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Dicker Brocken in Lila trifft auf die HSG

Posted by on 18. Januar 2018

Für die Landesliga-Handballer der HSG Lauf/Heroldsberg steht das erste schwere Spiel in der Rückrunde auf dem Plan, wenn der Zweite den Vierten empfängt. Um 19:00 Uhr treffen die HSG`ler am Samstag in der Gründlachhalle in Heroldsberg auf den MTV Ingolstadt. Dieser Spieltag wird wegweisend sein, da zeitgleich der Erste Regensburg beim Dritten in Heidingsfeld antritt.
Konnten die Gelbschwarzen am vergangenen Samstag den HSV Hochfranken deutlich 37:28 schlagen, wird es gegen den MTV Ingolstadt um einiges schwerer. Auch wenn gegen die HSV Hochfranken 37 Tore erzielt wurden, lief es vor allem Mitte der zweiten Halbzeit noch nicht so rund. Da muss sich die HSG auf jeden Fall noch steigern, will man gegen Ingolstadt bestehen. Positiv zu erwähnen ist, dass sich die Tore über fast den kompletten Kader verteilten, was den Angriff der HSG schwer ausrechenbar macht. „Wenig in der Abwehr zulassen und das ein oder andere Mal in den Gegenstoß bzw. die zweite Welle gehen!“ lautet das Konzept der Trainer. Korn, Peer. Allen ist bewusst, dass der MTV Ingolstadt der HSG alles abverlangen wird.
Der MTV Ingolstadt hatte keine Probleme sich letztes Jahr als Aufsteiger in der Landesliga Nord zu halten und holte daheim zwei Punkte im Hinspiel gegen Lauf/Heroldsberg. Nach einer nervösen ersten Halbzeit konnten sich durch eine Umstellung der Abwehr von 6-0 auf 3-2-1 die Männer der HSG wieder bis auf ein Tor Rückstand herankämpfen. Dann nutzten die Ingolstädter jedoch wieder einige Leichtsinnsfehler im Angriff der HSG‘ler zu Gegentoren, sodass am Ende das Spiel mit 25:23 verloren ging. Es wäre an diesem Tag wohl mehr drin gewesen, auf Grund größerer Aggressivität und Cleverness setzen sich die „Lilaweißen“ durch und die HSG hatte sich mit der Menge an technischen Fehlern und Fehlwürfen selbst den Sieg geraubt.
Der mit guten finanziellen Mitteln zusammengestellte Kader der „Lilaweißen“ aus Ingolstadt hat immer noch den Aufstieg und die Vision 2020 in der dritten Liga zu spielen vor Augen. Die Auswahl an guten Handballern ist mit dem aktuellen vierten Tabellenplatz zudem noch in absoluter Reichweite und brandgefährlich. Dazu gehören Linkshänder Auernhammer, seines Zeichens einer der Toptorschützen der Landesliga Nord (nach Toren pro Spiel), welcher Erfahrung vom ehemaligen Drittligisten TSV Friedberg mitbringt und schon zu seinen Oberligazeiten einer der torgefährlichsten Rückraumspieler Bayerns war. Unterstützt wird er von Mesiarik, der mit Auernhammer eines der stärksten Rückraumduos der Liga bildet. Außerdem haben sie international erfahrene Kreisspieler und Torleute.
Die HSG ist auf jeden Fall gewarnt und will als eigenes Ziel sicherlich nicht zweimal in einer Saison gegen dieselbe Mannschaft verlieren. Leider muss krankheitsbedingt weiterhin auf Torhüter Tornow verzichtet werden. Berufsbedingt fehlen der Heimmannschaft zudem Meier und Weidmann. Wer aus dem erweiterten Kader noch zum Team stößt, wird sich im Abschlusstraining klären. Der Gastgeber würde sich über tatkräftige Unterstützung in dem schweren Spiel von den Zuschauerrängen freuen, um weiterhin im Konzert der Großen ganz oben mitzuspielen.
HSG Lauf/Heroldsberg:  von Borstel (Tor); Zahn, Scheuerer, Schneider, Laugner, Maußner, Funke, Schöffel, Kemper, Artz, Frank

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