nord) der HSG gegenüber. Beim Vorrundenspiel gegen Ingolstadt hatte man mit einer eher durchschnittlichen Leistung mit 23:25 verloren und wollte dieses Mal die Punkte mitnehmen.
Leider ist die Mannschaft sehr schlecht gestartet und lag nach 9 Minuten mit 0:4 zurück. Das erste Tor für die HSG fiel erst nach fast 10 Minuten. Durch die harte Gangart der Schanzer in der Anfangsphase ließen sich die Gastgeber sicherlich etwas den Schneid abkaufen. Dieses harte Einsteigen wurde in der Anfangsphase nicht geahndet. Erst nach 17 Minuten und teils weiteren harten Fouls gab es für Ingolstadt die ersten 2 Minuten und kurz darauf dann gleich die nächste Strafzeit. In dieser Phase stellte die HSG dann auch clever das Ergebnis auf ein Unentschieden. In der Folge führte man dann auch beim 9:8 zum ersten Mal durch ein Tor des starken Nils Kemper und ging auch mit einem Tor Vorsprung mit 13:12 in die Kabine.
In der zweiten Halbzeit lagen die Mannschaften bis zum 16:16 gleichauf, dann riss bei der HSG unerklärlicher Weise der Faden. Durch teils überhastete Aktionen, teils technische Fehler oder falsch getroffene Entscheidungen schlug das Pendel immer mehr auf die Ingolstädter Seite, so dass es beim 20:25 in der 50.Minute zum ersten Mal einen 5 Tore Rückstand gab. Niemand in der sehr gut besuchten Heroldsberger Gründlachhalle hätte zu diesem Zeitpunkt noch an einen Sieg geglaubt. Aber durch sechs Zeitstrafen für Ingolstadt und durch teils überharte Fouls in den letzten sechs Minuten kippte das Spiel dann doch zu Gunsten der HSG. Tor um Tor kämpfte sich die Mannschaft aufopferungsvoll wieder ran und es keimte der Glauben doch noch gewinnen zu können auf. Beim Stand von 28:28 nach 58:37 durch Ralf Schneider stand nach langer Zeit wieder ein Unentschieden auf der Anzeigentafel. Den Schlusspunkt bzw das Siegtor setzte dann Jens Scheuerer nach Ablauf der regulären Spielzeit durch einen verwandelten 7-Meter. So hat sich Ingolstadt selber durch ihre harte und undisziplinierte Spielweise um die Früchte des Erfolgs gebracht. Die HSG hat nie aufgegeben und sich auch nicht provozieren lassen und dann einfach in der „crunch time“ einen kühlen Kopf behalten und sich mit dem Sieg beschenkt. Alle Spieler lagen sich nach dem Sieg in den Armen und feierten entsprechend.
Jetzt gilt es weiter gut zu trainieren, an den Fehlern zu arbeiten und dann nächsten Sonntag den 28.1. um 15.30 Uhr in Marktsteft die nächsten 2 Punkte einzufahren.
HSG:  von Borstel – Schöffel (3), Funke (4), Maußner (1), Schneider (2), Artz, Weidmann, Laugner (2), Kemper (4), Zahn (3), Scheuerer (9/7), Frank (1)
MTV Ingolstadt: Struß, Huzejrovic (5), Sabljakovic (3), Serban (1), Gottschall (3), Mesiarik (2/1), Macovei (3), Fejzovic, Auernhammer (11/5), Schröer.

Keine Kommentare erlaubt.