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Schlechte Chancenverwertung kostet der Zweiten den Sieg

Posted by on 8. Oktober 2017

Am Samstagabend ging es für die Reserve der HSG in die Herriedener Halle zum zweiten Auswärtsspiel dieser Saison gegen den Post SV Nürnberg. In der noch jungen Saison belegten die noch ungeschlagenen Nürnberger einen starken zweiten Platz. Den Männern der HSG war bewusst, dass sie es mit einem starken Gegner zu tun bekommen, der auch auf die Unterstützung einiger in der Bayernliga spielenden A-Jugendlichen zählen kann.
Das Spiel begann zunächst sehr ausgeglichen. Die Zweite konnte direkt in der ersten Minute die erste Führung erzielen. Es sollte jedoch die einzige an diesem Abend bleiben. Die Nürnberger konnten sich nach zehn Minuten erstmals mit 4:2 leicht absetzen, da die HSG ein ums andere Mal am gut aufgelegten gegnerischen Torwart scheiterte. Schon hier war zu erkennen, dass es sich um ein sehr torarmes Spiel halten würde, da auch die Abwehr der Zweiten um Abwehrchef Marco Göppner und Torhüter Andi Götz, der einen super Tag erwischte, stabil stand. Es gelang der HSG jedoch in der ersten Halbzeit nicht Schritt zu halten, da die Schwächen im Angriff leider nicht behoben werden konnten. So wurden im gesamten Spiel nur drei von sechs Siebenmetern getroffen, kaum Tore von den Außen und Kreis erzielt und zu viele hundertprozentige Chancen liegen gelassen. Mit einem Spielstand von 10:7 und einem Rückstand von drei Toren ging es dann nach 30 Minuten in die Kabinen.
In der Halbzeitpause wurde von Philipp Nöth, der die Rolle des Trainers für die Partie übernahm, angesprochen die klaren Chancen konsequenter zu nutzen, in der Abwehr weiterhin stabil zu stehen und etwas mehr aufs Tempo zu drücken, da man sich so die besten Möglichkeiten herausspielen konnte.
Das wurde im zweiten Abschnitt allerdings auch nur teilweise umgesetzt. Die Chancenverwertung blieb weiterhin katastrophal, doch die HSG zeigte jetzt auf dem gesamten Feld großen Einsatz und kämpfte sich Tor für Tor an den Gegner heran. Hier konnte man vor allem durch Tempogegenstöße und über den erweiterten Gegenstoß zu schnellen Toren gelangen, tat sich aber weiterhin im Positionsangriff schwer. In der 52. Spielminute gelang dann nach zwischenzeitlichem 4-Tore-Rückstand der Ausgleich zum 15:15. Nach einer Balleroberung in der Abwehr hatte die HSG direkt im nächsten Angriff die Möglichkeit per Siebenmeter in Führung zu gehen und den Spielverlauf auf den Kopf zu stellen. Doch an diesem rabenschwarzen Tag sollte einfach nichts klappen und die Chance wurde vergeben. Beim Stand von 17:16 wurde 80 Sekunden vor Schluss in Unterzahl die letzte Chance auf einen möglichen Punktgewinn vergeben. Den Nürnbergern gelang es die Zeit runterzuspielen, sie ließen keinen Angriff der HSG mehr zu.
Nach der unglücklichen Niederlage heißt es jetzt den Kopf hoch zu bekommen und in der folgenden Woche im Training an den Fehlern zu arbeiten, damit man nächste Woche Samstag beim Heimspiel in Heroldsberg gegen den Aufsteiger MTV Stadeln II zwei Punkte einfahren kann. Spielbeginn ist um 17 Uhr.
HSG: Götz (TW), N. Müller (TW), Besser (1), Pinzer, Roder (1), A. Müller, Kamleiter, M. Ehler (2/2), F. Ehler (5), Göppner (2), Neumann (2), Hager (3/1), Götschel
Post SV Nürnberg: Simolka (TW), Staudt (TW), Kurtzius (3), Balwinski, Grüger, Waiblinger (3/2), Öhring, Nerreter (3), Wittmann, Murrmann (2), Putz (1), Schlosser (2), Längst (1), Werzinger (2)

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